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Russland hebt Visa-Bestimmungen für 18 Länder auf: Hoffnung auf Touristen-Boom

Premierminister Dmitri Medwedew hat diese Woche ein Dekret unterzeichnet, das Bürgern aus 18 Ländern ab August 2017 visafreien Reiseverkehr in den Fernen Osten Russlands ermöglicht. Damit soll der Tourismus in der Region gestärkt werden.

Berge See
© Sputnik
Die Visafreiheit umfasst die Länder Algerien, Bahrain, Brunei, Indien, Iran, Katar, China, Nordkorea, Kuwait, Marokko, Mexiko, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Saudi Arabien, Singapur, Tunesien, Türkei, und Japan.

Das russische Ministerium für die Entwicklung des Fernen Ostens ist der Meinung, dass die neue Regelung die Zahl der Touristen in die Region vervielfachen könnte.

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Frauke Petry verzichtet auf AfD-Spitzenkandidatur für Bundestagswahl

Überraschung vor dem AfD-Bundestreffen: Per Videobotschaft wendet sich Frontfrau Frauke Petry an die Basis und erklärt ihren Verzicht auf eine Spitzenkandidatur. Doch ihre Gegner haben noch längst nicht freie Bahn.
frauke petry
© Getty Images
Etwas mehr als zwölf Minuten dauert das Video, in dem sich die AfD-Vorsitzende an diesem Mittwochnachmittag über ihre Facebook-Seite persönlich an die Parteimitglieder richtet. Frauke Petry wirkt müde, und sie verkündet, was bis vor Kurzem noch im Kosmos der rechtspopulistischen Partei undenkbar schien: ihren Verzicht auf eine Spitzenkandidatur für die anstehende Bundestagswahl. Weder allein noch im Team stehe sie dafür zur Verfügung, erklärt sie, "um allen Spekulationen diesbezüglich ein Ende zu bereiten".

Es ist eine kleine Bombe, die Petry da platzen lässt, wenige Tage vor dem entscheidenden Bundesparteitag am Samstag und Sonntag in Köln. Die AfD-Chefin stellt nunmehr ihre Widersacher vor die Aufgabe, selbst ein Team zu bilden.

Zwar ist der Bundesparteitag theoretisch nicht daran gebunden, die Partei könnte immer noch mit einer einzigen Spitzenperson in den Bundestagswahlkampf ziehen. Doch werden sich die härtesten innerparteilichen Gegner Petrys - Parteivize Alexander Gauland und Co-Parteichef Jörg Meuthen sowie der Rechtsausleger Björn Höcke - hüten, an der Basis vorbeizuoperieren.

Kommentar: Die Schwangerschaft von Frauke Petry wird mit Sicherheit einer der Hauptgründe sein, warum sie ihre Kandidatur zurückzieht. Es ist auch interessant zu sehen, was für Machtkämpfe innerhalb der Partei stattfinden und es besteht die Gefahr, dass radikalere Personen an die Macht kommen werden und die Partei sogar dem Untergang geweiht ist. Auf der anderen Seite, wenn radikalere Personen die Spitzenposition einnehmen, könnten viele Wähler auch erneut und verstärkt die AfD wählen. Es bleibt abzuwarten, was mit der Partei in den nächsten Monaten geschieht.


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Das Beste aus dem Web: Erstunken und erlogen: "Schwulen-Genozid in Tschetschenien" ist Propaganda

Konzentrationslager für hunderte Schwule, Folter und Mord: Das alles soll sich, glaubt man westlichen Medien und NGOs, in der autonomen russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien zutragen. Einzig die dortige Gay-Community weiß nichts darüber.
Protest LGBT
Die Anschuldigungen sind gravierend. Hunderte von homosexuellen Männern sollen in der autonomen russischen Republik Tschetschenien in Konzentrationslagern für Homosexuelle interniert worden sein. Es werde gefoltert und gemordet. Westliche Medien und LGBT-Organisationen sprechen bereits von einem angeblichen Genozid und fordern harte Reaktionen gegen Russland.


