ErdveränderungenS


Bizarro Earth

3 leichte Erdbeben in Südhessen

In Südhessen hat am Freitag dreimal die Erde gebebt: Das Hessische Landesamt für Natur, Umwelt und Geologie verzeichnete bei Darmstadt das bislang stärkste Erdbeben in diesem Jahr.

Der Ausschlag des Seismogramms zu Darmstadt ist deutlich sichtbar. Erdbeben
© Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und GeologieDer Ausschlag des Seismogramms zu Darmstadt ist deutlich sichtbar.
Drei Erdbeben verzeichnete das Hessische Landesamt für Natur, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Freitag: Das erste fand am frühen Freitagmorgen bei Griesheim statt und erreichte nach Angaben des HLNUG eine Stärke von 2,4. Darüber hatte zuerst das Darmstädter Echo auf seiner Internetseite berichtet. Demnach hatte das leichte Beben seinen Ursprung in etwa sechs bis sieben Kilometern Tiefe nordwestlich von Darmstadt.

Um kurz nach 18 Uhr bebte die Erde ein zweites Mal. Dieses Mal mit einer Stärke von 3,0 - also deutlich spürbar, wie ein Polizeisprecher hessenschau.de sagte. "Das ist, als würde ein schwerer Lkw am Haus vorbeifahren." Das Epizentrum habe im Bereich südlich von Erzhausen und nördlich von Darmstadt-Arheilgen gelegen. Einige Bürger hätten sich telefonisch bei der Polizei gemeldet, über Schäden oder gar Verletzte war zunächst aber nichts bekannt.

Um 19.35 Uhr rumorte es dann erneut, wie das HLNUG auf seiner Internetpräsenz mitteilte. In Dieburg wurde in einer Tiefe von rund zwölf Kilometern eine Magnitude von 1,4 gemessen.

Kommentar: Auch in unseren Breiten bebt immer wieder die Erde.


Cloud Precipitation

Unwetter und schwere Überschwemmungen in Vietnam - Mindestens 5 Tote

Bei schweren Überschwemmungen sind in Vietnam mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

schwere Überschwemmungen in Vietnam Oktober 2016
© epa/Str
Vier Personen würden nach den heftigen Regenfällen im Zentrum des Landes noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz am Samstag mit. Mehr als 750 Häuser in den Provinzen Quang Binh und Thua Thien-Hue wurden zerstört und rund 30 000 unter Wasser gesetzt. In der Provinzhauptstadt Dong Hoi stand das Wasser mindestens einen Meter hoch, wie die Zeitung «Tuoi Tre» meldete. Vietnams Nord-Süd-Eisenbahnverbindungen wurden zeitweilig unterbrochen..

Kommentar:




Tornado1

Taifun „Karen“ hat die Philippinen noch nicht passiert - schon ist der nächste Taifun in Anmarsch

Karen, internationaler Name Sarika hat bereits erste Todesopfer und Überschwemmungen, im Süden der Philippinen gebracht.

Taifun Karen Oktober 2016 / Sarika
© MeteoGroup
In Virac wurden am Samstag 2 Personen tot aufgefunden, eine Person wird noch vermisst. Tausende von Reisende sind gestrandet, viele Fährverbindungen und Flüge wurden abgesagt.

Die Hauptwucht für die Insel Luzon wird am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr erwartet, dann trifft Karen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Km/h auf Land.

Der Palast forderte zwischenzeitlich alle Menschen in den betroffenen Gebieten auf sich in Sicherheit zu bringen, Karen ist in diesem Jahr der bisher stärkste Taifun der die Philippinen trifft.

In allen Gebieten stehen Evakuierungszentren zur Verfügung, die auf die Aufnahme von Bedürftigen vorbereitet sind. Für folgende Gebiete sind Sturmwarnstufen ausgerufen worden.

Kommentar: Karen ist nur einer von vielen Stürmen, die die Erde letzte Woche getroffen hat:




Magnify

Irak: Unwetter spülte neue Blindfischart ans Licht

Er kann nichts sehen - weil er normalerweise in ewiger Finsternis im Grundwasser lebt. Doch durch ein Unwetter ist nun im Irak ein bisher unbekannter Fisch an die Erdoberfläche gelangt.
Eidinemacheilus proudlovei
© DPA/Korsh AraratDer neu entdeckte Blindfisch Eidinemacheilus proudlovei
Es goss und goss und goss. Im März dieses Jahres machten extrem starke Regenfälle und daraus resultierende Überschwemmungen den Menschen im nördlichen Zagros-Gebirge im Irak zu schaffen. Und noch jemand hatte Probleme: Der gestiegene Grundwasserspiegel spülte über eine neu entstandene Quelle mehrere Tage lang Fische an die Erdoberfläche, die sonst im ewigen Dunkel unter dem Erdboden leben. Die neue Umgebung war dabei eher unpraktisch für die Tiere. Viele von ihnen wurden sofort von Vögeln verspeist.

Für die Wissenschaft waren die Fische allerdings hoch interessant. Der Biologe Korsh Ararat aus der Region Kurdistan sicherte einige Exemplare, von denen das Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn nun berichtet. Es geht um einen bisher unbekannten Blindfisch, der sonst unerreichbar in den Tiefen des Grundwassers lebt.

Die etwa acht Zentimeter großen, farblosen Tiere haben keine Augen oder Schuppen. Fischforscher Jörg Freyhof am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin studierte ihre morphologischen Merkmale. Matthias Geiger am Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn untersuchte das Erbgbut.

Cloud Lightning

Drei Menschen sterben bei Unwetter in Odessa

Bei schweren Unwettern sind in der Region Odessa drei Menschen, darunter ein 11-jähriges Kind, ums Leben gekommen. Bäume und Strommasten, die durch den starken Wind umgestürzt waren, seien Todesursachen gewesen, teilte Gouverneur Micheil Saakaschwili auf Facebook mit.
unwetter ukraine
Symbolbild
In der Region wurde laut Saakaschwili der Notstand ausgerufen. In mehr als 100 Ortschaften sei der Strom ausgefallen.

Die Behörden empfehlen, die Schulen zu schließen und riefen Menschen auf, zu Hause zu bleiben, bis der Wind aufhört.

Kommentar:




Control Panel

Heftiges Unwetter zieht Richtung Côte d’Azur und Norditalien - Auch Frankreich ist bedroht

Ein Tief über dem westlichen Mittelmeer hat in Katalonien für Überflutungen gesorgt. Mehrere Wetterstationen meldeten rund 200 Liter Regen pro Quadratmeter.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Ein Unwettertief hat in Nordspanien schwere Regenfälle verursacht. Auch in der katalanischen Hauptstadt Barcelona gingen große Regenmengen nieder und es gab einige Überschwemmungen. Das Unwetter wird heute die Côte d’Azur und Teile von Norditalien erreichen. In den südlichen Alpen gibt es oberhalb von 2400 Meter beträchtliche Neuschneemengen. Das derzeit noch sehr warme Wasser des Mittelmeers führt dazu, dass sich enorme Quellwolken bilden. Diese stauen sich an den Küstengebirgen und bringen sehr große Niederschlagsmengen.

Besonders hart wurde Katalonien getroffen

Heftiger Starkregen hat in der spanischen Provinz Katalonien großes Chaos hinterlassen. Besonders die Region nordöstlich von Barcelona wurde schwer getroffen. Einige Wetterstationen haben über 200 Liter Regen pro Quadratmeter registriert. In Cabrils wurde gar ein neuer Rekord aufgestellt, 205 Liter! Kleine Flüsse verwandelten sich in reißende Ströme und schossen die Hänge hinab. Die Wassermassen rissen sogar Autos und Container mit, als sie sich ihren Weg durch die Straßen bahnten. Ein Mann kam in den Fluten ums Leben.

Kommentar:




Bizarro Earth

Erde sackt in Rottach-Egern ab - 20 Meter breiter und 2 Meter tiefer Krater

Die Kosten für die Komplettsanierung der abgesackten Straße in Rottach-Egern werden sich im fünf- wenn nicht gar sechsstelligen Bereich bewegen. Zunächst soll im Winter aber eine Übergangslösung her.
erdfall rottern egern
© Gaulke
Rottach-Egern - Der 20 Meter breite und zwei Meter tiefe Krater in der Lindenstraße wird den Menschen in Rottach-Egern noch ein paar Wochen erhalten bleiben. Glücklicherweise können die Leute wieder in ihre Häuser, befahrbar wird die Straße aber länger nicht sein. Während auch der Drogeriemarkt wieder geönnet werden kann, gibt es jedoch weiterhin Einschränkungen bei den Parkplätzen. Die Sperrung werde im Unglücksbereich längere Zeit andauern, sagte Gemeindesprecher Gerhard Hofmann am Donnerstag.

Noch vor dem Winter will die Gemeinde die Straße provisorisch herrichten. Zu der mehrere Hunderttausend Euro teuren Komplettsanierung werde es aber vermutlich erst im neuen Jahr kommen, so Hofmann. Das Geld dafür will sich die Gemeinde beim Bauherrn holen, der die Geothermiebohrung veranlasst hatte. Sollten auch Häuser in ihrer Statik beschädigt worden sein, könne sich die Schadenshöhe auf mehrere Millionen Euro summieren, erläuterte der Sprecher. Bei den Arbeiten war am Dienstag eine unter der Straße liegende Wasserblase angestoßen worden, was zum Einbruch der Fahrbahndecke führte.

dpa/AZ

Kommentar:




Better Earth

Russland: Vulkan Schiwelutsch auf Kamtschatka stößt sieben Kilometer hohe Rauchsäule aus

Der nördlichste aktive Vulkan der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands, Schiwelutsch, hat eine Aschesäule von sieben Kilometern über dem Meeresspiegel in die Luft steigen lassen, meldet TASS unter Berufung auf die örtliche Eingreifgruppe. Eine drei Kilometer lange Rauchwolke zieht sich in östlicher Richtung. Bisher setzt sich der Rauchausstoß fort, am Lavadom ist ein Lawinenabgang zu beobachten.
Schiwelutsch Kamtschatka
Nach dem Ausbruch des Vulkans Aso im Südwesten Japans am 8. Oktober sind 27.000 Familien in den Präfekturen Kumamoto und Oita ohne Strom geblieben, weil die Vulkanasche und Regenfälle mehrere Anlagen außer Betrieb gesetzt hatten. Die Rauchsäule stieg in eine Höhe von elf Kilometern. In elf Städten regnete es Vulkanasche. Das war der erste Ausbruch seit 36 Jahren.

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Usutu-Virus: Großes Amselsterben in NRW

Ruhrgebiet. Das Amselsterben geht weiter. Knapp 1000 Meldungen über Funde toter Vögel hat der Naturschutzbund (Nabu) in NRW bereits zusammengetragen, gerade im Kreis Kleve und im Raum Wesel sterben Amseln offenbar in Massen. Der Grund: Das Usutu-Virus wütet. Ursprünglich stammt das Virus, das von Mücken übertragen wird, aus Südafrika. Vor fünf Jahren kam es nach Deutschland, damals starben Amseln vor allem in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Aktuell entfallen rund zwei Drittel aller deutschen Fälle auf NRW, sagt Nabu-Sprecherin Birgit Königs. Experten hoffen, dass das kühle Wetter den Mücken als Überträgern den Garaus macht.
dead blackbird
© n/a
Ist das Usutu-Virus eine Gefahr für den Menschen?

Infizieren kann sich jeder, das Virus wird schließlich durch Mückenstiche übertragen. „Das bedeutet aber nicht, dass Menschen auch daran erkranken“, betont Dr. Jonas Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut, das sich auf die Erforschung des Virus spezialisiert hat. Wenn allerdings ein Mensch erkranke, bleibe es meist bei Fieber und Muskelschmerzen, ähnlich wie eine leichte Sommergrippe. Schwere Verläufe seien nur selten bei Vorerkrankungen, beispielsweise Krebs, bekannt. Die aktuelle Usutu-Welle habe zu einer engen Kooperation der Unikliniken gerade im Raum Köln und Düsseldorf geführt.

Besteht Gefahr, wenn mein Hund oder meine Katze mit einer verendeten Amsel in Berührung kommt?

Bisher gebe es keine Hinweise, dass Hunde oder Katzen geschädigt werden, sagt Schmidt-Chanasit. Leider seien keine Studien dazu vorhanden. Was alle Experten erstaunt: Die Fledermaus gehört zu den Tieren, die vom Usutu-Virus besonders oft befallen wird.

Kommentar: Besonders im Jahr 2012 kamen einige dieser Fälle vor:


Cloud Lightning

Unwetter steigen weiter an - Versicherungen müssen immer mehr Gelder ausschütten

Zahlungen in Milliardenhöhe sind das Ergebnis von Sturm und Hagel im Jahr 2015. Der Abstand zwischen Jahren mit hohen und niedrigen Schäden verkürzt sich. Versicherer warnen vor den Folgen des Klimawandels.
Unwetter Braunsbach Mai 2016
© Franziska Kraufmann/dpaWenn heftiger Regen auf zwei kleine Bäche trifft: Ein an eine Hauswand gespültes Auto im baden-württembergischen Braunsbach
Berlin - Die deutschen Versicherer haben im vergangenen Jahr wieder mehr Geld für Schäden durch Sturm, Hagel oder Starkregen zahlen müssen. Die Schadenbilanz stieg von knapp zwei Milliarden Euro im Jahr 2014 auf fast 2,6 Milliarden Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Besonders Sturm- und Hagelschäden nahmen zu.


Kommentar: Das Wetter stellt einen Spiegel unserer politischen Führer und dem Zustand unserer Gesellschaft dar. Besonders wenn sich die Politiker immer unmenschlicher und korrupter Verhalten (Beispiel USA), treten immer mehr Naturkatastrophen auf. Und Deutschland ist davon nicht ausgenommen.

echcc, chinesischer zyklus dynastien
© Sott.net

Der Gesamtschaden fiel allerdings noch deutlich niedriger aus als im Jahr 2013 mit 7,2 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr schlägt allein die Unwetterserie im Frühsommer bereits mit 1,2 Milliarden Euro zu Buche. Laut Verband ist zudem erkennbar, dass sich der Wechsel von Jahren mit hohen und niedrigen Schäden verkürzt.