ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Alles nur Fracking? - Die Erde bricht auf - Dramatischer Anstieg von Erdbeben in den USA

„So etwas hat es noch nie gegeben“: Im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein dramatischer Anstieg von Erdbeben zu beobachten - 600 gab es allein in diesem Jahr. Schuld sollen Fracking-Abwässer sein.
Karte Ölbohrungen und Fracking USA
Etwa zweimal pro Jahr bebte im US-Bundesstaat Oklahoma bislang die Erde, über Jahrzehnte war das der Durchschnitt. Doch seit einiger Zeit registrieren die Wissenschaftler täglich Erdbeben, 585 waren es im vergangenen Jahr. Seismologen haben nun eine Ursache für den dramatischen Anstieg ausgemacht: die Einspeisung von Fracking-Abwässern in mehrere Hundert Meter tiefe Bohrlöcher.

„So etwas hat es noch nie gegeben“, sagt der Seismologe George Choy vom Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten. Seit Beginn des Jahres gab es in Oklahoma bereits mehr als 600 Erdbeben - alle stark genug, um Fenster klirren zu lassen und Autos ins Wanken zu bringen. Das heftigste Beben erreichte eine Stärke von 4,5 und erschütterte die kleine Stadt Crescent.

Kommentar: Abgesehen vom Fracking als Ursache für vermehrte Erdbeben befindet sich natürlich der ganze Planet inmitten von schwerwiegenden Erdveränderungen. Sehen Sie sich unsere monatlich erscheinenden Video-Zusammenfassungen dieser extremen weltweiten Ereignisse an:

SOTT Videos der Erdveränderungen

Weltweit steigen die Erdbeben an und es kann deshalb noch andere Faktoren geben, warum es mehr Erdbeben gibt. Fracking ist unweigerlich schädlich für die Umwelt, doch vielleicht dient Fracking auch nur als Sündenbock, um von größeren Erdveränderungen abzulenken.




Fire

„Das ist die Hölle“ - Waldbrände in Portugal und Spanien halten an

In Portugal und Spanien herrschten in den vergangenen Tagen Temperaturen um die 40 Grad. Dabei waren unzählige Brände ausgebrochen, tausende Hektar Land fielen den Flammen zum Opfer.
waldbrand portugal
© dpa702 Waldbrände wurden in den vergangenen Tagen in verschiedenen Gegenden Portugals - hier bei Estarreja nördlich von Coimbra - gezählt.
Lissabon - Bei andauernder Hitze halten die schweren Waldbrände Portugalund Spanien weiter in Atem. Mehr als 2000 Feuerwehrleute kämpften in Portugal in mehreren Regionen gegen die Flammen. Besonders betroffen war nach wie vor der Norden des Landes. Tausende Hektar Land wurden verbrannt. Aber auch in der Touristenregion an der Algarve loderten die Flammen. Besonders zerstörerisch wüteten die Feuer an zwei Fronten im Wald von Monchique, einer Kleinstadt im Westen der Algarve-Region.

In schwer zugänglichem felsigen Terrain waren rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz. In dem Wald waren die Feuer am Mittwochabend „explosionsartig“ wieder ausgebrochen, nachdem sie am Sonntag zuvor offiziell als eingedämmt galten, wie der Kommandeur der Einsatzkräfte von Faro, Vitor Vaz Pinto, sagte. Rund ein Dutzend Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden.

Kommentar:



Bell

Fluss in Sibirien färbt sich blutrot - Ursache unbekannt

Die Gegend um die sibirische Stadt Norilsk ist bekannt für ihre hohe Umweltverschmutzung. Zur Zeit bietet der Fluss, der die Stadt durchfließt, einen geradezu apokalyptischen Anblick.
blood red river russia
© via ABC News
Normalerweise ist der Daldykan nahe der sibirischen Stadt Norilsk flussfarben, also grünlichgrau. Doch seit Dienstag leuchtet das Gewässer in einem kräftigen Rot. Zahlreiche Einheimische posteten in den sozialen Netzwerken Bilder des beeindruckenden Farbspiels.


