ErdveränderungenS


Rainbow

Roter Regenbogen über den Niederlanden photographiert

Regenbögen sind normalerweise rot, gelb, grün und blau -- oder kurz, eben alle Farben des Regenbogens. Aber der hoch aufragende Regenbogen, den Jan Koeman in den Niederlanden am 18. Februar 2016 photographiert hat, war einfach nur rot:

Red rainbow
© Jan KoemanAufgenommen von Jan Koeman am 18. Februar 2016 in Kloetinge, Niederlande.
Koeman sagte: "Ich habe noch nie zuvor solch einen Regenbogen gesehen. Er erschien nur ein paar Minuten nach einem roten Sonnenaufgang."

Was ließ den Regenbogen rot erscheinen? Es war die einzig verfügbare Farbe. Alle anderen Farben des Regenbogens wurden durch Luftmoleküle und die tief hängende Sonne gestreut.

Koeman erwähnte ein weiteres Rätsel: Regenbogen benötigen Regentropfen, "aber es hat nicht geregnet" sagte er. Der Experte in Atmosphärenoptik Les Cowley schätzt, dass es in der Ferne Regentropfen gab. Cowley sagte: "Am Horizont könnte es Regen oder Regenschleier gegeben haben. Regenschleier sind Wettererscheinungen, die nicht den Boden erreichen."

Rote Regenbögen sind häufiger als man denken könnte. Sie erscheinen häufig bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang rund um die Welt. Mehr Beispiele davon können sie in der Echtzeit Fotogalerie sehen.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Blue Planet

Yosemites spektakuläres 'Feuerfall' Phänomen zieht Photographen aus der ganzen Welt an

yosemite firefall horsetail fall
© James Nagel PhotographyDer "Feuerfall" Effekt am Horsetail Fall im Yosemite National Park.
Eine Pilgerfahrt von Amateuren wie professionellen Photographen zum Yosemite Nationalpark wurde aufgrund des kürzlichen feuchten Wetters wieder belebt. Ziel der Reise war ein einzigartiges Lichtspiel am Horsetail Wasserfall.

Für einige Wochen im Februar wird Yosemites Horsetail Fall im Licht der untergehenden Sonne gebadet, was einen Effekt erzeugt, den man als "Feuerfall" bezeichnet. Dabei erzeugt der Wasserfall und der feuchte Fels durch die Reflexion des Lichtes ein oranges Leuchten.

In den letzten Jahren fiel diese Spektakel, während des kurzen Zeitfensters an dem die Sonne perfekt auf den Wasserfall ausgerichtet ist, durch mangelndes Wasser und wolkiges Wetter aus.

Dieses Jahr haben die Bilder des Feuerfalls vom Horsetail Wasserfall in den sozialen Medien für einige Aufregung gesorgt.

yosmite firefall
© archanjm/twitter

Arrow Up

Seltene Eruption des Großen Geysirs, Islands berühmteste heiße Quelle

The Great Geysir
Der 'Große Geysir' in Island
Der 'Große Geysir', Islands berühmteste heiße Quelle und Namensvetter aller weiteren Geysiren überall auf der Welt, ist gestern ausgebrochen. Dieses seltene Schauspiel wurde mit einer Kamera aufgezeichnet.

Halldóra Eldon, Angestellte des Hótel Geysir arbeitete gerade, als sie eine ungewöhnliche Menge Dampf von dem Geysir aufsteigen sah. "Ich sah zufällig gerade aus dem Fenster. Ich entschied mich nach draußen zu gehen und da begann er auszubrechen."

Sie sagte, dies sei ein sehr ungewöhnlicher Anblick, obwohl andere Angestellte des Hotels den Geysir letztes Jahr bereits zwei mal ausbrechen sahen. "Ich arbeite hier seit zwei Jahren und habe das noch nie vorher gesehen."

Es hat sich gezeigt, dass Erdbeben die Aktivität des Geysirs beeinflussen und Aufzeichnungen von 1630 zeigen, dass am Geysir in diesem Jahr mehrmals kräftige Ausbrüche stattfanden. Bis 1896 schlummerte die heiße Quelle nahezu ohne Aktivität vor sich hin, bevor ein Erdbeben in diesem Jahr die Ausbrüche auf gleich mehrere pro Tag steigerte.

Kommentar: Vor ein paar Monaten ist in Neuseeland ein 'schlafender' Geysir ausgebrochen, das erste mal seit 36 Jahren.


Cloud Grey

Hunderte Straßen aus Wolken über dem Atlantik

Kalter Nordwind bläst vor Amerikas Ostküste über den Atlantik. Bald wälzen sich Wolken um ihre eigene Achse auf parallelen Bahnen - weil die Luft gefangen war.
wolken straßen
© NASA/ Jeff Schmaltz
Auf dem Meer würde man von starkem Wellengang sprechen. Aber die Wellen, die sich auf dem Bild des Nasa-Satelliten Terra vom 14. Februar abzeichnen, bestehen aus Wolken.

Sie bildeten über Hunderte Kilometer parallele Bänder. Solche Gebilde entstehen, wenn Wolken bei starkem Wind in einer engen Luftschicht eingeschlossen sind.

An jenem Tag blies ein frostiger Sturm von Nordwest auf den Atlantik. In der Kälte kondensierte aufsteigende milde Meeresluft - Cumuluswolken wuchsen.

Kommentar:




Tornado1

Megazyklon "Winston" hinterließ eine Schneise der Verwüstung - Aufräumaktionen beginnen

Die Rede ist von 17 Todesopfern, Tausende Häuser wurden zerstört. Auf den Fidschi-Inseln hat Tropensturm "Winston" schwere Schäden angerichtet. Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
zyklon winston
© REUTERS/ NZ Defence Force
Das Ausmaß der Schäden wird erst allmählich klar: Zyklon "Winston" hat auf den Fidschi-Inseln im Pazifik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nach Informationen des Nachrichtenportals "Fijivillage" kamen mindestens zehn Menschen ums Leben. Andere Quellen berichten von 17 Toten. Die Behörde selbst haben noch keine Opfer- und Schadenszahlen veröffentlicht.

Inzwischen sind Aufräum- und Hilfsaktionen angelaufen. Die Versorgung der Einwohner auf den abgelegenen Teilen der Inselgruppe habe höchste Priorität, teilte Regierungschef Voreqe Bainimarama mit. Die Regierungen Australiens und Neuseelands sagten Hilfe zu.
zyklon winston
© REUTERS/ NZ Defence Force
Aus Neuseeland ist bereits ein Transportflugzeug eingetroffen. Zudem flog die neuseeländische Luftwaffe über die abgelegenen Inseln und dokumentierte teils schwere Verwüstung mit abgedeckten Häusern und eingestürzten Brücken. Einige Küstendörfer wurden vergleichsweise wenig beschädigt.

Kommentar:




Cloud Grey

Kräftiger Wintersturm zog über dem Fichtelberg

Eigentlich war großes Tauwetter angesagt - doch im Erzgebirge kam es anders: Auf dem Fichtelberg zog am Wochenende ein regelrechter Schneesturm auf. Und auch andere Teile Deutschlands kämpfen mit stürmischen Böen.

fichtelberg
In der Nacht fielen am Fichtelberg 20 Zentimeter Neuschnee. Organböen sorgten für einen eisigen Sturm auf dem 1.214 Meter hohen Berg im Erzgebirge. Die Wetterlage in Deutschland ist derzeit zweigeteilt: Im Norden Sturm, im Süden Frühling und auf den Bergen viel, viel Schnee. Bis in die Nacht zum Montag sollen es im Süden stürmisch bleiben. An einigen Orten sprach der Deutsche Wetterdienst sogar Unwetterwarnungen aus.


Dann aber soll es zumindest im Flachland frühlingshafter werden, zum Teil sonnig bei 12 bis 15 Grad. Am Fichtelberg und anderen Berglagen soll es in den kommenden Wochen wieder kühler werden soll. Deshalb sollten die guten Wintersportmöglichkeiten noch einige Zeit erhalten bleiben. Die Ski- und Snowboardfahrer wird es freuen. Die Zeit sollte man bei den schneearmen Wintern dringend ausnutzen!

Snowflake

Schneefall im Sommer überrascht Tasmanier nach einer Saison der Wetterextreme

Snow on Mount Wellington
© ABC News/ Kieran JonesBei einer Temperatur von -2 Grad Celsius erlebte Mount Wellington und seine Umgebung eine leichte Schneedecke.
Feuer, Fluten und jetzt Schnee: Tasmanien erlebte einen Sommer der Wetterextreme.

Nach Wochen warmen und trockenen Wetter, gab es in Tasmaniens Great Lake Distrikt und an Hobart's Mount Wellington Schnee zu bestaunen.

Die Temperaturen fielen in Liawenee in den Central Highlands über Nacht unter Null und verwandelten den leichten Regen an diesem Morgen in feinen Schneefall.


Kaylee Hattinger vom Great Lakes Hotel sagte, dass es gegen 06:00 Uhr zu schneien begann, aber der Schnee schnell wieder taute.

