ErdveränderungenS


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Update: Tornado fällt in Würzburg ein und verursacht schwere Schäden

Tornado Würzburg 2017
Im unterfränkischen Kürnach bei Würzburg hat am Donnerstag ein Tornado schwere Schäden verursacht, wie örtliche Medien berichten. Im Netz tauchen zahlreiche Fotos auf, die die Konsequenzen der starken Windböe zeigen.

Der Tornado entwickelte sich demnach am späten Nachmittag innerhalb einer Gewitterzelle. Laut dem Rundfunksender „Antenne Bayern“ wütete die Windhose auf einem Gebiet von etwa einem Kilometer Länge und einhundert Metern Breite.

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Tornado deckt circa 30 Dächer bei Würzburg ab

In Kürnach (Lkr. Würzburg) hat am Donnerstagabend ein Tornado 20 bis 30 Dächer abgedeckt, zwei Bäume umgeknickt und ein Gartenhaus umgeweht. Das teilte die Polizei Unterfranken mit. Verletzt wurde niemand.
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Kurz nach 17.00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die ersten Notrufe ein. Ein Zeuge berichtete, dass das Dach einer Halle aufgrund starken Windes abgedeckt worden wäre. Daraufhin rückten Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es wohl eine lokal begrenzte Windböe war, die in einer Schneise bei mehr als zwanzig Wohnhäusern Schäden an den Dächern verursachte. Außerdem wurden zwei größere Bäume entwurzelt und ein Gartenhaus umgeweht.

Vorübergehende Warnung auch für andere Landkreise

Der Tornado hatte sich zeitlich und räumlich begrenzt im Rahmen einer Gewitterzelle entwickelt. "Es ist eine einzelne kleine Zelle gewesen", so ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Dieses eine Gewitter habe sich ausgehend vom Main-Kinzig-Kreis in Hessen gebildet und sei dann Richtung Würzburg weitergezogen, erläutert der Meteorologe weiter. Da das Gewitter zunächst auch innerhalb Unterfrankens noch weiterzog, bestanden vorübergehend Warnungen für die Landkreise Kitzingen und Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim. Die Experten rechneten aber damit, dass sich das Gewitter schnell abschwäche.

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SOTT Fokus: SOTT Video Erdveränderungen - Januar 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

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© Sott.net
Wir sind an einem Punkt in unseren Chroniken über wildes Wetter angelangt, wo wir wie eine kaputte Schallplatte klingen. Doch es ist nicht unsere Schuld! Das Klima pendelt einfach weiterhin von einem Extrem zum anderen...

Die Höhepunkte vom vergangenen Monat beinhalten:
  • Rekord-Waldbrände in Chile und Argentinien
  • Rekord-Niederschlag beendet Rekord-Dürre in Kalifornien
  • Rekord-Eintages- und monatliche Schneefälle in Japan und im Westen der USA
  • Rekord-Tornado-Ausbrüche im Süden der USA
  • Rekord-Eintages-Regenfälle im Süden der USA
  • Kalte Rekord-Temperaturen und -Schneefälle in Ost- und Südeuropa
  • Rekord-Schneefall in der Sahara
  • Rekord-Hitze in Australien und Rekord-Kälte in Neuseeland
Das waren nur einige der 'Zeichen' des globalen Aufruhrs in der Umwelt im Januar 2017:


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Natürliches Wahrzeichen von Malta wird von Sturm niedergerissen

Wind und Wetter formten einst Maltas berühmtes Felsentor, jetzt zerstörten sie es: Das Azure Window ist im Meer verschwunden.
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© Twitter
Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat twitterte: "Herzzerreißend." Sein Tweet zeigt die Küste der zu Malta gehörenden Insel Gozo, einen Blick auf das Mittelmeer - und sonst nichts. Noch am Vortag ragte hier der Stolz und ein Wahrzeichen des Landes aus dem Wasser: das Azure Window (auf Maltesisch Tieqa tad-Dwejra), ein 20 Meter hoher Felsbogen.

