Stürme
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Tornado1

Mit "Malaka" trifft dieses Jahr schon der 6. Taifun Japan

Erneut hat ein Taifun Japan mit heftigen Regenfällen und Sturmböen überzogen. Die nationale Wetterbehörde warnte am Dienstag vor Erdrutschen in weiten Teilen des Landes.

Taifun Malaka Japan September 2016
© KEYSTONE/AP KYODO NEWS/HIROKO HARIMALuftaufnahme eines überschwemmten Gebiets in Nobeoka in der Präfektur Miyazaki. Der Wirbelsturm « Malaka » hat starken Regen in das südliche Japan gebracht.
Tokio - Der Wirbelsturm «Malaka» war in der Nacht auf der südlichsten Hauptinsel Kyushu auf Land getroffen und bewegte sich mit 40 Kilometer pro Stunde und Windgeschwindigkeiten nahe des Zentrums von bis zu 180 Kilometern in der Stunde Richtung Ostjapan. Am Mittwoch dürfte er sich abschwächen.

Der Flug- und Bahnverkehr wurde durch die starken Winde und Regenfälle behindert. Dutzende Flüge mussten gestrichen werden.

Es ist bereits das sechste Mal in diesem Jahr, dass ein Taifun auf den Inselstaat traf. Das ist die zweithöchste Zahl seit Erfassung vergleichbarer Daten im Jahr 1951.

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Cloud Precipitation

Schweres Unwetter trifft Java - Mehrere Überschwemmungen

Starkregen und Erdrutsche richten auf der indonesischen Insel Java Verwüstungen an. 19 Menschen kommen ums Leben - darunter auch zahlreiche Kinder. Viele Bewohner werden noch vermisst.
unwetter indonesien
© dpa
Bei Überschwemmungen und Erdrutschen durch heftigen Regen sind auf der indonesischen Insel Java mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, war der Bezirk Garut im Westen der Insel am schwersten von dem Unwetter betroffen. Dort trat ein Fluss über die Ufer.

Das Wasser stehe bis zu zwei Meter hoch, erklärte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho. Allein in Garut kamen demnach 16 Menschen ums Leben, acht weitere werden vermisst. Unter den Toten waren ein acht Monate altes Baby und vier weitere Kinder.

Etwa tausend Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Drei weitere Menschen kamen den Angaben zufolge durch einen Erdrutsch im Bezirk Sumedang ums Leben. Ein weiterer Anwohner wurde unter Massen aus Schlamm und Geröll vermutet.

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Tornado1

Kaum ist Super-Taifun "Meranti" abgezogen folgt Taifun "Malakas" und sorgt für Schäden in Taiwan

Kaum ist Jahrhundertsturm "Meranti" abgezogen, droht den Taiwanesen und Japanern schon das nächste Unwetter. Taifun "Malakas" hat mit heftigen Regenfällen und hohen Windgeschwindigkeiten für Stromausfälle und eingestellte Zugverbindungen gesorgt.
malakas
Taipeh/Tokio (dpa) - Nach dem Super-Taifun "Meranti" hat ein weiterer heftiger Wirbelsturm Taiwan sowie mehrere Inseln im Süden Japans getroffen. Auf der zu Okinawa gehörenden Insel Yonaguni sei in mehr als 550 Haushalten der Strom ausgefallen, meldeten örtliche Medien.

Taifun "Malakas" habe in der Region Wellen von bis zu elf Metern Höhe verursacht. In Teilen Taiwans wurde der Zugverkehr eingestellt. Dort warnte der Wetterdienst vor schweren Regenfällen.

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Die Grote Manndränke 1362 und Rungholt, das Atlantis der Nordsee

Ob Atlantis oder Vineta - Legenden von Orten, die im Meer versanken, haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Eine davon, die Geschichte von Rungholt, spielte sich direkt vor unserer Haustür ab, in der Nordsee.

Das versunkene Rungholt, eingezeichnet auf einer Karte von Johannes Blaeu, 1662
© historischDas versunkene Rungholt, eingezeichnet auf einer Karte von Johannes Blaeu, 1662
Der Sage nach wurde die reiche, aber sündige Stadt von einer gewaltigen Flut als „Gottesgericht” in den Untergang gerissen. Bis heute ist allerdings weder klar, wo Rungholt genau lag, noch ob es tatsächlich eine wohlhabende Stadt oder gar ein bedeutender Handelshafen war.

