Stürme
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Tornado1

Verwüstungen und mindestens fünf Verletzte durch Hurrikan in Kasachstan

Ein starker Hurrikan hat am Montag den Osten Kasachstans heimgesucht. Mindestens fünf Menschen benötigten medizinische Hilfe und wurden in Krankenhäuser eingeliefert, wie die örtliche Katastrophenschutzbehörde am Montagabend mitteilte.

Verheerender Hurrikan in Kasachstan – Mindestens fünf Verletzte
© vk.comVerheerender Hurrikan in Kasachstan – Mindestens fünf Verletzte
Nach Angaben des kasachischen Wetterdienstes seien in der Stadt Öskemen Windböen mit der Stärke von bis zu 24 Metern pro Sekunde und im Bezirk Syrjanowskij - bis zu 34 Meter pro Sekunde registriert worden. Zahlreiche Gebäude, darunter Krankenhäuser, Kultur- und Bildungseinrichtungen wurden durch den Hurrikan zerstört, viele Bäume stürzten um. In einigen Viertel von Öskemen ist der Strom ausgefallen.

Attention

Sturzflut in Arizona: 9 Schwimmer werden in einem kleinen See in den Tod gerissen

Ein Unwetter im US-Bundesstaat Arizona hat enorme Wassermassen in Bewegung gesetzt. Schwimmer in einem See werden davongerissen. Die Strömung ist unerwartet schnell und heftig - mindestens neun Menschen kommen ums Leben, darunter auch Kinder.
Water Wheel
© clever pink pirate
Plötzlich ansteigende Wassermassen haben an einem kleinen See im US-Staat Arizona mindestens neun Menschen in den Tod gerissen. Derzeit werde noch ein 13-Jähriger vermisst, teilte der Sheriff des Bezirks Gila County, J. Adam Shepherd, mit. Die Zahl der Toten war im Laufe des Tages stetig angestiegen. Zur Zeit des Unglücks am Samstagnachmittag befanden sich laut Feuerwehr mehr als 100 Menschen an dem Gewässer im Tonto-Nationalwald, als ein heftiges Gewitter in einem nahegelegenen Gebiet herunterkam.

Inoffizieller Treffpunkt

Nach Behördenangaben gehören alle Toten zu einer Gruppe von 14 Familienmitgliedern und Freunden, die sich zu einem Tagesausflug an das beliebte Wasserloch getroffen hatten. Unter den geborgenen Leichen waren fünf Kinder und vier Erwachsene im Alter zwischen zwei und 60 Jahren. Vier per Hubschrauber gerettete Menschen kamen mit Unterkühlungen ins Krankenhaus.

Snowflake Cold

Seltener Schneesturm und ungewöhnliche Kälte legen Santiago de Chile lahm

Ein seltener Schneesturm hat die chilenische Hauptstadt Santiago ins Chaos gestürzt. Mehr als 250'000 Menschen waren laut Zivilschutz am Samstagmorgen ohne Strom. Ein Mann verunglückte tödlich, zwei weitere Menschen erlitten Stromschläge durch abgerissene Leitungen.

Ungewöhnlich kalt: Chiles Hauptstadt Santiago liegt unter einer Schneedecke.
© KEYSTONE/AP/ESTEBAN FELIXUngewöhnlich kalt: Chiles Hauptstadt Santiago liegt unter einer Schneedecke.
Mehrere Stromleitungen wurden durch umgestürzte Bäume und abgerissene Äste beschädigt. Viele Kinder hingegen genossen das ungewöhnliche Wetter, sie lieferten sich Schneeballschlachten oder bauten Schneemänner.

Die sieben Millionen Einwohner der chilenischen Hauptstadt leiden seit Tagen unter einem Kälteeinbruch mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Mehrere Fussballspiele mussten bereits verschoben werden. Laut dem Zivilschutz war der Schneesturm der heftigste seit zehn Jahren. Für die nächsten Tage wurde weiterer Schneefall vorhergesagt.

