ErdveränderungenS


Fire

Gasexplosion in Velez-Malaga, Spanien - Mehr als 70 Verletzte

Eine heftige Explosion hat am Samstagabend die Besucher des Stadtfestes im südspanischen Vélez-Málaga in Schrecken versetzt. Nach ersten Erkenntnissen vermuten die Behörden, dass ein Gasleck die Ursache für das Unglück in einem Café war. 77 Menschen wurden verletzt.
explosion spanien
Bei einer Gasexplosion in einem Café im südspanischen Vélez-Málaga sind mindestens 77 Menschen verletzt worden. Der Unfall habe sich am späten Samstagabend gegen 19.00 Uhr ereignet, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden.

57 Verletzte seien vor allem mit Schnittwunden und Prellungen ins Krankenhaus gebracht worden. Vier Menschen seien bei dem Unfall schwer verletzt worden, schwebten aber nicht in Lebensgefahr, hieß es.

In dem Café wurde die Einrichtung nahezu komplett zerstört.

Cassiopaea

Nordlichter tanzen über Islands Nachthimmel

In Reykjavík schalteten Mittwochnacht alle das Licht aus. Nicht um Strom zu sparen, sondern für ein Naturphänomen - das Nordlicht.

Kristján Ársælsson
© Kristján Ársælsson
Reykjavík. Nordlichter sind ein einzigartiges Naturschauspiel. Dafür schalten die Isländer sogar ihre komplette Straßenbeleuchtung aus. In der Hauptstadt des nordischen Landes gingen am Mittwochabend die Lichter aus, um freie Sicht auf Aurora Borealis zu haben.

Um Nordlichter beobachten zu können, braucht es laut der isländischen Wetterbehörde einen "dunklen und klaren Nachthimmel". In Reykjavík und anderen hell erleuchtenden nordischen Städten sind sie daher selten zu sehen, die Sichtbedingungen nicht gut. Fans der leuchtenden Lichterscheinung fahren daher eher ins Umland.

Aurora boealis Iceland / Nordlicht Island
© Daði Guðjónsson
Aufnahmen der Nordlichter bei Instagram und Twitter

Um seinen Bewohner und Touristen aber nun das außergewöhnliche Erlebnis ermöglichen zu können, machte die Stadtverwaltung Reykjavíks Mittwochnacht um 22 Uhr das Licht im Stadtzentrum aus. Auch die Bewohner wurden in einer Mitteilung gebeten, ihre Innenbeleuchtung möglichst zu dimmen, um "die Lichtverschmutzung gering zu halten".

So entstanden perfekte Sichtbedingungen für das bunt schimmernde Himmelleuchten, das sich ab 23 Uhr den Menschen zeigte. In den sozialen Netzwerken wurden Fotos und Videos der Nordlichter geteilt.

Cloud Grey

Indonesischer Vulkan Barujari spuckt 2km hohe Aschewolke

Nach einem Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Lombok haben sich hunderte Touristen, darunter zahlreiche Ausländer, in Sicherheit gebracht. Als der Vulkan Barujari ausgebrochen sei, hatten sich dort etwa tausend Touristen aufgehalten.

Aschewolke über dem Vulkan Barujari (28. September 2016)
© dpa / picture alliance / SAR HandoutAschewolke über dem Vulkan Barujari (28. September 2016)
Nach einem Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Lombok haben sich hunderte Touristen, darunter zahlreiche Ausländer, in Sicherheit gebracht. Als der Vulkan Barujari ausgebrochen sei, hätten sich etwa tausend Touristen, unter ihnen 600 Ausländer, auf dem Berg befunden, teilte die indonesische Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch mit. Die meisten hätten den Vulkan wohlbehalten verlassen.

Die Behörden befürchteten allerdings, dass einige Wanderer auf dem Vulkan blieben, um sich das Naturschauspiel aus nächster Nähe anzuschauen. Da nicht alle Touristen den Nationalpark an den offiziellen Ausgängen verlassen hätten, seien genaue Zahlenangaben nicht möglich.

Die Behördenvertreter hatten bei einigen Touristen Mühe, sie zum Verlassen einer Sicherheitszone um den Vulkan im Umkreis von drei Kilometern zu bewegen. Die Urlauber hätten Bilder von dem Vulkanausbruch machen wollen. "Sie wussten, dass es gefährlich ist, aber sie wollten den Ausbruch trotzdem festhalten", sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho.

Der Vulkanausbruch setzte eine zwei Kilometer lange Wolke aus Rauch und Asche frei. Der Barujari ist ein kleiner vulkanischer Kegel im Krater des Vulkans Rinjani. Dieser ist mit 3726 Metern einer der höchsten Berge Indonesiens und eine der Hauptattraktionen für ausländische Touristen.