Archäologen, Historiker und jede Menge Laienforscher sind auch jetzt noch auf Spurensuche. Sie studieren alte Quellen, durchsuchen das Watt zwischen Pellworm, der Hallig Südfall und Nordstrand und streiten sich - teilweise erbittert - um die korrekte Interpretation der historischen Berichte und archäologischen Funde.

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Cloud Lightning

Vier Tote durch Blitzschlag innerhalb von zwei Tagen in Bihar und Odisha, Indien

In Indien sind gestern und heute insgesamt vier Menschen durch einen Blitzschlg ums Leben gekommen.
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© 123RFSymbolbild
Gestern schlug im Dorf Chowkipur im Bezirk Bhojpur ein Blitz ein, bei dem zwei Menschen starben und zwei weitere verletzt wurden. Die vier Menschen waren gerade dabei, ihre Kühe auf einem Feld grasen zu lassen.

Während Pintu Paswan (22) und Dasai Kumar (15) durch die Verbrennungen sofort starben, wurden die beiden Verletzten ins Sadar Krankenhaus eingeliefert.

Heute starben auch in Palli Padmanavpur im Bezirk Odishas Ganjam zwei Menschen durch Blitzeinschlag. Zwei Männer waren mit ihren Ehefrauen bei der Arbei auf ihren Farmen und hatten sich unter einem Baum gestellt als es plötzlich heftig zu regnen anfing und sie von einem Blitz getroffen wurden.

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Unwetter ließ Champions-League Spiel ins Wasser fallen

Land unter in Manchester: Sintflutartiger Regen bricht am Abend in der englischen Metropole aus. Dem Schiedsrichter bleibt keine Wahl - die Partie wird nicht angepfiffen. Nachgeholt wird das Spiel am Mittwochabend - was Gladbach gar nicht passt.
stadion manchester
© Imago/BPI
Das Champions-League-Spiel des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach bei Manchester City ist am Abend abgesagt worden. Nach einem heftigen Gewitter mit Dauerregen und der Platzbegehung durch Schiedsrichter Björn Kuipers (Niederlande) wurde das Spiel verlegt. Zuvor hatten die Verantwortlichen noch mit einem späteren Beginn geliebäugelt.

Nachgeholt wird die Partie am Mittwoch um 20.45 Uhr deutscher Zeit (19.45 Uhr Ortszeit). Das entschied die Europäische Fußball-Union Uefa nach einer Besprechung am späten Dienstagabend. Damit erfüllte sich die Hoffnung der Gladbacher auf einem Anpfiff am Mittwochnachmittag nicht. "Wir hatten einen anderen Wunsch: Anstoß 18.00 Uhr Ortszeit. Angeblich kann das nicht gewährleistet werden. Wir sind davon nicht angetan, müssen das jetzt aber schlucken", sagte Vizepräsident Rainer Bonhof.

Der neue Termin bringe womöglich erhebliche Schwierigkeiten mit sich. "Wir müssen jetzt versuchen, alles so zu regeln, dass wir zumindest hierbleiben können. Es kann passieren, dass neue Gäste kommen und wir unser Hotel verlassen müssen", sagte Bonhof: "Generell wäre 18.00 Uhr für alle Beteiligten vernünftig gewesen." Diese Anstoßzeit hätte der Borussia einen Rückflug noch am Mittwochabend ermöglicht. Nun erwartet Sportchef Max Eberl ein Spiel "unter erschwerten Bedingungen mit wenigen Fans".

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Schwere Gewitter treffen Südfrankreich - 80.000 Menschen ohne Strom

Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in Zehntausenden Haushalten der Strom ausgefallen. Besonders betroffen ist die Stadt Bordeaux.
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© STÉPHANE LARTIGUE
Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in etwa 80 000 Haushalten der Strom ausgefallen. In 19 Départements im Westen und Südwesten des Landes gaben die Behörden Unwetterwarnungen aus.

Betroffen war zunächst vor allem die Küstenregion Aquitanien von Bordeaux über das Baskenland bis zur spanischen Grenze. Dort seien innerhalb von drei Stunden 21 000 Blitze gezählt worden, berichtet die regionale Zeitung Sudouest. Es wurde erwartet, dass die Stürme mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 90Kilometern pro Stunde anhalten.

Während der Unwetter stürzten Bäume um und Keller liefen voll Wasser. Menschen kamen nicht zu Schaden.

dpa/ees/odg

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Tornado2

Weltgrößter Taifun "Meranti" legt öffentliches Leben in Taiwan lahm - 270.000 Menschen ohne Strom

Flüge gestrichen, Schulen geschlossen, das Stromnetz weitflächig ausgefallen: Mit heftigen Windböen und Regenfällen hat der Taifun "Meranti" im Süden Taiwans das öffentliche Leben lahmgelegt.
Super Typhoon Meranti
© NOAASuper Typhoon Meranti
Taipeh - Wie lokale Behörden berichteten, fiel in mindestens 270.000 Haushalten der Strom aus, als der Sturm der höchsten Kategorie knapp an der Südspitze der asiatischen Inselrepublik entlangzog. Hunderte Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden.

