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Bizarro Earth

Sturm „Hermine“ bewegt sich langsam auf Nordostküste der USA zu

Warnungen vor lebensbedrohlichen Überschwemmungen
sturm hermine
© NASA/AFP
Der schwere Sturm "Hermine", der im Südosten der USA zwei Menschen das Leben kostete, bedroht nun die Nordostküste des Landes. Wie der US-Wetterdienst am Sonntag mitteilte, könnte der Sturm "lebensbedrohliche Überschwemmungen" in die Küstengebiete von New Jersey bis Connecticut bringen. In den kommenden 48 Stunden werde "Hermine" annähernd oder tatsächlich Hurrikan-Stärke erreichen.

Auf seinem Weg nach Norden befand sich der Sturm am Sonntagmittag (Ortszeit) etwa 520 Kilometer an der Mitte der US-Atlantikküste vor dem Bundesstaat Maryland. Obwohl das Zentrum des Sturms weit draußen über dem Meer lag, war "Hermine" mit starkem Wind, heftigem Regen und hohen Wellen auch an Küsten zu spüren.

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  • Sturm „Hermine“ traf Millionen US-Küstenbewohner - 2 Tote und große Schäden



Cloud Precipitation

Unwetter: In Kärnten zerstört Mure einen Ortsteil, Hagel im Burgenland

Mure verwüstet kompletten Ortsteil in Kärnten, auf dem Neusiedlersee gerieten Boote in Seenot.

Im von Vermurungen betroffenen Afritz (Villach-Land) mussten Häuser evakuiert
© Dominik RauterIm von Vermurungen betroffenen Afritz (Villach-Land) mussten Häuser evakuiert
In der Gemeinde Afritz (Bezirk Villach-Land) ist am Sonntagabend ein kompletter Ortsteil von einer Mure verwüstet worden. Zahlreiche Häuser sind nach wie vor unbewohnbar. Insgesamt wurden 40 Gebäude beschädigt, 163 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Bewohner durften am Montag nur kurz in ihre Häuser zurück, um Wäsche und Medikamente zu holen, wurde zu Mittag in einer Bürgerinformation verkündet.

Im Kernbereich des Erdrutsches im Ortsteil Kraa sind die Häuser bis zu zwei Meter hoch verschüttet. Die Einwohner kommen bis auf weiteres bei Verwandten, Freunden oder in Pensionen unter. Die Aufräumarbeiten mit Lkw, Baggern, Radladern und Kehrmaschinen waren unterdessen in vollem Gange - man rechnete damit, dass es aber noch Tage brauchen würde, bis die Unwetterschäden beseitigt sind. Ab Dienstag sollen sich auch 100 Bundesheersoldaten an den Arbeiten beteiligen.

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Tornado2

Windhose richtet Schneise der Verwüstung in Dramfeld an - 40 Dächer abgedeckt

Bei den schweren Unwettern am Sonntagnachmittag hat es den Ort Dramfeld in der Gemeinde Rosdorf (Landkreis Göttingen) besonders schwer getroffen.
windhose dramfeld
© Rampfel
Dramfeld - Mindestens 32 Dächer, davon acht Scheunen, wurden gegen 15.30 Uhr durch eine Windhose abgedeckt. Dicke Baumstämme knickten wie Streichhölzer um. Im Einsatz waren die Feuerwehren Dramfeld, Sieboldshausen und Obernjesa mit knapp 40 Kräften. Sie unterstützten die Bewohner, reinigten die Straßen und die Gehwege.

Augenzeugen berichten, dass durch die Stärke des Windes Gegenstände bis zu 100 Meter in die Höhe geschleudert wurden. Basketballkörbe, Stühle, Tische, Planschbecken und andere Dinge lagen wild herum. Ein Fußballspiel zwischen Holtensen und Drammetal auf dem Sportplatz in Dramfeld wurde unterbrochen. Verletzt wurde hier nach ersten Erkenntnissen niemand.

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Tornado1

Sturm „Hermine“ traf Millionen US-Küstenbewohner - 2 Tote und große Schäden

Sturm «Hermine» macht Millionen Menschen an der US-Ostküste weiter zu schaffen. Der Sturm zog am Samstag über den Atlantik nach Norden und brachte teils heftige Regenfälle, hohe Wellen, Überschwemmungen und weitreichende Stromausfälle mit sich.

Hurrikan Hermine
© KEYSTONE/FR170645 AP/TOM COPELAND« Hermine » wird zwar wohl nicht noch mal auf Land treffen. Der Sturm sorgt aber an der Ostküste der USA - hier Manteo in North Carlina - für hohe Wellen und viel Wind.
Das Hurrikan-Zentrum der USA warnte am Nachmittag (Ortszeit) vor gefährlichen Sturmfluten von Virginia bis New Jersey. Auch New York bereitete sich auf «Hermine» vor: In der Region der Millionenmetropole bleiben zumindest am Sonntag sämtliche Strände geschlossen.

