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Mo, 28 Nov 2022
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Angriff auf Flughafen Damaskus: Russland arbeitet an UN-Resolution zur Verurteilung Israels

Russland wirbt im UN-Sicherheitsrat für die Verurteilung des jüngsten israelischen Angriffes auf den Flughafen von Damaskus. Im Entwurf heißt es, dass der Angriff gegen internationales Recht durchgeführt worden sei, die regionale Stabilität untergrabe und die Souveränität Syriens sowie "anderer Länder" verletze.

Damascus Damaskus Airport Flughafen
© AFP Louai Beshara
Syrien setzte nach einem israelischen Luftangriff gegen den internationalen Flughafen von Damaskus am 12. Juni den Flugverkehr der Hauptstadt für mehrere Tage aus.
Russland bereitet einen Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat vor, in dem Israel für den jüngsten Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Damaskus verantwortlich gemacht wird. Dies berichtete der öffentlich-rechtliche Sender Kan in Israel am Sonntag. Der Angriff am 12. Juni war die umfangreichste Aggression Israels gegen ein ziviles Ziel in Syrien, wodurch der Flughafen von Damaskus faktisch für mehrere Tage lahmgelegt worden war.

Israelische Beamte bestätigten mittlerweile gegenüber dem israelischen Sender, dass Russland an der Resolution arbeite. Sie zweifeln jedoch daran, dass die Resolution verabschiedet wird, da die USA auch ein Vetorecht im Sicherheitsrat der UNO haben.

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Bis zu 1.000 Soldaten täglich - Kiew gesteht hohe Verluste ein

Das ukrainische Militär beklagt den Verlust von bis zu 1.000 Soldaten täglich. David Arachamija, der Vorsitzende der ukrainischen Regierungspartei Volksdiener, erklärte, jeden Tag würden 200 bis 500 ukrainische Soldaten getötet. Darüber hinaus gebe es viele Verwundete.
Leichen Plastiksack  Plastiksäcke
© VGTRK, Andrei Rudenko
Bis zu 1.000 Soldaten täglich – Kiew gesteht hohe Verluste ein (Symbolbild: Plastiksäcke mit Leichen ukrainischer Soldaten, Kämpfern der rechtsextremen Terrormiliz Asow und ermordeten Zivilisten in den Katakomben des Metallurgiekombinats Asowstahl. Mariupol, 25. Mai 2022)
Kiew verliert bis zu 1.000 Soldaten täglich. Im Schnitt würden 200 bis 500 Mann getötet und es gebe eine ungefähr gleich große Anzahl an Verwundeten, schreibt das US-Nachrichtenportal Axios mit Verweis auf David Arachamija, den Vorsitzenden der ukrainischen Regierungspartei Volksdiener.

Hiermit gestehen die Kiewer Machthaber die bisher größten Verluste unter ukrainischen Soldaten ein.

Arachamija befindet sich aktuell zu Besuch in Washington.

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Steigende Lebensmittelpreise: Unruhen in zahlreichen Ländern in Nahost und Afrika drohen

Laut einer Studie könnte es vorwiegend in Afrika und dem Nahen Osten wegen der extrem ansteigenden Preise zu sozialen Konflikten kommen. Besonders gefährdet sind demnach nordafrikanische Länder, Länder im Nahen Osten, aber auch Bosnien-Herzegowina und die Türkei.

Inflation Lebensmittelpreise Anstieg Lebensmittel
© Gettyimages.ru sefa ozel / E+Symbolbild
Laut einer Studie zu den Auswirkungen der steigenden Preise für Getreide und andere Konsumgüter könnte es vorwiegend in Afrika und dem Nahen Osten zu sozialen Konflikten kommen. Elf Staaten, die Nettoimporteure von Lebensmitteln sind oder auf Importe knapp gewordener Nahrungsmittel wie Getreide angewiesen sind, seien besonders gefährdet, schreibt der Kreditversicherer Allianz Trade in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Dies seien Algerien, Tunesien, Bosnien-Herzegowina, Ägypten, Jordanien, der Libanon, Nigeria, Pakistan, die Philippinen, die Türkei und Sri Lanka. Ein weniger großes Risiko sozialer Konflikte besteht demnach in Ländern wie Rumänien, Bahrain oder Kasachstan.

In einigen Ländern könne der Preisanstieg bei Lebensmitteln sogar zum Sturz von Regierungen wie im sogenannten Arabischen Frühling führen, warnte der Versicherer. Auch vor den damaligen Massenprotesten in mehreren arabischen Ländern seien die Lebensmittelpreise um 50 Prozent gestiegen. Heute liege der Weizenpreis sogar schon über dem Niveau, das im Jahr 2012 erreicht wurde.

Kommentar: Ein Resultat dieser drohenden Katastrophe könnten Flüchtlingsströme in Richtung Europa und anderer westlicher Länder sein. Flüchtlingsströme, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen könnten. Übrigens begann dieser Trend der Preissteigerungen, insbesondere von Lebensmitteln, richtig Fahrt aufzunehmen, als die Regierungen der Welt sich dazu entschlossen, für rund zwei Jahre aufgrund der "Corona-Pandemie" die Weltwirtschaft bewusst und fahrlässig an den Abgrund zu manövrieren. Nun versuchen die Urheber dieses Chaos, Russland dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben. Der militärische Einsatz Russlands in der Ukraine dient dieser Machtelite als willkommenes Mittel zum Zweck.


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Waffen geben, um weitere Menschen zu opfern: Mexiko verurteilt NATO-Vorgehen gegenüber der Ukraine

Der mexikanische Präsident Andrés Obrador hat das Vorgehen der NATO in der Ukraine kritisiert. Die westliche Politik in der Ukraine sei absolut unmoralisch und trage nur zu weiterem Blutvergießen bei. Der Staatschef ist überzeugt, der Krieg hätte verhindert werden können.

Grab Gräber Donezk
© Sputnik Alexei Kudenko
Gräber auf dem Friedhof der Siedlung Mangusch in der Donezker Volksrepublik (Archivbild)
Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat die westlichen Länder für ihren Umgang mit dem Konflikt in der Ukraine kritisiert und gemahnt, dass weitere ausländische Waffenlieferungen nur zu noch mehr Blutvergießen führen würden.

Bei seiner täglichen Pressekonferenz am Montag äußerte sich Obrador vor Reportern zum Ukraine-Russland-Konflikt. Zwar nannte er keine einzelnen Länder, betonte aber, dass diejenigen, die Waffen nach Kiew schicken - eine Politik, die von den USA und den meisten ihrer NATO-Verbündeten stark befürwortet wird -, dazu beitragen, die Zahl der Opfer auf allen Seiten zu erhöhen:
"Wie einfach ist es zu sagen: 'Ich schicke so und so viel Geld für Waffen - ich liefere die Waffen und ihr liefert die Toten. Das ist unmoralisch."
Obrador fügte hinzu:
"Hätte der Krieg in der Ukraine nicht vermieden werden können? Doch, natürlich. Die Politik ist gescheitert. Sehen Sie sich den Schaden an, den sie verursacht, und den Verlust von Menschenleben."

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Maduro bezeichnet EU-Sanktionen gegen Russland als "wirtschaftlichen Selbstmord für die Welt"

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro kritisiert die EU-Sanktionen gegen Russland scharf. Maduro verweist auf die höchste Inflationsrate seit 40 Jahren. Den europäischen Staats- und Regierungschefs wirft der südamerikanische Politiker Verantwortungslosigkeit vor.

Maduro
© Gettyimages.ru Carolina Cabral / Stringer
Archivbild
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat am Dienstag in der ersten Folge seiner Sendung 3R.Live die Strafmaßnahmen der EU gegen Russland kritisiert. Er sprach vom "wirtschaftlichen Selbstmord für die USA, Europa und die Welt". Der südamerikanische Politiker wies darauf hin, dass die wegen der russischen Militäroperation in der Ukraine verhängten Sanktionen inzwischen die "höchste Inflation seit 40 Jahren" ausgelöst hätten. Seiner Meinung nach sei diese Situation ein "Produkt des Hasses gegen Russland" und ein "Produkt der Verantwortungslosigkeit" der europäischen Staats- und Regierungschefs. Das neue Sanktionspaket der EU habe schon jetzt einen Bumerang-Effekt. Bei der Live-Übertragung in den sozialen Netzwerken klagte der Politiker:
"Der Erdölpreis ist heute auf 123 US-Dollar pro Barrel nach oben geschossen und steigt weiter. Der Benzinpreis ist auf mehr als 330 US-Dollar pro Barrel nach oben geschossen und steigt weiter. Zusammen mit den Preisen für Erdöl, Benzin und Nahrungsmitteln schnellt auch die Inflation in die Höhe, was alle Völker der Welt trifft."

