Nach Angaben britischer Medien übt das Militär des Landes gerade für ein geradezu wahnsinnig absurdes Szenario, bei dem Moskau unter anderem mit dem Einsatz atomarer Torpedos angegriffen wird.
atombombentest
© LLNL
Aufnahme eines US-Atombombentests im Pazifik im Rahmen der "operation Hardtack I" im Jahr 1958
Laut britischen Medien spielt das Militär in einem Szenario, in dem Moskau libysches Öl beschlagnahmt und eine Flüchtlingskrise auslöst, einen Angriff auf Russland unter Einsatz atomarer Torpedos durch. Die russische Botschaft bittet um Aufklärung.

~ RT Deutsch
Es ist nicht das erste Mal, das Großbritannien derart gefährlich mit dem Feuer spielt und offensichtlich eine nukleare Konfrontation gegen Russland bevorzugt, anstatt in den eigenen Reihen aufzuräumen.

Weiterhin scheinen sich bestimmte Kreise in der britischen Regierung sicher zu sein, dass ihre Lügenpropaganda gegen Russland wirkt und man auf dieser Basis einen Atomkrieg mit dem Land provozieren darf. Die Rechtfertigung für diese Aktionen existiert in Wirklichkeit nicht, da sich Russland seit dem ersten Amtsantritt Wladimir Putins nichts zuschulden hat kommen lassen - im krassen Gegensatz zu England, USA und Co.
Die Sunday Times zitierte anonyme hochrangige Quellen aus Sicherheitskreisen, die sagten, dass London über die Fähigkeitslücke zwischen den britischen und russischen Militärs besorgt sei. Der Mangel an konventionellen Waffen mache einen Atomschlag fast zur einzigen möglichen Reaktion Londons auf eine russische Aggression, so der Bericht.

Deshalb ist Cyber so wichtig: Man kann gegen Moskau in die Offensive gehen und das Licht ausmachen, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht die richtigen Dinge tun", sagte die Quelle der Zeitung.

~ RT Deutsch
Eines der unrichtigen Dingen dieses Szenarios ist die Besetzung kleiner estnischer Inseln, um zu testen, ob die NATO-Terrorarmee dann dazu breit wäre, Artikel 5 ihres Vertrages umzusetzen:
[...] der besagt, dass ein Angriff auf eines ihrer Mitglieder einer Aggression gegen den gesamten Block gleichkommt.

~ RT Deutsch
Dabei verlassen sich die Erschaffer dieses wahnsinnigen Szenarios anscheinend auf die westliche Propaganda hinsichtlich der "Annektion" der Krim.

Ein weiteres glorreich irrsinniges Szenario besteht in der Möglichkeit, "dass Russland in Libyen intervenieren könnte, um dessen Öl einzufordern und eine neue Flüchtlingskrise in Europa zu provozieren."
Es könnte einen britischen "Flugzeugträger mit einem atomaren Torpedo" ins Visier nehmen.

~ RT Deutsch
Auch dieses Szenario basiert auf der Suggestion (die nichts mit der Realität zu tun hat), dass Russland so etwas in der Vergangenheit gemacht hat (siehe Syrien). Es verschleiert zugleich, dass es in Wirklichkeit hochrangige Politiker und Führungskräfte in den eigenen Kreisen in Großbritannien und dem Rest der westlichen "Wertegemeinschaft" waren, die diese Krise bewusst erschaffen haben, um Russland dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Cyberwaffen seien während der wöchentlichen hochrangigen Planungsmeetings der britischen Armee in Whitehall als beste Abschreckung Moskaus ausgezeichnet worden, berichtete die Sunday Times.

~ RT Deutsch
Die russische Botschaft in Großbritannien kommentierte daraufhin den Bericht:
[...] indem sie die britische Regierung aufforderte, "ihre Haltung angesichts der aggressiven Pläne im Cyberspace zu klären", wie es in der Zeitung heißt.
Das Ausbleiben einer angemessenen Reaktion liefert einen Grund mehr, diese Aussagen als glaubwürdig zu betrachten", so die Botschaft.

Die Botschaft fügte hinzu, dass der Bericht der Sunday Times im Einklang mit der "beispiellosen antirussischen Desinformationskampagne und Spionagehysterie" stehe, die Großbritannien ausgelöst habe.

~ RT Deutsch
Auch hier treffen die Russen den Nagel auf den Kopf. Mehr Informationen zu diesem Wahnsinn finden Sie auf RT Deutsch.