Stürme
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Tornado1

Taifun „Karen“ hat die Philippinen noch nicht passiert - schon ist der nächste Taifun in Anmarsch

Karen, internationaler Name Sarika hat bereits erste Todesopfer und Überschwemmungen, im Süden der Philippinen gebracht.

Taifun Karen Oktober 2016 / Sarika
© MeteoGroup
In Virac wurden am Samstag 2 Personen tot aufgefunden, eine Person wird noch vermisst. Tausende von Reisende sind gestrandet, viele Fährverbindungen und Flüge wurden abgesagt.

Die Hauptwucht für die Insel Luzon wird am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr erwartet, dann trifft Karen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Km/h auf Land.

Der Palast forderte zwischenzeitlich alle Menschen in den betroffenen Gebieten auf sich in Sicherheit zu bringen, Karen ist in diesem Jahr der bisher stärkste Taifun der die Philippinen trifft.

In allen Gebieten stehen Evakuierungszentren zur Verfügung, die auf die Aufnahme von Bedürftigen vorbereitet sind. Für folgende Gebiete sind Sturmwarnstufen ausgerufen worden.

Kommentar: Karen ist nur einer von vielen Stürmen, die die Erde letzte Woche getroffen hat:




Cloud Lightning

Drei Menschen sterben bei Unwetter in Odessa

Bei schweren Unwettern sind in der Region Odessa drei Menschen, darunter ein 11-jähriges Kind, ums Leben gekommen. Bäume und Strommasten, die durch den starken Wind umgestürzt waren, seien Todesursachen gewesen, teilte Gouverneur Micheil Saakaschwili auf Facebook mit.
unwetter ukraine
Symbolbild
In der Region wurde laut Saakaschwili der Notstand ausgerufen. In mehr als 100 Ortschaften sei der Strom ausgefallen.

Die Behörden empfehlen, die Schulen zu schließen und riefen Menschen auf, zu Hause zu bleiben, bis der Wind aufhört.

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Control Panel

Heftiges Unwetter zieht Richtung Côte d’Azur und Norditalien - Auch Frankreich ist bedroht

Ein Tief über dem westlichen Mittelmeer hat in Katalonien für Überflutungen gesorgt. Mehrere Wetterstationen meldeten rund 200 Liter Regen pro Quadratmeter.
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© 123RFSymbolbild
Ein Unwettertief hat in Nordspanien schwere Regenfälle verursacht. Auch in der katalanischen Hauptstadt Barcelona gingen große Regenmengen nieder und es gab einige Überschwemmungen. Das Unwetter wird heute die Côte d’Azur und Teile von Norditalien erreichen. In den südlichen Alpen gibt es oberhalb von 2400 Meter beträchtliche Neuschneemengen. Das derzeit noch sehr warme Wasser des Mittelmeers führt dazu, dass sich enorme Quellwolken bilden. Diese stauen sich an den Küstengebirgen und bringen sehr große Niederschlagsmengen.

Besonders hart wurde Katalonien getroffen

Heftiger Starkregen hat in der spanischen Provinz Katalonien großes Chaos hinterlassen. Besonders die Region nordöstlich von Barcelona wurde schwer getroffen. Einige Wetterstationen haben über 200 Liter Regen pro Quadratmeter registriert. In Cabrils wurde gar ein neuer Rekord aufgestellt, 205 Liter! Kleine Flüsse verwandelten sich in reißende Ströme und schossen die Hänge hinab. Die Wassermassen rissen sogar Autos und Container mit, als sie sich ihren Weg durch die Straßen bahnten. Ein Mann kam in den Fluten ums Leben.

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Tornado1

Update: Hurrikan „Matthew“ traf USA weniger schlimm als erwartet - Über 470 Tote auf Haiti - Doch Gefahr ist noch nicht vorrüber

Die Schäden des tropischen Sturms sind in den USA geringer als befürchtet, auch wenn zehn Menschen starben. Das größte Problem sind die Überschwemmungen.
sturm matthew
© Joe Raedle/Getty ImagesZerstörte Küstenstraße in Flagler Beach im US-Bundesstaat Florida
Hurrikan Matthew wird schwächer. In seinem Zentrum wurden nur noch Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde registriert. Der Wirbelsturm schrammte an der Küste der US-Bundesstaaten Florida und South Carolina und entlang und bewegt sich nun am Strand von North Carolina in Richtung Nordosten.

