ErdveränderungenS


Tornado1

Kaum ist Super-Taifun "Meranti" abgezogen folgt Taifun "Malakas" und sorgt für Schäden in Taiwan

Kaum ist Jahrhundertsturm "Meranti" abgezogen, droht den Taiwanesen und Japanern schon das nächste Unwetter. Taifun "Malakas" hat mit heftigen Regenfällen und hohen Windgeschwindigkeiten für Stromausfälle und eingestellte Zugverbindungen gesorgt.
malakas
Taipeh/Tokio (dpa) - Nach dem Super-Taifun "Meranti" hat ein weiterer heftiger Wirbelsturm Taiwan sowie mehrere Inseln im Süden Japans getroffen. Auf der zu Okinawa gehörenden Insel Yonaguni sei in mehr als 550 Haushalten der Strom ausgefallen, meldeten örtliche Medien.

Taifun "Malakas" habe in der Region Wellen von bis zu elf Metern Höhe verursacht. In Teilen Taiwans wurde der Zugverkehr eingestellt. Dort warnte der Wetterdienst vor schweren Regenfällen.

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Nuke

Riesiger Erdfall in Florida - „Leicht radioaktives“ Wasser versickert im Untergrund

Der Krater hat einen Durchmesser von fast 14 Metern: Auf dem Gelände einer Düngemittel-Fabrik in den USA hat sich plötzlich die Erde geöffnet. Es versickerten Millionen Liter radioaktives Abwasser.
Auf dem Gelände einer Phosphatdünger-Fabrik im US-Bundesstaat Florida hat sich ein gigantisches Erdloch aufgetan.
© Die Welt Auf dem Gelände einer Phosphatdünger-Fabrik im US-Bundesstaat Florida hat sich ein gigantisches Erdloch aufgetan. Dabei sind rund 800 Millionen Liter „leicht radioaktives“ Abwasser ausgelaufen.
Ein gigantisches Senkloch hat sich auf dem Gelände einer Phosphatdünger-Fabrik des Herstellers Mosaic in Mulberry im US-Bundesstaat Florida aufgetan. Dabei sind rund 800 Millionen Liter „leicht radioaktives“ Abwasser ausgetreten, wie ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Mit der Menge könnten mehr als 300 olympische Schwimmbecken gefüllt werden.

Der Krater mit einem Durchmesser von rund 14 Metern wurde demnach bereits am 27. August von einem Arbeiter entdeckt. Der Düngemittelproduzent habe den Vorfall daraufhin unmittelbar den Umweltbehörden gemeldet. Erst am Donnerstag machte das Unternehmen den Fall dann öffentlich.

Das Erdloch hat sich den Angaben nach unter einer Gefahrenabfalldeponie aufgetan. Dort sei Phosphorgips gelagert worden, ein radioaktives Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Phosphat entsteht. Aus einem Auffangbecken auf dem Gefahrenabfall-Stapel konnte das radioaktive Abwasser versickern.


Cloud Precipitation

Bis zu 100 Liter Regen in Altenroda lösten eine Schlammlawine aus

Unwetterartige Regenfälle haben am Samstag in Sachsen-Anhalt eine Schlammlawine ausgelöst. Bis zu 100 Liter Regen fielen in Altenroda innerhalb kürzester Zeit vom Himmel.
schlammlawine altenroda
An einem Flussbett löste sich ein Hang und schoss als Schlammlawine durch den Ort. Gärten und Felder des 600 Einwohner-Dorfes wurden überschwemmt. Zahlreiche Straßen mussten zwischenzeitlich gesperrt werden.


Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. In zahlreichen Privathaushalten entstanden durch die Wasser- und Schlammassen erhebliche Sachschäden.

Cloud Lightning

Vier Tote durch Blitzschlag innerhalb von zwei Tagen in Bihar und Odisha, Indien

In Indien sind gestern und heute insgesamt vier Menschen durch einen Blitzschlg ums Leben gekommen.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Gestern schlug im Dorf Chowkipur im Bezirk Bhojpur ein Blitz ein, bei dem zwei Menschen starben und zwei weitere verletzt wurden. Die vier Menschen waren gerade dabei, ihre Kühe auf einem Feld grasen zu lassen.

Während Pintu Paswan (22) und Dasai Kumar (15) durch die Verbrennungen sofort starben, wurden die beiden Verletzten ins Sadar Krankenhaus eingeliefert.

Heute starben auch in Palli Padmanavpur im Bezirk Odishas Ganjam zwei Menschen durch Blitzeinschlag. Zwei Männer waren mit ihren Ehefrauen bei der Arbei auf ihren Farmen und hatten sich unter einem Baum gestellt als es plötzlich heftig zu regnen anfing und sie von einem Blitz getroffen wurden.

