Gesundheit & WohlbefindenS


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HIV Prophylaxe - Umstrittenes zugelassenes Medikament in den USA

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© Gilead SciencesHoffunung für Millionen Menschen mit hohem HIV-Infektionsrisiko: das Mittel Truvada des US-Pharmaunternehmens Gilead Sciences
In den USA kommt erstmals ein Medikament auf den Markt, das präventiv gegen Aids wirken soll. Studien belegen, dass das Ansteckungsrisiko bei Einnahme von Truvada um bis zu 75 Prozent sinkt. Dennoch sind die Tabletten umstritten.

In den USA ist erstmals ein Medikament zugelassen worden, das vor dem Ausbruch von Aids schützen soll. "Die Zulassung ist ein Meilenstein im Kampf gegen HIV", teilte Margaret Hamburg von der US-Arznei- und Lebensmittelaufsicht FDA am Montag am Sitz der Behörde im US-Staat Maryland mit. Die FDA folgte damit der Empfehlung eines Expertenausschusses, der vor rund zwei Monaten geraten hatte, das von dem US-Pharmaunternehmen Gilead Sciences produzierte Medikament zuzulassen.

Die Tabletten mit dem Namen Truvada sollen das Ansteckungsrisiko von gesunden Menschen mit hohem Infektionsrisiko - also beispielsweise mit einem HIV-positiven Partner - mindern. Truvada soll einmal am Tag eingenommen werden. Kondome müssen der Behörde zufolge aber unbedingt zusätzlich verwendet werden.

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Medikament gegen Multiple Sklerose anscheinend unwirksam und wie Ernährung heilen kann

Die Analyse von Daten aus 23 Jahren erbrachte keinen Nachweis für die Wirksamkeit von Beta-Interferon

Spritze
© apa/ralf hirschbergerInterferon-beta-Präparate werden bei der Behandlung von MS-Patienten schon lange eingesetzt. Mittlerweile gibt es aber Alternativen.
Eine aktuelle Studie von Medizinern in Kanada bezweifelt die Wirksamkeit häufig verwendeter Präparate gegen die unheilbare Nervenkrankheit Multiple Sklerose (MS).

Im Fokus der Untersuchung stand Interferon beta, die ehemals erste Wirksubstanz, mit der in klinischen Studien eine Reduktion der Schubrate bei MS um rund 30 Prozent nachgewiesen wurde. Es sei kein Zusammenhang zwischen einer Gabe von Beta-Interferon und einer Verzögerung des Krankheitsverlaufs nachweisbar, erklärten die Experten nach einer statistischen Analyse von Patientendaten. Die in der jüngsten Ausgabe der einflussreichen amerikanischen Medizinzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) publizierten Resultate sind allerdings nicht unumstritten.

Kommentar: In diesem englischen Video erklärt Dr. Tery Wahls, wie sie nach intensiven Forschungen ihre Ernährung auf eine strukturierte Jäger-Sammler-/Paläo-/Steinzeit-Ernährung umstellte, und so ihre Multiple Sklerose heilte. Dies ist ein bezeichnendes Beispiel für die atemberaubende Heilungskraft darin, die richtige Nahrung zu sich zu nehmen. Gleichzeitig ist es nicht verwunderlich, dass solchen Fällen keine Beachtung seitens der Mainstream-Medien geschenkt wird, denn Big Pharma will bekanntlich keine Heilung der Menschen.

Steinzeitdiät: Abnehmen und Gesunden mit den Nahrungsmitteln der Jäger und Sammler
Steinzeit-Diät fördert menschliche Intelligenz und sportliche Ausdauer


Attention

Antihaftbeschichtung ist ungesund: Teflon & Co.

Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtung kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken, da bei hohen Temperaturen oder beim zerkratzen der Oberfläche toxische Partikel in die Nahrung übergehen.

Zentrum der Gesundheit - Annähernd jeder Konsument ist mit den Vorteilen von antihaftbeschichteten Kochutensilien vertraut. Zwei Generationen nach dieser Erfindung erfahren wir jedoch, dass wir für diesen Komfort einen hohen Preis auf Kosten unserer Gesundheit zahlen müssen.

