
© dpaEin kleiner Junge steht nach heftigen Regenfällen, die durch den Tropensturm "Emily" ausgelöst wurden, knietief auf einer Straße im Wasser.
Port-au-Prince - Der Tropensturm „Emily” hat in Haiti und der Dominikanischen Republik mindestens vier Menschen das Leben gekostet.
Nach heftigem Regen wurde eine Leiche aus einer Schlucht in der südwestlichen Hafenstadt Les Cayes (Haiti) geborgen.
Im Nachbarland mussten nach Angaben von Rettungskräften etwa 7000 Menschen wegen Überflutungen ihre Häuser verlassen, drei Männer wurden getötet.

© dpaZwei Autos kämpfen sich durch die überfluteten Straßen von San Cristobal.
Der Sturm hatte am Donnerstag die Küsten der beiden Länder erreicht. Er riss Bäume aus und verursachte Überschwemmungen. Die Auswirkungen auf der Karibikinsel Hispanola, auf der Haiti und die Dominikanische Republik liegen, blieben jedoch deutlich geringer als zunächst befürchtet. Anders als von Meteorologen vorhergesagt, zog „Emily” nicht quer über die Insel hinweg.