Meteorologen erwarteten, dass «Hermine» am Wochenende wieder an Stärke zulegen könnte, wenn der Sturm über den Golfstrom und somit über sehr warmes Wasser zieht. Er dürfte zwar kein zweites Mal auf das Land treffen, aber bis Mitte der Woche die Ostküste plagen - bis hinauf nach Massachusetts.

Kommentar: Florida bereitet sich auf Hurrikan "Hermine" vor - Erster Landfall seit 11 Jahren


Tornado1

Taifun "Lionrock" in Japan tötet mindestens 11 Menschen

Bei dem heftigen Taifun 'Lionrock' über Japan sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Neun Opfer wurden bei einem Altersheim in der nordöstlichen Stadt Iwaizumi gefunden, berichteten japanische Medien. In der Stadt Kuji kam eine weitere Frau ums Leben.
tifón Lionrock japón
© JIJI PRESS/AFP / Tokachi Mainichi
Der inzwischen abgezogene Taifun war am Vorabend in der Region Tohoku im Nordosten auf Land getroffen. Das ist die Region, wo vor fünf Jahren Tausende bei einer Tsunami-Katastrophe ums Leben gekommen waren und das Atomkraftwerk in Fukushima verwüstet wurde. Die Gefahr bestand, dass erneut verstrahltes Wasser in den angrenzenden Ozean gelangte.

'Lionrock' war am Dienstagabend (Ortszeit) als seit Jahrzehnten erster vom Pazifik heranstürmender Taifun in der Region Tohoku auf Land getroffen. Rund 410.000 Menschen waren zuvor aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen. In Notunterkünften wurden Decken und Lebensmittel für die Menschen bereitgestellt. Die Behörden warnten vor den Gefahren durch mögliche Erdrutsche und hohen Wellengang. Viele Schulen wurden geschlossen, der regionale Bahn- und Flugverkehr war beeinträchtigt. Mehr als 100 Flüge aus und in die Region fielen aus. In rund 15.000 Haushalten fiel zwischenzeitlich der Strom aus. Stellenweise standen Straßen unter Wasser, Flüsse schwollen bedrohlich an, Bäume stürzten um, Häuser wurden beschädigt, Lastwagen stürzten durch die schweren Sturmböen um.

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Tornado2

Tornado richtet verheerende Schäden in Nordrussland an

Ein Tornado hat sich am Mittwoch seinen Weg durch die Umgebung der nordrussischen Stadt Syktywkar in der Republik Komi gebahnt und viel Schaden angerichtet: Der Sturm hat Transporter umgekippt, eine Fabrik beschädigt, einen Hebekran in Bewegung gesetzt und vieles mehr angerichtet, wie russische Medien berichten.

Syktyvkar tornado
© Евгений Торлопов/YouTube
Besonders viel Schaden hat die Ortschaft Tschowje davongetragen. Der Sturm wirbelte einen Kran um, zerstörte Zaun und Dach einer Fabrik. Auch Stromleitungen wurden beschädigt.

Ein gigantischer Luftschlauch entwurzelte mit Leichtigkeit Bäume und hob einen Transport-Wagen in die Luft und schleppte ihn einige Meter weit.


Kommentar: Dieser Tornado war nicht der einzige Sturm in der letzten Woche:




Cloud Lightning

Hoch „Gerd“ wird von teilweise kräftigen Unwettern abgelöst - Temperatursturz für Anfang der Woche vorhergesagt

Die Hitzewelle in Deutschland ist zu Ende - der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Unwettern. In Hamburg musste die Feuerwehr zur mehr als 100 Einsätzen ausrücken und in Weimar hat es nach einem Blitzeinschlag in ein Schwimmbad Verletzte gegeben.
unwetter hamburg
© dpa
Das Hoch „Gerd“ hat Deutschland am Wochenende eine Hitzewelle beschert wie seit Jahrzehnten nicht in den letzten Augusttagen. „Das war schon sehr ungewöhnlich“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben des DWD in Essen in den vergangenen 80 Jahren Ende August keine vergleichbare Periode von fünf heißen Tagen.

An diesem Sonntag sollte sie laut Vorhersagen aber zu Ende gehen - der DWD sagte für den Südosten kräftige Gewitter mit Hagel und schweren Sturmböen voraus. Die Wetterforscher erwarten zudem einen Temperatursturz: Fast überall in Deutschland gehen mit Beginn der neuen Woche die Temperaturen schlagartig um acht bis zehn Grad zurück.

Kommentar: Die Motorengeräusche sprechen zumindest dagegen, dass es sich um ein UFO handelte.


