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Aufrüstung: Bundeswehr soll grundlegend neu ausgerichtet werden

Panzer der Bundeswehr
© Bundeswehr-Fotos Lizenz: CC-BY-2.0Leopard 2A5 Panzer der Bundeswehr (Symbolbild)
Die Bundeswehr soll ihr Leistungsvermögen und ihre Fähigkeiten in den nächsten 15 Jahren grundlegend verändern. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf die "Vorläufigen konzeptionellen Vorgaben für das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr" hervor, das die Planungsabteilung des Verteidigungsministeriums erarbeitet hat. Die neue Bundeswehrkonzeption soll nach Angaben des Ministeriums im Sommer beschlossen werden. Sie leitet sich aus den Vorgaben des neuen sicherheitspolitischen Weißbuches der Bundeswehr ab. Die Leistungsfähigkeit der Streitkräfte soll sich demnach wieder an der Landes- und Bündnisverteidigung und der Bereitschaft zur Abschreckung ausrichten.

Dazu sehen die Planungen den Umbau der bestehenden Heeresstruktur in drei voll ausgerüstete schwere Divisionen vor, die künftig auch deutlich schneller - innerhalb von drei Monaten - voll einsatzbereit sein sollen. Dieser Ausbau erfordert zusätzliche Einheiten, vor allem Artilleriebataillone, die entweder neu gebildet oder durch die Kooperation mit kleineren Nato-Partnerländern den deutschen Divisionen beigestellt werden müssten, schreibt die F.A.Z.

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Indien testet atomfähige Mittelstreckenrakete

Indien hat am Donnerstag eine ballistische Mittelstreckenrakete vom Typ Agni-III getestet. Die Rakete hob um 09:12 Uhr Ortszeit von dem Prüffeld auf der Abdul-Kalam-Insel vor der Küste des Bundesstaates Odisha ab. Der Teststart verlief erfolgreich. Ziel des Tests war es, die technischen Systeme und die Kampfbereitschaft der im Dienst stehenden Raketen zu prüfen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Solche Tests werden regelmäßig durchgeführt.
Indien Rakete
© www.globallookpress.comIndien testet atomfähige Mittelstreckenrakete (Archivbild)
Die Agni-III-Rakete gehört seit dem Jahr 2011 zur Bewaffnung der indischen Streitkräfte. Das Land verfügt über vier Agni-Klassen mit unterschiedlicher Reichweite von 700 bis 3.500 Kilometern. Zurzeit wird die Agni-V-Rakete mit einer Reichweite von über 5.000 Kilometern getestet. Parallel dazu entwickelt das indische Militär auch eine weitere atomfähige Langstreckenrakete, die Ziele in einer Entfernung von 10.000 Kilometern treffen können soll.

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Bundeswehrsoldat festgenommen: "Schwere staatsgefährdende Straftat geplant“

Laut Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) hat die Polizei einen 28-jährigen Oberleutnant der Bundeswehr wegen Terrorverdachts festgenommen. Der Soldat soll sich in Deutschland als syrischer Kriegsflüchtling ausgegeben und einen Anschlag geplant haben. Auch die Bundeswehr hat die Festnahme mittlerweile bestätigt.

Soldaten
© www.globallookpress.comSymbolbild
Der deutsche Oberleutnant habe nach Darlegung der Staatsanwaltschaft unter falschem Namen einen Asylantrag gestellt und deshalb auch Geld bekommen, berichtete die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Donnerstag - einen Tag nach der Festnahme des 28-Jährigen. Der Ermittler gehen in diesem äußerst ungewöhnlichen Fall von einem fremdenfeindlichen Motiv aus.

Aufgefallen war der in Frankreich stationierte Soldat bereits vor fast drei Monaten, weil er eine scharfe Waffe in einer Toilette auf dem Flughafen in Wien versteckt hatte. Als er die Pistole aus ihrem Versteck in einem Putzschacht holen wollte, war er am 3. Februar von den österreichischen Behörden vorübergehend festgenommen worden.

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Wahrheit verboten! Xavier am Pranger wegen neuem Song

Das kennt man schon: Künstler Xavier Naidoo meldet sich mit einem neuen Song zu Wort, der auch noch gesellschaftspolitischen Touch hat. Der Mainstream hyperventiliert und fordert Maulkörbe. Zum neuen Casus belli wird das Lied "Marionetten". Was steckt dahinter?
 Xavier Naidoo
© www.globallookpress.comDer Mainstream und er werden wohl keine Freunde mehr: Der Mannheimer Sänger Xavier Naidoo bei einem Auftritt.
Schon die Solo-Songs des Musikers Xavier Naidoo führen in steter Regelmäßigkeit zu medialer Schnappatmung seitens des Mainstreams. Zuletzt war es im Dezember 2015 Naidoos Track "Nie mehr Krieg", der die Gemüter erhitzte.

Die kampagnenartige Vorgehensweise der leidenschaftlichen Naidoo-Gegner ist dabei stets dieselbe: Zunächst extrahieren sie einzelne Textzeilen, echauffieren sich lauthals über diese und in der Folge fordern zahlreiche sogenannte Journalisten und Aktivisten gesellschaftliche oder berufliche Strafmaßnahmen gegen den Mannheimer.

Kommentar: Mehr zu Naidoo:


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Korrupte Wissenschaft: So manipuliert die Industrie Glyphosat-Studien

Monsanto
"Monsanto vergiftet euch"
Neue Untersuchungen zeigen, wie Monsanto hinter den Kulissen Einfluss nimmt auf Wissenschaftler und Zulassungsbehörden.

In den nächsten Monaten müssen die EU-Länder entscheiden, ob der umstrittene Unkraut-Killer Glyphosat in Europa weiterhin eingesetzt werden darf. Die EU-Zulassung für Glyphosat läuft Ende 2017 aus, eine mögliche Verlängerung hängt von den Risikobewertungen der europäischen Behörden ab.

Während Forscher der Internationalen Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO das Herbizid als «wahrscheinlich krebserregend für Menschen» einstufen, sehen die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keinen Grund zur Besorgnis. Es gebe keine Hinweise auf eine krebserzeugende oder erbgutschädigende Wirkung durch Glyphosat, so ihre Bewertung. Auch die Europäische Chemikalienagentur (Echa) gab Mitte März Entwarnung: Glyphosat sei nicht krebserregend, heisst es im Gutachten der Echa. Damit wird es wahrscheinlicher, dass Glyphosat in EU-Ländern weiterhin zugelassen bleibt.

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Russland wieder Vorbild, schlägt UN Strategie zur Unterbindung von Desinformation vor

Maria Sacharowa
© Sputnik/ Vladimir PesnyaMaria Sacharowa
Russland hat den Vereinten Nationen vorgeschlagen, eine Strategie zur Unterbindung der Desinformation in Medien zu konzipieren und eine entsprechende Resolution der Vollversammlung zu verabschieden. Das teilte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Dienstag in der 39. Tagung des UN-Informationsausschusses mit.

Sie wies auf die „Krise des Vertrauens der Kunden zu Medien“ hin, was eine „massenhafte Produktion sogenannter Fake-News zur Folge hat“. „Ihrem Schaden nach sind derartige Informationsattacken mit einer Virus-Epidemie gleichzusetzen. Daher wäre eine Strategie zur Abwehr dieser Bedrohung auf einer übernationalen Ebene erforderlich, wie in einem Kampf gegen eine beliebige grenzüberschreitende Pandemie.“

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Zeitgleich mit US-Einsatz in Südkorea: China präsentiert ersten Flugzeugträger aus Eigenproduktion

China hat seinen ersten Flugzeugträger aus Eigenproduktion präsentiert und besitzt damit nun zwei Schiffe dieser Art. Die Zeremonie, die inmitten erhöhter Spannungen in der Region stattfand, fand zeitnah zum US-Einsatz des THAAD-Raketensystems in Südkorea statt.
China Flugzeugträger
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Das neue Schiff, dessen Name noch enthüllt werden soll, ist am Mittwochmorgen im Nordosten Chinas in der Provinz Liaoning vom Stapel gelaufen, berichtet das Nachrichtenportal Xinhua. Der neue Stolz der chinesischen Marine-Schiffbauer wurde aus einem Trockendock ins Wasser befördert. Die Zeremonie fand bei der Dalian Werft der China Shipbuilding Industry Corp um neun Uhr morgens statt, gab die Nachrichtenagentur bekannt.

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Russland modernisiert Kubas Rüstungsindustrie: Südamerikanische und asiatische Staaten wollen ebenfalls Unterstützung

Russland modernisiert die Rüstungsindustrie Kubas. Das hat an diesem Mittwoch der stellvertretende Direktor des Föderalen Dienstes für militärisch-technische Kooperation, Anatoli Puntschuk, erklärt. Das entsprechende Dokument sei im Jahr 2016 unterzeichnet worden. Nach Angaben des Beamten möchten auch weitere lateinamerikanische Staaten, dass Russland ihre Rüstungsindustrie modernisiert.
Kuba
© www.globallookpress.comRussland modernisiert Kubas Rüstungsindustrie (Symbolbild)
Auch einige asiatische Länder bekunden ihr Interesse an Militärtechnik aus russischer Produktion. So hat die Mongolei das Verteidigungsministerium in Moskau gebeten, dem Land bei der Bewaffnung der neugebildeten Flugabwehr zu helfen. Bei dem Treffen mit Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu wies sein mongolischer Kollege Badmaanyambuugiin Bat-Erdene darauf hin, dass in Russland rund 350 Armeeangehörige aus dem asiatischen Land ausgebildet werden.

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Generalstab: "Russland kontrolliert jetzt gesamten syrischen Luftraum"

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben den gesamten Luftraum über Syrien unter seine Kontrolle gebracht.

Jet
© Foto: Russian Defence Ministry
In Syrien ist ein gestaffeltes Truppenführungssystem entfaltet worden, teilte Sergej Rudskoj, Ressortleiter Operatives im Moskauer Generalstab, am Mittwoch mit. „Das ermöglicht Russland, den gesamten Luftraum Syriens zu kontrollieren.

Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen Daesh und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

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Kreml: "Putin ist nicht Assads Anwalt sondern er verteidigt das Völkerrecht"

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Mittwoch erklärt, dass sich der Standpunkt des Kreml gegenüber dem syrischen Staatschef Baschar al-Assad nicht verändert habe. Über die Zukunft des Landes und seines Staatschefs dürfe nur das syrische Volk entscheiden. Somit kommentierte Dmitri Peskow die Worte des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdoğan, wonach der Konflikt nur dann beendet werden könne, wenn Assad nicht mehr an der Macht sei.

Dmitri Peskow
© SputnikKreml: "Putin ist nicht Assads Anwalt, er verteidigt das Völkerrecht"
In einem Interview für die Nachrichtenagentur Reuters hatte der türkische Präsident mitgeteilt, diese Frage auch mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin erörtert zu haben. "Verstehen Sie mich nicht falsch, Erdoğan. Ich bin nicht Assads Anwalt", soll die Antwort des russischen Staatschefs gewesen sein.

"Die Aussage, dass Putin nicht Assads Anwalt ist, ist alles andere als neu. Sie ist nicht zum ersten Mal im Telefongespräch mit Präsident Erdoğan gefallen. Putin hat das auch früher in mehreren Interviews gesagt. Putin ist nicht Assads Anwalt, sondern ein Anwalt des Völkerrechts und ein Verfechter des Völkerrechts", präzisierte Dmitri Peskow.

Kommentar: Globale Pathokratie, autoritäre Mitläufer und die Hoffnung der Welt