Dazu mutmaßten sie, wie es zu der Einfärbung gekommen sein könnte. So vermutete ein Nutzer, dass in der Gegend eine Fortsetzung des Films "Die purpurnen Flüsse" gedreht wird. Ein anderer meinte, es sei die beste Zeit, um fischen zu gehen. Denn jetzt werde jeder gefangene Fisch wegen der Farbe für Lachs gehalten.

Bei der ernsthaften Ursachensuche geriet jedoch vor allem die Nickelproduktion in Norilsk unter Verdacht. Das russische Umweltministerium teilte mit, es habe Beschwerden wegen einer unbekannten chemischen Verschmutzung gegeben. Möglicherweise sei sie durch den Bruch eines Schlammrohrs verursacht worden. Es sei eine Untersuchung angeordnet worden. Norilsk Nickel ist der weltweit größte Produzent von Nickel und Palladium.

Black Cat

Zwei Wanderer wurden von einem Braunbären in ein Gebüsch getrieben

Zwei Wanderer mussten die Nacht in einem Gebüsch verbringen, als sie vor einem angreifenden Braunbär flohen. Erst am nächsten Morgen konnten sie Hilfe rufen und wurden vom Bergrettungsdienst befreit.
brown bear, Braunbär
© Unbekannt - Symbolbild
Ein Braunbär hat im slowakischen Nationalpark Hohe Tatra zwei tschechische Wanderer angegriffen, die in einem Zelt übernachten wollten. Wie die beiden jungen Männer dem Sender TV Joj berichteten, seien sie vor ihm in ein Gebüsch geflüchtet. Dort hätten sie die ganze Nacht frierend zugebracht, da sich der Bär nicht vom Zelt und ihren Rucksäcken verscheuchen ließ. Erst am nächsten Morgen konnten sie über ihre in dem vom Bär durchwühlten Zelt verbliebenen Mobiltelefone Hilfe alarmieren.

Der Bergrettungsdienst HZS rückte nach eigenen Angaben mit fünf Mann und einem Suchhund aus. Die beiden Wanderer seien beim Eintreffen der Retter verängstigt und unterkühlt, aber nur leicht verletzt gewesen. Sie hätten Hautabschürfungen gehabt, die aber nicht vom Bären, sondern von der Flucht ins Gebüsch stammten.

Bad Guys

Nach Unwetter: Krater in Baldramsdorf, Österreich enstanden

Das Unwetter machte am Sonntagabend auch vor Baldramsdorf nicht Halt. Beim Skilift in Baldramsdorf klafft nun ein eineinhalb Meter tiefer Krater.
krater baldramsdorf
© Stöflin
Ein starkes Unwetter zog am Sonntagabend über Baldramsdorf hinweg. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten ausrücken, denn es waren mehrere Muren abgegangen. Unter anderem wurde die Baldramsdorfer Landesstraße durch eine Mure verlegt. Die Straße wurde gesperrt.

Insgesamt gab es drei große und einige kleinere Murenabgänge. Ein Haus wurde komplett überflutet. Hinzu kamen einige überschwemmte Keller.

Kommentar: In dem folgenden Artikel bekommen Sie einen genaueren Überblick über die Folgen des Unwetters in ÖSterreich:
  • Unwetter: In Kärnten zerstört Mure einen Ortsteil, Hagel im Burgenland





Binoculars

Iran: Unwetter verursachte Erdrutsch auf Friedhof und spülte Leichen an

thunderstorms mercury pollution
© Florida State universitySymbolbild
Teheran - Unwetter mit starkem Regen haben Erdreich eines Friedhofs in der nordiranischen Stadt Ramsar abrutschen lassen. Daraufhin wurden mehrere Leichen auf die Straßen der Touristenstadt gespült. Der Nachrichtenagentur ISNA zufolge musste die Polizei eine Straße zum Friedhof sperren, damit Einsatzkräfte des Roten Halbmonds die Leichen bergen konnten. Im Iran werden Tote nicht in Särgen, sondern in einem weißen Stoff namens Kafan eingerollt begraben. In den letzten Tagen kamen bei Unwettern vier Menschen ums Leben.

dpa

Cloud Lightning

Überschwemmungen: Drei Tote durch Unwetter in Griechenland

Unwetter haben in der Nacht zum Mittwoch in weiten Teilen Griechenlands Schäden angerichtet. In der Nähe der Hafenstadt Kalamata starben drei Menschen in ihren überschwemmten Häusern.
unwetter griechenland
© Reuters
Windböen entwurzelten Bäume, Bäche wurden durch starken Regen zu reißenden Strömen. Der Bürgermeister von Kalamata, Panagiotis Nikas, sagte im Fernsehen: "Drei Menschen haben ihr Leben verloren. Die Schäden sind enorm. Ein Mann wird noch vermisst."

