Gesundheit & WohlbefindenS


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Krankheitsort Krankenhaus: Infektion mit resistenten Keimen

Hygiene-Experten sind besorgt über die Situation in deutschen Krankenhäusern. Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte jetzt eine Studie, die besagt, dass 3,33 Prozent der Klinik-Patienten während ihres Aufenthalts durch Keime infiziert werden. In fast einem Viertel der Fälle kommt es zu Infektionen von Wunden.

Am häufigsten sind Infektionen von Wunden (24,7 Prozent), der Harnwege (22,4 Prozent), der unteren Atemwege (21,5 Prozent) oder eine Sepsis (Blutvergiftung, sechs Prozent). Die Studie umfasste rund 10.000 Patienten aus 46 Kliniken, die in einer Zufallsstichprobe von Hygieneteams untersucht wurden; 134 Krankenhäuser hatten ihre Bereitschaft zur Teilnahme an diesem europaweiten Test erklärt.

Für die Keime, die die Infektionen auslösen, gibt es vermutlich zwei Quellen. Etwa 15 bis 20 Prozent der Erreger werden von einem auf den anderen Patienten übertragen, schätzt Petra Gastmeier, Direktorin und Hygiene-Professorin an der Charité in Berlin. Die übrigen Infektionen entstehen, weil nicht ausreichend sauber gearbeitet wird. Während der medizinischen Behandlung erreichen körpereigene Keime dann Stellen, an denen sie Infektionen auslösen.

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Weichmacher fördern Neurodermitis bei Kindern und wirken bereits im Mutterleib

Der in Bodenbelägen vorkommende Weichmacher Butylbenzylphthalat erhöht das Risiko von Kindern, an Neurodermitis und anderen Ekzemen zu erkranken. Der Schadstoff wirkt dabei schon im Mutterleib auf den kindlichen Organismus. Das haben US-amerikanische Forscher bei einer Studie mit 407 schwangeren Frauen herausgefunden. Hatten die Schwangeren höhere Werte des Weichmachers im Urin, stieg das Erkrankungsrisiko ihrer Kinder um mehr als 50 Prozent. Diese litten in den ersten zwei Lebensjahren deutlich häufiger an den juckenden Hautauschlägen als die Kinder von weniger stark belasteten Schwangeren. Erstmals habe man damit einen Zusammenhang zwischen der Belastung mit Weichmachern im Mutterleib und Neurodermitis nachgewiesen, berichten die Forscher im Fachmagazin "Environmental Health Perspectives".
Neurodermitis
© Bernd Untiedt / CC-by-sa 3.0Neurodermitis-Ausschlag bei einem Kleinkind
"Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn Hautekzeme sind eine häufige und unangenehme Erkrankung bei kleinen Kindern", sagt Studienleiterin Rachel Miller vom Columbia University Medical Center in New York. Neurodermitis, auch als atopisches Ekzem bezeichnet, tritt am häufigsten in den ersten beiden Lebensjahren auf. Die Krankheit äußert sich durch rote, trockene und juckende Stellen auf der Haut. "Dass erbliche Faktoren, Allergene und Tabakrauch Neurodermitis bei Kindern fördern, war schon bekannt ", sagt Miller. Jetzt wisse man, dass auch die pränatale Belastung mit Weichmachern ein Risikofaktor sei.

Der Weichmacher Butylbenzylphthalat ist in Kinderspielzeug, Babyartikeln und Kosmetika seit 2005 in der EU verboten. In PVC-Böden, aber auch in Kunstledermöbeln und Verpackungs- und Isoliermaterial kommt er jedoch noch immer vor. Aus diesen Materialien wird der Weichmacher allmählich an die Luft abgegeben, wie die Forscher berichten. Schwangere Frauen können daher den Schadstoff mit dem Atmen aufnehmen.

Bacon

Hoher Cholesterinverzehr kann geschädigtes Gehirn reparieren

Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, Lebensmittel mit hohem Cholesteringehalt auf den Speisezettel zu setzen, wie man uns immer hat weismachen wollen. Darauf deutet zumindest eine neue Studie hin, deren Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht wurden.
verengtes blutgefäß,cholesterin
Wie sich herausstellt, unterstützt Cholesterin die Bildung eines wichtigen Bestandteils des Nervensystems, der die Kommunikation der Nervenzellen untereinander ermöglicht und die Entwicklung von Erkrankungen des Gehirns - beispielsweise Parkinson und Alzheimer - verhindert.