Schulen im Süden des Landes blieben geschlossen, auch der Zugverkehr wurde teilweise eingestellt. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 370 Stundenkilometern und ließ Straßenschilder und Bäume umknicken. Mindestens neun Menschen wurden verletzt.

Die 23 Millionen Bürger des Landes sind taifunerprobt, weil sie regelmäßig von Wirbelstürmen heimgesucht werden. Dennoch waren die Behörden vor dem Eintreffen von "Meranti" besonders alarmiert. Laut Wetterexperten handelte es sich nicht nur um den weltweit größten Taifun des Jahres, sondern den heftigsten Sturm, der sich Taiwan seit 1959 genähert habe. Die Inselrepbulik sei noch bis zum frühen Donnerstagmorgen betroffen, bevor der Sturm weiter auf das chinesische Festland ziehe.

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Erneutes Unwetter traf Griechenland

Ein weiteres schweres Unwetter hat in der Nacht von Donnerstag auf den heutigen Freitag abermals schwere Schäden angerichtet. Betroffen war vor allem der Regionalbezirk Ilia im Westen der Peloponnes. Durch stürmische Winde, die teilweise in Form von Wirbelstürmen auftraten, sind Bäume und Strommasten umgerissen worden, Hausdächer wurden abgedeckt. Es entstanden Sachschäden an Gewächshäusern und auf landwirtschaftlichen Flächen, vor allem auf Maisfeldern. In einem Flüchtlingscamp in der Gegend Myrsini sind Bäume umgebrochen; verletzt wurde niemand.
unwetter griechenland
Durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste kam es heute Vormittag auf der Nationalstraße zwischen Pyrgos und Patras zu Verkehrsbehinderungen. Es war das zweite Unwetter, das in dieser Woche über Griechenland hereinbrach. Am Dienstag sind auf der Südpeloponnes vier ältere Menschen ertrunken: drei in überschwemmten Keller- bzw. Erdgeschosswohnungen. Ein 77jähriger Mann ist von den Fluten eines Winterflusses mitgerissen worden, als er seinen an einen Baum festgebunden Hund befreien wollte. Das Tier überlebte. Griechische Fernsehsender berichteten, dass der treue Vierbeiner die Rettungsmannschaften bis zur Stelle führte, wo sich das Unglück ereignet hatte.
Anschließend habe das Tier versucht, die Retter daran zu hindern, die Leiche abzutransportieren. Einige Medien gaben dem Hund bereits den Kosenamen „Hatchiko von Lakonien“. Eine Anspielung auf einen Vierbeiner aus Japan, der zehn Jahre lang - bis zu seinem Tod - an einem Bahnhof auf sein verstorbenes Herrchen gewartet hat.


Kommentar: Ein ähnliches Ereignis ereignete sich kürzlich in Spanien:
  • Treue Hündin wartet seit Tagen vor dem Krankenhaus auf ihr Frauchen



Unterdessen hält die Suchaktion nach einer seit Dienstagnacht vermissten Frau aus Thessaloniki noch immer an. Die 53jährige hatte an einem zentralen Punkt ihren Pkw verlassen, aus Angst von den Fluten mitgerissen zu werden. Seither fehlt von ihr jede Spur.

Griechenland Zeitung / eh

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Noch einer - Taifun "Namtheun" trifft Japan

Nach dem verheerenden Taifun "Lionrock" mit mehreren Toten ist erneut ein Wirbelsturm auf Japan getroffen.

Wirbelsturm Namtheun
© AFPWirbelsturm Namtheun
"Namtheun" erreichte in der Nacht auf Montag die südliche Hauptinsel Kyushu, wie die Meteorologische Behörde des Landes bekannt gab.

Der Taifun bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde nahe seinem Zentrum in nordöstliche Richtung und dürfte sich im späteren Tagesverlauf zu einer Tiefdruckzone abschwächen. Die Behörden warnten die Bewohner im Süden und Westen vor heftigen Regenfällen und starken Winden. In der vergangenen Woche hatte "Lionrock" im Nordosten mindestens 19 Menschen in den Tod gerissen. Acht Menschen gelten noch als vermisst.

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