Tornado2

Taifun "Mindulle" zog über Japan und Vietnam - Verkehr kam teilweise zum Stillstand

Ein Taifun hat in Japan den Bahn- und Flugverkehr stark beeinträchtigt. Derzeit rollt der Wirbelsturm auf die Insel Hokkaido zu. In Vietnam hatte bereits am Wochenende ein Taifun gewütet und mindestens elf Menschen in den Tod gerissen.
taifun mindulle
Tokio - Ein Taifun hat im Großraum Tokio die Absage von mehr als 400 Inlandsflügen in Japan erzwungen. Auch der Eisenhahnverkehr wurde beeinträchtigt. Der Wirbelsturm „Mindulle“ brach am Montagnachmittag von See kommend mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern die Stunde in der Metropolregion ein, in Böen sogar bis zu 180 Kilometern pro Stunde.

Das japanische Fernsehen zeigte Bilder von einigen beschädigten Häusern, eines davon mit fast komplett abgedeckten Dach. Heftiger Regen ließ Flusspegel ansteigen, was zu Hochwasserwarnungen führte. Der Taifun zog Richtung Norden und sollte am Dienstag die Insel Hokkaido erreichen.

Mindestens elf Menschen sind am Wochenende bei Überschwemmungen durch einen Taifun im Norden Vietnams ums Leben gekommen. Weitere acht Menschen wurden durch Erdrutsche, umfallende Bäume und einstürzende Häuser verletzt, wie das staatliche Nothilfe-Komitee am Montag mitteilte.

Kommentar:




Tornado2

Wasserhose fegt über den Zürichsee

Am Samstagvormittag entwickelte sich über dem Zürichsee eine Wasserhose. Der Rüssel berührte gar die Seeoberfläche. Unsere SRF Augenzeugen haben das Naturspektakel festgehalten.
Wollerau Wasserhose
© Magnus Forsberg Wollerau: Blickrichtung Uerikon/Feldbach um 9:15 Uhr.
Stäfa Wasserhose
© Stephan Biland Freienbach: Kurz vor Stäfa wurde die Wasserhose ebenfalls gesichtet
Feusisberg Wasserhose
© Andrea Gresch Feusisberg: Das Bild entstand um 9:15 Uhr auf der Fahrt von Schindellegi nach Pfäffikon.
Stäfa Wasserhose
© Josef Tichacek Stäfa: Kein Tornado, aber eine Wasserhose. Blickrichtung Bäch
Wasserhose vor Stäfa

Die Bedingungen für eine Wasserhose standen am Samstag gut. Die Seetemperatur mass knapp 23 Grad, die Lufttemperatur lag um 15 Grad, auf 2000 Metern wurden zu der Zeit nur wenig über 6 Grad gemessen. Warme Luft auf der Seeoberfläche und kalte Luft in der Höhe ist ein Zeichen für Labilität. Labilität ist eine Voraussetzung damit Wasserhosen entstehen können.


Kommentar: Tornados sind inzwischen auch bei uns in Mitteleuropa nicht mehr so ganz selten. Und nicht nur Temperaturunterschiede und Wind können bei der Entstehung von Wasserhosen eine Rolle spielen. Auch andere Faktore wie elektromagnetische Felder spielen hierbei eine Rolle. Für mehr Informationen über das elektrische Universum und die Rolle, die es bei uns auf der Erde bei unserem Wetter und den Erdveränderungen spielt, lesen Sie das Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection von Pierre Lescaudran oder verfolgen Sie unsere in Artikelserien veröffentlichte Übersetzung seines Buchs hier auf SOTT: Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum .


Cloud Lightning

Zugunglück in Frankreich: Baum stürzte während Fahrt auf Zug - Mehrere Verletzte

Montpellier - Bei einem schweren Unwetter in Südfrankreich ist ein Baum auf einen Regionalzug gestürzt, mehrere Menschen wurden verletzt. Bei dem Unglück östlich der Stadt Montpellier wurde ein etwa 30-Jähriger aus dem Waggon geschleudert, er erlitt schwere Verletzungen.
zugunglück frankreich
Ein Hubschrauber habe den Mann ins Krankenhaus gebracht, er schwebe aber nicht in Lebensgefahr, sagte der Generalsekretär der Präfektur des Verwaltungsbezirks Hérault, Olivier Jacob, vor Journalisten.

Zur Zahl der Verletzten gab es zunächst widersprüchliche Angaben. Die Feuerwehr sprach von acht Verletzten, der Bahnbetreiber SNCF von einem Schwer- und fünf Leichtverletzten. Der Baum fiel nach Angaben einer SNCF-Sprecherin auf die Strecke, als der Zug mit 140 Stundenkilometern auf dem Weg in Richtung Nîmes war. Dies sei sehr selten, sagte sie. "Das ist ein nicht vorherzusehendes Ereignis", betonte auch Behördenvertreter Jacob.