Vor Millionen Jahren formten Wind und Wetter das Tor aus Stein, damals stürzten zwei große Höhlen ein. Jetzt ließen heftige Winde, die am Dienstag und Mittwoch über den Inselstaat hinwegfegten, das Naturkunstwerk kollabieren. Am Mittwochvormittag gegen 9.40 Uhr zerbrach nicht nur der Bogen, sondern auch die tragende Säule verschwand im Wasser.
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"Plötzlich fiel der Bogen mit einem lauten 'Rumms' ins Meer, das Wasser spritzte hoch", berichtet der Augenzeuge Roger Chessell der Times of Malta. "Als sich der Sprühnebel lichtete, war auch die Säule weg." Als die Nachricht bekannt wurde, so die Zeitung, strömten viele Bewohner von Gozo zur Westküste ihrer Insel und trauten ihren Augen kaum.

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Frankreich: Zwei kleine Mädchen von Flutwelle ins Meer gespült

Ein Vater und seine vier und acht Jahre alten Töchter sind in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille von einer Flutwelle ins Meer gerissen worden.
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Marseille - Das kleinere Mädchen überlebte das Unglück nicht, nach der älteren Schwester wurde noch gesucht.

Wie die Hafenbehörden am Sonntag mitteilten, riss die Welle die drei am Samstag gegen 18.00 Uhr mit sich. Der Vater konnte dank der raschen Reaktion von Fischern gerettet werden. Auch die Vierjährige wurde geborgen. Allerdings erlitt sie einen Herzstillstand und starb noch in der Nacht im Krankenhaus. Die Suche nach der vermissten Achtjährigen dauerte am Sonntag an.

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Seismograph

Beben der Stärke 2,9 in der Zentralschweiz schreckte Tausende Menschen auf

Das Erdbeben der Stärke 4,6 vom Montagabend ist ohne grössere Schäden verlaufen. Trotzdem registrierte der Schweizerische Erdbebendienst (SED) bis am Dienstag über 30 Nachbeben. Tausende besorgter Anrufer meldeten sich beim SED und legten zeitweise die Webseite lahm.
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© dpaSymbolfoto
Urnerboden - Nach SED-Angaben riefen am Montagabend rund 5000 Personen aus einem Umkreis von 200 Kilometern die Hotline des Erdbebendienstes an, und meldeten, dass sie einen Erdstoss verspürt hatten. Die Webseite wurde zeitweise pro Minute von bis zu einer halben Million besorgter Bürgerinnen und Bürgern aufgerufen - so viele, dass sie in den ersten 40 Minuten nach dem Beben ausfiel und auch danach nur schwer erreichbar war.

Hingegen wurden der Gebäudeversicherung GlarnerSach bisher lediglich zehn Schadensfälle gemeldet, wie Hansueli Leisinger, Vorsitzender der Geschäftsführung am Dienstag auf Anfrage der sda sagte. Nach ersten Einschätzungen handle es sich ausschliesslich um "Bagatellfälle", wie zum Beispiel Risse in den Wänden, eine eingerissene Wasserleitung und ein eingestürztes Kamin.

Auch die Mobiliar rechnet nicht mit grösseren Schäden. Bisher seien ihr rund zehn Schadenfälle gemeldet worden - auch hier meist Risse in der Wand, wie Mediensprecher Jürg Thalmann sagte. Die Schadensumme könne noch nicht abschliessend beurteilt werden, dürfte sich aber in Grenzen halten.

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Gefährlicher Zyklon ENAWO erreicht Madagaskar

Der Zyklon ENAWO hat am Vormittag die Insel Madagaskar erreicht. Er traf mit Spitzenböen von mehr als 200 Stundenkilometer auf die Nordostküste des zweitgrößten Inselstaates der Welt. Jetzt drohen schwere Verwüstungen vor allem durch die sintflutartigen Regenfälle, die ENAWO mitbringt. Zwar schwächt sich der Wind aufgrund von Reibung über der Insel rasch ab, doch stauen sich die Regenwolken an den Bergen, sodass in den nächsten Tagen voraussichtlich mehrere hundert Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
Zyklon ENAWO an der Nordostküste der Insel Madagaskar
© Wetter OnlineAls tropischer Wirbelsturm der Kategorie 3 auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala hat der Zyklon ENAWO die Nordostküste der Insel Madagaskar erreicht.
So bewegt sich der Wirbelsturm über Madagaskar hinweg

ENAWO gilt schon jetzt als der schwerste ZYKLON seit Jahren, der Madagaskar voll trifft. Zwar sind derartige Wirbelstürme dort nicht außergewöhnlich, aber selten treffen sie mit solcher Wucht auf die Insel im Indischen Ozean.

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Frankreich: Sturm "Zeus" führte zu höchster Anzahl wetterbedingter Stromausfälle seit fast 20 Jahren

Reparaturarbeiten Sturmschäden Frankreich
© Foto: GEORGES GOBET/AFP/Getty ImagesReparierungsarbeiten nach Sturm in Frankreich
In Frankreich wütete ein Sturm: In rund 600.000 Haushalten fiel der Strom aus, wie das Energieunternehmen Enedis mitteilte. Dies war die höchste Zahl wetterbedingter Ausfälle seit einem Sturm im Jahr 1999, der drei Millionen Haushalte von der Stromversorgung abschnitt.

Sturmböen mit Orkanstärke sind am Montag über Teile Frankreichs hinweggefegt und haben erhebliche Schäden angerichtet. Ein Lkw-Fahrer in den französischen Alpen und ein Pkw-Fahrer im Südwesten des Landes wurden nach Behördenangaben durch umstürzende Bäume in ihren Fahrzeugen getötet. Wegen massiven Regens musste eine Autobahn nahe Paris gesperrt werden.

In rund 600.000 Haushalten fiel der Strom aus, wie das Energieunternehmen Enedis mitteilte. Dies war die höchste Zahl wetterbedingter Ausfälle seit einem Sturm im Jahr 1999, der drei Millionen Haushalte von der Stromversorgung abschnitt.

Meteorologen zufolge erreichten die Böen des Sturms „Zeus“ im Westen Frankreichs Geschwindigkeiten von mehr als 190 Stundenkilometern. „Zeus“ hatte sich Frankreich vom Atlantik her genähert und vor allem den Westen und die Mitte des Landes seine ganze Kraft spüren lassen.

(afp)

Hardhat

Batagajka-Krater vergrößert sich weiter

  • Der Batagajka-Krater nordöstlich von Jakutsk ist der größte Krater in Sibirien: Fast 700 Meter lang und 85 Meter tief ist er inzwischen.
  • Die jüngste Vermessung ergibt: Der Erdspalt wächst infolge der Erderwärmung stetig weiter.
  • Für Wissenschaftler tut sich damit eine Möglichkeit auf, Sibiriens Klimageschichte zu erforschen - und daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu ziehen.
Zbog klimatskih promjena krater Batagajka u Sibiru se konstantno povećava
Ein Krater enormen Ausmaßes in Sibirien könnte Forschern neue Erkenntnisse über den Klimawandel ermöglichen.

Der Batagajka-Krater in der nordostsibirischen Taiga in der Republik Sacha (Jakutien) ist über Jahrzehnte hinweg entstanden: Seit das Gebiet in den Sechzigerjahren rapide abgeholzt wurde, trifft die Sonneneinstrahlung direkt auf den Permafrostboden und lässt ihn tauen. In der Folge rutschen immer mehr einzelne Sedimente nach unten ab und hinterlassen einen Krater im Boden.

Der Batagajka-Krater ist nicht der einzige, bislang aber der gewaltigste Krater in Sibirien: Der jüngsten Vermessung zufolge ist er inzwischen 696 Meter lang und 86 Meter tief und klafft mit jedem Jahr rund zehn Meter weiter auf - die Bewohner der Gegend nordöstlich der Republikhauptstadt Jakutsk sollen ihn deshalb schon als "Höllenschlund" oder "Tor zur Unterwelt" bezeichnen.

Kommentar: Zum Thema Erderwärmung:


Cloud Precipitation

Vier Tote bei Überschwemmungen in Indonesien

sumatra indonesia
© Sputnik/ Mikhail TsyganovSymbolbild
Jakarta - Durch Überschwemmungen und Erdrutsche sind in der westindonesischen Provinz Sumatra vier Menschen ums Leben gekommen. Einige Bereiche im Bezirk Lima Puluh Kota stünden nach dem seit Donnerstag andauernden Regenfällen bis zu 1,5 Meter unter Wasser, sagte der Sprecher des Nationalen Katastrophenschutzamts, Sutopo Nugroho. Es habe mindestens 13 Erdrutsche gegeben. Während der Regenszeit sind Überschwemmungen in Indonesien üblich.

(dpa)

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