ErdveränderungenS


Seismograph

Erde bricht auf: Starkes Beben vor Neuseeland - Tsunamiwarnung für einzelne Gebiete ausgerufen

strand, sonnenuntergang, düstere stimmung

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,1 hat das neuseeländische Ministerium für Zivilschutz eine Tsunamigefahr in einzelnen Regionen des Landes ausgerufen. ​


​Zunächst hatte es keine Berichte über Schäden oder Opfer gegeben. Das Epizentrum des Bebens lag rund 100 Kilometer vor dem Ostküstenort Te Araroa im Meer. Selbst in der Hauptstadt Wellington rund 500 Kilometer entfernt spürten Einwohner das Beben.

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Cloud Lightning

Sechs Badegäste durch Blitz verletzt in Weimar

Durch einen Blitzeinschlag nahe einer Buche im Weimarer Schwanseebad sind am Sonntagnachmittag sechs Menschen verletzt worden, darunter einer schwerer.
blitz,gewitter
© Sputnik/ Igor LauchinSymbolfoto
Weimar - Quasi aus dem Nichts hatte sich ein Blitz nach 16.30 Uhr aus einem schmalen dunklen Streifen heraus über dem Freibad entladen, in dem sich zu dem Zeitpunkt mehr als 2000 Besucher befanden. Sie waren schon vorher aufgefordert worden, das Wasser zu verlassen und sich Schutz außerhalb der alten Bäume zu suchen, die sich auf dem Gelände befinden.

Durch einen Badegast waren Schwimmmeister Burkhard Jenz und sein DLRG-Team auf den Zwischenfall aufmerksam gemacht worden. Mit Defibrillator ausgestattet und nebenher die Rettungskräfte alarmierend, trafen sie am Unfallort ein. Ein 36-jähriger Mann, den der Blitz am stärksten getroffen hatte, soll da nach Angaben seiner Begleiter kurzzeitig bewusstlos gewesen sein. Nach der Ersten Hilfe war er laut Jenz wieder ansprechbar. Er wurde sofort ins Klinikum gebracht.

Tornado1

Taifun "Lionrock" in Japan tötet mindestens 11 Menschen

Bei dem heftigen Taifun 'Lionrock' über Japan sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Neun Opfer wurden bei einem Altersheim in der nordöstlichen Stadt Iwaizumi gefunden, berichteten japanische Medien. In der Stadt Kuji kam eine weitere Frau ums Leben.
tifón Lionrock japón
© JIJI PRESS/AFP / Tokachi Mainichi
Der inzwischen abgezogene Taifun war am Vorabend in der Region Tohoku im Nordosten auf Land getroffen. Das ist die Region, wo vor fünf Jahren Tausende bei einer Tsunami-Katastrophe ums Leben gekommen waren und das Atomkraftwerk in Fukushima verwüstet wurde. Die Gefahr bestand, dass erneut verstrahltes Wasser in den angrenzenden Ozean gelangte.

'Lionrock' war am Dienstagabend (Ortszeit) als seit Jahrzehnten erster vom Pazifik heranstürmender Taifun in der Region Tohoku auf Land getroffen. Rund 410.000 Menschen waren zuvor aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen. In Notunterkünften wurden Decken und Lebensmittel für die Menschen bereitgestellt. Die Behörden warnten vor den Gefahren durch mögliche Erdrutsche und hohen Wellengang. Viele Schulen wurden geschlossen, der regionale Bahn- und Flugverkehr war beeinträchtigt. Mehr als 100 Flüge aus und in die Region fielen aus. In rund 15.000 Haushalten fiel zwischenzeitlich der Strom aus. Stellenweise standen Straßen unter Wasser, Flüsse schwollen bedrohlich an, Bäume stürzten um, Häuser wurden beschädigt, Lastwagen stürzten durch die schweren Sturmböen um.

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Cloud Grey

Atemberaubender "Feuer-Regenbogen" über Lavonia, Georgia

Circumhorizontal arc in Georgia
© Stacey Wood
Werfen Sie einen Blick auf das obige Bild! Das scheint ein seltener "Feuer-Regenbogen" zu sein, der von Stacey Wood in Lavonia, Geogia, aufgenommen wurde. Dies geschieht wenn Eiskristalle innerhalb der Wolken in der Atmosphäre das Licht auf genau die richtige Art und Weise reflektieren.

Es wird nicht von Feuer erzeugt, also kann der Name irreführend sein. Wenn er vollständig entsteht, bildet er einen kompletten Bogen quer über die Wolken.

Wir sehen so etwas nicht sehr oft, also bin ich begeistert, dass Stacy diesen Schnappschuss aufgenommen hat.

Seismograph

Starkes Erdbeben vor Papa-Neuguinea - Keine Berichte über Schäden bekannt

richterskala symbolbild
Papua-Neuguinea. Vor der Küste der Region Neu-Irland kam es am Mittwoch zu einem schweren Erdbeben. Nach Angaben des United States Geological Survey erreichte es Magnitude 6.7. Das Epizentrum lag zwischen den Inseln Latangai und Tanga. Das Hypozentrum lag in knapp 500 Kilometern Tiefe. Somit waren die Erschütterungen nur mit geringer Intensität spürbar. Eine Tsunami-Warnung gibt es nicht. Mit Schäden wird nicht gerechnet.

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Cloud Lightning

Zwei Wanderer vom Blitz getroffen: Zum Glück nur leichte Verletzungen

Zwei Wanderer in Vorarlberg vom Blitz getroffen: Tour endet mit Verbrennungen im Krankenhaus
gewitter, blitz, brücke
© Steffen SchulzeSymbolbild
Mit teils heftigen Gewittern ist am Montag die für den Spätsommer rekordverdächtige Hitzewelle der vergangenen Woche zu Ende gegangen. In Lech (Vorarlberg) wurden am Morgen eine 20 Jahre alte Frau und ein 46-jähriger Mann am Gamsbodenjoch von einem Blitz getroffen.

Die Wanderer aus Mainz und Heidelberg seien leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. In der Nähe befanden sich zum Zeitpunkt des Einschlags noch zehn weitere Wanderer, die unverletzt blieben.

Ein 49-Jähriger, der den Unfall beobachtet hatte, rief den Rettungsdienst. Mit leichten Verbrennungen wurden die beiden Verletzten vom Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. 14 Bergwachtler waren im Einsatz.

Wolf

Österreich: Erste Wolfsfamilie seit über 100 Jahren gesichtet

Fotofallen-Aufnahmen zeigen offenbar hier geborene Jungtiere

Allentsteig - Einzelne Exemplare wurden vor allem in jüngerer Vergangenheit immer wieder gesichtet, aber eine ganze Wolfsfamilie hat man in Österreich seit über einem Jahrhundert nicht mehr gesehen. Das hat sich nun geändert: Fotofallen-Aufnahmen vom Truppenübungsplatz Allentsteig in Niederösterreich zeigen Jungtiere, berichten WWF und Verteidigungsministerium.

Erste Wolfsfamilie seit über 100 Jahren in Österreich gesichtet
© bmlvs
"Es handelt sich um die ersten Wölfe, die in Österreich seit ihrer Ausrottung vor über 100 Jahren in freier Wildbahn geboren wurden", sagt Ottokar Jindrich vom Verteidigungsministerium. Die Jungtiere seien mit den Eltern auf dem über 15.000 Hektar großen Areal im Waldviertel vom Naturschutzpersonal des Bundesheers fotografiert worden. Noch sei nicht klar, wie viele Mitglieder die Wolfsfamilie im Natura-2000-Gebiet Truppenübungsplatz Allentsteig habe, das werde meist mittels Fotofallen untersucht. Bis jetzt seien vier Wölfe nachgewiesen worden.

Erste Wolfsfamilie seit über 100 Jahren in Österreich gesichtet
© bmlvs
Die ursprüngliche Wolfspopulation in Österreich erlosch laut den Experten 1882 im steirischen Wechselgebiet. Nachdem Mensch und Wolf in Europa lange Zeit weitgehend problemlos koexistiert hatten, setzte im Mittelalter eine systematische Verfolgung des Wolfs ein. Im 19. Jahrhundert erreichte diese ihren Schlusspunkt, als die Wolfspopulationen in Mitteleuropa und auf den Britischen Inseln ausgerottet waren.

Kommentar: Wölfe werden wieder in Gegenden heimisch, in denen sie vor auch 100 oder 200 Jahren lebten.


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Steinlawine tötet Bergsteiger in der Slowakai

sismo earthquake
© Correo del Orinoco
Vysoke Tatry. In der slowakischen Hohen Tatra ist ein Bergsteiger von einer Steinlawine verschüttet und tödlich verletzt worden. Das teilte der örtliche Bergrettungsdienst HZS am Sonntagabend mit.

Demnach hätten andere Bergsteiger den Abgang der Steinlawine im mehr als 2000 Meter hohen Felsmassiv Mengusovsky Stit gemeldet. Sie hätten in ihrem Notruf auch angegeben, dass vermutlich ein Mensch unter die Steinmassen geraten sei.

Eine von Suchhunden und einem Hubschrauber unterstützte Rettungsmannschaft konnte den 57 Jahre alten Polen tatsächlich finden und ausgraben. Seine Verletzungen seien aber so schwer gewesen, dass der aus der Luft zu ihm abgeseilte Notarzt nur noch seinen Tod feststellen konnte, heißt es in dem Bericht.

(lai/dpa)

Beaker

Islands größter Vulkan erlebte stärkste Erschütterung seit 1977

Nach dem verheerenden Erdbeben in Italien zitterte die Erde am Montag ein weiteres Mal in einer besonders sensiblen Region: Islands größter Vulkan Katla erlebte die stärkste Erschütterung seit 1977. Ein Ausbruch wäre nicht nur für den internationalen Flugverkehr fatal.
katla vulkan
Symbolbild
Reykjavík - Sofort kommen Erinnerungen an den Ausbruch des Gletschervulkans Eyjafjallajökull im April 2010 hoch. Damals legte die Eruption den Flugverkehr in Nordeuropa für mehrere Tage lahm. Ähnliches könnte bald wieder passieren.

Islands größter Vulkan Katla hat am Montag deutliche Aktivität gezeigt, nachdem mehrere Beben der Stärke vier den Krater erschütterten. Das berichtet „Bloomberg“ unter Berufung auf örtliche Wissenschaftler. Insgesamt sollen es rund 14 Beben gewesen sein am 1.450 Meter hohen Vulkan, der sich an der Südküste der Insel befindet.

Zunächst gab es keine Berichte von Verletzten oder Schäden. Die Vulkaninsel ist nur dünn besiedelt und die Isländer sind für solche Fälle gut gerüstet und sie gewöhnt. Noch liegt die dicke Eisschicht ruhig auf Katlas zehn Kilometer großem Krater.

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China: Zwei Menschen fallen in Erdfall in Fußgängerzone

Erdfall LANZHOU STADT, PROVINZ GANSU (CHINA)
© Chinesisches Staatsfernsehen
Es sind kuriose Bilder allerdings zeigen sie ein ernstes Problem.

Das chinesische Staatsfernsehen veröffentlichte am Dienstag dieses Video einer Überwachungskamera, das zeigt, wie sich ohne Vorankündigung mitten in der Fußgängerzone in Lanzhou Stadt, ein Loch auftut.

Nach Angaben des Senders sind zwei Personen hineingefallen und haben sich verletzt.

Genauere Angaben, wie es zu dem Loch kommen konnte, gibt es noch nicht.