Stürme
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Tornado1

Zeit für Tornados - Eine mögliche Erklärung über ihre Entstehung

Wirbelstürme brauchen eine ganz bestimmte Wetterlage. Die liegt jetzt in Deutschland vor. Deshalb gab der Wetterdienst eine Warnung heraus - aber niemand weiß, wann und wo es passiert.

Es passiert extrem selten, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) wie am vergangenen Dienstag vor einem erhöhten Risiko von Tornados warnt. "Wir können ja nur das Risiko abschätzen. Ob solche Saugrüssel dann wirklich entstehen und am Boden eine Spur der Verwüstung ziehen, lässt sich kaum vorhersagen", erklärt der DWD-Meteorologe Andreas Friedrich. Tatsächlich haben die Wetterfrösche an den ersten beiden Augusttagen dann auch keine Tornados über Deutschland bestätigen können.

Tornado Stadtteil Bramfeld
© By KaloogaEin Tornado ist am 07.06.2016 über Hamburg im Stadtteil Bramfeld zu sehen
Was nichts heißen muss, schließlich gibt es eine hohe Dunkelziffer. Tornados können nicht auf Radarbildschirmen bestätigt werden, sondern nur durch direkte Beobachtung. Weder die Profi-Meteorologen vom DWD und von privaten Wetterdiensten noch ihre Hobby-Kollegen aber haben gleichzeitig auch die hinterste Ecke des Landes im Blick. Und weil Tornados hierzulande viel seltener als anzutreffen sind in bestimmten Regionen der USA, gibt es in Mitteleuropa weniger Tornado-Jäger, die dem Phänomen auflauern.

Kommentar: Für eine andere Erklärung für die Entstehung von Wirbelstürmen lesen Sie sich den folgenden Artikel durch:

Das Elektrische Universum - Teil 26: Wirbelstürme, Blitze und Tornados


Cloud Lightning

Unwetter in Deutschland: 15-Jähriger von Baum erschlagen

Ein Sturm fegt über den Schwarzwald und entwurzelt zahlreiche Bäume. Ein 30 Meter hoher Stamm kracht auf das Zelt einer Jugendgruppe, ein Junge stirbt. Er ist schon der mindestens sechste Unwettertote in diesem Jahr.
Zelt
© dpa/Maurer/SDMGEin Jugendlicher wurde auf dem Zeltplatz bei einem schweren Unwetter von einem Baum erschlagen.
Bei schweren Unwettern über Deutschland ist in der Nacht zum Mittwoch ein weiterer Mensch ums Leben gekommen: Im Schwarzwald starb ein 15 Jahre alter Junge, als ein 30 Meter hoher Baum auf ein Zeltlager stürzte.

Drei Jugendliche wurden bei dem Unglück auf einem Waldspielplatz in Rickenbach nahe der Schweizer Grenze verletzt, wie die Polizei mitteilte. In Deutschland ist es bereits der mindestens sechste unwetterbedingte Todesfall in diesem Jahr.

Tornado2

So heftig wüteten die Unwetter im Südosten Deutschlands

Eine Unwetterfront wütete am Dienstag und vor allem in der Nacht zum Mittwoch über weiten Teilen Deutschlands - Gewitter mit Starkregen, orkanartigen Böen und großem Hagel prasselten nieder. Auch Tornadogefahr bestand.

blitz symbolfoto
© dpaSymbolbild
Zunächst herrschte jedoch noch Gluthitze. Sie brachte die Menschen vor allem in Bayern ins Schwitzen. In München wurden 35,8 Grad gemessen.

Zunächst wurde Sachsen von der Unwetterfront heimgesucht: Über Aue im Erzgebirge entlud sich eine heftige Gewitterzelle. Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich tiefe Pfützen auf den Straßen. Unterdessen wurde der Nachthimmel immer wieder von hellen Blitzen durchzogen.

