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Gespräch war "sehr freundlich": Trump lädt Rodrigo Duterte ins Weiße Haus ein

US-Präsident Donald Trump hat mit seinem philippinischen Amtskollegen Rodrigo Duterte telefoniert und ihn nach Washington eingeladen. Das Gespräch zwischen den beiden Staatschefs sei «sehr freundlich» gewesen, teilte das Weiße Haus mit. Beide hätten über die Bedrohung durch Nordkorea und die Beziehungen zwischen ihren Staaten gesprochen.

Duterte
© www.globallookpress.comDonald Trump lädt Rodrigo Duterte ins Weiße Haus ein
Unter der Vorgängerregierung von Barack Obama war das Verhältnis ziemlich angespannt. Der Demokrat hatte Rodrigo Duterte wegen des harten Vorgehens seiner Regierung gegen die Drogenszene des Landes mehrfach kritisiert, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Seit Rodrigo Dutertes Amtsantritt im Juni 2016 wurden nach amtlichen Angaben mehr als 2.500 mutmaßliche Drogenkriminelle getötet. Der Politiker brüstete sich damit, früher selbst Dealer getötet zu haben.

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Papst warnt vor katastrophalen Folgen im Nordkorea-Konflikt: "Menschheit kann das nicht aushalten"

Papst Franziskus hat im Nordkorea-Konflikt zu einer diplomatischen Lösung aufgerufen und vor einer Eskalation der Krise gewarnt. "Ich rufe immer dazu auf, die Probleme auf diplomatischem Weg zu lösen", sagte das Katholiken-Oberhaupt am Samstag auf dem Rückweg von Kairo nach Rom. "Denn ein erweiterter Krieg würde heute einen guten Teil der Menschheit, der Kultur zerstören. Alles, alles. Es wäre schrecklich. Ich glaube, die Menschheit könnte das heute nicht aushalten."
Papst
© ReutersPapst warnt vor katastrophalen Folgen im Nordkorea-Konflikt
Der Papst schlug außerdem eine Vermittlung im Streit mit Nordkorea durch ein Drittland vor. Ein Staat wie beispielsweise Norwegen sollte versuchen, zwischen Nordkorea und den USA zu vermitteln, sagte Papst Franziskus. Der Heilige Vater sprach sich zugleich dafür aus, dass die Vereinten Nationen wieder die Führung in der Diplomatie übernehmen müssten.

Kommentar: Mehr Informationen zu den Spannungen zwischen Nordkorea und den USA finden Sie hier:


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Propaganda-Sperre für Wikipedia? Türkische Behörden sperren Wikipedia

Die türkischen Behörden haben das populäre Onlinelexikon Wikipedia gesperrt. Die Webseite ist seit dem 29. April im ganzen Land unzugänglich. Wie die Zeitung Hürriyet berichtet, gehe die Wikipedia-Sperre auf die entsprechende Entscheidung des Rates für Verbindung und Telekommunikation in Ankara zurück. Die Behörde sei gerade dabei, die Tätigkeit des Onlinelexikons zu überprüfen.
Wikipedia
© www.globallookpress.comTürkische Behörden sperren Wikipedia
Die Maßnahme fußt auf dem Gesetz Nr. 5651. Die Regelung ist im Jahr 2008 in Kraft getreten und hat unter anderem die Aufgabe, die türkische Bevölkerung vor Cyberkriminalität zu schützen. Die Opposition kritisiert das Gesetz scharf. Ihr zufolge verstoße es gegen die Presse- und Meinungsfreiheit und schränke den Zugang zu Informationen stark ein.


Kommentar: Wikipedia ist bekannt dafür bei vielen wichtigen Themen die Wahrheit zu verdrehen und für Propagandazwecke die Marschrichtung der Eliten zu fördern.


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Putin: Ukraine ist größter Lieferant von Drogen nach Russland

Drogen
© AFP 2017/ Orlando Sierra
Die Ukraine ist zu einem der größten Lieferanten von Drogen nach Russland aufgestiegen. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag in Moskau.

„Der illegale Umsatz synthetisierter Drogen und neuer psychoaktiver Stoffe ufert aus. Die Lieferanten sind oft Verbrechergruppierungen im Ausland, so in Europa und Asien. In letzter Zeit wird ein beachtlicher Strom von Drogen aus der Ukraine registriert“, sagte der Präsident.

In diesem Zusammenhang sprach sich Putin für eine schnellstmögliche Unterbindung des Drogenhandels aus. „Dabei kommt es darauf an, die ökonomische Grundlage dieser kriminellen Aktivitäten zu zerstören.“

USA

Bayern: US-Armee übt Krieg mit russischsprachigen Komparsen - Anwohner dürfen nicht protestieren

US-Militär, Soldaten
© AP Photo/ Mindaugas Kulbis
Tieffliegende Helikopter, Drohnen, laute Artillerieschüsse. Erneut finden „Kriegsspiele“, also simulierte Übungen der US-Armee in Bayern statt. Die Liste der Kritikpunkte von Gemeinden und Bürgerinitiativen ist lang. Im Vorfeld suchte das US-Militär über Stellenanzeigen nach russisch sprechenden Statisten. Sputnik ging der Sache auf den Grund.

Zum wiederholten Male ziehen Kriegsstatisten am heutigen Freitag (28. April) auf den Truppenübungsplatz in Hohenfels in der bayerischen Oberpfalz. Die Statisten sollen Soldaten der US-amerikanischen Streitkräfte bei realistischen Kriegsszenarien begleiten. Sie spielen Leute aus der „Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten“. Die aktuelle Militärübung wird bis zum 15. Mai in Hohenfels laufen und läuft unter dem Kommando der Joint Multinational Readiness Center (JMRC). Im Vorfeld hatte das US-Militär über Vertragspartner und Personalvermittlungsfirmen vor allem russischsprachige Komparsen gesucht. Zum Beispiel über den Münchener Sicherheitsdienstleister „Optronics”. Sputnik nahm Kontakt mit dem Unternehmen auf, nachdem Nachrichten bereits Mitte April darüber berichtet hatten. Die Firma stand für eine Stellungnahme gegenüber Sputnik jedoch nicht zur Verfügung.

Kommentar:


Quenelle - Golden

Die Franzosen versenken ihr eigenes Schiff und bevorzugen Macron über Le Pen

Wir erleben eine historische Wende in Frankreich, in der das ehemalige politische Spektrum auseinander fliegt und wo eine neue Kluft auftaucht. Angesichts der intensiven Medien-Propaganda, die das Land heimsucht, erkennen die Franzosen die wahren Richtlinien nicht mehr und klammern sich an rote Linien, die nicht mehr existieren. Dennoch sind die Fakten klar und manche Entwicklungen absehbar.
Emmanuel Macron
© ReutersEmmanuel Macron
Nach einem hektischen Wahlkampf qualifizierten die Franzosen Emmanuel Macron und Marine Le Pen für die zweite Runde der Präsidentschaftswahl.

Fast alle geschlagenen Kandidaten, mit Ausnahme von Jean-Luc Mélenchon - und das ist kein Zufall - haben schon aufgerufen für Macron zu stimmen, der also leicht die Stichwahl gewinnen dürfte.

Die beiden großen historischen Parteien, die Frankreich seit Anfang der fünften Republik regiert haben, die Republikaner (Ex-Gaullisten) und die sozialistische Partei (Ehemalige Jaurès Anhänger) haben verloren. Stattdessen kommt ein Neuling von En Marche! auf den ersten Platz und steht dem FN [der Nationalen Front] gegenüber.

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Terrorverdacht: Neben Bundeswehrsoldat auch Student festgenommen

Terror-Festnahmen: Kurioser Fall
© Hannibal Hanschke
Zwei Personen sind wegen des Verdachts, eine staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben, festgenommen worden, berichtet Focus. Dabei handle es sich um einen Studenten und einen Bundeswehr-Soldaten aus Offenbach. Letzterer soll sich unter falscher Identität als syrischer Asylbewerber registrieren lassen und illegal eine Pistole beschafft haben.

Kommentar: Möglich. Oder um ein schlechtes Licht auf die rechte Szene zu werfen, um Angst zu schüren? Jedenfalls ist das ein interessanter Fall, auch vor dem Hintergrund des NSU-Skandals und der Verquickung von Geheimdiensten und Terrorismus. Wie konnte der Mann, noch dazu Bundeswehrsolldat, erfolgreich einen Asylantrag stellen? Ist hier womöglich ein V-Mann aufgeflogen? Falls die beiden Verdächtigen einen Terroranschlag planten - was wollten sie bewirken? Fragen über Fragen...

Siehe auch: Bundeswehrsoldat festgenommen: "Schwere staatsgefährdende Straftat geplant“


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Wahnsinn: Montenegro stimmt für NATO Beitritt - Jetzt das 29. NATO-Mitgliedsland

Das Parlament von Montenegro hat am Freitag dem Beitritt des Landes zur Nordatlantischen Allianz zugestimmt. Dafür stimmten 46 Abgeordnete ab, keiner war dagegen. Die formelle Ratifizierung erfolgte nach der Zusage der USA. Somit wird Montenegro das 29. NATO-Mitgliedsland.
Montenegro NATO
© www.globallookpress.comMontenegros Parlament ratifiziert NATO-Beitritt
Am 11. April hat der US-amerikanische Präsident Donald Trump den Senat darüber informiert, dass er das Protokoll zum NATO-Beitritt von Montenegro ratifiziert hat, meldete das Weiße Haus. Westbalkanische Länder seien „frei, ihre eigene Zukunft und Partner zu wählen, ohne dass sie von außen beeinflusst oder eingeschüchtert werden“. Dem Staatschef zufolge werde das den US-Anteil im NATO-Haushalt nicht erhöhen.

Kommentar: Wer dem Krebsgeschwür namens NATO beitritt hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die Bevölkerung in Montenegro ist gegen diesen wahnsinnigen Beitritt.


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Trauerspiel: Mehrheit im Bundestag lehnt besseres Verhältnis zu Russland ab - Linken halten dagegen

Die Bundesregierung und die sie stützenden Parteien tun nichts für ein besseres Klima zwischen Berlin und Moskau. Das beklagt die Fraktion der Linkspartei im Bundestag. Ihren Versuch, sich für wirklichen Dialog und die politische Lösung strittiger Fragen einzusetzen, haben die anderen Parteien kurz vor dem Merkel-Besuch in Russland abgeschmettert.
Bundestag
© AP Photo/ Michael Sohn
Ein Antrag der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke unter dem Titel „Für eine neue Ostpolitik Deutschlands“ wurde am 27. April im fast leeren Bundestag von der anwesenden Mehrheit aus Union, SPD und Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt.

„Die deutsch-russischen Beziehungen waren immer ausschlaggebend für Sicherheit und Entspannung in ganz Europa“, hieß es unter anderem in dem Antrag. Und weiter: „Die Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen liegt im Interesse aller friedliebenden Menschen in Deutschland und Russland. Sie sind auch im Interesse gesamteuropäischer Politik.“

Kommentar: Globale Pathokratie, autoritäre Mitläufer und die Hoffnung der Welt


USA

USA kaufen alte Waffen aus Albanien - und liefern über Bulgarien an syrische Rebellen

Militär, Waffen
© SputnikDie dubiose Firma Alguns Ltd. beliefert syrische Rebellen mit Waffen, die von US-Militärberatern ausgebildet werden. (Symbolbild)
Albaniens staatlicher Waffenvermittler hat 2015 umfangreiche Waffenbestände an eine bulgarische Firma im Dienste der USA verkauft, die anschließend nach Syrien gingen. RT Deutsch sprach mit dem bulgarischen Politikexperten Petar Tscholakow über die Praktiken.

Albaniens staatlicher Waffenvermittler hat 2015 über 17 Millionen Kugeln für Sturmgewehre, 350 Mörser und 40.000 Granataen an eine bulgarische Firma im Dienste der USA verkauft. Das dubiose Unternehmen Alguns Ltd. wird nun auch mit Waffentransfers nach Syrien in Verbindung gebracht. So soll die Gesellschaft syrische Rebellen mit Waffen beliefert haben, die von US-Militärberatern ausgebildet werden.

Die Firma wird auch mit einer tödlichen Explosion auf einem Schießstand in Bulgarien 2015 gebracht. Ein Mitarbeiter des Pentagons, der mit der Koordination der militärischen Logistik beauftragt war, verlor bei diesem Zwischenfall sein Leben.