
Begleitet von Krankenwagen verließen am Freitag etwa 60 Busse mit rund 2.300 Menschen die beiden von der regulären Armee belagerten Orte Madaja und Sabadani nahe der Grenze zum Libanon, wie syrische Medien berichteten. Parallel hätten etwa 75 Busse rund 5.000 Einwohner aus den von Dschihadisten belagerten Orten Fua und Kafraja gebracht, hieß es weiter. Die Evakuierung der Orte hatten Medien zufolge der Iran und Katar vermittelt.
International beherrschte der Streit zwischen Russland und den USA weiter die Debatte über den Syrien-Konflikt. US-Botschafter Kenneth Ward in Den Haag warf Syrien weiterhin vor, noch immer Chemiewaffen zu besitzen und sie bewusst einzusetzen. Moskau unterstütze Syrien dabei, "die Wahrheit zu verbergen" und schütze das Land vor den Konsequenzen, behauptete Ward bei einer Sondersitzung der Organisation für das Verbot der Chemiewaffen (OPCW).












Kommentar: Wenn Gabriel zurück an den Verhandlungstisch mit Russland will, reicht es nicht, nur zuzugeben, dass der Krieg in Syrien ein Stellvertreter-Krieg ist. Er müsste seine Kriegs-Rhetorik gegen Assad und Syrien zurücknehmen sowie für die Objektivität der Untersuchung des Giftgas-Anschlags in Syrien Sorge tragen helfen. Doch das könnte ihn zum Linien-Abweichler machen...