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Candle

"Chinesisches Totes Meer" färbt sich rot

Ein alter Salzsee in der chinesischen Provinz Yuncheng hat sich teilweise rot verfärbt. Der See, durch den eine breite Straße führt, zieht derzeit zahlreiche Schaulustige an.

Seit Tausenden von Jahren wird Salz aus dem See gewonnen, der wegen seines hohen Salzgehalts auch „Chinesisches Totes Meer“ genannt wird. Anders als im Toten Meer können hier allerdings Pflanzen und Tiere überleben.

China's Dead Sea / China Salzsee
© Wei Liang / Reuters

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Seismograph

Schwarmbeben unter isländischem Vulkan Katla

Katla volcano.
© Páll StefánssonVulkan Katla
Island - Die seismische Aktivität am Vulkan Katla im Süden des Inselstaates ist erneut stark erhöht. Nachdem vor einigen Wochen die stärksten Erdbeben seit Jahrzehnten innerhalb der Caldera registriert wurden, zeigt sich nun ein größerer Erdbebenschwarm. Seit dem späten Mittwochabend registrierte die Isländische Meteorologiebehörde (IMO) insgesamt 228 Erdbeben. Der Höhepunkt der Aktivität begann am Donnerstagmorgen. Dort wurde das erste Erdbeben über Magnitude 2.5 registriert.

Ein weiterer deutlicher Anstieg der Aktivität trat in der Nacht zu Freitag ein. Die Zahl der großen Erdbeben hat dabei zugenommen. Drei Erdbeben über Magnitude 3, das stärkste mit Magnitude 3.6, traten auf. Hinzu kommt eine wahrscheinlich unvollständige Menge an kleineren Erdbeben.

Boat

Schlimmster Sturm seit 50 Jahren triff Bundesstaat South Australia - Ganzer Staat ohne Strom

Der schlimmste Sturm seit 50 Jahren in Südaustralien hat den Bundesstaaten South Australia und Tasmania heftige Überflutungen beschert. Nördlich von Adelaide, nahe der Stadt Gawler, halfen Soldaten den Einwohnern beim Sandsäcke füllen. Auch andere Orte waren von Überflutungen betroffen, u.a., die Weinregion Barossa Valley. In Tasmania im Ort Huonaville mussten mehrere Bewohner mit Hubschraubern aus ihren Häusern gerettet werden.
South Australia power outage
© Reuters
Ganz South Australia lahmgelegt

Das schwere Unwetter in Australien hatte zeitweise den ganzen Bundesstaat South Australia lahmgelegt. Am Mittwochabend war der Strom ausgefallen, etwa 1,7 Millionen Menschen saßen im Dunkeln. Mindestens zwanzig Hochspannungsmasten wurden zerstört. Auch knapp einen Tag später waren noch Zehntausende ohne Strom. Während des Super-Unwetters wurden etwa 80.000 Blitze gezählt und auf dem 1.849 Meter hohen Mount Hotham Orkanböen bis 135 km/h registriert. Aber auch tiefere Regionen traf es mit schweren Sturmböen um 100 km/h - für australische Verhältnisse ein sehr seltenes Phänomen.

Stromausfall beim Sturm: Gefährden Erneuerbare Energien die Energiesicherheit?

Der Stromausfall hatte auch politische Debatten zur Folge: Regierungschef Malcolm Turnbull machte die Ziele des Bundesstaates bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien verantwortlich. Diese seien unrealistisch, die Energiesicherheit habe Priorität.

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Better Earth

Zwei Erdbeben erschütterten Japan in Okinawa und Hokkaido

Keine Tsunami-Warnung

Graph Erdbeben Beben
© Dimas Ardian, Getty Images
Tokio - Zwei Erdbeben haben erneut Teile Japans erschüttert. Ein Beben der Stärke 5,7 ereignete sich am frühen Montagnachmittag (Ortszeit) vor der Küste der südlichen Inselprovinz Okinawa, wie die nationale Wetterbehörde bekannt gab. Es wurde eine Notfallwarnung ausgegeben, doch habe keine Gefahr durch einen Tsunami bestanden.

Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von rund 40 Kilometern. Wenige Minuten zuvor wurde auch die nördliche Hauptinsel Hokkaido von einem Beben der Stärke 5,5 erschüttert. Doch auch hier wurde keine Warnung vor einem Tsunami ausgegeben. Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte lagen ebenfalls nicht vor. Das Beben entstand in 20 Kilometern Tiefe im Pazifischen Ozean.