Auch auf politischer Ebene sind die Vorwürfe inzwischen in ganz großem Rahmen ein Thema. Sowohl die OSZE als auch die UNO haben sich an Russland gewendet und fordern das Land dazu auf, den Vorwürfen nachzugehen.

Kommentar: Meinungsfreiheit, Orwell und der Genderpronomen-Wahnsinn


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US-Militär weitet "Engagement" in Somalia aus: Truppen für Kontrolle des Golf von Aden

Die US-Regierung will erneut Truppen im Bürgerkriegsland Somalia stationieren. In der strategisch wichtigen Region hatten US-Militärs vor bald 25 Jahren eine blutige Niederlage eingesteckt. Seitdem schwelt der Konflikt in dem ostafrikanischen Land weiter.
Marinesoldat
© ReutersSymbolbild: US-Marinesoldat an einem 50-Kaliber-Maschinengewehr auf der USS Mount Whitney am Horn von Afrika, Dezember 2002.
Die weltweite Sicherheitslage verschärft sich unter dem neuen US-Präsidenten immer drastischer. Nachdem Donald Trump der Führung des Militärs weitgehende Entscheidungsbefugnisse eingeräumt hat, beordert diese nun, wie es heißt, mehrere Dutzend Angehörige von Spezialeinheiten nach Somalia. Als Zweck gibt das US-Militär bislang die Teilnahme an einer Trainingsmission an. Angeblich sollen somalische Streitkräfte für den Kampf gegen die mit Al-Kaida verbundene Gruppe Al-Shabaab trainiert werden, erklärten Pentagon-Beamte am Freitag.

In Somalia scheiterten die USA kurz nach dem Ende des Kalten Krieges spektakulär mit einem Militäreinsatz. Bei der Schlacht von Mogadischu fügten lokale Milizen im Oktober 1993 der US-Armee eine blutige Niederlage zu. Der Tod von 18 US-Soldaten zwang den damaligen Präsidenten Bill Clinton, die Strategie bei den Auslandseinsätzen seines Militärs grundsätzlich zu ändern. Nach dem Grundsatz "No Dead!" hielt sich die US-Regierung für die darauffolgenden Jahre mit direkten Einsätzen am Boden sehr zurück.

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Putin gratuliert Erdogan zum Sieg: Syrien Situation im Blickpunkt

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben in einem Telefongespräch ihre Meinungen zur aktuellen Situation in Syrien ausgetauscht, wie der Pressedienst des Kremls am Dienstag berichtete.
Erdogan Putin
© Sputnik/ Сергей Гунеев
Die Gesprächspartner hoben die Notwendigkeit hervor, den Waffenstillstand zu festigen und die innersyrischen Verhandlungen im Rahmen des Astana- und des Genf-Prozesses voranzubringen.

Als wichtig erachtet wurde eine sorgfältige und unvoreingenommene internationale Untersuchung des C-Waffen-Vorfalls in der syrischen Provinz Idlib.

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US-Vizepräsident Pence zu Nordkorea: "Politik der strategischen Geduld beendet"

Die "Politik der strategischen Geduld“ mit Nordkorea sei beendet. Davor warnte US-Vizepräsident Mike Pence, nachdem Machthaber Kim Jong-un die USA am Sonntag mit einem neuen Raketentest herausgefordert hatte, wie das Weiße Haus am Montag mitteilte. Pence ließ allerdings offen, was genau die USA gegen den Atomkurs Pjöngjangs unternehmen wollen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Pence
Das nordkoreanische Militär hatte am Sonntag einen Flugkörper von der Ostküste des Landes nahe der Hafenstadt Sinpo gestartet. Nach Angaben des südkoreanischen und amerikanischen Militärs scheiterte die Rakete allerdings kurz nach dem Start. US-Verteidigungsminister James Mattis teilte wenige Stunden nach dem Vorfall mit: „Der Präsident und sein Militärstab wissen über den jüngsten missglückten Raketenstart Nordkoreas Bescheid. Der Präsident hat dem nichts hinzuzufügen.“ US-Präsident Donald Trump hatte betont, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen, und die USA notfalls auch im Alleingang gegen Nordkorea vorgehen würden.

Kommentar:


Bell

Wenn der Ankläger der Schuldige ist: Beweise für US-Einmischung bei Duma-Wahl in Russland 2016 gefunden

CNN-Nachrichtenagentur,US-Einmischung Russland Wahl
© AP Photo / Ric Feld, File
Russische Experten und Medienforscher haben bei einer Anhörung in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) die USA wegen einer Einmischung in die jüngsten Duma-Wahlen im September 2016 kritisiert. Nach ihren Angaben hat es in amerikanischen Massenmedien und sozialen Netzwerken eine gezielte Stimmungsmache gegeben.

Der Leiter des Moskauer Zentrums für politische Informationen, Alexej Muchin, teilte mit, dass sein Zentrum „direkte Beweise“ für eine solche Einmischung in den Wahlprozess entdeckt habe.

Mit Blick auf die Vorwürfe gegen Russland, „mithilfe von Hackern Prozesse in Westeuropa und den USA zu beeinflussen“, verwies der Experte darauf, dass das Leben in Russland seit den 1990ern „auf grobe Weise von außen beeinflusst“ werde. Nach Muchins Angaben werden rund 30 Prozent der Medien in Russland „indirekt von den USA oder von europäischen Strukturen kontrolliert.

Auf die Sputnik-Frage, welche Beweise konkret entdeckt worden seien, sprach Muchin von „Fakten und Finanzierung bis hin zu Bankbuchungen“. Er betonte, dass die russische Gesellschaft das von der Verfassung garantierte Recht habe, sich vor einer auswärtigen Einwirkung zu schützen.

Kommentar: Andere für das anklagen, was man selber tut - das ist psychopathologische Projektion. Und das ist es, was unter Ägide der USA und ihrer Verbündeten stattfindet.


HAL9000

Nordkoreanischer Diplomat bestätigt: Pjöngjang zu Atomkrieg gegen die USA bereit

Raktentest Nordkorea
© Reuters / KCNA
Der Gesandte der nordkoreanischen Botschaft in Russland, Jin Jeong-hyup, hat die Bereitschaft seines Landes bekräftigt, auf einen Atomkrieg zu reagieren, wenn die USA ihn entfesseln sollten.

Die Armee und das Volk von Nordkorea seien bereit, auf alle „Provokationen feindlicher Kräfte", darunter auch auf aggressive Aktivitäten der USA zu reagieren, sagte Jin. „Wenn sie einen Atomkrieg wollen, können wir mit einem Atomkrieg zurückschlagen. Wenn sie einen umfassenden Krieg wollen, sind wir auch zu einem umfassenden Krieg bereit", sagte der Diplomat bei einem Treffen mit dem russischen Politiker Wladimir Schirinowski.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel hatte sich weiter zugespitzt, nachdem die USA einen Schiffsverband unter Führung des Flugzeugträgers „Karl Vinson" in die Region entsandt hatten. Nordkorea verweist darauf, dass die USA eine gefährliche Situation in der Region geschaffen haben, „bei der ein Atomkrieg jederzeit beginnen könnte". Die beiden Länder werden weltweit zur Besonnenheit aufgefordert.

2016 hatte Nordkorea einen Nukleartest und rund 20 Raketentests durchgeführt. Im Februar 2016 erfolgte der Start einer Trägerrakete mit einem Satelliten in den erdnahen Raum. Der UN-Sicherheitsrat hat seit 2006 Resolutionen in Bezug auf das Land verabschiedet, um es dazu zu veranlassen, auf Raketen- und Nuklearentwicklungen zu verzichten. Die nordkoreanische Staatsführung weist die Forderungen der Weltgemeinschaft zurück, indem sie auf die Bedrohung seitens Washingtons verweist.

Kommentar:


Light Saber

Stetiger Fortschritt: Syrische Regierungstruppen rücken Terroristen weiter zu Leibe, wichtiger IS-Kommandant getötet

Vorrücken syrischer Truppen
© southfront.org
Am vergangenen Wochenende haben die syrische arabische Armee (SAA) und die National Defense Forces (NDF), die von den Tiger-Kräften der SAA geführt werden, die strategisch wichtige Stadt Souran und den Hügel Bizam, der nördlich des Dorfes Ma’ardes in der nördlichen Umgebung von Hama liegt erobert. Der erfolgreiche Vormarsch folgte einem heftigen Bombardement in dem Gebiet. Dabei wurden im Gebiet um Souran angeblich über 50 Luftangriffe auf die Positionen der militanten Truppen durchgeführt. Somit hat die SAA alle Gewinne von Haya’at Tahrir Al-Sham (HTS) und dessen Verbündeten militanten Gruppen im vergangenen Monat umgekehrt und die strategisch wichtige Autobahn M5 nördlich von Taibat al-Imam einer weiteren Festung die von den militanten Einheiten besetzt ist erreicht.

HTS hat behauptet, dass ihre Kämpfer einen Panzer der SAA in Gebiet der Stadt zerstört haben. Getrennt davon, beschossen Jaish Al-Ezzah und Jaish Al-Nasser - den Luftwaffenstützpunkt Hama mit über 40 Raketen. Die Raketen verursachten Brände und haben den Kontrollturm beschädigt. Dabei wurden aber keine Kampfjets zerstört und der Luftwaffenstützpunkt ist noch betriebsbereit.

Am Montag gingen die Zusammenstöße in der Nähe von Taibat al-Imam weiter und die Truppen der Regierung rückten weiter auf Tell Massin vor. Wenn die SAA und ihre Verbündeten die Kontrolle über Tell Massin gewinnen, können sie anschließend einen Teil der Autobahn M5 nördlich von Taibat al-Imam sichern und werden dann aus dieser Richtung Druck auf die von HTS besetzte Festung ausüben können. Wenn der Befehlsstab der syrischen Armee beschließt, die Operationen in dem Gebiet fortzusetzen, werden sie zwei Optionen haben:
  1. Die erste Option ist, Taibat al-Imam aus der Richtung von Souran und Maardis zu stürmen. In diesem Fall werden sich die SAA und dessen Verbündete im stark befestigten Hauptgebiet der Stadt in schwere Zusammenstöße verwickeln. Dies wird wahrscheinlich zu einer großen Anzahl von Verlusten und nicht zum Erfolg führen, wenn Regierungskräfte nicht dazu in der Lage sind an diesem Teil der Frontlinie für Verstärkungen und Aufstockungen ihrer Truppen, Panzer, gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie-Gerätschaft zu sorgen.
  2. Die andere Option ist es, den Vorstoß in Richtung Westen auszuführen, um Buwaydah, Markabah und Lahaya zu ergreifen. Wenn die Einheiten der Regierung das schaffen und ihre Stellungen in der Gegend festigen können, werden die militanten Einheiten von HTS und ihre Verbündete, die in Taibat al-Imam, Masasnah, Kfair al-Taiba, Zor al-Heisa und Halfaya verbleiben, erhebliche Probleme bekommen um sich den Rücken frei halten zu können und um die Angriffe von den Einheiten der Regierung an der Front abwehren zu können.

TV

Russische Experten: USA kauft Blogger gegen Russland, gibt riesige Summen für Propaganda in sozialen Netzwerken aus

Facebook, Big Brother
© Pixabay
Russische Experten haben bei einer Anhörung in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) die Staatsstrukturen der USA beschuldigt, soziale Netzwerke und Blogger für Propagandakriege gegen Russland und andere unliebsame Länder zu instrumentalisieren.

Im Mittelpunkt der Anhörung, die der Ausschuss für Informationspolitik der Duma organisiert hatte, stand die mutmaßliche Einmischung der US-Staatssender „Voice of America“ und „Radio Liberty“ sowie des Nachrichtensenders CNN in russische Wahlen.

Sergej Sudakow, Amerika-Experte und Professor an der Moskauer Akademie für Militärwissenschaften, beschuldigte das Rundfunkdirektorium der US-Regierung BBG (Broadcasting Board of Governors), gekaufte Blogger für Anti-Russland-Propaganda einzusetzen.