Stürme
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Drei Landschaftsgärtner vom Blitz getroffen und andere Unwetterfolgen im Norden Deutschlands

Bei dem Unwetter am Freitag sind drei Menschen in Schleswig-Holstein von einem Blitz getroffen worden. Zahlreiche Keller liefen voll.
blitz,gewitter
© Sputnik/ Igor LauchinSymbolfoto
Hamburg. Vollgelaufene Keller, überflutete Wiesen und Blitzeinschläge - die Feuerwehr hat am Freitag in Norddeutschland wegen extremer Unwetter und Starkregen alle Hände voll zu tun gehabt. Bei einem Blitzeinschlag wurden drei Menschen verletzt.

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde rückte die Feuerwehr bis in die Nacht zum Samstag rund 70 Mal aus. Besonders schwer traf das Unwetter den Ort Nortorf. Dort wurden drei Mitarbeiter einer Landschaftsbaufirma vom Blitz getroffen, wie Feuerwehrführer Thomas Schröder sagte. Die drei hatten demnach beim Verladen eines Transporters in einer Pfütze gestanden und erlitten einen Stromschlag, als der Blitz neben ihnen einschlug. Sie kamen wegen des Verdachts auf Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus. Die Nortorfer Feuerwehr war den Angaben zufolge bis in die Morgenstunden mit der Beseitigung der Unwetterschäden beschäftigt gewesen.

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Unwetter in Oberbayern: Konzertunterbrechungen, Stromausfälle und starker Regen

In Teilen Oberbayerns ist es am Samstagabend zu heftigem Unwetter mit Hagel gekommen - mit Stromausfällen und auch Auswirkungen auf diverse Konzerte.
Blitzeinschlag,Gewitter
© Flickr/ antone kom
Im Chiemgau und im Landkreis Altötting kam es zu heftigen Unwettern mit Regenschauern, Hagel und starkem Wind. Laut Feuerwehr gab es in Pfaffing im Landkreis Rosenheim Unwetterschäden. In einigen Teilen der Gemeinde fiel offenbar der Strom aus. Zwischen Traunreut und Trostberg soll es überflutete Straßen geben.

In Tüßling im Landkreis Altötting musste ein Konzert des Sängers Cro aufgrund des heftigen Starkregens unterbrochen werden. Das Gelände am Veranstaltungsort, Schloss Tüßling, war zunächst geräumt worden. Konzertbesucher suchten Schutz in der Reithalle und im Gewölbesaal des Schlosses. Mit einiger Verzögerung konnte das Konzert aber dann schließlich doch stattfinden. Anders in der Höhenburg Stein an der Traun: Das dort geplante Konzert musste aufgrund der Wetterlage abgesagt werden.

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Zwillingswasserhosen vor der Insel Hilton Head in South Carolina

Zwillingswasserhosen vor der Insel Hilton Head
© UnbekanntZwillingswasserhosen vor der Insel Hilton Head
Am 21.7.2016 tanzen vor Hilton Head in South Carolina zwei Wasserhosen miteinander.

Ein fantastisches Video zeigt wie die Zwillingswasserhosen vor der Küste von Hilton Head miteinander tanzen.

Starke Stürme erzeugten einige Wasserhosen in der Gegend.


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Starkregenfront traf auch Norden Deutschlands

Ein Bach tritt über die Ufer, Gullys sprudeln, mehrere Keller sind voll Wasser: Das Unwetter hat dem Ort in Stormarn besonders zugesetzt.
oststeinbek unwetter
© Peter Wüst, shz.de
Oststeinbek/Hamburg - Eine heftige Starkregenfront ist am Donnerstagabend über das östliche Hamburg und den Südosten Schleswig-Holsteins hinweg. Besonders stark hat es dieses Mal Oststeinbek (Kreis Stormarn) erwischt. Dort liefen innerhalb kürzester Zeit mehrere Keller und Garagen von, Straßen wurden überflutet und ein Bach trat über die Ufer. Gullys sprudelten über.

Eine Ortsdurchfahrt musste wegen Überflutung zeitweise gesperrt werden. In einem Keller stand das Wasser anderthalb Meter hoch und drückte ein Garagentor ein. Eine Brücke über einen Bach war komplett überspült. Die Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe hat in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr rund vierzig Einsätze gezählt und die Freiwillligen Feuerwehren aus Oststeinbek, Havighorst und Glinde in den Lenzeinsatz geschickt. Im gesamten Südosten Schleswig-Holsteins bis hoch nach Kiel sowie in weiten Teilen Niedersachsens gelten Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor starkem Gewitter, Sturmböen und Starkregen.

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Unwetter über München und Umland: Sintflutartiger Regen und Hangrutsch

München - Feuerwehr im Dauer-Einsatz, Störungen bei der S-Bahn, Hagelschauer und sintflutartiger Regen: Am Donnerstagnachmittag hat ein Blitz-Unwetter München heimgesucht. Hier sehen Sie Bilder und Videos:
unwetter münchen
© fkn
Gut beraten war am Donnerstagnachmittag, wer einen Schirm oder eine Regenjacke bei sich hatte: Gegen 16 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Ein kurzes, aber heftiges Unwetter zog über die Landeshauptstadt. Bis 17.30 Uhr gab es eine Unwetterwarnung für München. Das schwere Gewitter, teils mit Sturmböen, Starkregen und Hagel, bescherte der Feuerwehr viel Arbeit. Pendler mussten sich gedulden: Auf der Stammstrecke kam es wegen des Unwetters im Großraum München auf allen Linien zu Verspätungen von etwa 30 Minuten. Bäume im Gleisbereich blockierten einige Abschnitte.

Umgestürzte Bäume und brennender Dachstuhl

Bis zum frühen Abend wurden die Kräfte der Feuerwehr zu 32 Einsätzen gerufen. „Die ganze Bandbreite war dabei“, sagte ein Sprecher. Straßenkreuzungen und Unterführungen standen unter Wasser, Keller waren vollgelaufen, Bauzäune waren auf Fuß- und Radwege sowie Fahrbahnen gestürzt und mussten von der Feuerwehr wieder aufgestellt werden. In der De-la-Paz-Straße in Nymphenburg fiel ein größerer Baum auf eine Tiefgarageneinfahrt und blockierte diese. In der Fasanerie geriet ein Dachstuhl in Flammen, möglicherweise aufgrund eines Blitzeinschlags. Etwa 130 bis 140 Kräfte waren im Einsatz. In den Abendstunden gingen weiterhin zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle ein.

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Heftige Unwetter in NRW mit Starkregen, Sturmböen, Hagel und Blitzschlägen

Eine Gewitterfront ist am Mittwochabend über NRW hinweggezogen. Im Ruhrgebiet blieb es meist bei kurzem Starkregen und Böen. Jetzt wird es schwül.

Unwetter in Gelsenkirchen Juli 2016
© Feuerwehr GelsenkirchenDas Unwetter in Gelsenkirchen war kurz, aber heftig – während es in den Nachbarstädten nur nieselte.
Über Nordrhein-Westfalen hat sich am Mittwochabend eine Gewitterlinie gebildet, die weiter nach Osten zieht. Das Ruhrgebiet wurde von den stärksten Gewittern bisher weitgehend verschont, sagt Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Kachelmannwetter.

"Größerer Hagel mit bis zu 4 Zentimetern Durchmesser fiel vor allem in der Region um Haltern, während es in den Ruhrgebietsstädten meist bei örtlichem Starkregen, lokalen Sturmböen und einigen Blitzeinschlägen blieb. Einen starken Blitzeinschlag gab es zum Beispiel genau auf der A43 bei Bochum. In 30 Minuten wurden teilweise in NRW bis zu 2000 Blitze registriert. "Für eine Gewitterlage im Hochsommer ist das aber nicht sonderlich viel", erklärt Meteorologe Ruhnau.
Knapp 2000 Blitze in einer halben Stunde: So sah die Blitzanalyse am Mittwochabend aus.
© Kachelmannwetter.comKnapp 2000 Blitze in einer halben Stunde: So sah die Blitzanalyse am Mittwochabend aus.
Heftiges Gewitter mit Starkregen in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen meldete die Feuerwehr allerdings 80 Einsätze nach einem kurzen, aber heftigen Gewitter. Gegen 19 Uhr rückt die gesamte Feuerwehr aus. Starkregen und Sturmböen hätten nicht unerhebliche Schäden angerichtet, so die Feuerwehr. Die Helfer mussten Bäume von Straßen und Autos räumen und Straßen von Wasser befreien. Betroffen waren vor allem die Stadtteile Beckhausen, Erle, Resse und Resser-Mark. Menschen wurden nicht verletzt.

