Stürme
S


Umbrella

Verwüstungen in Texas und Oklahoma durch Überschwemmungen, Tornados und Starkregen - mindestens 17 Tote

Nach den schweren Überflutungen steigt im Süden der USA die Zahl der Todesopfer weiter an. Auch viele Autofahrer wurden von den Wassermassen überrascht.

Überschwemmung Texas Mai 2015
Die amerikanischen Fernsehanstalten zeigen aus Texas und Oklahoma Bilder der Verwüstung. Die Flüsse seien im "Tsunami-Stil" angeschwollen, berichtete der Gouverneur von Texas, Greg Abbott. Während in Mexiko das Schlimmste vorüber scheint, steigt die Zahl der Toten im Süden der USA weiter an. Mehr als 30 Tote gab es nach den Tornados und den sintflutartigen Regenfällen bislang insgesamt in der Region, in den Vereinigten Staaten davon mindestens 17.

Überschwemmung Texas Mai 2015
Einige Autofahrer waren in ihren Fahrzeugen eingeschlossen, andere ließen ihre Pkws panikartig zurück
Und dies ist nur eine vorläufige, unvollständige Bilanz. Dutzende Personen werden in den teils chaotischen Verhältnissen noch vermisst. Mit Helikoptern und Booten sind Rettungsmannschaften Tag und Nacht in den Katastrophengebieten im Einsatz.

Kommentar: Nordamerika ist in letzter Zeit von Naturkatastrophen schwer getroffen worden. Spiegeln sich die Aktionen der "Führer und Eliten der USA" in diesen Naturkatastrophen wieder?



Bad Guys

Große Überschwemmungen treffen China und Amerika - Teilweise die schlimmsten seit 40 Jahren

Schwere Unwetter trafen die USA und ebenso China. In China gab es nach schweren Regenfällen, die seit mehreren Tagen andauern und Erdrutschen circa 52 Tote. Es wird darüber berichtet, dass es "mancherorts die schlimmsten [Unwetter] seit 40 Jahren [sind] und betreffen sechs chinesische Provinzen". Erst vor ein paar Tagen wurden in China über 200 Fahrzeuge von Audi durch Überschwemmungen total zerstört.
Bild
© Zhou Hua/AP

Ebenso in den amerikanischen Staaten Texas und Oklahoma gab es schwere Regenfälle und Überschwemmungen. Medienberichten zufolge, wurden viele Gebäude zerstört und mancherorts sollen nur noch Trümmerhaufen existieren.

Weltweit scheinen momentan die Wetterkatastrophen besonders zuzunehmen, denn innerhalb eines Monats gab es weltweit 146 Ereignisse:


Display

Überschwemmung in China zerstörte hunderte Audi A6 Fahrzeuge

Ein schweres Unwetter am Audi-Produktionsstandort im chinesischen Changchun hat 283 Fahrzeuge im Wert von 17 Millionen US-Dollar zerstört.
audi a6, flut
Die 283 brandneuen Langversionen des A6 standen auf einem Parkplatz zur Auslieferung bereit, als das Unwetter über Changchun herein brach. Im Gefolge eines schweren, 12 Stunden andauernden Sturms wurde der Auslieferungsplatz durch Regenfälle geflutet und die Autos unter Wasser gesetzt. Dabei wurden die Fahrzeuge im Wert von umgerechnet rund 17 Millionen US-Dollar zerstört, wie das Audi Joint-Venture auf seiner Website mitteilte. Die A6 wurden als Totalschäden eingestuft und werden nicht mehr verkauft, heißt es seitens des Unternehmens. Der Vorfall ereignete sich am 17. Mai.

fv

Kommentar:




Windsock

"Dolphin" verwüstet Guam - Schon der fünfte Super-Taifun dieses Jahr

Taifun Dolphin nahe Guam 15. Mai 2015.
© NOAA.govTaifun Dolphin nahe Guam
RGB Satellitenbild vom Freitag 15. Mai 2015.
Der Supertaifun "Dolphin" hat auf der westpazifischen Insel Guam schwere Verwüstungen angerichtet. Am vergangenen Freitag erreichte der Taifun mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometern in der Stunde die Inseln des Marianen-Archipels östlich der Philippinen, zu dem auch Guam gehört. In den Folgetagen verstärkte sich der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von 260 Kilometern je Stunde bis zur höchsten Taifun-Kategorie. "Dolphin" bewegt sich weiter in Richtung Japan und wird noch einige Inseln treffen, bevor er sich ab Mitte der Woche abschwächt. Den Prognosen zufolge wird der Taifun diesmal dicht besiedelte Gebiete nicht streifen. Der letzte schwere Tropensturm "Noul" hatte im Mai die Philippinen getroffen.

Die größte und südlichste Insel des Marianen-Archipels hatte allerdings Glück: Die Schäden auf Guam sind nicht so schlimm wie im Inselstaat Vanuatu östlich von Australien: Dort hatte der Zyklon "Pam" im März das Leben von 260.000 Menschen verwüstet. Auf Guam sind mittlerweile 90 Prozent der Stromversorgung wiederhergestellt. "Wir müssen realistisch sein. Es gibt sehr viele Schäden im System", sagte der Leiter der staatlichen Energiebehörde John Benavente. Derzeit sind noch 4.500 der 185.000 Inselbewohner ohne Wasser.

Kommentar: Wenn man genauer hinschaut gab es in den letzten Jahren keine steigenden Temperaturen:




Cowboy Hat

30 Tornados überquerten Amerika und es regnete tennisballgroße Hagelkörner

Nach Berichten des us-amerikanischen Wetterdienstes haben am Wochende etwa 30 Tornados die US-Bundesstaaten von Louisiana bis Wyoming überquert.
Bild
Der us-amerikanische Wetterdienst hat am Wochende von etwa 30 Tornados in den US-Bundesstaaten von Louisiana bis Wyoming berichtet. Tennisballgroße Hagelkörner kamen beispielsweise in der Nähe von Tipton, Oklahoma vom Himmel. Am schlimmsten betroffen seien die Staaten Texas und Oklahoma gewesen.


Anwohner mussten evakuiert werden

Genauere Berichte über Schäden oder Verletzte gab es bisher nicht. Jedoch seien Tausende Menschen ohne Strom gewesen. Mit den Unwettern kamen heftige Regenfälle. Viele Straßen und Städte wurden überflutet, so auch die Kleinstadt Mosby im US-Bundesstaat Missouri, die nordöstlich von Kansas City liegt. Einige Anwohner mussten evakuiert werden.

Kommentar:




Cloud Lightning

Minitornado deckt Haus in Augsburg ab und riesige Hagelkörner in Aichach - Zwei Schwerverletzte durch Blitzschlag

Heftige Unwetter und Gewitter in Bayern: In Augsburg deckt ein Mini-Tornado ein Wohnhaus ab. Zwei Menschen verletzen sich schwer. In Freiburg fallen riesige Hagelkörner vom Himmel. In Aichach fällt der Unterricht aus.

hagel bayern
© dpa
Augsburg/Freiburg - Bei schweren Unwettern mit zum Teil golfballgroßen Hagelkörnern sind zwei Menschen im Südwesten schwer verletzt worden. Beide hätten während des Unwetters am Mittwochabend in unmittelbarer Nähe eines Blitzeinschlags gestanden, sagte ein Feuerwehrmann in Freiburg. In der Region Augsburg sind durch Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern mehrere Wohnhäuser schwer beschädigt worden. Sieben Menschen verletzten sich dabei leicht. "Der Sachschaden dürfte in die Millionen gehen", sagte ein Polizeisprecher am frühen Donnerstagmorgen. Im Landkreis Waldshut wurde ein Kirchturm vom Blitz getroffen und geriet in Brand.

Eine Frau aus Stettenhofen (Landkreis Augsburg) sagt dem BR: "Es hat einen Schlag getan. Erst war's Regen, dann Hagel ganz kurz - dann hat' s 'Wusch!' gemacht und alles ist durch die Gegend geflogen. Das war maximal eine Minute."

Die beiden schwer verletzten Menschen waren am Mittwochabend gemeinsam in Freiburg unterwegs, als der Blitz neben ihnen einschlug. Sie werden derzeit in einer Klinik behandelt. Über Alter und Geschlecht der beiden hatten die Einsatzkräfte zunächst keine Informationen.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Teilweise kräftige Gewitter fegten über Hessen

Gewitter mit Sturmböen, Hagel und Starkregen haben am Dienstag in Mittelhessen Schäden verursacht. In den Landkreisen Limburg-Weilburg und Lahn-Dill wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt.
gewitter
© picture-alliance/dpaGewitter (Symbolbild)
Nach einem schwül-warmen Tag in Hessen mit Temperaturen von bis zu 30 Grad haben sich am Nachmittag in Teilen des Landes schwere Gewitter entladen. In Mittelhessen gab es Schäden. Verletzte wurden bis zum Abend nicht gemeldet.

Im Kreis Limburg-Weilburg kippten an 26 Stellen Bäume um, wie ein Feuerwehrsprecher hr-online sagte. Mehrere Dächer wurden vom Sturm abgedeckt, Bäume kippten auch auf Häuser, wie die Nassauische Neue Presse online schrieb. Laut der Zeitung erlebte der Limburger Stadtbrandinspektor das Unwetter "wie eine Windhose". In mehreren Orten waren die Feuerwehren seit dem Nachmittag im Einsatz, am Abend war das Unwetter weitergezogen.

Im Lahn-Dill-Kreis wurden in Schöffengrund durch Sturm und heftigen Regen mehrere Bäume entwurzelt und fielen auf zwei Kreisstraßen. Sie mussten voll gesperrt werden. Die K369 bei Niederquembach war auch am Mittwochmorgen noch nicht befahrbar. Größere Schäden an Autos oder Häusern seien nicht gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher. Vielerorts wie in Gießen regnete und hagelte es. Für zahlreiche Städte und Landkreise hatte es bis zum Abend Unwetterwarnungen gegeben.