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Russisches Militär: Mehrheit von ausländischen Söldnern durch Präzisionswaffen eliminiert

Der Sprecher des russisches Militärs Igor Konaschenkow hat bekanntgegeben, dass die Mehrheit der ausländischen Söldner in der Ukraine aufgrund ihrer schlechten Ausbildung im Einsatz getötet worden seien. Zudem hindere die Ukraine sie daran, das Land zu verlassen.
Leichen Leichensack
© Sputnik Igor Maslow
Symbolbild
Die russischen Streitkräfte sollen Hunderte von ausländischen Söldnern in der Ukraine kurz nach deren Ankunft mit Präzisionswaffen mit großer Reichweite eliminiert haben. Dies berichtete Generalmajor Igor Konaschenkow, ein offizieller Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am 2. Juni. Wörtlich hieß es:
"Hunderte ausländischer Söldner in der Ukraine wurden kurz nach ihrer Ankunft durch russische Präzisionswaffen mit großer Reichweite vernichtet, während sie sich noch in der Vorbereitungsphase befanden und eine taktische Einweisung erhielten."
Dabei seien die meisten Söldner nach Angaben des Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums aufgrund ihres niedrigen Ausbildungsniveaus und mangelnder Kampferfahrung in der Kampfzone vernichtet worden. Wie Konaschenkow weiter präziserte, verschonen die Befehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde die Söldner nicht, um die Verluste der eigenen Streitkräfte zu verringern:
"Gefangene Söldner erzählen den Vernehmungsbeamten, dass sie die ersten seien, die geopfert werden. Da das Kiewer Regime die Verluste verschweigt und die sterblichen Überreste nicht gefunden werden, wissen die Angehörigen der Söldner in ihren Heimatländern einfach nichts von ihrem Tod."

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Gazprom stellt Gaslieferungen an die Niederlande und Dänemark ein

Der russische Gaskonzern Gazprom hat am Dienstag seine Gaslieferungen in die Niederlande eingestellt und angekündigt, ab Mittwoch auch die Lieferungen an Dänemark zu stoppen. Zuvor hatten sich die Gasimporteure beider Länder geweigert, die Lieferungen in Rubel zu bezahlen.
Gazprom
© Gettyimages.ru Stringer/picture alliance via Getty Images
Symbol
Der russische Energieriese Gazprom hat nach eigenen Angaben die Gaslieferungen an die Niederlande eingestellt. Das Unternehmen erklärte am Dienstag:
"Gazprom hat die Gaslieferungen an das Unternehmen GasTerra B.V. (Niederlande) eingestellt, weil diese nicht in Rubel bezahlt wurden."
Gazprom berief sich in seiner Entscheidung auf das Dekret von Präsident Wladimir Putin, wonach alle Käufer russischen Gases aus dem sogenannten unfreundlichen Ausland, wozu aus Sicht Moskaus die EU-Länder zählen, ihre Zahlungen ab April auf Rubel umstellen müssen. Über diese Umstellung seien die Geschäftspartner rechtzeitig informiert worden. Bis Montagabend habe Gazprom Export von seinem niederländischen Partner, der GasTerra B.V., aber keine Rubelzahlungen erhalten, so die Erklärung.

2021 hatte Russland 6,67 Milliarden Kubikmeter Erdgas in die Niederlande exportiert. Das entspricht rund 16 Prozent des Verbrauchs dort. GasTerra sah nach eigenen Angaben den jetzigen Lieferstopp voraus und bezog die fehlende Gasmenge schon aus anderen Quellen.

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Reichweite bis Russland möglich: USA liefern doch moderne Raketensysteme an Ukraine

Nun liefern die USA doch moderne Raketensysteme an Kiew, die auch Ziele in Russland angreifen könnten. Die Ukraine habe zugesichert, mit den Waffen keine Ziele auf russischem Territorium anzugreifen. Moskau warnt vor einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland.

High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS)
© AFP Fadel Senna
(Symbolbild): Die Aufnahme vom 9. Juni 2021 zeigt das US-amerikanische M142 High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS) während der Militärübung "African Lion" in der Region Grier Labouihi im Südosten Marokkos.
Die US-Regierung liefert der Ukraine im Rahmen eines neuen "Sicherheitspakets" moderne Mehrfachraketenwerfer. Aus dem Weißen Haus hieß es am Dienstagabend, die Ukraine habe zugesichert, mit dem in den USA hergestellten Artilleriesystem HIMARS keine Ziele auf russischem Territorium anzugreifen. Das System sei Teil eines Pakets im Wert von 700 Millionen US-Dollar (rund 652 Millionen Euro), das daneben unter anderem Geschosse, Radarsysteme, Panzerabwehrwaffen vom Typ Javelin, Hubschrauber, Fahrzeuge und Ersatzteile beinhalte.

US-Präsident Joe Biden schrieb in einem Gastbeitrag für die New York Times, mit den modernen Raketensystemen solle Kiew in die Lage versetzt werden, "wichtige Ziele auf dem Schlachtfeld in der Ukraine" präziser zu treffen. Biden versicherte zugleich: "Wir wollen keinen Krieg zwischen der NATO und Russland."

Die USA versuchten auch nicht, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu stürzen. Wenn Russland aber "keinen hohen Preis für den Angriff auf die Ukraine bezahlen müsse, könnte das zum Ende der regelbasierten internationalen Ordnung und zu katastrophalen Folgen weltweit führen".

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Italien: BIP-Einbruch bei Embargo gegen Gas aus Russland

Laut einer Studie könnte Italiens BIP einen deutlichen Einbruch erleben, falls ein Embargo über Gas aus Russland verhängt wird. Der italienische Industrieverband Confindustria stellte fest, dass dies zu einem zusätzlichen Anstieg der Energiekosten führen würde.

Euro Feuer
© Gettyimages.ru Getty Images / teh_z1b / 500px
Symbolbild
Ein Embargo über Gas aus Russland könnte zu einer ernsthaften Verknappung des für Italiens Industrie- und Dienstleistungssektor wichtigen Brennstoffs führen. Darauf weist eine am Samstag veröffentlichte Studie des italienischen Industrieverbands Confindustria hin. Die Autoren der Studie stellen fest:
"Eine mögliche Blockade der Erdgasimporte aus Russland, dem Hauptlieferanten Italiens in den letzten Jahren, könnte sehr starke Auswirkungen auf die bereits geschwächte italienische Wirtschaft haben. Ein solcher Schock würde zu einer ernsthaften Verknappung der Gasmengen für die Industrie und den Dienstleistungssektor sowie zu einem zusätzlichen Anstieg der Energiekosten führen."
Der Studie zufolge würde der Entzug des russischen Gases in Italien das BIP in den Jahren 2022 bis 2023 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr schmälern.

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Nach Texas-Massaker: Trump für mehr Sicherheit an US-Schulen statt Militärinterventionen im Ausland

Der ehemalige US-Präsident Trump forderte nach dem tödlichen Massaker an einer Grundschule in Texas, die Sicherheit von Amerikas Kindern über die Ukraine-Hilfe und ausländische Militärinterventionen zu stellen. Zudem plädiert Trump für bewaffnete Sicherheitskräfte an US-Schulen.
Trump
© Gettyimages.ru Brandon Bell
Der vormalige US-Präsident Donald Trump spricht am 27. Mai 2022 im texanischen Houston auf der Jahrestagung der mächtigen US-Waffenbefürworter-Vereinigung und Lobby-Organisation NRA.
Der vormalige US-Präsident Donald Trump hat auf das Schulmassaker vom Dienstag in Uvalde im US-Bundesstaat Texas reagiert, indem er dazu aufrief, die Sicherheit US-amerikanischer Kinder über die Finanzierung der Kriegshandlungen in der Ukraine gegen Russland sowie über die Investitionen in gescheiterte Projekte zum Umbau von Nationen in Übersee zu stellen.

Trump sprach am Freitagabend (Ortszeit) in Houston im Bundesstaat Texas bei der Jahrestagung der mächtigen Lobby-Organisation von Waffenbefürwortern NRA. So sagte der 75-Jährige auf der Veranstaltung: