ErdveränderungenS


Ice Cube

Extreme Kälte in Russland: Gasversorgung teilweise lahmgelegt: - 34°C

In der Hauptstadt der russischen Region Altai, Barnaul, bleiben derzeit mehr 120 Hochhäuser ohne Gasversorgung. Die Ursache sind extrem niedrige Temperaturen, die momentan in Südsibirien registriert werden. Der Brennstoff, mit dem gekocht und geheizt wird, verflüssigt sich und kann nicht in die oberen Stockwerke befördert werden.

Russland Altai
© SputnikRussland: Extreme Kälte in Region Altai legt Gasversorgung in Hochhäusern lahm
Nach Angaben der Stadtverwaltung von Barnaul wird in der Stadt eine Mischung aus Buthan (60 Prozent) und Propan (40 Prozent) zum Kochen und Heizen benutzt. Die Stadt hat nun zusätzlich 100 Tonnen Propan gekauft, das bei viel niedriegeren Temperaturen flüssig wird. In der Nacht zum Freitag ist die Temperatur in Barnaul auf -34°C gesunken. Das war die kälteste Nacht seit dem 19. Jahrhundert.

Kommentar:
  • Sibirien trifft Kälte besonders früh



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Klimaerwärmung? Schweden erlebt Schneerekord - So etwas gab es nicht seit mehr als hundert Jahren

Da können Stuttgarter nur Staunen: Ein rekordverdächtiger Wintereinbruch hat Stockholm bereits im November ins Schneechaos gestürzt. Die Bilder einer Stadt, die im Weiß versinkt.
Snow bicycles
Stockholm - Ein rekordverdächtiger Wintereinbruch hat Stockholm ins Schneechaos gestürzt. Die Polizei riet Pendlern am Donnerstag, ihr Auto stehen zu lassen und die U-Bahn zu nehmen, nachdem sich am Mittwoch eine 39 Zentimeter dicke Schneedecke über die schwedische Hauptstadt gelegt hatte.

Soviel habe es seit mehr als hundert Jahren nicht auf einmal geschneit, berichtete die Zeitung Dagens Nyheter. Zahlreiche Züge konnten nicht aus den Bahnhöfen rollen, am Mittwochabend hatten verspätete Flughafenbusse Urlauber an den Rand der Verzweiflung getrieben.


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Sibirien trifft Kälte besonders früh

Die sibirische Kälte bricht dieses Jahr über Russland besonders früh ein: Seit Wochen liegen die Temperaturen in Sibirien bis zu zwanzig Grad tiefer als sonst zu dieser Jahreszeit. Das bedeutet Höchstwerte von teils um minus 35 und Tiefstwerte von bis zu minus 45 Grad. Interessant ist dabei, dass sich die extreme Kälte bereits besonders weit nach Westen bis zum Ural ausgeweitet hat. In dieser Region werden derzeit die größten Abweichungen vom Klimamittel registriert. In der Arktis ist es dagegen bis zwanzig Grad wärmer als sonst.
kälte russland
© Climate ReanalyzerWährend diese Woche in Mitteleuropa und Skandinavien bis fünf Grad wärmer als im Klimamittel wird, liegen die Temperaturen östlich vom Ural gut zwanzig Grad unter dem Mittel.
Ursache für die außergewöhnliche Temperaturverteilung sind frühe und großflächige Schneefälle im Oktober und eine anschließend ungewöhnlich frühe Ausbildung eines mächtigen Kältehochs gewesen. Hinzu kommt ein schwächelnder Polarwirbel, wodurch die Frostluft bereits weit nach Westen vorankommen konnte.
kälte russland
Prognose der Höchstwerte in Asien am Mittwoch: Gut ist die Lage des Kältepols über Sibirien zu erkennen.
Die sibirische Frostluft liegt nun in Lauerstellung. Bildet sich in den nächsten Wochen ein Hoch über Skandinavien aus, könnte sie angezapft werden. Ein womöglich zusammenbrechender Polarwirbel macht dieses Szenario in der Adventszeit wahrscheinlicher.

kälte russland
© dpaWie hier auf dem Roten Platz in Moskau präsentiert sich fast ganz Russland tief verschneit. Nördlich von Moskau liegen bereits 40 Zentimeter Schnee.