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Kleiner Tornado zog durch Espenau

Abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume: Ein heftiges Unwetter ist am frühen Mittwochabend durchs Wolfhager Land gezogen. Besonders in Espenau hinterließ der Sturm sichtbare Spuren.
wirbelsturm espenau
© Hessennews-TV
Die Feuerwehren im Wolfhager Land im Landkreis Kassel waren bis zum späten Abend im Dauereinsatz. In der Region hatte sich am frühen Abend ein Unwetter mit Starkregen und schweren Windböen ausgetobt. Nach Angaben der Polizei waren auch der Schwalm-Eder-Kreis und der Landkreis Waldeck-Frankenberg betroffen.

Besonders heftig erwischte es Espenau im Landkreis Kassel. Zeugen zufolge habe sich dort eine "kleine Windhose" gebildet und sei durch den Ort gezogen. Bei mindestens vier Häusern sowie der Kirche wurden die Dächer abgedeckt, wie die Feuerwehr berichtete. Die Einsatzkräfte waren mit einer Drehleiter im Einsatz, um die Dächer notdürftig abzudecken und von losen Ziegeln zu befreien.

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Südtirol: Mehr als 36.000 Blitze seit Anfang Juni gezählt

Am 1. Juni hat der meteorologische Sommer begonnen. Neben heißen Temperaturen brachte er vor allem eines: Eine Flut an Blitzen.

Ein roter Teppich an Blitzen: Seit Juni wurden 36.100 Blitze gezählt.
© Dieter Peterlin/LandeswetterdienstEin roter Teppich an Blitzen: Seit Juni wurden 36.100 Blitze gezählt.
Das berichtet Landesmeteorologe Dieter Peterlin: „In wenigen Tagen ist Sommer Halbzeit und heuer komme ich kaum mit dem Blitzezählen nach. Bisher verging kaum ein Tag ohne Gewitter“, so der Experte.

Südtirolweit wurden von 1. Juni bis 10. Juli über 36.100 Blitzeinschläge gezählt, so viele wie seit mindestens 10 Jahren nicht mehr.

Seit dem Jahr 2007 wird jedes Gewitter genauestes erfasst.

Blitzreichste Gemeinde war bisher Klausen mit 22 Blitzen pro Quadratkilometer, die blitzärmsten Gemeinden liegen dagegen allesamt im Vinschgau (Prad, Laas, Stilfs).

Cloud Grey

Tornado zieht Schneise in Wildeshausen

Mehrere Häuser und Scheunen sind von umgefallenen Bäumen stark beschädigt worden. Die NWZ hat sich am Tag nach dem Tornado in Wildeshausen umgesehen.
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© photoka / Kater-HirschIm kleinen Ort Altona bei Goldenstedt krachte eine dicke Eiche auf ein gerade renoviertes Haus. Allein hier geht der Schaden in die Zehntausende
Eine Schneise der Verwüstung hat am Freitagabend ein Tornado südlich von Wildeshausen hinterlassen. Zwischen der Wildeshauser Bauerschaft Hanstedt und den Goldenstedter Bauerschaften Altona, Ellenstedt und Einen waren reihenweise Bäume umgekippt und beschädigten Wohnhäuser und Scheunen. Am schlimmsten erwischte es den Ort Einen.

Die Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz, um zumindest die Straßen wieder freizumachen. Mit Schwerlastkränen wurden am Freitagabend und am Samstag Bäume von Dächern geholt. Die Kreisstraße zwischen Goldenstedt und Colnrade war am Samstag wegen der Aufräumarbeiten gesperrt.

Kommentar: Der Ort Wildeshausen wurde bereits vor 1 Woche von einem schweren Unwetter getroffen und ebenso vor knapp vier Jahren.




Cloud Lightning

Wütende Gewitter in Polen: Tausende Haushalte ohne Strom, beschädigte Dächer

Hagel Schaden,Gewitter Stromausfall Polen
© SputnikTausende Polen wegen Gewitter ohne Strom
Schwere Unwetter haben in Polen zu Stromausfällen geführt und Schäden angerichtet. Rund 13.000 Haushalte waren am Samstag ohne Strom, wie das Sicherheitszentrum der Regierung (RCB) bei Twitter mitteilte. Gewitter und Hagel hätten vor allem in Schlesien schwer gewütet. Im ganzen Land wurden den Angaben nach mehr als 170 Dächer beschädigt. Insgesamt habe die Feuerwehr mehr als 600 Mal zu Einsätzen ausrücken müssen. Die Behörden warnten vor neuen Gewittern.

Vor einer Woche haben heftige Regenfälle und starke Windböen 745 Ortschaften in der benachbarten Ukraine ohne Strom gelassen. Nach Angaben der heimischen Katastrophenschutzbehörde erlitten 17 Menschen Verletzungen. Außerdem berichtete der ukrainische Zivilschutz von 640 umgerissenen Bäumen und 260 beschädigten Wohnhäusern. Die Naturgewalt tobte in den Gebieten Kiew, Tscherkassy, Sumy, Poltawa, Kirowograd und Ternopol. Am Samstag kippte bei der Stadt Swetlowodsk im Gebiet Kirowograd ein Strommast um. Ungefähr 20.000 Menschen mussten vorübergehend ohne Licht ausharren. Zwei Wasserpumpstationen, die drei Städte - Kropiwnizki (früher Kirowograd), Alexandria und Snamenka mit Trinkwasser versorgen - gingen außer Betrieb.

dpa

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Unwetter zogen durch Hessen: Bäume blockieren Zuggleise, Verspätungen am Frankfurter Flughafen

Über Teile von Hessen ist am Donnerstagabend ein Unwetter gezogen. In Mittelhessen stürzten Bäume um. Reisende saßen in einem Zug fest. Am Frankfurter Flughafen wurden Flüge gestrichen. Anderswo fiel die Bilanz glimpflich aus.
regionalzug
© hessenschau.deVon einem Baum gestoppt: Ein Regionalzug steht bei Niederbrechen auf freier Strecke. Feuerwehrleute betreuen die Passagiere.
Der Deutsche Wetterdienst hatte am Donnerstagnachmittag und Abend für weite Teile von Süd- und Mittelhessen sowie das Rhein-Main-Gebiet vor Unwettern gewarnt. Oft ging starker Regen nieder, dazu kamen Hagel und Gewitter. Gegen 19.10 Uhr waren die Unwetterwarnungen wieder aufgehoben.

Bäume blockieren Bahngleise, Blitz setzt Haus in Brand

Im Kreis Gießen, im Lahn-Dill-Kreis und in der Wetterau fielen zahlreiche Bäume um und blockierten auch Fahrbahnen. Die Feuerwehr musste in Gießen mehrere Keller auspumpen. Im Stadtteil Allendorf wurde ein Dach abgedeckt.

Im Raum Limburg stürzten mehrere Bäume auf Bahngleise und machten die regionalen Strecken zwischen Limburg und Gießen sowie zwischen Limburg und Frankfurt vorübergehend unpassierbar, wie die Rettungsleitstelle berichtete.

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Überschwemmungsgefahr und Flugausfälle in Japan wegen Taifun „Nanmadol“

Der Sturm in Japan bewegte sich mit nachlassender Stärke Richtung Osten weiter und wurde am Dienstagabend oder Mittwochmorgen in der Region um Tokio erwartet.

Taifun Nanmadol hat in der Stadt Kumamaoto ein Dach von einer Halle gerissen.
© APA/AFPTaifun Nanmadol hat in der Stadt Kumamaoto ein Dach von einer Halle gerissen.
Ein Taifun hat am Dienstag in Japan zu dutzenden Flugausfällen geführt und Warnungen vor Überschwemmungen ausgelöst.

Begleitet von starkem Regen traf der Wirbelsturm „Nanmadol“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde in Nagasaki im Südwesten des Landes auf Land, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Die Behörden warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen und forderten die Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen.

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Erneut großes Unwetter in Moskau: "Erinnert an Sintflut aus dem Alten Testament"

Moskau ist am Freitag von einem heftigen Sturm heimgesucht worden. Die Windböen erreichten 15 bis 20 Meter pro Sekunde. Zurzeit ist von drei Toten die Rede, mindestens fünf Menschen wurden zudem Medienberichten zufolge bei dem Unwetter verletzt.


Kommentar: Das letzte große Unwetter geschah erst vor wenigen Wochen in Moskau:

Unwetter Blitze
Der Starkregen in Moskau kann laut Experten der stärkste seit über 50 Jahren sein und Bewohner der russischen Hauptstadt an die Sintflut aus dem Alten Testament erinnern.