ErdveränderungenS


Question

Kanadisches Militär untersucht mysteriöse Geräusche im Meer, das die Meerestiere vertreibt

Hecla (Kanada) - Seit dem Sommer klagen Anwohner rund um die Fury-und-Hecla-Straße im nordkanadischen Nunavut-Territorium über rätselhafte Geräusche, die mal als Summen, mal als Klingeln beschrieben werden. Da es den Anschein hat, als kämen die mysteriösen Klänge aus dem Meer, glauben Anwohner und lokale Jäger, dass diese auch für das Fernbleiben der üblichen Meerestiere in der Region verantwortlich ist. Jetzt hat das kanadische Militär eigene Untersuchungen begonnen, um die Herkunft und Natur der Klänge zu ergründen.
Sonnenaufgang Nunavut-Territorium Kanada
© Nunaview (WikimediaCommons), CC BY-SA 3.0Symbolbild: Sonnenuntergang über dem Nunavut-Territorium.
„Was auch immer dieses Geräusch verursacht, es verscheucht uns die Tiere“, zitiert CBCnews Paul Quassa von der Regionalverwaltung. Dieser führt weiter aus: „Es handelt sich hier um eines der Haupt-Jagdgebiete im Sommer wie Winter, das normalerweise auch reich an Meeressäugern ist. Seit diese Töne jedoch im Sommer erstmals auftauchten, findet man diese hier kaum noch. Das ist schon sehr verdächtig.“ Tatsächlich ist die Fury-und-Hecla-Straße eine der Wanderrouten von Grönlandwalen, Bart- und Ringelrobben. Normalerweise sollten diese hier also hier zuhauf vorkommen. In diesem Sommer, so berichten die Lokalbehörden, bleiben sie jedoch fast gänzlich aus.

Book

Erneutes kleineres Beben trifft Italien - Stärkere 4,8

norica italy earthquake 2016
© The Monks of Norcia
Rom - Die Bewohner Mittelitaliens sind am frühen Donnerstagmorgen von einem neuen Erdbeben aufgeschreckt worden. Das Epizentrum des Erdstoßes der Stärke 4,8 lag in der Provinz Macerata, berichtete die Agentur Ansa.

Zunächst lagen keine Berichte über Notfälle oder größere Schäden vor, hieß es bei den Zivilschutzbehörden.

Italien ist in den vergangenen Tagen von einer Serie von Erdbeben erschüttert worden. Seit dem verheerenden Erdstoß am Sonntag, der schwere Schäden anrichtete, haben mehr als 1100 Nachbeben die ohnehin schon verwüstete Region erschüttert. Fast 20 davon hatten eine Stärke von über 4, teilte die nationale Erdbebenwarte INGV mit.

dpa

Kommentar:




Cloud Grey

Indonesien: Vulkan Sinabung bricht wieder aus

Seit gestern erzeugt der Sinabung auf Sumatra wieder pyroklastische Ströme. Seit Monaten kommt es immer wieder zu solchen Eruptionsphasen, da der Dom langsam, aber stetig wächst. Das Bild nahm Endro Lewa auf.
Ausbruch Sinabung Oktober 2016
© Endro Lewa

Kommentar:




Windsock

Ein seltener tropischer Sturm bildet sich im Mittelmeer

Seltenes Schauspiel: Ein starkes subtropisches Sturmtief im zentralen Mittelmeer verstärkt sich weiter und wird am Montag mit Orkanböen auf die griechische Insel Kreta treffen.
Mediterranean Sea tropical cyclone
© NASA WorldviewTropischer Sturm im Mittelmeer am 30. Oktober 2016
Im zentralen Mittelmeerraum hat sich ein kleinräumiger, aber sehr gefährlicher Sturm gebildet. Das Tief mit dem Namen TRIXIE sorgt im Seegebiet zwischen Sizilien und Griechenland für Orkanböen, heftige Gewitter und riesige Wellen. Es zieht langsam ostwärts und wird die Westspitze der Insel Kreta am Montagmorgen voll treffen. Bis dahin wird es sich voraussichtlich erheblich verstärkt haben, auf der beliebten Ferieninsel sind dann neben heftigen Regenfällen auch Orkanböen bis zu 150 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen.