Die Studie konzentrierte sich besonders auf die so genannte Pelizaeus-Merzbacher-Erkrankung, bei der Nervenzellen nicht in der Lage sind, die sie umgebende Schutzschicht - die Myelinscheiden - zu bilden. Dank dieser Myelinscheiden, die aus Lipiden und Eiweiß bestehen, können die Nerven miteinander kommunizieren und elektrische Signale weitersenden, die Bewegung und Wahrnehmung auslösen, außerdem schützen sie die Nerven vor einer Schädigung.

Das Cholesterin, das normalerweise als schädlich bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit an Bildung und Erhalt der Myelinscheiden beteiligt. Bei einem Mangel an Cholesterin besteht nach jüngsten Erkenntnissen bei Patienten mit Pelizaeus-Merzbacher-Syndrom - und möglicherweise bei allen Menschen - ein erhöhtes Risiko von Bewusstseinsstörungen und degenerativen Prozessen des Gehirns. Insbesondere für Patienten mit der Pelizaeus-Merzbacher-Erkrankung bedeutet dies bei einer cholesterinarmen Ernährung die erhöhte Gefahr einer Nervenschädigung.

Kommentar:


Syringe

USA: Virologen klagen gegen Merck wegen langjähriger Fälschung von Testergebnissen für Mumps-Impfstoff

Letzte Meldung: Zwei Wissenschaftler der Firma Merck, die 2010 eine Beschwerde gemäß dem so genannten False Claims Act eingereicht hatten, werfen dem Impfstoffhersteller Merck vor, willentlich die Zahlen über Tests seines Mumps-Impfstoffs gefälscht, Blutproben mit tierischen Antikörpern versetzt und einen Impfstoff verkauft zu haben, der tatsächlich den Ausbruch von Mumps und Masern förderte. Die Beschwerde wurde jetzt entsiegelt. Geschädigte seien Regierungen und Verbraucher, die den Impfstoff in der Annahme erworben hatten, er sei zu »95 Prozent wirksam«.
Spritze
© Unbekannt
Das entsprechende False-Claims-Dokument können Sie hier einsehen.

Die beiden früheren Merck-Virologen Stephen Krahling und Joan Wlochowski benennen die folgenden Verstöße durch die Firma Merck:
  • Merck fälschte bewusst die Ergebnisse der Tests seines Mumps-Impfstoffs, um eine »Wirksamkeit von 95 Prozent« vorzutäuschen.
  • Zu diesem Zweck versetzte Merck die Blutproben mit tierischen Antikörpern, um das Auftreten von Antikörpern im Immunsystem künstlich in die Höhe zu treiben. Der Informationsdienst CourthouseNews.com berichtet:
»In der Beschwerde wurde vorgebracht, Merck habe Blutproben tierische Antikörper zugesetzt, um bessere Testresultate zu erzielen, obwohl dem Unternehmen bekannt war, dass das menschliche Immunsystem solche Antikörper niemals produzieren würde und dass die Antikörper im Labor zu einem Testszenario führten, das der realen Neutralisierung von Viren bei Geimpften nicht entspreche.« (Courthouse News Service)

Health

Banerji-Protokoll: Erstaunliche Ergebnisse in der Krebsbehandlung mit Homöopathie

Im Rahmen des Homöopathie-Lexikons gehe ich ja auf verschiedene Mittel ein. Mittel gegen Krebs erwähne ich da nicht - das würde das Lexikon auch überfordern. Und da noch immer einige Menschen die Wirkung homöopathischer Mittel für „Placebos“ halten, stößt man in Deutschland alleine beim Gedanken Krebs mit Homöopathie behandeln zu wollen auf - sagen wir mal „Unverständnis“ . Doch in Indien, wo homöopathische Anwendungen eine lange Tradition haben, sieht das ganz anders aus.

Zuvor noch ein paar allgemeine Worte: Viele Ärzte bezeichnen Homöopathie als Unsinn, einige Mediziner fordern gar Regierungen und Gesundheitsbehörden auf, den Verkauf zu unterbinden (BBC News, 20.08.2009; Homeopathy not a cure, says WHO, http://news.bbc.co.uk/2/hi/8211925.stm. Auch in Deutschland fordert man gelegentlich ein Verbot der Homöopathie: Homöopathie sofort streichen). Gleichzeitig zeigen Fallstudien, dass Homöopathie möglicherweise zu den besten Waffen gegen Krebsleiden gehört. Laut einiger Studien sind homöopathische Mittel wirkungsvolle Chemotherapeutika und können Krebs heilen.

Homöopathische Mittel sind hundertfach potenziert, manche sagen „verdünnt” - was aber nicht korrekt ist. Dennoch werden sie in Kliniken der indischen Stadt Kalkutta gegen Krebs eingesetzt: Der Mediziner Prasanta Banerji hat in seiner Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation (PBHRF) seit 1990 mehr als 30.000 Krebspatienten allein mit den Mitteln der Homöopathie behandelt. Seinen Angaben zufolge gab es dabei bei rund 20 Prozent der Patienten eine vollständige Heilung - ganz ohne Chemotherapie oder Bestrahlung und die damit verbundenen schweren Nebenwirkungen. Bei weiteren gut 20 Prozent der Patienten verhindert die homöopathische Behandlung das Fortschreiten der Krankheit. Die Erfolgsquote der Banerji-Behandlung ist damit mit der einer konventionellen Therapie vergleichbar.

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Weiteres Erbe von Monsantos Agent Orange? Mysteriöse Krankheit in Vietnam

In Vietnam wurden seit April 2011 hunderte Menschen von einer mysteriösen Krankheit befallen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Gesundheitsministerium Vietnams in einer gemeinsamen Pressemitteilung berichten, sind bis heute 216 Personen in dem Distrikt Ba To an dem rätselhaften sogenannten „Inflammatory Palmoplantar Hyperkeratosis (IPPH) Syndrome“ erkrankt, zwölf Menschen sind bereits infolge der Erkrankung verstorben.

Die entzündliche palmoplantare (Hände und Füße betreffende) Hyperkeratose (Verhornung der Haut) ist laut Mitteilung der WHO und der Gesundheitsbehörden Vietnams bedingt durch eine chronische Vergiftung. Diese führt zu Symptomen wie Entzündungen und Verletzungen der Hände, Füße und Leber. Zwar ist die Krankheit demnach nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, doch da die Ursache weiterhin unklar bleibt, ist nach Einschätzung der WHO auch in Zukunft mit weiteren Erkrankungen zu rechnen. Um dies zu verhindern, haben die WHO und das Gesundheitsministerium Vietnams in der aktuellen Pressemitteilung einige Maßnahmen zur Bekämpfung und Vorbeugung des IPPH-Syndroms empfohlen.

Kommentar:
Agent Orange und Pestizide? Vietnams Seuche lässt WHO ratlos
Mysteriöse Krankheit tritt in Vietnam auf
Die Welt laut Monsanto: Die Geschichte von Agent Orange


Attention

Immer mehr Gifte in Lebensmittel-Verpackungen

In den Verpackungen von Esswaren und Getränken stecken Tausende noch unerforschte, potenziell giftige Stoffe. Sie können über die Ernährung in den Körper gelangen.
Paar vor Verkaufsstand mit Früchten
© reuters/SymbolbildDer Offenverkauf von Lebensmitteln birgt weniger Gefahren durch die Verpackung.
Substanzen, die Lebensmittel verunreinigen, geraten immer wieder in die Schlagzeilen. Zuletzt verunsicherten Medienberichte über Bishpenol A. Der Stoff ist in Kunstoffen enthalten, die zur Auskleidung der Innenseite von Konserven und Getränkedosen verwendet wird.

«Schätzungsweise 100'000 verschiedene Substanzen gehen aus Verpackungsmaterialien in Nahrungsmittel über, in Mengen, die toxikologisch relevant sein könnten», schreibt die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) in ihrer Zeitschrift Tabula.

Die meisten Stoffe sind noch gar nicht analysiert. Toxikologisch geprüft wurden bisher rund 1500 Substanzen.

Health

Wie man durch einfache Übungen die volle Sehkraft der Augen zurück erlangt

Sie kennen wahrscheinlich alle möglichen Mythen, die die moderne Medizin als »unumstößliche Weisheit« anpreist: Grippeimpfstoffe verhindern Grippe (tun sie nicht), Computertomografien sind harmlos (sind sie nicht), Chemotherapie rettet das Leben von Krebspatienten (tatsächlich verursacht sie Krebs) und so fort. Ähnliche Lügen sind auch aus der Zahnmedizin bekannt: Quecksilber-Füllungen sind sicher! (Sind sie nicht.) Gesundes Zahnfleisch hat nichts mit Ernährung zu tun! (O doch.) Karies ist nur behandelbar durch Bohren, Füllen und Rechnungen ausstellen! (Oft genug reine Geldschneiderei.)
Augenuntersuchung
© Unbekannt
Aber war Ihnen bewusst, dass auch Augenärzte Lügen und Mythen verbreiten?

Hier ist eine solche faustdicke Lüge, die fast jeder zu hören bekommt: Wenn Sie älter werden, brauchen Sie eine Brille, da - aufgepasst - Ihre Augäpfel die Form ändern!

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Gesundheitsprobleme durch Lebensmittelkonzerne in armen Ländern

Der Konsum von gesüßten Getränken und Fertigprodukten nimmt rapide zu, Gesundheits­probleme sind die Folge
Coca Cola y Pepsi
© favim.com
London - Die Ausbreitung der Aktivitäten großer Lebensmittelkonzerne in ärmeren Ländern trägt dort einer Studie zufolge stark zu Fettleibigkeit und chronischen Krankheiten bei. Der Konsum von gesüßten Erfrischungsgetränken und verarbeiteten Lebensmitteln nehme in solchen Staaten rapide zu. Damit steige das Risiko für Gesundheitsprobleme wie etwa Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes, warnten die Forscher aus Großbritannien, Indien und den USA im Online-Journal "PLoS Medicine".

Das Team um den Soziologen David Stuckler von der englischen Universität Cambridge wertete offizielle Verkaufsdaten von Lebensmitteln aus. Die Forscher analysierten für bis zu 80 Länder die Entwicklung der vergangenen Jahre und Prognosen bis zum Jahr 2016.

Health

Natürliches Heilmittel Kokosnussöl : 101 gute Gründe, es zu verwenden

Die Kokosnuss ist ein unglaublich vielseitiges Superfood, in dem sich Nährstoffe und medizinischer Nutzen auf sehr schmackhafte Weise verbinden. Kokosnüsse sind vollkommen natürlich, überall erhältlich und preiswert, jeder Teil der Frucht kann genutzt werden.

Bild
© Unbekannt


Verwendung des Wassers der grünen Kokosnuss:


- Es ist eine natürliche, gesunde Flüssigkeitsquelle, die Energie und Ausdauer verleiht - das ideale Sportgetränk also.
- Es ergänzt Elektrolyte nach dem Sport, nach Durchfall oder wenn Sie sich übergeben mussten.
- Es besitzt antiseptische Eigenschaften, enthält antivirale und antimykotische Wirkstoffe zur Blutreinigung.
- Es ist wirksam gegen Masern, Herpes, Grippe, AIDS, SARS, Hepatitis C...
- Es kann [in entlegenen Regionen] für eine Notfalltransfusion genutzt werden, da es in seiner Zusammensetzung dem menschlichen Plasma ähnelt.
- Es dient zur Prävention von Erbrechen und Übelkeit, ersetzt verlorene Flüssigkeit bei Malaria, Typhus, Grippe...
- Man verwendet es als natürliches Entgiftungsmittel, eine Mischung aus Kokosnusswasser und Olivenöl befreit von Darmparasiten.

Kommentar:

Alzheimer und Kokosnussöl
Kokosöl und seine Rolle für unsere Gesundheit