Am Abend brach dann die angekündigte Gewitterfront auch über Bayern herein: In der Oberpfalz bei Wernberg-Köblitz erhellte ein wahres Blitz-Inferno den Nachthimmel. Die Gewitterzellen brachten jede Menge Starkregen und massive Hagelschauer mit sich. Unweit der A93 hagelte es so stark, dass Autofahrer spontan Zuflucht unter einer Brücke suchten. Dennoch erlitten viele Fahrzeuge enorme Hagelschäden.

Dig

Erster Taifun in dieser Saison trifft Taiwan - Der Zweite kündigt sich bereits an

Mit schweren Regenfällen und Sturmböen hat Taifun "Nesat" Taiwan im Atem gehalten. Wie die Behörden mitteilten, waren wegen des Wirbelsturms bis zum späten Nachmittag mehr als 36 000 Haushalte im Süden der Inselrepublik ohne Strom.
Sturm Taiwan
© dpaEin Fischer vertäut im taiwanesischen Landkreis Yilan sein Boot, bevor Taifun "Nesat" die Gegend erreicht. Foto: Chiang Ying-Ying.
Rund 3000 Menschen, die in von Überflutungen oder Erdrutschen gefährdeten Gebieten lebten, mussten evakuiert werden. Zudem setzten die zwei größten Bahnbetreiber der Inselrepublik mehrere Zugverbindungen aus.

Auch zahlreiche Flüge wurden gestrichen. Im Osten der Insel wurde ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er beim Bergsteigen vor dem Sturm geflüchtet und in eine Schlucht gestützt war. "Nesat" ist der erste Taifun, der Taiwan in diesem Sommer trifft.

Kommentar:




Ice Cube

Sturm über Istanbul: Flugzeug muss notlanden wegen Hagelschlag und ein Kran stürzt um

Ein heftiger Sturm ist über Istanbul hinweggefegt. Hagelkörner haben die Cockpitscheibe eines Passagierflugzeugs beschädigt - und die Maschine zu einer außerplanmäßigen Landung gezwungen.
hagelschlag flugzeug
© dpa
Ein Unwetter in Istanbul hat dafür gesorgt, dass eine Turkish-Airlines-Maschine auf dem Weg von Zypern nach Istanbul kurz vor dem Ziel im westtürkischen Canakkale landen musste. Auf Fotos und Fernsehbildern war zu sehen, dass der Hagel eine Cockpitscheibe und die Nase des Fliegers beschädigt hatte.

Das Unwetter brachte das öffentliche Leben zeitweise zum Erliegen. Unterführungen und Tunnel liefen voll, Straßen wurden überschwemmt. Der Verkehr brach zusammen. Der Straßentunnel unter dem Bosporus, der die asiatische und die europäische Seite Istanbuls verbindet, sowie mehrere U-Bahnhöfe wurden zeitweise gesperrt. Flüge wurden gestrichen, zahlreiche Autos von Hagelkörnern beschädigt. Im Hafen in Haydarpasa stürzte ein Kran um.

Kommentar: Ebenso in Istanbul:


Ice Cube

Tennisballgroße Hagelkörner schlagen in Teruel, Spanien ein

Hail in Spain
© Solarpix
Mitten im Juli hat im Osten von Spanien ein heftiger Hagelschauer Autos und Häuserdächer beschädigt. Einige Hagelkörner hatten einen Durchmesser von bis zu sieben Zentimetern. Der Schauer dauerte zwar nur 15 Minuten, die Schäden waren aber erheblich.

Hailstones after the storm in Northern Spain
© Solarpix

Cloud Precipitation

Unwetter in Dortmund fordert ein Todesopfer durch Baumsturz

Blitze, Gewitter, blitz symbolbild
© Gemeinfrei
Dortmund - Beim Unwetter in Nordrhein-Westfalen ist eine Frau ums Leben gekommen. Eine 51-Jährige wurde in Dortmund von einem Baum getroffen und erlag am Abend in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor berichtete der WDR über den Vorfall. Das Unglück habe sich im Garten eines Hauses ereignet, in dem gerade auch Nachbarn zu Gast gewesen seien. Die Polizei geht davon aus, dass der Baum durch das Unwetter mit Gewitter, Wind und Regen umfiel und die Frau unter sich begrub.

Quelle: dpa

Kommentar:




Tornado1

Vietnam: Zahl der Todesopfer nach Tropensturm „Talas“ steigt auf 17

Nach einem Tropensturm in Vietnam ist die Zahl der Todesopfer auf 17 gestiegen. Weitere 6 Menschen wurden noch vermisst, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten.

Tropensturm Talas Vietnam
© VOV/ Photo (Zing)
Der Sturm namens "Talas" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde riss am Montag mehr als 6.600 Hausdächer mit sich.

Am schlimmsten betroffen war die Region Nghe An, etwa 320 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Hanoi. Zudem kenterten laut Behörden 72 Schiffe.

In Hanoi standen zahlreiche Straßen unter Wasser.

apa/dpa

Tornado2

Ein Tornado fegt über Strand bei Rom - 10 Verletzte

Ein Tornado hat die Badegäste am Strand von Ostia bei Rom überrascht und zehn Menschen verletzt. Sonnenschirme und Liegen wurden am Sonntag mehr als 300 Meter in die Luft gewirbelt.

Ein Tornado wütete am Sonntag am Strand von Ostia, in der Nähe von Rom. Zehn Menschen wurden verletzt.
Ein Tornado wütete am Sonntag am Strand von Ostia, in der Nähe von Rom. Zehn Menschen wurden verletzt.
«Es war eine apokalyptische Szene», sagte eine Frau gegenüber der Zeitung «Il Messaggero». Der Nachrichtenagentur Adnkronos zufolge kamen sechs Menschen ins Spital, einer von ihnen mit Kopfverletzungen. Weitere vier Verletzte wurden demnach am Ort des Geschehens behandelt. Schwer verletzt sei aber niemand.

Ostia liegt etwa 30 Kilometer südwestlich der italienischen Hauptstadt Rom. (SDA)

Cloud Precipitation

Heftige Unwetter fluten Süden und Westen Deutschlands - Eine Tote

Straßen stehen unter Wasser, Keller laufen voll. Nach der Hitze kommt es in weiten Teilen der Republik zu heftigen Gewittern. Die Feuerwehr rückt fast im Minutentakt aus. Eine Frau wird von einem Baum erschlagen.

Ein Radfahrer in Köln kämpft sich durch die Fluten.
© dpaEin Radfahrer in Köln kämpft sich durch die Fluten.
Erst die Hitze, dann das Donnerwetter: Über dem Westen und Süden Deutschlands haben bis in den Mittwochabend hinein heftige Gewitter getobt. Allein in Köln rückte die Feuerwehr zu rund 550 Einsätzen aus. Straßen waren überflutet, Keller standen unter Wasser, im Flug- und Bahnverkehr kam es zu Verspätungen. In Baden-Württemberg wurde ein Musikfestival mit Tausenden Besuchern wegen eines starken Gewitters abgebrochen. Auch über Hessen fegten Gewitter hinweg.

In Köln standen der Feuerwehr zufolge viele Unterführungen und Straßenzüge unter Wasser. Zahlreiche Autos blieben liegen. In einer Tiefgarage stand das Wasser 1,50 Meter hoch. Die Kölner Feuerwehr hatte rund 350 Kräfte im Einsatz. Im Hauptbahnhof lief Wasser in Teile der Bahnhofshalle. Am Abend beruhigte sich die Lage wieder.

Am Flughafen Köln/Bonn wurde der Flugbetrieb für 90 Minuten unterbrochen. Insgesamt 15 Flüge starteten verspätet, bei 14 Flügen verzögerte sich die Landung. Ein Flug nach München wurde gestrichen. Auf der Bahnstrecke von Bonn in Richtung Koblenz stürzte ein Baum auf die Oberleitung. Die Folge waren Zugausfälle und Verspätungen. Die Düsseldorfer Rheinkirmes, die zu den vier größten Volksfesten in Deutschland zählt, wurde nach einer Unwetterwarnung für etwa zwei Stunden unterbrochen. Gegen 17.45 Uhr wurde das Kirmesgelände wieder geöffnet.