Kommentar:




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Militär vermutet „Teufels-Symphonien“ hinter mysteriösen Meeresklängen in Kanada

Seit dem vergangenen Sommer berichten lokale Jäger von mysteriösen Summ- und Klingelgeräuschen, die vom Meeresboden der Fury-und-Hecla-Straße im nordkanadischen Nunavut-Territorium bis an die Oberfläche dringen und hier Meeressäugetiere vertreiben sollen (...GreWi berichtete). Nachdem sich auch das kanadische Verteidigungsministerium erfolglos an der Suche nach einer Erklärung beteiligt hatte (...GreWi berichtete), hat das Militär seine Mission nun eingestellt und vermutet dahinter ein natürliches Phänomen.
Arktis
© Patrick Kelley (WikimediaCommons), CC BY 2.0Symbolbild: Treibeis in der Arktis.
Hecla (Kanada) - Während verschiedene Theorien von russischen U-Booten über Unterseearbeiten bis hin zu UFOs eine ganze Bandbreite von teils exotisch aber immer doch technologischen Ursachen hinter den merkwürdigen Geräuschen vermuteten, sehen Forscher um Peter Worcester von der Scripps Institution of Oceanography an der University of California aneinander reibende Eisplatten und Eisberge als Erklärung für die ungewohnten Klänge.

Zuvor hatten einige Beobachter den Scripps-Forschern selbst unterstellt, im Rahmen des CANAPE-Forschungsprojekts (Canada Basin Acoustic Propagation Experiment) im Auftrag des US-amerikanischen Office of Naval Research, bei dem mittels niedrigfrequenter Töne die akustischen Eigenschaften von Eis und den Einfluss der fortwährend sich verändernden klimatischen Bedingungen darauf untersucht wird, für die Klänge aus der Tiefe verantwortlich zu sein.

Kommentar: Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:


Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 6,0 in Argentinien

Seismograph, Erdbeben
© Public domainSeismograph
Im Nordwesten Argentiniens hat sich am Sonntag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,0 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 11:00 Uhr Ortszeit (15:00 Uhr deutscher Zeit) rund 250 Kilometer nordwestlich der Stadt Córdoba.

Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

Bizarro Earth

Heftiges Nachbeben der Stärke 6,2 trifft Neuseeland

Nach dem Erdbeben mit zwei Toten hat es in Neuseeland starke Nachbeben gegeben. Zahlreiche Straßen sind verschüttet. Doch zum Glück sind vor allem dünn besiedelte Regionen betroffen.
ERdbeben Neuseeland Novemer 2016
© APWegen eines von dem Beben ausgelösten Erdrutsches steckt dieser Zug am Montagmorgen fest.
Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland ist der Inselstaat von einem heftigen Nachbeben der Stärke 6,2 erschüttert worden. Wie die amerikanische Erdbebenwarte USGS am Montagmittag (Ortszeit) weiter mitteilte, ereignete sich das Beben mit Zentrum auf der Südinsel etwa 120 Kilometer nordöstlich von Christchurch. Zuvor war es bereits zu Dutzenden schwächeren Nachbeben gekommen.

Attention

Nach schwerem Erdbeben in Neuseeland: Behörden geben Tsunami-Warnung aus

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© Flickr / Petra Bensted
Nach dem heftigen Erdbeben vor der östlichen Küste Neuseelands haben die Behörden des pazifischen Inselstaates nach Angaben der Agentur AFP eine offizielle Tsunami-Warnung ausgegeben.


Ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,5 hat am Samstag Neuseeland erschüttert. Das Epizentrum lag 63 Kilometer nördlich der Stadt Amberley, rund 90 Kilometer nordöstlich von Christchurch.

Auch die Hauptstadt Wellington sei betroffen. Lokale Medien berichteten von Menschen, die schreiend auf die Straße liefen. Angaben über mögliche Verletzte gibt es bislang nicht.

Kommentar: Eine Übersicht weiterer Erdbeben-Orte im vergangenen Monat, darunter neben Neuseeland auch Italien:




Seismograph

Erdbeben der Stärke 7.5 erschütterte Neuseeland

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© Wikipedia / Christian Mehlführer
Nach Angaben der europäischen Erdbebenwarte EMSC lag das Epizentrum mit einer Stärke von 7,5 rund 63 Kilometer östlich der Stadt Amberley.


Ob dabei Menschen verletzt wurden, ist noch unklar. Die Behörden gaben keine Tsunami-Warnung aus.


Kommentar: Eine Tsunami-Warnung liegt mittlerweile vor: Nach schwerem Erdbeben in Neuseeland: Behörden geben Tsunami-Warnung aus




Kommentar: Eine Übersicht weiterer Erdbeben-Orte im vergangenen Monat, darunter neben Neuseeland auch Italien:




Igloo

Hauptstadt von Spitzbergen wird aufgrund von Flut und Erdrutschgefahr teilweise evakuiert

Die Hauptstadt Spitzbergens, Longyearbyen, wird aufgrund akuter Flut- und Erdrutschgefahr zum Teil evakuiert. Ursache sind heftige Unwetter durch starke Regenfälle.
spitzbergen
© arcticfoto.com
Aufziehende schwere Unwetter mit Sturm und heftigen Regenfällen haben die Behörden von Longyearbyen auf Spitzbergen zu einer ungewöhnlichen und bislang einmaligen Vorsichtsmaßnahme gezwungen. Aufgrund von akuter Flut- und Erdrutschgefahr wurde der Ort teilweise evakuiert. Betroffen war auch das Stadtviertel Nybyen, wo die meisten Studenten der örtlichen Universität Svalbard wohnen.

Bis Dienstagmittag werden auf Spitzbergen bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Die Insel im Nordpolarmeer hat aufgrund ihres rauen Klimas keine nennenswerte Vegetation und somit auch kaum speicherfähige Böden. Das Regenwasser wird also fast ausschließlich oberflächlich abfließen. Longyearbyen, das in einem Talkessel liegt, drohen somit heftige Überflutungen und sogar Erdrutsche, wenn die durchweichten Berghänge von den Wassermassen mitgerissen werden. Erst im Oktober gab es nach heftigen Regenfällen Erdrutsche auf Spitzbergen.

Kommentar:




Snowflake

Der Winter ist da: Heftige Schneefälle, Verkehrschaos und Wetterwarnungen in Teilen Deutschlands

In weiten Teilen Norddeutschlands hat es bis ins Flachland geschneit. Für Teile Niedersachsens sahen sich die Behörden zu einer offiziellen Gefahrenwarnung gezwungen.
Schneefall Harz 2016
© dpaIm Oberharz hat der Schnee schon ordentlich seine Spuren hinterlassen.
Heftige Schneefälle haben am Dienstag in weiten Teilen Niedersachsens erhebliche Verkehrsbehinderungen ausgelöst. Nach Polizeiangaben kam es auf der Autobahn 2 zwischen Hannover und Dortmund zu kilometerlangen Staus wegen Glätte. Lastwagen kamen an Steigungen nicht voran, besonders betroffen war der Autobahnabschnitt zwischen Wunstorf-Kolenfeld und der Raststätte Auetal. Vielerorts passierten Glätte-Unfälle. Die Räumdienste waren pausenlos im Einsatz. Der Harz verwandelte sich in eine weiße Winterlandschaft, Skifahrer und Rodelfans können auf das Wochenende hoffen.