Entlang der Küste zwischen den Orten Surf City und Duck im US-Bundesstaat North Carolina bestehe in den kommenden 36 Stunden weiter die Gefahr lebensgefährlicher Überschwemmungen, schreibt das National Hurricane Center (NHC).

Kommentar: Leider tirfft es immer wieder besonders die armen Länder und in Haiti besteht jetzt zusätzlich Seuchengefahr durch verunreinigtes Trinkwasser.



Cloud Lightning

Herbststurm trifft Ostseeküste - Strände werden teilweise überspült

Ein kräftiger Nordost-Wind drückt derzeit auf die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Die Strände werden überspült.
sturm ostsee
© dpa
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gab schon am Mittwoch eine Sturmflutwarnung heraus. Nach den Prognosen werden Wasserstände von bis zu 1,10 Meter über dem mittleren Wasserstand erwartet.

In Greifswald könnte der Wasserstand bis zu 1,20 Meter über Normal betragen. Dort wurde erstmals ein neues Sperrwerk geschlossen. Das Küstenschutzbauwerk an der Flussmündung des Rycks, das Ende April nach fünf Jahren Bauzeit in Betrieb genommen worden war, soll die Stadt vor Überflutungen schützen.

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Hurrikan "Matthew" trifft auf Haiti - Schlimmster Sturm seit Jahrzehnten

Hurrikan „Matthew“ hat in Haiti für heftige Überschwemmungen gesorgt und mehrere Menschen getötet. Im Westen des Karibikstaats standen am Dienstag zahlreiche Straßen unter Wasser, Bäume und Strommasten stürzten um. Häuser und Felder wurden beschädigt. Tausende Menschen suchten Schutz vor Wind und Regen.
sturm matthew
© EFEÜberflutete Straßen in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik
Port-Au-Prince - „Matthew“ war am frühen Morgen (Ortszeit) nahe dem Ort Les Anglais auf Land getroffen. Der Hurrikan der Kategorie 4 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometern pro Stunde zog am Nachmittag über den Golf von Gonave und dann weiter Richtung Kuba.

Mehrere Menschen getötet

In Haiti kamen vier Menschen ums Leben, wie der Radiosender Metropole berichtete. Auch in der benachbarten Dominikanischen Republik wurden nach Angaben des örtlichen Zivilschutzes vier Personen getötet. Die Regierung und das Rote Kreuz mobilisierten in Haiti Tausende freiwillige Rettungskräfte. Auch internationale Hilfsorganisationen sind gewappnet. „Wir bereiten alles für einen schnellen Nothilfeeinsatz vor“, sagte der Leiter der Auslandshilfe des Arbeiter-Samariter-Bunds (ABS), Carsten Stork.

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Cloud Precipitation

18. Taifun dieser Saison bedroht Japan

Tokio. Der starke Taifun „Chaba“ bedroht Teile Japans weiter mit heftigen Sturmböen. Er dürfte sich am Mittwoch von Süden kommend über dem Japan-Meer der Hauptinsel Honshu nähern, teilte die nationale Wetterbehörde mit.
taifun chaba
© Hitoshi MaeshiroTaifun „Chaba“ auf Okinawa: Heftige Regenfälle und starke Winde hatten den Verkehr auf der südjapanischen lahmgelegt.
Sie hob zugleich eine Warnung für die südliche Inselprovinz Okinawa auf, nachdem der Wirbelsturm die Urlaubsregion zuvor mit heftigen Regenfällen und starken Winden heimgesucht und den Verkehr lahmgelegt hatte.

Der 18. Taifun der Saison bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten nahe seinem Zentrum von bis zu 270 Kilometern in der Stunde über dem Meer in nordwestliche Richtung weiter. Ende August hatte der Taifun „Lionrock“ den Nordosten des Inselreichs heimgesucht und mehr als 20 Menschen in den Tod gerissen.