In Dortmund schlug gegen 20 Uhr ein Blitz in den Schornstein eines Mehrfamilienhauses ein. Hausteile wurden 30 Meter weit durch die Luft geschleudert - gebrannt hat es aber nicht. Auch rund um Ennepetal musste die Feuerwehr am Abend mehrfach ausrücken, um umgestürzte Bäume von Straßen bzw. Autos zu beseitigen.
Starkregen und Gewitter auch am Donnerstag möglich

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Unwetter in Italien: Mehrere Campingplätze mussten geräumt werden

225 Urlauber in Sicherheit gebracht
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© Steffen SchulzeSymbolbild
Heftige Regenfälle und Überschwemmungen haben in Italiens Ferienregionen Hunderte Urlauber getroffen. Im süditalienischen Apulien mussten zwei Campingplätze geräumt werden, teilte der zuständige Zivilschutz mit. Auch Regionen an der Adriaküste in den Marken, Abruzzen und in Molise waren von dem schlechten Wetter betroffen.

Die Bootsverbindungen zu den Tremiti-Inseln in der Adria vor Apulien und zu den liparischen Inseln vor Sizilien mussten teilweise eingestellt werden.

Besonders die süditalienische Ferienregion Apulien wurde in Mitleidenschaft gezogen. In Rodi Gargano an der Adriaküste überfluteten Wasser- und Schlammmassen zwei Campingplätze. 225 Touristen wurden in Sicherheit gebracht und vorübergehend in Notunterkünften untergebracht. Einige Menschen mussten mit Schlauchbooten aus ihren Häusern gerettet werden.

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Eines der schlimmsten Gewitter von Moskau: Video und Fotos

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© Sputnik/ Igor LauchinSymbolfoto
Am Mittwochabend hat die russische Hauptstadt eines der schlimmsten Gewitter der vergangenen Jahre erlebt. Im Internet ist nun eine Videoaufnahme von einer Drohne veröffentlicht worden, in der das Chaos ganz nah zu sehen ist.

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Wetter wird unberechbarer: Wetterdienst vom starken Unwetter in Berlin überrascht

Das Tiefdruckgebiet "Tiba" überschwemmt Teile von Berlin. Es gab Probleme bei Tram und S-Bahn.
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© Paul Zinken/dpa
Die Hagelkörner waren dick, die Wassermassen enorm. Da kapitulierten nicht nur Fußgänger, die sich in Hauseingänge flüchteten, sondern auch Straßenbahnfahrer. Wie die BVG mitteilte, rollt der Verkehr nicht auf den Linien 21, M5 und M8. Der Grund "Wasserhavarie in der Herzbergstraße", schreibt die BVG. Bei der S-Bahn hat im Stellwerk Baumschulenweg ein Blitz eingeschlagen. Der Verkehr zwischen Schöneweide und Treptower Park/Neukölln war rund eine Stunde unterbrochen.

Das Unwetter hat Berlin am Vormittag getroffen (und hinzu kam auch noch der Bombenfund in Friedrichshain, wie Sie unter diesem Tagesspiegel-Link nachlesen können).

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Unwetter in Österreich: Regenmengen bis zu 60l/qm, 70.000 Blitze und Murenabgänge sorgen für Chaos

Hunderte Feuerwehrleute bei Überschwemmungen und Murenabgängen im Einsatz, Chaos am Flughafen Wien

Unwetter Imst Juli 2016
© apa/zeitungsfoto.atUnwetterschäden in Imst in Tirol.
Bischofshofen/Hallein/Wien - Heftige Unwetter haben in der Nacht auf Mittwoch wieder hunderte Feuerwehrleute in Niederösterreich, der Steiermark und Salzburg im Einsatz gehalten. In Sankt Valentin konnten in letzter Minute drei Autoinsassen gerettet werden, die in einer überfluteten Unterführung feststeckten.

Betroffen war auch der Flughafen Wien, wo am Mittwochmorgen Chaos herrschte. Nachdem wegen des Gewitters am Vorabend Flüge ausgefallen waren, waren viele Passagiere gestrandet. Es bildeten sich lange Schlangen vor den Schaltern, weil Passagiere umbuchen mussten. Ordner versuchten den Andrang in Bahnen zu lenken. Schon am Montag und Dienstag hatten die starken Regenfälle für Überflutungen, Murenabgänge, umgestürzte Bäume und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Österreichweit kam es laut dem meteorologischen Dienst Ubimet zu knapp 70.000 Blitzen, Regenmengen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter und Sturmböen.