Sie sagte: "Es bedeckte die Autos und war genug um sich über den Schnee zu wundern".

"Er war sehr fein, mehr wie Hagel, und flatterte zu Boden."

"Ich bin bei Schnee immer sehr aufgeregt, selbst im Winter, aber ich denke im Sommer ist das wirklich etwas Spezielles".


Eye 2

Zeichen und Wunder: Seltene zweiköpfige Python in Wodonga, Australien, geschlüpft

Two headed snake
© The Daily Mail/FacebookEine zweiköpfige Schlange schlüpfte in Australien.
Schlangen sind schon gruselig genug, aber eine frisch geschlüpfte Python mit zwei Köpfen erobert das Internet im Sturm.

Die Babyschlange ist erst eine Woche alt, wurde letzten Sonntag gebore.

Besitzer John McNamara, australischer Schlangenzüchter von Beruf, dachte erst an Zwillinge, aber entdeckte schnell, dass mehr an dieser Sache dran war als vermutet.

Vom Schwanz bis zum Nacken sieht die kleine Teppichpython wie jede andere Schlange aus, aber vom Hals aufwärts beginnt man, vier Augen, zwei Münder und zwei Köpfe zu sehen.

Wie die Border Mail berichtet, sieht die Schlange wie die mythische Hydra aus.


Attention

5 Meter langer Riesenhai tot in Skelmorlie, Schottland, aufgefunden

Dead 15ft basking shark washes up in Scotland
© Largs Coastguard Recue TeamToter 5 Meter langer Riesenhai wurde in Schottland angespült
Bilder eines 5 Meter langen Riesenhais wurden veröffentlicht, der an die Küste von Skelmorlie in North Ayrshire angespült wurde.

Die Maritime and Coastguard Agency (MCA) sagte, der Fisch, der "ein paar Tonnen" wog, wurde nahe der A78 Shore Road gefunden.

Das North Ayrshire Council wurde gemeinsam mit dem Largs Coastguard Rescue Team benachrichtigt, welches auch die Bilder des Hais veröffentlichte.

Riesenhaie können bis zu 15 Meter groß werden und sind die größten Fische die man in den britischen Gewässern finden kann.

Nach Angaben der Shark Trust charity sind sie nach dem Walhai die zweitgrößte Fischart der Welt.

Eine Sprecherin der MCA sagte: "Der Bericht kam am 23. Januar aus der Öffentlichkeit. Der Hai war bei seiner Strandung bereits tot. Er war 5 Meter lang und wog einige Tonnen."

"Das North Ayrshire Council wurde benachrichtigt und wir schickten ein Largs Coastguard Rescue Team vor Ort um die Sichtung zu bestätigen. Alle nötigen Stellen wurde informiert."

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Map

Tal des Todes erwacht zum Leben: Die extremen Regenmengen lassen Kaliforniens Death Valley erblühen

Statt Grau, Braun und Ocker dominieren momentan Gelb, Weiß und Pink das amerikanische Death Valley: Regen lässt zahlreiche Blumen blühen.
blühendes Death Valley
© Alan Van Valkenburg / National Park ServiceDas "Todestal" Death Valley in Kalifornien erblüht durch die weltweiten Erdveränderungen zu neuem Leben
Das kalifornische Death Valley verbindet man eher mit Salz-, Fels- und Sandwüste, nicht mit einer blühenden Blumenwiese. Doch genau dieses Phänomen erwartet den US-Nationalpark wohl in den nächsten Wochen, wie der US National Park Service (NPS) bekannt gab. Schon jetzt blühen zahlreiche Wüstensonnenblumen (Geraea canescens) und Nachtkerzengewächse der Art Camissonia claviformis im Bereich von Badwater, der tiefsten Stelle des Tals. Und der Höhepunkt könnte noch bevorstehen, da weitere Regenfälle erwartet werden. In diesem Frühling könne sich daher sogar eine "Superblüte" einstellen, so der NPS, die normalerweise nur einmal pro Jahrzehnt auftritt - die letzten Male war dies 2005 sowie 1998 der Fall.

Kommentar: Tatsächlich sind die Regenmengen und Überschwemmungen weltweit extrem angestiegen - und stellen neben der Zunahme an u.a. Erdfällen, Vulkanaktivität, Feuerbällen ein weiteres Symptom der tiefgreifenden Erdveränderungen dar, die schon seit einiger Zeit im Gange sind. Schauen Sie hier unsere monatliche Videoserie zum Thema. Da diese Extremereignisse immer mehr werden, haben wir für den Monat Januar sogar zwei Videos veröffentlicht: