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So, 02 Okt 2022
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen

Ice Cube

USA: Dürre und Rekordwaldbrand im Westen, heftiger Wintereinbruch im Osten und Süden

Im Westen der USA breitet sich immer noch ein Rekordwaldbrand aus, in dem inzwischen über 70 Menschen ums Leben gekommen sind, die Zahl der Vermissten schlagartig auf 600 Menschen hochkorrigiert und die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf bis zu 80 American Football - Felder in einer Minute berechnet wurde. Ganz im Gegensatz dazu haben der Osten und der Süden Amerikas mit heftigen Winterstürmen zu kämpfen, die bisher 8 Menschen das Leben gekostet und Zehntausende Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten haben.
Snow New York
© Reuters
Tote und Stromausfälle durch Winterstürme in USA
Bei Winterstürmen sind im Osten und Süden der USA mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende wurden laut Medienberichten von der Stromversorgung abgeschnitten. Während im äußersten Westen der USA weiter Dürre und Waldbrände den Katastrophenschutz in Atem hielten, fielen im Osten am Freitag bis zu 30 Zentimeter Schnee.

Gefrierender Regen machte Straßen zu gefährlichen Rutschbahnen. Tote gab es bei Verkehrsunfällen in den Staaten Ohio, Mississippi, Indiana und Arkansas. Am Samstag sollte der Schneefall im Nordosten der USA nachlassen, eine neue Kaltfront wurde aber am Sonntag in den Neuengland-Staaten erwartet. Die New York Times berichtete über Unmut der Bürger wegen des Krisenmanagements der New Yorker Behörden.

~ RT Deutsch
In New York wurde indes der höchste Schneefall seit 136 Jahren gemessen:

Ice Cube

Ein normaler Winter in Südafrika? Elefanten und Giraffen im Schnee

Bereits im August berichteten wir von einem Schneefall in Südafrika und vor wenigen Tagen gab es erneut einen. Geht es da noch mit normalen Dingen zu? Jein. Zum einen ja, denn noch herrscht Winter in Südafrika. Und es gab in der Vergangenheit schon immer Schneefälle und ebenso in der Region von Sneeuberg. Doch ich tendiere persönlich auch etwas zu einem Nein, dass es nicht unbedingt normal ist. Denn wenn man die Webseite "History of Snow in Southern Africa: 1853 - 2017" verfolgt, gab es besonders viele Schneefälle in den letzten Jahren und man bekommt den Eindruck, dass es eine Zunahme von Schneefällen in Südafrika gibt.

giraffe schnee
© Cyclone Of Rhodes

Better Earth

Eisbrecher sollte globale Erwärmung beweisen - Doch er kam wegen dem vielen Eis nicht voran

Das Propaganda-Eisbrecher-Schiff Akademik Joffe wurde zum Nordpol ausgesandt, um die globale Klimaerwärmung zu beweisen. Der Beweis sollte sein, dass sich das Schiff ohne Probleme dem Norden nähern kann, weil es ja laut der Propaganda kein Eis mehr gibt. Doch weit gefehlt - das Schiff havarierte auf einer Sandbank und es mussten davor einige Kursänderungen vorgenommen werden - denn Gott bewahre - es war so viel Eis im Norden, dass das Schiff einfach nicht durchkam. Die Mission wurde am 24.08 dann auf Eis gelegt und nächstes Jahr wird eine weitere verrückte Unternehmung gestartet.
narrenschiff
Wobleibtdieglobaleerwärmung schreibt in schelmischer Weise vom Narrenschiff und berichtet sehr ausführlich über den Routenverlauf von dem Schiff voller Narren.

Dazu passend Reinhard Mey:


Snowflake

Globale Abkühlung: Erster Schnee in den Alpen und in Schottland

Nachdem weite Teile Europa einen normalen Sommer erlebten - der oft als "böse Hitzewelle" verkauft wurde - gibt es nun den ersten Schnee in den Alpen. Der Schnee fiel auch in Höhenlagen unter 900 m, was sehr selten für den August ist.

schnee alpen
© Gastinertal.com
Auf der Zugspitze hat sich am Sonntagmorgen der Winter gemeldet. Der mit seinen 2.962 Metern höchste Berg Deutschlands verzeichnete knapp zehn Zentimeter Neuschnee, dabei war es mit minus sieben Grad frostig kalt. In der Nacht sank die Schneefallgrenze bis auf 1.700 Meter, ab einer Höhe von 2.000 Metern bildete sich eine geschlossene Schneedecke.

Auch in den österreichischen Bergen fiel am Wochenende viel Schnee. Auf den Messstationen am Sonnblick und auf der Rudolfshütte in den Hohen Tauern lagen rund 40 Zentimeter Neuschnee.

- RT
Auch in nördlichen Teilen von Großbritannien - darunter auch Schottland - hielt ein eisiger Wind aus Island Einzug. Durch diesen Wind fiel in vereinzelten Gebieten sogar Schnee und die Temperatur fiel auf einstellige Temperaturen herab, teilweise auch auf -2° C.

Whistle

Extremes Klima: Hagel und massiver Temperaturabfall auf Sardinien mit 30 cm "Schnee"

Viele Deutsche jammern immer noch wegen der großen Hitzewelle, obwohl es nicht einmal der wärmste Sommer ist, der je gemessen wurde. Anstatt es einfach einen Traumsommer zu nennen - vor allem für jene, die gerne baden gehen und am Strand liegen. Einige Leitmedien reden auch schon von einer "Heißzeit" und zeigen erneut Bilder von halbverhungernden Eisbären, damit die Propaganda eines Al Gore richtig einschlägt.
hail sardinia italy
Wie Sott seit vielen Jahren bemerkt, kann man nicht nur in Schwarz und Weiß sehen und denken, sondern es handelt sich um extreme Erdveränderungen, die wir beobachten können. Auf Teilen der Erde ist es gerade sehr heiß - oder einfach Sommer - und auf anderen Teilen herrscht gerade einer der kältesten Winter, wo auch Kängurus ein wenig frieren.

Die Extreme gibt es aber auch innerhalb Europas. Denn zum Beispiel kam es auf der italienischen Insel Sardinien zu einem Temperatursturz von 23 °C. Die Temperatur fiel von 35 °C auf 12 °C und die Straßen wurden mit 30 cm Hagel bedeckt.

Sun

Von Storch wettert berechtigt gegen die "Klimanazis" - Es ist nicht der wärmste Juli seit den Aufzeichnungen

Man kann von der AfD halten was man will, doch manchmal bringen sie ein paar wichtige Umstände auf den Punkt. Ein möglicher Faktor, der zu diesen Äußerungen beiträgt, ist der, dass sie nicht an der Macht sind und sich in der schattigen Opposition befinden.

von storch tweet
Beatrix von Storch veröffentlichte den folgenden Tweet über die momentane Hitze in Deutschland:

Natürlich stürzen sich viele liberale Denker auf dieses Futter - zum einen, weil es von der AfD kommt und zum anderen, weil es um das Klima geht. Das Ganze ergibt eine äußert explosive Mischung. Auch ist die Wortwahl von von Storch sehr radikal, was man auch kritisieren kann.

Doch zu den Fakten der sogenannten Klimaerwärmung durch Menschenhand:

Attention

Hitze - 70 Prozent Ernteausfall in Deutschland: Bauern fordern eine Milliarde Euro Hilfe

Die derzeit herrschende Hitzewelle in Deutschland ist so schlimm wie seit Jahren nicht mehr. Nachdem bereits Strom-Kraftwerke ihre Leistung wegen der Hitze drosseln mussten, beklagen die deutschen Bauern jetzt massive Ernteausfälle.
Ernte Weizen
Der Präsident des Landesbauernverbandes, Joachim Rukwied, fordert nun von Bund und Ländern finanzielle Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Euro.

~ RT Deutsch
Ohne die Hilfe vom Staat können die Bauern die gegenwärtige Lage nicht mehr verkraften.
Die deutschen Landwirte rechnen in diesem Jahr mit bis zu 70 Prozent Ernteausfällen, die aus der anhaltenden Hitze und Dürre resultieren.