Frühling macht längere Pause

Für die kommenden Tage sind die Wetteraussichten wenig erfreulich. Nach einem noch freundlichen Mittwoch wird pünktlich zum verlängerten Wochenende eine durchwachsene Wetterphase eingeläutet. Es wird mit Temperaturen von höchstens 18 Grad deutlich kühler, zudem regnerisch und unbeständig. Auch die weiteren Aussichten klingen nicht nach Frühling oder gar Frühsommer: "Bis zum 25. Mai zeigen die Wettermodelle keine freundliche, warme Witterung", sagte hr-Meteorologe Tim Staeger.

Kommentar:




Windsock

Phillippinen: Taifun "Noul" wütet mit Wind und heftigem Regen

Heftiger Regen und Wind am Nordzipfel der Inseln

Manila - Mit heftigem Regen und pfeifenden Winden ist Taifun "Noul" am Sonntag über den äußersten Nordzipfel der philippinischen Inseln hereingebrochen. Nach Warnungen vor Sturmfluten, Erdrutschen und Überschwemmungen hatten sich entlang der Ostküste einige tausend Menschen in Sicherheit gebracht.

Taifun «Noul» Philippinen Mai 2015
© epa/Ritchie B TongoTaifun « Noul » bricht über die Philippinen herein
"Der Wind war sehr stark, schon bevor der Taifun an Land kam", sagte Norma Talosig vom Büro für Zivilverteidigung in der Region Cagayan. "Wir haben gehört, dass Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt wurden."

Das Tiefdrucksystem war vor Ankunft an Land immer weiter Richtung Norden gedriftet. Vielen Küstenregionen weiter südlich wurde dadurch das Schlimmste erspart. Ausläufer brachten aber heftige Regenfälle in mehreren Provinzen. Aus Vorsicht hatten die Behörden zahlreiche Flüge und Fährverbindungen gestrichen. Rund 5.000 Passagiere strandeten. Der Taifun wirbelte mit Spitzengeschwindigkeiten von 220 Kilometern in der Stunde. Er sollte den Berechnungen zufolge nach Nordosten abdrehen und an Taiwan vorbei Kurs auf Japan nehmen.

Kommentar:




Windsock

Der stärkste bekannte Tornado in Deutschland - Die "ausserordentliche Lufterscheinung" von 1764

Wildeste Gerüchte kommen dem Stargarder Propst Gottlob Burchard Genzmer über die "ausserordentliche Lufterscheinung" zu Ohren, die am 29. Juni 1764 einen Landstrich bei Woldegk im östlichen Mecklenburg in ungeheuerlicher Weise verwüstet haben soll. Gerüchte über bis auf die Grundmauern abgetragene Wohngebäude und in die Luft gehobene Scheunen, über Kinder, die von einem Wirbelwind fortgeweht und nicht wiedergefunden wurden, über Gänse, die von riesigen Hagelkörnern erschlagen wurden, über vereiste Äste, die kilometerweit durch die Luft flogen. Die Erzählungen von der "unerhörten Naturbegebenheit" dringen bis an den Hof des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz. Ein Minister erteilt Genzmer den Auftrag, vor Ort zu prüfen, was an den Behauptungen dran ist.

Die "ausserordentliche Lufterscheinung" von 1764
Tornado von Woldegk 29. Juni 1764
© UnbekanntDer Tornado, der am 29. Juni 1764 eine rund 900 Meter breite Schneise der Verwüstung durch die Region um Woldegk zieht, ist mit geschätzten Windgeschwindigkeiten von 450 km/h der stärkste Tornado, der jemals in Deutschland registriert worden ist.

Windsock

Norddeutschland: Unwetter und Tornado verwüsten Kleinstadt Bützow - 30 Menschen verletzt

Unwetterartige Regenfälle und Gewitter haben am Dienstag in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns zu Gebäudeschäden, Verkehrsbehinderungen und Dauereinsätzen für Feuerwehr und Polizei geführt. Besonders schwer traf es Bützow im Landkreis Rostock: Dort gab es schwere Zerstörungen in der Innenstadt. Dächer wurden abgedeckt, Straßen blockiert. Das Dach des Krankenhauses wurde massiv beschädigt. Die Patienten mussten in eine untere Etage verlegt werden. Nach Angaben von Landrat Sebastian Constien (SPD) wurden 30 Menschen durch umherfliegende Trümmerteile verletzt. Die meisten von ihnen zogen sich Schnittwunden zu.
Bützow Tornado Mai 2015
© UnbekanntBützow gleicht einem Trümmerfeld
Notunterkunft eingerichtet

Auch die Dächer eines Pflegeheimes und einer Kirche wurden teilweise abgedeckt. Der Katastrophenschutz des Landkreises hat eine Einsatzleistelle in der 8.000-Einwohner-Stadt eingerichtet, es sind mehr als 100 Rettungskräfte im Einsatz. Bundeswehr-Reservisten boten Hilfe an. Das Rathaus ist für Hilfesuchende geöffnet. Für Betroffene wurde eine Notunterkunft mit 300 Betten in der Turnhalle am Rühner Landweg eingerichtet.

Kommentar: Dieser Tornado war nicht der einzige letzte Woche: