"Es ist so schockierend. Als Charlie Hebdo geschah, war es ein spezifischer, zielgerichteter Angriff. Aber dieses Mal ist es erschreckend, weil es einfach nur willkürlich ist, unschuldige Menschen, die ihrem Leben nachgehen. Ich kenne viele Leute in Paris - hier herrschen Panik und Chaos, niemand kann verstehen, was hier geschieht. Wir sind alle in einem Zustand des Schocks."

Terrorangriffe wie diese sind nie "willkürlich", zumindest nicht in dem Sinn, dass sie keinen Zweck verfolgen. Wenn sie willkürlich erscheinen, dann ist das zweifellos Teil der dahinterliegenden Strategie. Regierungen und Gruppen benutzen Terrorismus um ein spezifisches Ziel zu erreichen; es gibt also immer einen Zweck dahinter. Um diesen Zweck zu verstehen, muss man einfach nur wissen, wer wirklich verantwortlich ist.
Uns wurde bereits gesagt, dass "ISIS" die Verantwortung für die Angriffe in Paris übernommen hat. Diese Behauptung wurde zum Teil durch die praktische Entdeckung eines syrischen Passes auf dem Körper einer der "Selbstmord-Bomber" untermauert (warum haben diese Terroristen immer einen Ausweis auf ihren Selbstmord-Missionen dabei?). Angesichts der Tatsache, dass die meisten ISIS Terroristen in Syrien ausländische Söldner sind, beweist das jedoch wirklich nichts, außer vielleicht, dass sich einige ISIS Terroristen unter den syrischen Flüchtlingen versteckten, welche diesen Sommer Griechenland durchquerten.
Uns wird erzählt, dass ISIS behauptet, ein Kalifat in einem größtmöglichen Bereich des Morgenlands zu errichten. Doch um dieses Ziel zu erreichen, braucht es notwendiger Weise die Entfernung der Assad-Regierung, was westliche Mächte schon seit mehreren Jahren zu erreichen versuchen. Innerhalb der letzten vier Jahre der "syrischen Revolution", und bis vor etwa 6 Wochen, ist die Gruppe weit gekommen, um dieses Ziel zu erreichen, indem die syrisch-arabische Armee schwer unter Druck gesetzt wurde und die Gebiete unter der Kontrolle der Assad-Regierung auf kleine Bereiche in und um Damaskus begrenzt wurde. Nach sechs Wochen der russischen Luftangriffe verliert ISIS nun jedoch mehr an Vorsprung als ein dreibeiniger Esel in einem Pferderennen, und ihre Geldgeber in Saudi Arabien, Katar und Washington DC scheinen ihnen nicht genug Geld und Waffen zukommen lassen zu können, als dass es viel ausmachen würde.












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