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© UnbekanntEdelstahl - Die gesunde Art zu kochen!
Erst kürzlich durchgeführte Studien haben ergeben, dass bei 95 Prozent der Amerikaner ein erkennbarer Anteil des plastischen Materials Polytetrafluorethylen (PTFE) im Blut nachweisbar ist - ein Stoff, der zum Überziehen von teflonbeschichteten Kochutensilien genutzt wird.

Arrow Down

Vertrauen Sie Ihrem Arzt? 40 Prozent der Arznei-Rezepte sind laut neuer Studie fehlerhaft

40 Prozent der älteren Patienten bekommen ein Rezept mit Fehlern, manchmal so falsch, dass es für den Patienten mit dem Tode endet. Alles in allem produzieren z.B. die Ärzte in Großbritannien jedes Jahr 45 Millionen Rezepte mit Fehlern. Das hat jetzt eine neue Studie herausgefunden.

Bei 180.000 der Fälle war der Fehler so gravierend, dass das Leben der betroffenen Patienten bedroht war, so die Veröffentlichung, die von der Royal Pharmaceutical Society durchgeführt worden war. Und da war es auch keine Überraschung mehr, als die Studie feststellen konnte, dass die über 75-Jährigen das größte Risiko tragen, einfach weil sie die meisten Medikamente verschrieben bekommen. 4 von 10 älteren Patienten bekamen ein Rezept mit Fehlern während des Jahres, in dem die Studie lief.

Attention

Fernsehkonsum wirkt sich auf Körpergewicht von Kindern aus

Wer als Kleinkind schon Stunden vor der Glotze hängt, ist später dicker und unbeweglicher als Sprösslinge mit Fernsehverbot. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische Forscher.

Jede Stunde vor dem Fernseher wirkt sich bei Kleinkindern einer kanadischen Studie zufolge langfristig auf Körperumfang und Sportlichkeit aus. Je länger Kinder in jungen Jahren vor dem Fernseher sitzen, desto grösser ist ihr Hüftumfang zum Ende der vierten Klasse, berichten Forscher der Universität Montreal im International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity.

Die Wissenschaftler um Caroline Fitzpatrick und Linda Pagani hatten die Eltern von mehr als 1300 Kindern im Alter von etwa 2,5 Jahren nach deren Fernsehgewohnheiten befragt. Zu späteren Messzeitpunkten erfassten sie den Hüftumfang und die Fähigkeit der Kinder, aus dem Stand zu springen.

Question

Bauchfett und Knochenschwund stehen in Verbindung zueinander? Studie scheint dies zu belegen

Gesundheitsstudie: Knochenschwund durch übermäßiges Bauchfett?

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© UnbekanntErhöhtes Osteoporose Risiko durch Bauchfett
Fett in der Bauchhöhle kann zum Rückgang der Knochendichte führen und Osteoporose auslösen. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher des Massachusetts General Hospital in Boston in einer Studie zum Zusammenhang des Körperfetts bei Frauen mit dem Osteoporose-Risiko.

Das Frauen mit viel Bauchfett einem höheren Osteoporose-Risiko unterliegen, war für die US-Wissenschaftler laut Aussage von Miriam Bredella vom Massachusetts General Hospital in Boston auf dem Jahrestreffen der Radiological Society of North America, durchaus überraschend, denn bisher galt Übergewicht in Bezug auf Osteoporose eher als Risiko mindernd. Ihre Studie habe jedoch belegt, dass Frauen mit viel Fett in der Bauchhöhle verstärkt zu Osteoporose bzw. einem Rückgang der Knochendichte neigen, erklärte die die Expertin. Hingegen beeinflussen oberflächliche Fettpölsterchen und Rundungen an anderen Körperstellen die Knochendichte nicht, so Bredella weiter.

Footprints

Schlimmster Ausbruch von Tuberkulose seit 20 Jahren wird geheimgehalten

Jacksonville, Florida. Am 5. April 2012 hat der CDC (Center for Disease Control and Prevention) einen Bericht verfasst, der Gesundheitsbeamten in Florida eine massive Warnung aussprach, da der Ausbruch von Tuberkulose in Jacksonville einer der schwerwiegensten seit 20 Jahren ist, den die Gruppe untersucht hat. Verbunden mit 13 Toten und 99 Erkrankungen, einschließlich sechs Kinder, würde dies sofortige Maßnahmen zur Behandlung und Eindämmung verlangen.

Der 25-Seiten-Bericht von Dr. Robert Luo wurde von den Entscheidungsträgern im Staat jedoch ignoriert. Das Gesundheitsministerium ordnete hingegen eine um sechs Monate verfrühte Schließung des Tuberkulose-Krankenhauses an.

Syringe

Neue Hühner-Seuche in Australien die aus Impfstoffen hervorgegangen ist

Um Hühner vor einer Atemwegskrankheit zu schützen, werden sie mit abgeschwächten Herpesviren geimpft. Aus diesem Vakzin hat sich in Australien nun ein neuer, gefährlicher Erreger entwickelt. Kann so etwas auch bei Impfstoffen für Menschen vorkommen?

Eng geht es zu in modernen Hühnerställen. Von Tier zu Tier überzuspringen ist für Viren dort ein Leichtes. Deshalb werden Hühner gegen eine ganze Reihe von Krankheiten geimpft - auch gegen die Infektiöse Laryngotracheitis (ILT), eine schwere Atemwegserkrankung, die von Hühner-Herpesviren verursacht wird. Betroffene Tiere fangen an zu keuchen und husten blutigen Schleim aus. Kleinere Eier legen sie auch noch.
Hühnerhaltung, Massentierhaltung
© dpad
Um das zu verhindern, wird seit Jahren mit ILT-Viren geimpft, die abgeschwächt sind, sich aber immer noch vermehren können. Ebenso lange aber hegen Fachleute Bedenken: Könnten sich diese Impfviren womöglich mit natürlichen Herpesviren zu neuen, gefährlichen Erregern kombinieren und das Geflügel kränker machen als die ursprünglichen Keime?

Genau dieses Szenario ist wahr geworden, belegen jetzt Genetiker um Joanne Devlin von der University of Melbourne (Science, online).

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Eine neue Form der “Nahrungsergänzungsmittel”: Dioxin

Lebensmittelskandale sind ja nun im wiedervereinten Deutschland so häufig, dass man kaum noch Notiz nimmt, wenn wieder mal einer unterwegs ist. Gammelfleischskandale hat es ja einige gegeben, frei nach dem Motto: Alle Jahre wieder kommt das Gammelfleisch. Nun aber hat es sich anscheinend ausgegammelt - aber dafür giftet es jetzt immer wieder.

Dioxin ist ein alter Bekannter unter den Giften. Es tritt auf bei Verbrennungsprozessen z.B. und gilt als eine Substanz, die mittlerweile den ganzen Erdkreis bedeckt. Aber damit noch nicht genug. Jetzt ist es sogar möglich, Dioxine in Eiern, Geflügel- und auch Schweinefleisch in großzügig hohem Maße nachzuweisen. Erst letztes Jahr im Mai wurden einige Legehennenbetriebe geschlossen, da man kontaminierten Mais als “Biofutter” ausgegeben und die Hennen damit gefüttert hatte. Im Dezember entschloss man sich zur “Zugabe”, die nicht nur die Hühner, sondern auch die Schweine mit einschloss.

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Bisphenol A: Hormonähnliche Chemikalien verändern das Fortpflanzungsverhalten von Fischen

Drastische Folgen hat der hormonähnliche Stoff Bisphenol A in Gewässern in den USA: Weit verbreitete Karpfenfische bandeln unter seinem Einfluss mit fremden Arten an. Und diese Seitensprünge sind nicht harmlos.

Hormonähnliche Chemikalien in Flüssen beeinflussen das Fortpflanzungsverhalten von Fischen. Mitunter erkennen die Tiere ihre eigenen Artgenossen nicht mehr und paaren sich mit fremden Arten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie amerikanischer Forscher um Jessica Ward von der University of Minnesota (Evolutionary Applications, online).