Fire

Erneuter Ausbruch des Piton de la Fournaise auf der französischen Insel Réunion

Reunion Island volcano erupts
© YouTube/RT (screen capture)
Heute ist der Piton de la Fournaise auf La Réunion ausgebrochen. Die Eruption begann um 8.41 Uhr Ortszeit, nachdem gegen 7.30 Uhr Tremor eingesetzt hatte. Das Eruptionszentrum liegt auf der Nordflanke des Kraterkegels Dolomieu und kann vom Pas de Bellecombe aus gut beobachtet werden. Auf der LiveCam sieht man nur den unteren Teil des Geschehens mit kleinen Lavafontänen und Lavaströmen.

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Windsock

Alarmstufe "Rot" - Super-Taifun „Meranti“ tobt in China

Es herrscht Alarmstufe "Rot": Der Taifun "Meranti" verursacht in Südchina Überschwemmungen, Zerstörungen und Stromausfälle. Augenzeugen erzählen von furchteinflößenden Szenen.

Super-Taifune wie
© Richie Tongo Super-Taifune wie "Meranti" wirbeln mit mehr als 249 Kilometern in der Stunde.
Der stärkste Taifun seit mehr als sechs Jahrzehnten hat die südchinesische Küstenprovinz Fujian heimgesucht. Mit heftigem Regen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern wütete Wirbelsturm "Meranti" an der südchinesischen Küste.

Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe "Rot" aus. Entwurzelte Bäume und Überschwemmungen blockierten Straßen. Häuser wurden beschädigt, Dächer abgedeckt. Die Strom- und Wasserversorgung war zeitweise unterbrochen. Außer Fujian waren auch die Küstenprovinzen Guangdong und Zhejiang schwer betroffen.

Weltweit war "Meranti" der bislang stärkste Wirbelsturm des Jahres, wie Meteorologen mitteilten. Es gab Tote und Verletzte. Chinas staatlich gelenkte Medien berichteten zunächst nur zurückhaltend über Opferzahlen. So sprachen sie etwa nur von einem Toten und einem Vermissten in Ningde. Beim Wirbelsturm "Nepartak" im Juli, der nicht einmal so stark wie "Meranti" war, wurde erst Tage später bekannt, dass 105 Menschen ums Leben gekommen waren oder vermisst wurden.

Seit Beginn der örtlichen Wetteraufzeichnungen 1949 habe die Provinz Fujian keinen so starken Wirbelsturm erlebt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. "Der Taifun war so stark, dass ich fühlen konnte, wie sich das ganze Haus bewegte", erzählte die Studentin Xuanxuan in der Hafenstadt Xiamen der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist so furchtbar, einfach verrückt", ergänzte ihre Kommilitonin Zhuo Zhu. Ein Pavillion ihrer Universität sei weggefegt worden.

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Weltgrößter Taifun "Meranti" legt öffentliches Leben in Taiwan lahm - 270.000 Menschen ohne Strom


Camcorder

Mit Kind und Kegel: Zehn Eisbären belagern russische Forschungsstation - Rettung erst in mehreren Wochen möglich

Eine entlegene russische Forschungsstation kämpft mit Problembären: Die Tiere verhindern, dass die Mitarbeiter ihre Unterkunft verlassen können. Hilfe kommt erst in Wochen.
Eisbär
© Colourbox
Auf der russischen Arktisinsel Troynoy 150 Kilometer vor der sibirischen Küste kämpft ein Meteorologenteam momentan mit einer besonderen Herausforderung: Wie die Washington Post unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, wird seine Forschungsstation von einer Eisbären-Gruppe belagert. Zehn erwachsene Eisbären sowie einige Jungtiere hielten sich permanent im Umfeld der Gebäude auf und verhinderten meist, dass die Wissenschaftler ihre Unterkünfte verlassen können. Ein Weibchen soll nachts sogar direkt unter den Fenstern der Station ruhen; zudem fiel einer der Schlittenhunde der Station den Raubtieren zum Opfer. Erschwerend komme hinzu, dass die Forscher alle Leuchtgeschosse aufgebraucht haben, mit denen sie die Bären zumindest auf Abstand halten konnten. Eisbären sind nach russischen Gesetzen streng geschützt und dürfen nicht geschossen werden. Die Besatzung der Station könne daher kaum mehr ihren Aufgaben nachkommen und Wetterdaten sammeln, so ihr Vorgesetzter Vassiliy Shevchenko in einer Stellungnahme.
map arctic
The five researchers have been camped out inside a weather station on the remote Troynoy island in the Kara Sea off Russia since August with 10 adult bears said to be circling the base

Mittlerweile befindet sich das Forschungsschiff Mikhail Somov auf dem Weg zu der kleinen Inselgruppe, zu der Troynoy gehört. Es soll neben Leuchtspurmunition auch neue Schlittenhunde zur Station schaffen. Bis das Schiff die Region erreicht, werde es aber noch rund einen Monat dauern, so Shevchenko. Selbst mit den Abschreckungswaffen dürften sich die Eisbären bis Ende Oktober im Umkreis der Station aufhalten: Erst dann friert das Meer um die Insel zu und erlaubt den Tieren, wieder auf dem Eis nach Robben zu jagen.

Fire

Größter Lavasee schwillt in Hawai an - Droht er wieder überzulaufen? - Wissenschaftler stehen vor Rätsel

Einer der größten Lavaseen schwellt im Krater des Vulkans Kilauea auf Hawaii. Jetzt steht er bis zum Rand - und liefert spektakuläre Bilder.
lavasee kilauea
© Getty images
Damit hatte niemand gerechnet. Erst im April 2015 war der Lavasee übergelaufen. Seither steht sein Rand zehn Meter höher - die übergelaufene Lava ist am Rand des Sees zu Gestein erstarrt.

Trotzdem ist es schon wieder so weit: Die Lava schwappt bereits wieder gegen den Rand. Besucher des Jaggar Museum im Hawaii Volcanoes National Park berichten von dramatischen Ansichten.

Der rotschwarze See, einer der größten der Welt, brodelt in einem 160 Meter breiten Schlot des Vulkans Kilauea auf der Hauptinsel von Hawaii. Der kreisrunde Halemaumau-Schlot ("Haus des Feuers") ist ein vergleichsweise kleiner sogenannter Pitkrater.

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Bizarro Earth

Unwetter ließ Champions-League Spiel ins Wasser fallen

Land unter in Manchester: Sintflutartiger Regen bricht am Abend in der englischen Metropole aus. Dem Schiedsrichter bleibt keine Wahl - die Partie wird nicht angepfiffen. Nachgeholt wird das Spiel am Mittwochabend - was Gladbach gar nicht passt.
stadion manchester
© Imago/BPI
Das Champions-League-Spiel des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach bei Manchester City ist am Abend abgesagt worden. Nach einem heftigen Gewitter mit Dauerregen und der Platzbegehung durch Schiedsrichter Björn Kuipers (Niederlande) wurde das Spiel verlegt. Zuvor hatten die Verantwortlichen noch mit einem späteren Beginn geliebäugelt.

Nachgeholt wird die Partie am Mittwoch um 20.45 Uhr deutscher Zeit (19.45 Uhr Ortszeit). Das entschied die Europäische Fußball-Union Uefa nach einer Besprechung am späten Dienstagabend. Damit erfüllte sich die Hoffnung der Gladbacher auf einem Anpfiff am Mittwochnachmittag nicht. "Wir hatten einen anderen Wunsch: Anstoß 18.00 Uhr Ortszeit. Angeblich kann das nicht gewährleistet werden. Wir sind davon nicht angetan, müssen das jetzt aber schlucken", sagte Vizepräsident Rainer Bonhof.

Der neue Termin bringe womöglich erhebliche Schwierigkeiten mit sich. "Wir müssen jetzt versuchen, alles so zu regeln, dass wir zumindest hierbleiben können. Es kann passieren, dass neue Gäste kommen und wir unser Hotel verlassen müssen", sagte Bonhof: "Generell wäre 18.00 Uhr für alle Beteiligten vernünftig gewesen." Diese Anstoßzeit hätte der Borussia einen Rückflug noch am Mittwochabend ermöglicht. Nun erwartet Sportchef Max Eberl ein Spiel "unter erschwerten Bedingungen mit wenigen Fans".

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Cloud Lightning

Schwere Gewitter treffen Südfrankreich - 80.000 Menschen ohne Strom

Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in Zehntausenden Haushalten der Strom ausgefallen. Besonders betroffen ist die Stadt Bordeaux.
unwetter südfrankreich, erdveränderungen
© STÉPHANE LARTIGUE
Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in etwa 80 000 Haushalten der Strom ausgefallen. In 19 Départements im Westen und Südwesten des Landes gaben die Behörden Unwetterwarnungen aus.

Betroffen war zunächst vor allem die Küstenregion Aquitanien von Bordeaux über das Baskenland bis zur spanischen Grenze. Dort seien innerhalb von drei Stunden 21 000 Blitze gezählt worden, berichtet die regionale Zeitung Sudouest. Es wurde erwartet, dass die Stürme mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 90Kilometern pro Stunde anhalten.

Während der Unwetter stürzten Bäume um und Keller liefen voll Wasser. Menschen kamen nicht zu Schaden.

dpa/ees/odg

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