In zahlreichen Regionen fielen Strom und Telefon aus. Die Feuerwehr rettete Menschen aus Fluten und pumpte Häuser leer.

dpa

Kommentar:




Tornado1

Noch einer - Taifun "Namtheun" trifft Japan

Nach dem verheerenden Taifun "Lionrock" mit mehreren Toten ist erneut ein Wirbelsturm auf Japan getroffen.

Wirbelsturm Namtheun
© AFPWirbelsturm Namtheun
"Namtheun" erreichte in der Nacht auf Montag die südliche Hauptinsel Kyushu, wie die Meteorologische Behörde des Landes bekannt gab.

Der Taifun bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde nahe seinem Zentrum in nordöstliche Richtung und dürfte sich im späteren Tagesverlauf zu einer Tiefdruckzone abschwächen. Die Behörden warnten die Bewohner im Süden und Westen vor heftigen Regenfällen und starken Winden. In der vergangenen Woche hatte "Lionrock" im Nordosten mindestens 19 Menschen in den Tod gerissen. Acht Menschen gelten noch als vermisst.

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Bizarro Earth

Einfacher Rohrbruch oder Rohrbruch durch Erdfall? Krater in Frauenfeld, Schweiz entstanden

In Frauenfeld ist es am Sonntagnachmittag zu einem Wasserrohrbruch an der Reutenenstrasse gekommen. Gemäss Augenzeugen ist dabei ein Krater von bis zu drei Metern Tiefe entstanden. Die Instandstellung der Leitung inklusive der Strasse dauert rund eine Woche.
krater frauenfeld
© Beat Kälin / kamerann.ch
Um 14:45 wurde die Polizei alarmiert, weil an der Reutenenstrasse in Frauenfeld eine Wasserleitung geborsten war. Die Kantonspolizei Thurgau bestätigte eine entsprechende Meldung eines TOP-Reporters. In der Strasse entstand ein tiefer Krater. Augenzeugen berichten von einem drei bis vier Meter tiefen Loch.

Aus der Wasserleitung mit einem Durchmesser von 250 Millimetern sind rund 2500 Kubikmeter Wasser ausgetreten. Die Instandstellung der Leitung inklusive der Strasse dauert rund eine Woche, teilt die Stadt Frauenfeld mit. In dieser Zeit ist die Strasse für den Durchgangsverkehr gesperrt.

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Sturm „Hermine“ bewegt sich langsam auf Nordostküste der USA zu

Warnungen vor lebensbedrohlichen Überschwemmungen
sturm hermine
© NASA/AFP
Der schwere Sturm "Hermine", der im Südosten der USA zwei Menschen das Leben kostete, bedroht nun die Nordostküste des Landes. Wie der US-Wetterdienst am Sonntag mitteilte, könnte der Sturm "lebensbedrohliche Überschwemmungen" in die Küstengebiete von New Jersey bis Connecticut bringen. In den kommenden 48 Stunden werde "Hermine" annähernd oder tatsächlich Hurrikan-Stärke erreichen.

Auf seinem Weg nach Norden befand sich der Sturm am Sonntagmittag (Ortszeit) etwa 520 Kilometer an der Mitte der US-Atlantikküste vor dem Bundesstaat Maryland. Obwohl das Zentrum des Sturms weit draußen über dem Meer lag, war "Hermine" mit starkem Wind, heftigem Regen und hohen Wellen auch an Küsten zu spüren.

Kommentar:

  • Sturm „Hermine“ traf Millionen US-Küstenbewohner - 2 Tote und große Schäden