Das Besondere an diesem Tief ist seine ungewöhnliche symmetrische Struktur ohne Wetterfronten und mit einem "warmen" Kern. TRIXIE hat damit Eigenschaften, die man normalerweise nur in tropischen Stürmen findet. Damit kann es als Tropensturm bezeichnet werden. Im Meteorologen-Jargon wird solch ein Tief auch "Medicane" genannt. Das Wort Medicane setzt sich zusammen aus "mediterranean" und "Hurricane".

Kommentar:




Bizarro Earth

Große Schäden nach Unwetter in Paraguay

Im Süden Paraguays hat das Unwetter gestern Abend große Schäden hinterlassen. Mehrere Departements waren betroffen. Vielerorts sind die Einsatzkräfte noch beim Aufräumen.
unwetter paraguay
Gegen 19:00 Uhr traf es Salto del Guairá. Mehr als 50 Bäume wurden entwurzelt, die Stromversorgung brach zusammen. Mittlerweile hat der staatliche Versorger ANDE 70% der Anschlüsse wieder hergestellt. Bei einer Tankstelle wurde das Dach weggerissen, mehrere Häuser wurden abgedeckt. Auch andere Ortschaften in der Umgebung wurden durch das Unwetter schwer getroffen.

Heute soll es im ganzen Land so weiter gehen. Aktuell besteht eine Warnung vor Hagel und Stürmen durch die Meteorologiebehörde für vier Departements, Itapúa, Ñeembucú, Paraguarí und Caazapá. Im Laufe des Tages zieht aber die Schlechtwetterfront weiter nach Norden und wird alle Bereiche im Land beeinflussen.

Quellen: Ultima Hora, ABC Color

Kommentar:




Cloud Precipitation

Starkregen und Überschwemmungen töten 29 Menschen in Ägypten

Nach heftigen Regenfällen in Provinzen im Norden

Heavy rain floods a street in the Egyptian city of Ras Gharib in Red Sea province on October 27, 2016
© Ahram Arabic Starke Regenfälle überfluten eine Straße in Ras Gharib in der Provinz Rotes Meer
Kairo - Bei Überschwemmungen sind im Norden Ägyptens in den vergangenen Tagen 26 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schlimm betroffen waren die Provinzen Sinai, Rotes Meer und Sohag, wie das staatliche Fernsehen am Samstag auf seiner Website unter Verweis auf das Gesundheitsministerium berichtete. Die Region war seit Donnerstag von starken Regenfällen heimgesucht worden.

Regierungschef Scherif Ismail besuchte am Samstag die Stadt Ras Gharib am Roten Meer, um die Schäden zu inspizieren. Dabei blockierten Dutzende Bewohner, die über die zögerliche Reaktion der Regierung aufgebracht waren, die Strecke des Politikers, wie eine unabhängige Zeitung berichtete.

Kommentar:





Better Earth

Heftiges Erdbeben erschüttert erneut Italien: Stärke 7,4

Wenige Tage nach den Erdstößen in Italien hat am Sonntagmorgen erneut ein Beben der Stärke 7,41 Mittelitalien erschüttert. Der Erdstoß war bis in die Hauptstadt Rom zu spüren.

Kirche Erdbeben
Der örtliche Sender RAI TV gab die Stärke am Sonntagmorgen mit 7,1 an. Die europäische Erdbebenwarte EMSC sprach von 6,6 in 10 Kilometern Tiefe.

Bulb

Totale Dunkelheit: Stromausfall in Tadschikistan - In 90 Prozent vom Land kein Strom

In Tadschikistan ist es am Freitag zu einer Havarie in einem Wasserkraftwerk gekommen. Die Folge: 90 Prozent des gesamten Territoriums des Landes sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

Tadschikistan
Laut vorläufigen Angaben ereignete sich der Unfall am Nurek-Staudamm, der 100 Kilometer östlich der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe liegt. Wegen der Havarie soll es zu einer Betriebsstörung im Energiesystem gekommen sein. Etwa um 18.35 Uhr (Ortszeit) wurde die Stromversorgung in Duschanbe unterbrochen.

Camera

Tornadorückblick für 2016: Höchste Tornadoanzahl seit 2007 und meiste Verdachtsfälle seit Aufzeichnungen

Die Tornadosaison war in diesem Jahr in Deutschland aktiver als in den Jahren zuvor. Mehr als 50 Tornados sind bisher bestätigt, davon zwei bei uns in Thüringen, die einige Schäden anrichteten. Dazu kommen zahlreiche noch ungeklärte Verdachtsfälle.
tornado
© 2016 Kachelmann GmbH
Vor allem während der Unwetterlagen im Juni und Juli wurden bei uns in Thüringen mehrfach Tornados oder Trichterwolken gemeldet. „Insgesamt zwei Tornados in diesem Jahr sind uns bisher aus Thüringen bekannt“, sagt der Tornadoexperte Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter. Schäden durch Tornados gab es am 15.06. in Ellrich (Landkreis Nordhausen) und am 04.09. in Friedebach im Saale-Orla-Kreis. Der Tornado in Ellrich beschädigte die Dächer von etwa 50 Häusern, während der zweite bestätigte Fall in Friedebach erst im Nachhinein aufgeklärt werden konnte. „Untersuchungen vor Ort unter anderem mit einer Drohne zeigten das eindeutige Schadensbild, es handelte sich sogar um einen starken Tornado mit Windspitzen von 200 km/h und mehr“, erläutert Sävert. Die Luftaufnahmen von Torsten Stein waren eindeutig. Zu den beiden bestätigten Tornados kommen noch mindestens 12 Tornadoverdachtsfälle allein bei uns in Thüringen.

Kommentar: Thomas Sävert betreibt ebenso die Webseite Tornadoliste Deutschland, wo insgesamt 384 Verdachtsfälle für 2016 aufgelistet wurden und wie im Artikel genannt 55 bestätigte Tornados. Die Verdachtszahl für 2016 für Tornados ist momentaner Rekord seit den Aufzeichnungen.


Bug

Riesenkrabbenspinne erbeutet erfolgreich eine Maus in Australien

Eine Spinne im eigenen Heim ist für viele schon der absolute Horror. Doch das hier übertrifft selbst schlimmste Ängste: Am Kühlschrank eines Australiers sitzt nicht nur eine riesige Spinne - sie hat auch noch eine ganze Maus gefangen.
huntsman spider mouse
© Screenshot
Diesen Arbeitstag wird Jason Womal aus Queensland in Australien wohl nicht so schnell vergessen. Auf dem Weg zum Büro spricht ihn ein Nachbar an - er müsse unbedingt etwas sehen. Und dann zeigt er Womal diese Spinne mit ihrer Beute, einer ganzen Maus.

Bei der Spinne handelt es sich um eine „Huntsman" Spinne, zu Deutsch: Riesenkrabbenspinne. Die Art ist in Australien weit verbreitet. Ihr Gift hat die Maus getötet - und sorgt anschließend für eine Zersetzung der innere Organe, so dass die Spinne ihr Opfer einfach aussaugen kann.


Huntsman-Spinnen fressen außer Mäusen auch Eidechsen, Grillen oder Kakerlaken. Das macht sie zu nützlichen Schädlingsbekämpfern.

Trotz ihrer Größe sind die Tiere für den Menschen ungefährlich. Ihr Biss ruft nur eine leichte Schwellung hervor, sie gelten außerdem als sehr scheu.

Kommentar: Für die Riesenkrabbenspinne gehören Mäuse auf den natürlichen Speiseplan.