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Fire

Seit zwei Monaten Waldbrände in Kalifornien - And it burns, burns, burns...

Seit rund zwei Monaten lodert an der kalifornischen Küste ein Waldbrand. Er hat schon mehr als 490 Quadratkilometer Wald zerstört. Ein Blick aus dem All zeigt: Die Sache ist noch nicht ausgestanden.

Ein eindrückliches Foto vom Soberanes Fire
© Li Liu / 2016 National Geographic Nature Photographer of the YearEin eindrückliches Foto vom Soberanes Fire
Los ging die Katastrophe wohl mit einem illegalen Lagerfeuer im Garrapata State Park südlich von Monterey. Am 22. Juli war das - und einen Verdächtigen hat die Polizei bis heute nicht fassen können. Zwei Tage danach standen bereits 40 Quadratkilometer Wald in Flammen, kurze Zeit später war auch der Los Padres National Forest betroffen.


Kommentar: Bei dem "Schuldigen" könnte es sich auch um einen Meteoriten gehandelt haben, der das Feuer auslöste.


Was seitdem passiert ist, hat sich zu einer Katastrophe für die kalifornische Küstenlandschaft entwickelt: Mehr als 490 Quadratkilometer Wald südlich von Monterey sind inzwischen den Flammen zum Opfer gefallen, um die 60 Häuser. Wie ein Bild des US-Satelliten "Landsat 8" zeigt, war die Lage auch in der vergangenen Woche nicht komplett unter Kontrolle.

Noch immer lodern Flammen, das ist in der Falschfarbenaufnahme gut erkennbar. Der vom Feuer verwüstete Bereich ist dunkelrot zu sehen, das noch aktive Feuer in hellrot - und die noch intakte Vegetation in grün.

Waldbrand an der Kalifornischen Küste 2016
© NASA/ Jesse AllenWaldbrand an der Kalifornischen Küste

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Tornado1

Auf Rekordjagd: Dritter Taifun innerhalb von zwei Wochen trifft Taiwan

Typhoon Megi
© AFP/NASA
Beim dritten Taifun innerhalb von zwei Wochen sind in Taiwan vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 170 wurden verletzt, wie das Krisenzentrum am Dienstag in Taipeh berichtete. Das öffentliche Leben kam weitgehend zum Erliegen.

Taipeh - Nach «Meranti» und «Malakas» zog der dritte Wirbelsturm «Megi» dem taiwanesischen Wetterdienst zufolge mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Kilometern pro Stunde über die asiatische Inselrepublik.

Fernsehsender berichteten von Überschwemmungen und Erdrutschen in verschiedenen Teilen des Landes. Ein Arbeiter ertrank in einem Wasserreservoir, während ein Mensch in Chiayi von Trümmern getroffen und tödlich verletzt wurde.

In Pingtung verursachte der Taifun einen Autounfall mit einem Toten, wie das Krisenzentrum berichtete. Ein Mann stürzte bei Reparaturen vom Dach seines Hauses in Yunlin in den Tod.

Mehr als 8000 Menschen wurden bei Evakuierungen vor «Megi» in Sicherheit gebracht. In drei Millionen Haushalten fiel zunächst der Strom aus, als der Taifun am Morgen auf Land traf. Am Abend waren noch 1,9 Millionen Menschen ohne Elektrizität. Mehr als 800 Flüge wurden gestrichen oder waren verspätet. Auch der Zugverkehr war gestört. Der Sturm kippte einen Bus mit japanischen Touristen auf der Autobahn um. Acht von ihnen wurden verletzt.

Kommentar:




Cloud Lightning

Schwere Gewitter in Baden Württemberg - Schneepflug musste Hagel beseitigen

Nachdem es am Montag tagsüber in einem Streifen vom Südwesten bis zur westlichen Ostsee nur wenig Regen gab und es abseits dieses Streifens sogar sehr freundlich war, bildeten sich ab dem Abend ein paar kräftigere Schauerzellen und Gewitter. Schwerpunkt war dabei Baden-Württemberg. In den frühen Morgenstunden bildeten sich auch über Hessen ein paar Gewitter.
hagel
© dpa, Maurer, bwe htf
Heftiger Hagel und Starkregen mit bis zu 40 l/qm innerhalb einer Stunde

Am stärksten betroffen war die Region Südbaden mit Tuttlingen und Konstanz. Wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mitteilte, kam im Stadtgebiet Tuttlingen sogar ein Schneepflug zum Einsatz: Zentimeterhoher Hagel verwandelte Straßen in eine weiße Landschaft. Mehrere Keller in der Region wurden geflutet, auch Straßen mussten wegen Überflutung und umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn gesperrt werden.