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Schlimmster Sturm seit 50 Jahren triff Bundesstaat South Australia - Ganzer Staat ohne Strom

Der schlimmste Sturm seit 50 Jahren in Südaustralien hat den Bundesstaaten South Australia und Tasmania heftige Überflutungen beschert. Nördlich von Adelaide, nahe der Stadt Gawler, halfen Soldaten den Einwohnern beim Sandsäcke füllen. Auch andere Orte waren von Überflutungen betroffen, u.a., die Weinregion Barossa Valley. In Tasmania im Ort Huonaville mussten mehrere Bewohner mit Hubschraubern aus ihren Häusern gerettet werden.
South Australia power outage
© Reuters
Ganz South Australia lahmgelegt

Das schwere Unwetter in Australien hatte zeitweise den ganzen Bundesstaat South Australia lahmgelegt. Am Mittwochabend war der Strom ausgefallen, etwa 1,7 Millionen Menschen saßen im Dunkeln. Mindestens zwanzig Hochspannungsmasten wurden zerstört. Auch knapp einen Tag später waren noch Zehntausende ohne Strom. Während des Super-Unwetters wurden etwa 80.000 Blitze gezählt und auf dem 1.849 Meter hohen Mount Hotham Orkanböen bis 135 km/h registriert. Aber auch tiefere Regionen traf es mit schweren Sturmböen um 100 km/h - für australische Verhältnisse ein sehr seltenes Phänomen.

Stromausfall beim Sturm: Gefährden Erneuerbare Energien die Energiesicherheit?

Der Stromausfall hatte auch politische Debatten zur Folge: Regierungschef Malcolm Turnbull machte die Ziele des Bundesstaates bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien verantwortlich. Diese seien unrealistisch, die Energiesicherheit habe Priorität.

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Tornado1

Auf Rekordjagd: Dritter Taifun innerhalb von zwei Wochen trifft Taiwan

Typhoon Megi
© AFP/NASA
Beim dritten Taifun innerhalb von zwei Wochen sind in Taiwan vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 170 wurden verletzt, wie das Krisenzentrum am Dienstag in Taipeh berichtete. Das öffentliche Leben kam weitgehend zum Erliegen.

Taipeh - Nach «Meranti» und «Malakas» zog der dritte Wirbelsturm «Megi» dem taiwanesischen Wetterdienst zufolge mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Kilometern pro Stunde über die asiatische Inselrepublik.

Fernsehsender berichteten von Überschwemmungen und Erdrutschen in verschiedenen Teilen des Landes. Ein Arbeiter ertrank in einem Wasserreservoir, während ein Mensch in Chiayi von Trümmern getroffen und tödlich verletzt wurde.

In Pingtung verursachte der Taifun einen Autounfall mit einem Toten, wie das Krisenzentrum berichtete. Ein Mann stürzte bei Reparaturen vom Dach seines Hauses in Yunlin in den Tod.

Mehr als 8000 Menschen wurden bei Evakuierungen vor «Megi» in Sicherheit gebracht. In drei Millionen Haushalten fiel zunächst der Strom aus, als der Taifun am Morgen auf Land traf. Am Abend waren noch 1,9 Millionen Menschen ohne Elektrizität. Mehr als 800 Flüge wurden gestrichen oder waren verspätet. Auch der Zugverkehr war gestört. Der Sturm kippte einen Bus mit japanischen Touristen auf der Autobahn um. Acht von ihnen wurden verletzt.

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Schwere Gewitter in Baden Württemberg - Schneepflug musste Hagel beseitigen

Nachdem es am Montag tagsüber in einem Streifen vom Südwesten bis zur westlichen Ostsee nur wenig Regen gab und es abseits dieses Streifens sogar sehr freundlich war, bildeten sich ab dem Abend ein paar kräftigere Schauerzellen und Gewitter. Schwerpunkt war dabei Baden-Württemberg. In den frühen Morgenstunden bildeten sich auch über Hessen ein paar Gewitter.
hagel
© dpa, Maurer, bwe htf
Heftiger Hagel und Starkregen mit bis zu 40 l/qm innerhalb einer Stunde

Am stärksten betroffen war die Region Südbaden mit Tuttlingen und Konstanz. Wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mitteilte, kam im Stadtgebiet Tuttlingen sogar ein Schneepflug zum Einsatz: Zentimeterhoher Hagel verwandelte Straßen in eine weiße Landschaft. Mehrere Keller in der Region wurden geflutet, auch Straßen mussten wegen Überflutung und umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn gesperrt werden.