So forderte der Präsident des Landesbauernverbandes, Joachim Rukwied, eine signifikante finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern in Höhe von einer Milliarde Euro, da die dürrebedingten Ernteausfälle zu extrem seien.
"Eine Milliarde wäre wünschenswert, um die Ausfälle auszugleichen", erklärte Rukwied der Funke Mediengruppe.
~ RT Deutsch
Um diese Hilfe zu ermöglichen, müsste zuerst der Notstand ausgerufen werden "um die gesetzliche Grundlage zu schaffen".

Sun

Hitze: Notstand in Mexiko ausgerufen

Mexiko hat für über 640 Städte und Gemeinden den Notstand wegen der derzeitigen Hitzewelle ausgerufen, die momentan örtlich mehr als 45 Grad Celsius erreicht.
Hitze Straße
Damit ermöglichte das Innenministerium den betroffenen Orten nach eigenen Angaben am Donnerstag (Ortszeit) Zugang zu einem Sonderfonds, um auf hitzebedingte Notfälle zu reagieren und Dinge wie Nahrung, Unterkunft und medizinische Versorgung zu sichern.

~ RT Deutsch
Sieben Menschen sind bisher allein in der Stadt Mexicali im Bundesstaat Baja California ums Leben gekommen:
Sechs von ihnen erlitten einen Hitzschlag, ein weiterer starb an Erschöpfung, wie der Direktor der Epidemiologie-Behörde von Baja California, Néstor Hernández, dem Sender Televisa sagte.

Die Hitzewelle hatte am Montag begonnen. Das Wetter sollte aber in der Nacht zum Freitag etwas kühler werden. Betroffen waren Städte und Gemeinden in 24 der 32 Bundesstaaten Mexikos.

~ RT Deutsch

Sun

Deutsche Kraftwerke reduzieren Leistung wegen zu viel Hitze

Die derzeit herrschende Hitzewelle in Deutschland veranlasst Kraftwerkbetreiber dazu, die Leistung zu drosseln.
Kraftwerke
Die Hitzewelle hat Folgen für die Stromproduktion in Deutschland: Erste Kraftwerke beginnen, die Leistung zu drosseln. Der Essener Kraftwerksbetreiber Steag hat die Leistung seines Steinkohlekraftwerks in Bergkamen im Ruhrgebiet heruntergefahren, wie ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Essen sagte. Die Außentemperaturen seien so hoch, dass die Anlage nicht mehr ausreichend gekühlt und deshalb nicht mit Volllast betrieben werden könne.

Die Leistung des Kraftwerks wurde zunächst um 150 Megawatt verringert, für Freitag hat Steag eine Reduzierung von 200 Megawatt an die Strombörse EEX gemeldet.

~ RT Deutsch
Auch das Uniper-Kraftwerk in Wilhelmshaven hat die Leistung wegen der Hitze gedrosselt. Und der sinkende Wasserstand in den Flüssen:
könnte auch die Belieferung von Kohlekraftwerken beeinträchtigen, da die Schiffe nicht mehr wie gewohnt beladen werden können.

~ RT Deutsch

Life Preserver

Hitzewelle in Japan mit 41 Grad

Die Rekord-Hitzewelle in Japan hält an und hat für einen Thermometer-Rekordwert im Land gesorgt. In der Stadt Kumagaya wurden am Montag 41,1 Grad Celsius gemessen.
Japan heat wave 2
Tokio - Dies ist nach Angaben der japanischen Wetterbehörde der höchste jemals in dem Inselstaat gemessene Wert. Auch in anderen Regionen und in der Hauptstadt Tokio stiegen die Temperaturen auf über 40 Grad. Seit Beginn der Hitzewelle kamen bereits Dutzende Menschen ums Leben, viele von ihnen erlitten einen Hitzschlag. Tausende mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Oft handelt es sich um ältere Menschen. Am Montag meldeten japanische Medien drei Tote.

Die Hitze belastet das japanische Gesundheitssystem: Allein am Sonntag mussten nach Angaben der Feuerwehr in Tokio Krankenwagen mehr als 3.100 Mal ausfahren. Dies sei die größte Zahl seit Beginn der Notfall-Einsätze im Jahr 1936.

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