US-Justizminister Jeff Sessions hat die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange sowie den Kampf gegen die Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen zu einer «Priorität» der neuen US-Regierung erklärt.

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«Wir werden unsere Anstrengungen gegen alle undichten Stellen verstärken und verstärken diese bereits», antwortete Sessions am Donnerstag in Washington auf die Frage eines Journalisten, ob Assanges Festnahme eine Priorität der USA sei.
Der Justizminister kritisierte, dass der Geheimnisverrat ein nie da gewesenes Ausmass angenommen habe. Erfahrene Sicherheitsexperten seien «schockiert über die Zahl der undichten Stellen». «Wann immer ein Fall eingeleitet werden kann, werden wir versuchen, die Leute ins Gefängnis zu stecken», fügte Sessions hinzu.
Laut einem Bericht der
Washington Post haben US-Staatsanwälte in den vergangenen Wochen an einem Memo gearbeitet, das Anklagen gegen Assange und andere Wikileaks-Mitarbeiter wegen Verschwörung, Diebstahl von Regierungseigentum und Verstösse gegen das Spionagegesetz vorsehe. Auch andere Medien berichteten unter Berufung auf nicht namentlich genannte Behördenvertreter, es werde eine Klage gegen Assange vorbereitet. Das Justizministerium wollte sich zu den Berichten nicht äussern.
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