Stürme
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Tornado in Westsibirien über dem Fluss Ob beobachtet und gefilmt

Die Einwohner der westsibirischen Stadt Surgut haben am Mittwoch ein äußerst seltenes Naturphänomen beobachtet und gefilmt - einen echten Tornado. Augenzeugen haben die über dem Fluss Ob gebildete Windhose aus mehreren Stadtteilen gefilmt und ins Internet gestellt.

Tornado Sibirien / tornado Siberia
© instagram.com/artur_sgt
Am Mittwoch gegen 17 Uhr Ortszeit bildete sich eine gigantische Windhose über dem Ob. Wenige Minuten kreiste sie übers Wasser und löste sich dann in eine Gewitter-Wolke auf.

Augenzeugen sprechen von einer gewaltigen Windhose, die aus jeder Stadtecke zu sehen war. Dies bezeugen auch unzählige Videos und Fotos, die in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden.


Kommentar: In letzter Zeit treten Tornados nicht nur in den USA auf, sondern immer häufiger und überall auf der Welt.


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Windhose entwurzelt uralte Eichen auf Tessiner Campingplatz

Wegen einer Windhose wurden uralte Bäume entwurzelt und krachten auf Wohnwagen, Zelte und Autos. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Romina Hartmann (20) erlebte den Horror mit

Windhose Tessin
© SAMUEL GOLAY Eine morsche Eiche fiel auf einen Wohnwagen. Genau an die Stelle, wo die Betten der Kinder sind. Zum Glück war niemand drin.
Der Spuk dauert nur wenige Minuten: Am Dienstagabend hinterliess eine Windhose auf dem Campingplatz Riarena in Cugnasco TI eine Spur der Verwüstung. Die uralten Eichen knickten um wie Streichhölzer, etliche mitsamt ihrer mächtigen Wurzeln. Die Bäume stürzten auf Wohnwagen, Wohnmobile, Zelte, Autos. Dass niemand verletzt oder gar erschlagen wurde, grenzt an ein Wunder.

«Wir sassen zu sechst am Tisch», erzählt Romina Hartmann (20) aus Graubünden. «Plötzlich zogen dunkle Wolken auf. Es begann zu giessen und zu stürmen. Wir wollten in den Wohnwagen fliehen. Da schrie meine Mutter nur noch raus, raus, raus!»

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Taifun „Nepartak” zerstört 1.000 Häuser in China - 2 Tote und 17 Vermisste

Erst Taiwan, dann Chinas Küste: Mit voller Wucht schlägt Taifun „Nepartak” zu. Häuser stürzen ein, es gibt Überschwemmungen und Erdrutsche. Hunderttausende flüchten - die Opferzahl kann steigen.

 nächstes Bildvorheriges Bild Taifun „Nepartak” auf dem Weg nach Taiwan. Foto: Nasa
© NASA
nächstes Bildvorheriges Bild Taifun „Nepartak” auf dem Weg nach Taiwan.
Fuzhou. Mit „Nepartak” hat der erste Taifun dieses Sommers in Ostchina schwere Schäden angerichtet. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, 17 werden vermisst, wie das Hochwasseramt der Provinz Fujian laut Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Zahl der Opfer könne noch steigen.

Mehr als 1000 Häuser seien zerstört worden. Der Wirbelsturm, der sich zu einem tropischen Sturm abschwächte, habe Chaos ausgelöst. Bei Evakuierungen seien fast eine halbe Million Menschen in neun Städten vorübergehend in Sicherheit gebracht worden.

Nachdem der Wirbelsturm am Vortag in Taiwan gewütet hatte, traf er am Samstag mit stürmischen Böen und heftigen Regenfällen auf Chinas Küste. Felder, Dörfer und Stadtgebiete seien überschwemmt, Straßen zerstört worden, berichtete Xinhua. 49 000 Hektar landwirtschaftliche Flächen seien in Fujian beschädigt worden, davon 4500 Hektar völlig zerstört. Die Stromversorgung sei teilweise ausgefallen.

Die Wetterämter meldeten Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Fünf Flughäfen seien geschlossen und fast 400 Flüge gestrichen worden. Mehr als 33 000 Schiffe seien in die Häfen zurückgerufen worden. Die Fährverbindungen nach Taiwan wurden unterbrochen. „Nepartak” sollte noch über Sonntag hinaus für heftige Niederschläge sorgen. Für die fünf Provinzen Fujian, Jiangxi, Shanxi, Sichuan und Zhejiang galt die zweithöchste Alarmstufe „Orange”.

Kommentar: Taifun Nepartak steuert auf Taiwan zu - Tausende evakuiert


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Taifun Nepartak steuert auf Taiwan zu - Tausende evakuiert

"Nepartak" erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern

Super Typhoon Nepartak / Taifun Nepartak
© NOAASuper Taifun Nepartak am 5. Juli 2016
Taipeh - Tausende Touristen sind in Taiwan vor einem herannahenden Taifun in Sicherheit gebracht worden. Mehr als 3.000 Urlauber hätten seit Dienstag Green Island und Orchid Island vor der Küste der Provinz Taitung im Südosten verlassen müssen, teilten örtliche Behördenvertreter am Mittwoch mit. Es wurde erwartet, dass der tropische Wirbelsturm "Nepartak" am Freitagmorgen auf Land treffen würde.

Der Taifun erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 263 Stundenkilometern, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Da der Sturm noch an Kraft gewonnen und sich in den "letzten drei Stunden" Taiwan genähert habe, sei eine Seewarnung herausgegeben worden. Demnach hatte der Sturm einen Radius von 200 Kilometern und bewegte sich etwa 20 Kilometer pro Stunde in Richtung West-Nordwest. Möglicherweise werde der Sturm von heftigen Winden und sintflutartigen Regenfällen begleitet, warnten die Meteorologen. Die Bevölkerung wurde zu großer Vorsicht aufgerufen.

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Blitz tötete 18 Kühe in Salzburg

In Salzburg sind durch einen Blitz gleich 18 Kühe gestorben. Sie hatten während eines Unwetters Schutz unter einem Baum gesucht. Nur ein Tier hatte Glück im Unglück. Was passiert nun mit den toten Tieren?
tote kühe
Ein Unwetter am vergangenen Wochenende bedeutete für 18 Kühe in der Nähe von Salzburg den Tod. Die Tiere hatten sich unter einen Baum gestellt und so Schutz vor dem Gewitter gesucht. Doch das war ein fataler Fehler, den sie mit ihrem Leben bezahlten.

Blitz tötet 18 Kühe auf Alm

Wie der Kuh-Hirte Georg Buchegger gegenüber der Bild-Zeitung berichtet, wurden 18 Kühe und Kälber vom Blitz erschlagen. Auf der Postalm sind die Rindviecher den ganzen Sommer über. Erst im Herbst werden sie wieder zu ihren Höfen getrieben. In den 18 Jahren auf der Alm habe er laut Bild erst zwei Kälber durch einen Blitz verloren. Dieses Mal ist jedoch der blanke Horror. "Ich habe die toten Tiere drei- oder viermal gezählt, weil ich es nicht glauben konnte", sagt der 52-Jährige weiter.

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Rekordanzahl von Blitzeinschlägen in Finnland: 3.670 Blitze am Sonntag

3.670 Einschläge von Blitzen hat das Meteorologische Institut Finnlands in verschiedenen Regionen des Landes am Sonntag fixiert, wie das Portal Yle.fi berichtet.
Blitzeinschlag,Gewitter
© Flickr/ antone kom
Die meisten Blitzschläge entfielen dem Portal zufolge auf die östlichen Regionen Savo, Kainuu, Süd- und Nordkarelien.

In Parikkala, Region Südkarelien, verursachten die Blitze einen Stromausfall. Am späten Sonntag waren etwa 4.000 Haushalte ohne Strom.

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Oberösterreich: 2016 dürfte Rekord-Gewitter-Jahr werden

Dass es im Juni 2016 überdurchschnittlich viele Gewitter und damit auch Unwetter gab, lässt sich deutlich an der Blitzstatistik ablesen. 82.432 Mal blitze es in diesen 30 Tagen in Oberösterreich.

Blitz über dem Stift St. Florian
© foto-kerschi.atUnwetter ziehen über ganz Oberösterreich: Blitz über dem Stift St. Florian.
Der Juni bildet zusammen mit Juli und August üblicherweise die blitzreichste Zeit des Jahres. „In den Sommermonaten sind die meteorologischen Voraussetzungen für Gewitter am besten“, sagt UBIMET-Meteorologe Konstantin Brandes. „Der Sonnenstand erreicht zu dieser Zeit seinen Höchststand, die Luft wird entsprechend aufgeheizt. In Kombination mit feuchter Mittelmeerluft und der gebirgigen Oberfläche Österreichs können sich zahlreiche Gewitter entwickeln.“ Rund 80 Prozent der Blitze entladen sich in den Sommermonaten.

Ein besonders gewittriges Jahr - 2016 ist in dieser Wertung natürlich noch nicht dabei - war 2012. An 90 Tagen gab es in Oberösterreich ein Gewitter, über 200.000 Mal blitzte es (93.844 Mal allein im Juli). Die meisten Blitze wurden im Bezirk Gmunden gemessen (37.139), der stärkste Blitz aber in Weitersfelden nieder (307.100 Ampere).

Besonders wenige Blitze gingen 2013 in Oberösterreich nieder. In diesem Jahr gab es einen ausgesprochen trockenen und heißen Sommer. Nur 63.739 Mal hat es geblitzt, die meisten Blitze entluden sich im August (28.112). Spitzenreiter war wieder der Bezirk Gmunden (7.640), der stärkste Blitz wurde wieder im Bezirk Freistadt registriert (277.900 Ampere in Grünbach).

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Ostwestfalen: Blitz aus heiterem Himmel verletzt sieben Menschen

Bei einem Blitzeinschlag im ostwestfälischen Harsewinkel sind am Sonntagmittag (03.07.2016) sieben Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Betroffenen hatten mit ihren Hunden auf einem Übungsplatz trainiert.

Blitzschlag verletzt sieben Menschen
© WDR
Es gab außer einer dichten Bewölkung keine Anzeichen, die auf ein drohendes Gewitter schließen ließen. Augenzeugen berichteten, dass der Blitz ohne erkennbare Vorzeichen in einem benachbarten Waldgelände eingeschlagen war. Vermutlich hatte sich die Energie des einzelnen Blitzes danach über den Boden verteilt. Der Stromschlag ging den Mitgliedern auf dem Vereinsgelände des SV Greffen durch die Fußsohlen.

Überspannung sprengte Verteilerdose
© WDRÜberspannung sprengte Verteilerdose
Die Opfer der Überspannung in der unmittelbaren Umgebung des Einschlags sind zwischen 7 und 40 Jahre alt. Nach Angaben des Notarztes erlitten die Verletzten durch den Blitzschlag aber keine Verbrennungen. Alle sieben Verletzten wurden mit einem Rettungshubschrauber und Krankenwagen zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr war mit 60 Rettungskräften im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen.

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Update: Anzahl der Monsunopfer im Osten steigt auf 131

Juli 2015 Durch den Monsunregen wurden in Pakistan zahlreiche Straßen und Brücken weggespült
© dpa/Symbolbild von 2015Durch den Monsunregen wurden in Pakistan zahlreiche Straßen und Brücken weggespült.
Hoher Schaden nach Überflutungen und Erdrutschen in China, Indien und Pakistan

Peking/Neu-Delhi. Durch Erdrutsche und heftigen Regen sind in China, Pakistan und Indien mindestens 131 Menschen ums Leben gekommen. Nach ungewöhnlich starken Niederschlägen warnten die Behörden in China am Sonntag vor neuen Überschwemmungen und verlängerten die zweithöchste Alarmstufe für den Süden und Südwesten des Landes bis Dienstag.

Mindestens 67 Menschen kamen allein in China ums Leben. Wegen der Überschwemmungen mussten in den Provinzen Hubei, Jiangsu und Zhejiang im Osten des Landes 120.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen. 3600 Häuser wurden dort zerstört und 19.900 Hektar landwirtschaftliche Flächen beschädigt.

Noch schwerer traf es den Süden: Dort wurden 9000 Häuser zerstört und 710.000 Hektar Agrarflächen beschädigt. Die Schäden im gesamten Land bezifferten die Behörden auf über zwölf Milliarden Yuan (1,6 Milliarden Euro).

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"Sowas habe ich noch nicht erlebt": Schweres Unwetter trifft Berchtesgadener Land

Wegen schweren Unwettern war die Feuerwehr im Berchtesgadener Land am Samstagnachmittag im Dauereinsatz. 15 Minunten Sturm, Regen und Hagel haben für ein Riesen-Chaos gesorgt.
unwetter berchtesgadener land
© fib
Laufen - "Sowas habe ich noch erlebt", schilderten mehrere Augenzeugen, die das 15-minütige Unwetter miterlebt haben, das sich am Samstagnachmittag zwischen Saldorf-Surheim und Laufen entlud. Schwerer Sturm, Hagel und starker Regen machten die Bundesstraßen BGL3 und B20 für einige Zeit unpassierbar.

Selbst die Feuerwehr musste sich an die Einsatzstellen durchkämpfen, da die Straßen mit Bäumen versperrt waren. Immer noch sind Schneepflug und Reinigungsfahrzeuge der Stadt im Dauereinsatz, um die Straßen von Blättern und Ästen zu reinigen.