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Putin und Obama äußern sich zu den Terror-Anschlägen von Paris

Wladimir Putin und Barack Obama haben den Franzosen zu der Terror-Anschlägen von Paris kondoliert. Beide Präsidenten zeigten sich entsetzt über die Anschläge.

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© dpaPolizisten in Schutzanzügen sichern am Samstag vor dem Cafe Comptoir Voltaire in Paris Spuren.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat Frankreich zu der «Serie von monströsen Terror-Angriffen in Paris» kondoliert. Er sandte seine Worte der Solidarität an Präsindet Francois Hollande und das ganze französische Volk, sagte sein Sprecher am Freitagabend in Moskau.

US-Präsident Barack Obama hat die Anschläge von Paris mit Dutzenden Toten als «abscheulichen Versuch» verurteilt, unschuldige Zivilisten zu terrorisieren. Es handele sich nicht nur um Anschläge auf Paris oder das französische Volk, sondern auf die gesamte Menschheit, sagte Obama am Freitag in Washington.

Kommentar: Auch wir von SOTT sprechen den Opfern unser tiefstes Mitgefühl aus, aber wir sollten auch nicht vergessen, dass die Kriege auf dieser Welt, allen voran jene in Syrien und im Irak, von den USA provoziert und am Leben gehalten, uns erst dieses Problem beschert haben.


Apple Red

Präsident Hollande ist sich sicher: IS steckt hinter den Anschlägen

Die grausamen Terroranschläge in der französischen Hauptstadt stellen eine bewaffnete Aggression dar, hinter der die Terrormiliz „Islamischer Staat“ steckt, wie Frankreichs Präsident François Hollande mitteilte.
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© AFP 2015/ Damien Meyer
„Das ist ein Kriegsakt, hinter diesem Angriff steckt die Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘, Dschihadisten, die gegen Frankreich aufgetreten sind, gegen Werte, die wir in der ganzen Welt schützen“, sagte Hollande.

„Zu diesem Zeitpunkt gibt es 127 Tote, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Das ist eine absolute Barbarei“, äußerte Hollande in seiner Fernsehansprache an die Nation.

Kommentar: Unser Bedauern gilt den Opfern und besonders den Familien. Warum ist dieser Anschlag jetzt geschehen? Könnte es daran liegen, dass Frankreich eventuell aus TTIP aussteigen wollte und die Anschläge eine Warnung an die Regierung sind?


Radar

SOTT Fokus: Wurde eine 'exotische Energiewaffe' benutzt, um das russische Flugzeug im Sinai zum Absturz zu bringen?

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Aufmerksame Beobachter der Weltpolitik werden mitbekommen haben, wenn "Terroranschläge" stattfinden, dass westliche Machthaber, für gewöhnlich eine Geschichte darüber parat haben, was geschehen ist und welche Terrorgruppe dafür verantwortlich ist, und dass diese Schilderung dann schnell den Medien und dem Volk vorgesetzt wird. Bei äußerst seltenen Anlässen jedoch gehen derartige Ereignisse mit uncharakteristischem Schweigen aus den Hallen der Macht des Westens einher, zu mindest während der entscheidenden ersten Tage nach dem Ereignis, wenn der Geist des Volkes gegenüber Eindrücken "empfänglich" ist...

So war es der Fall beim Absturz des russischen Flugzeugs über dem Sinai, als westliche Regierungen erstmal fast gar nichts über den Unfall zu sagen hatten, außer, dass er untersucht werden müsse. Das war natürlich schockierend für viele Menschen. Denn schließlich sind vermeintlich dazu da, zuverlässig zu sein und uns die einfachen Schwarz-Weiß-Erklärungen zu geben, die wir alle ersehnen, damit wir wieder im Schlaf versinken können.

Während die russische Regierung wiederholt jeden dringend darum gebeten hat, keine voreiligen Schlussfolgerungen zu treffen bevor eine tatsächliche Untersuchung stattgefunden hat, konnten Beamte der USA sowie der britischen Regierung sich, nach den wenigen Tagen ihres relativen Schweigens, nicht zurückhalten, der Weltbevölkerung die Terrorgefahr unter die kollektive Nase zu reiben.

USA

Schock-Strategie mit welchem Ziel? Verhängung von Notstand und Ausgangssperren nach den Terrorangriffen in Paris

Die Anschläge vom Freitagabend übertreffen selbst die Attacke auf Charlie Hebdo. Der französische Präsident François Hollande hat den nationalen Notstand ausgerufen.
terroranschläge paris
« Etat d’urgence » – nach den Terroranschlägen hat Präsident Hollande sämtliche zur Verfügung stehenden Sicherheitskräfte aufgeboten.
François Hollande verbrachte gerade wie Zehntausende von Zuschauern einen angenehmen Fussballabend im Stade de France. Die «Bleus» führten mit 2:0 gegen Deutschland, als er von seinem Staff über mehrere Schiessereien und Explosionen, zum Teil in unmittelbarer Nähe zum Stadion, ins Bild gesetzt wurde. Sicherheitskräfte brachten den Staatschef umgehend von den Tribünen weg.

Mit Blaulicht wurde er in den Elysée-Palast gefahren, wo er vor Mitternacht vor das Fernsehpublikum trat. «Es ist schrecklich», meinte der Präsident sichtlich bewegt, um mitzuteilen, dass in Teilen von Paris immer noch Terroranschläge «im Gang» seien. Ihr ganzes Ausmass wurde erst langsam klar - bei 120 Toten pendelten sich die Hiobsbotschaften ein.

Kommentar: Während Augenzeugenberichte aussagten, dass die Täter weder Bärte trugen, noch vermummt waren, noch "Allah Akbar" riefen, wurden diese Terrorattacken ziemlich schnell ISIS zugeschrieben. Ob es sich hier um eine weitere übliche Schock-Strategie der westlichen Mächte handelt, weil Frankreich aus TTIP aussteigen wollte? Russland doch noch irgendwie zum Buh-Mann zu machen und aus Syrien herauszukriegen, nebst des lang ausgeheckten Plans, aus Europa eine totalitäre Festung zu machen? Den europäischen Anfang dieser kranken, psychopathischen Strategie stellte wohl das Charlie Hebdo Attentat dar: Wir sprechen den Opfern dieser schrecklichen Anschläge unser Beileid aus.


Fire

Erneute Anschlagsserie nach "Charlie Hebdo" in Paris: Mehr als 60 Tote und 100 Geiseln - Warnung an Frankreich und Deutschland?

Während des Fußballspiels Deutschland gegen Frankreich ist es vor dem Stadion zu zwei Explosionen gekommen. Die politische Prominenz musste das Stadion in der Pause verlassen. Es soll 40 Tote gegeben haben. Zeitgleich haben in Paris offenbar zwei Schießereien mit mehreren Toten stattgefunden haben. Bei einer Geiselnahme sollen 100 Personen in einem Theater in Gefahr sein.

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© ARDNach dem Fußballspiel liefen die Zuschauer auf das Spielfeld.
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© ARDZuschauer fliehen aus dem Stadion.

Kommentar: Dieses schockierende Szenario ruft Erinnerungen an "Charlie Hebdo" und die Anschläge in Paris von Anfang des Jahres wach, die ebenfalls an mehreren Orten ausgetragen wurden. Ebenfalls ein False Flag? Eine Warnung an Deutschland und Frankreich? Es bleibt abzuwarten... Bereits am Nachmittag hatte es eine Bombendrohung gegeben: In Paris: DFB-Team musste wegen Bombendrohung Hotel verlassen


Snakes in Suits

USA: "Einsatz von US-Bodentruppen erforderlich, um Syrien einzunehmen und zu verwalten"

Die administrative Leiterin der Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten, Deborah Lee James, hat nur zwei Tage nach ähnlichen Äußerungen des US-Verteidigungsministers Ash Carter, in einer Pressekonferenz betont, dass US-Bodentruppen erforderlich seien, um Teile Syriens „einzunehmen“ und „zu verwalten“.

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© DVIDSHUB/CC BY 2.0
Zwei Tage zuvor hatte bereits Verteidigungsminister Carter seine Unterstützung für Präsident Barack Obama erklärt, der bezüglich einer Bodenpräsenz der USA in Syrien seinen „Willen, mehr zu tun“, zum Ausdruck gebracht habe. „Am Ende wird man so kein Territorium einnehmen und - was sehr wichtig ist - kein Territorium verwalten können“, erklärte James gegenüber Reportern im Rahmen der Dubai Airshow:
„Deshalb benötigen wir Stiefel auf dem [syrischen] Terrain. Wir brauchen Bodentruppen im Rahmen dieser Kampagne.“

Was die Unterstützung anbelangt, sollten die USA „die irakische Armee, die Freie Syrische Armee und die Kurden“ im Kampf gegen den IS unterstützen, erklärte die Air-Force-Leiterin. Generalleutnant Charles Q. Brown Jr., der Chef des Zentralkommandos der Air Force, der mit James zusammen die Pressekonferenz bestritt, ergänzte, dass die USA auch die Versorgung ihrer Verbündeten mit neuen Waffen beschleunigen sollten, die im Irak und in Syrien gegen den IS kämpfen. James versprach, diese Forderung umgehend in Washington zur Sprache zu bringen.

„Wir müssen unsere Bemühungen verdoppeln und die Botschaft mit nach Hause nehmen, dass es wichtig sei, wo immer es möglich ist, dies alles viel schneller zu bearbeiten“, so James.

Candle

Das Beste aus dem Web: Helmut Schmidt: Was der Mainstream verheimlicht - Entspannungspolitik und Menschlichkeit

helmut schmidt
Weil wir gestern diesen Nachruf angekündigt hatten, kamen einige Mails von NDS- Lesern. Einer meinte, der Sozialdemokrat Helmut Schmidt sei eines Nachrufs nicht würdig. Da bin ich ganz anderer Meinung. Selbst wenn es von Helmut Schmidt als Leistung nur die Mahnungen der letzten Zeit gegeben hätte, doch bitte nicht wieder zur Konfrontation zwischen West und Ost zurückzukehren und damit alles aufs Spiel zu setzen, was mit der Entspannungs- und Ostpolitik erreicht worden ist, wäre er positiv zu würdigen. Die Idee, die gemeinsame Sicherheit zwischen dem Westen und Russland neu zu beleben, wäre alleine schon eine Nachruf wert. Es gab in Helmut Schmidts politischem Leben noch sehr viel mehr, was positiv zu würdigen ist. Darüber will ich skizzenhaft aus meiner persönlichen Sicht berichten, und dabei kritisches nicht verschweigen.


Von Mai 1974 bis zum 1. Oktober 1982 war ich Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt. Helmut Schmidt war ein ausgesprochen angenehmer Chef; er war trotz erkennbarer Meinungsunterschiede tolerant und offen für kritische Einwände. - Helmut Schmidt war, was seine politischen Einstellungen betraf, eine ambivalente Persönlichkeit. Er hat sehr Vernünftiges, Gutes getan und Wegweisendes gesagt. Und er vertrat Entscheidungen und Meinungen, denen man als kritischer und vernunftbegabter Mensch nicht immer folgen konnte. Mein Eindruck: Helmut Schmidt war oft hin- und hergezerrt - von verschiedenen Einflüssen, Personen und Gruppen. Das geht uns übrigens allen so und ist schon deshalb kein Grund zur radikalen Klage.

An wenigen, aus meiner Sicht relevanten Beispielen will ich die Ambivalenz und guten Seiten sichtbar machen, auch mithilfe einiger teilweise amüsanten Details:

Kommentar: Leider wird in der dominanten medialen Erzählung wenig von den Worten und Taten Helmut Schmidts übrig bleiben, die nicht zu den aktuellen politischen Ziele des "Systems" passen. Siehe auch:


Bomb

Putin warnt USA vor neuen Waffenlieferungen in die Ukraine - Will die USA neue Konflikte provozieren?

Russlands Präsident Wladimir Putin sieht die Gefahr in einer neuen Eskalation in der Ost-Ukraine, falls die USA weiter Waffen in die Region liefern. Putin fordert, dass die Waffenruhe zu einem Frieden genutzt werden sollte. Er US-Kongress hat beschlossen, nun auch tödliche Waffen an die Ukraine zu liefern.

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© EPA/ALEXEI DRUGININ / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOLRusslands Präsident Wladimir Putin, am 10. November in Sotschi.
Russlands Präsident Wladimir Putin ist besorgt über die anhaltenden Waffenlieferungen in die Ukraine. Putin sagte in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax, dass die US-Entscheidung, tödliche Waffen an die Ukraine zu liefern, die Lage im Donbass erneut eskalieren könnte.

Bomb

Rotes Kreuz: "Saudi-Koalition hat 100 Krankenhäuser absichtlich angegriffen" In 7 Monaten!

Laut Auskunft des Internationalen Roten Kreuzes sind seit Beginn der Luftangriffe durch die Saudi-geführte Koalition zirka 100 Krankenhäuser „absichtlich“ bombardiert worden. Das Rote Kreuz rief alle Konfliktparteien zu einem Ende der Kampfhandlungen und verurteilte die Angriffe als “schwerwiegende Verletzung des Völkerrechts”.


Kommentar: Wer da noch von Zufall redet, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank....


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© MSF
Seit März 2015 [Beginn der Saudi-Luftangriffe] haben wir beinahe 100 Angriffe auf medizinische Einrichtungen verzeichnet“, so das Internationale Rote Kreuz (IRK) in einer Pressemitteilung in welcher die Bombardierung des Krankenhauses Al-Thawra in Taez, am vergangenen Sonntag im Südwesten des Landes verurteilt wird.

Al-Thawra ist nach Auskunft des IRK eines der größten Krankenhäuser in der 450.000 Einwohner umfassenden jemenitischen Stadt. Kedir Awol Omar, der stellvertretende Leiter des IRK im Jemen, betonte gegenüber Journalisten:
“Die Angriffe gefährdeten akut das Leben von Patienten und medizinischem Personal."

Kommentar: Wer sich jetzt noch wundert, sollte dringend Politische Ponerologie lesen:
link
© SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Bulb

Moskau: "Europarat betreibt aggressive Geopolitik statt Demokratie und den Schutz der Menschenrechte"

Solange die Frage mit den Russland-Sanktionen ungeklärt bleibt, ist eine vollständige Teilnahme der russischen Delegation an der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) bis auf weiteres undenkbar, teilte der Delegationschef und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, Alexej Puschkow, am Donnerstag mit.

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© PACE official website
Im April 2014 hatte die PACE wegen der Situation in der Ukraine und des Beitritts der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu Russland Sanktionen gegen die russische Delegation verhängt.


Den russischen Parlamentariern wurde das Stimmrecht entzogen. Aus Protest brach die russische Abordnung damals ihre Arbeit ab und verweigerte die Teilnahme an der Sommer- und der Herbsttagung.

2015 wurden die Sanktionen verlängert. Laut PACE-Chefin Anne Brasseur könne die Wiederherstellung der Vollmachten der russischen Delegation im Januar 2016 wieder zur Sprache kommen.

Kommentar: Damit hat Puschkow vollkommen Recht...