Aufmerksame Beobachter der Weltpolitik werden mitbekommen haben, wenn "Terroranschläge" stattfinden, dass westliche Machthaber, für gewöhnlich eine Geschichte darüber parat haben, was geschehen ist und welche Terrorgruppe dafür verantwortlich ist, und dass diese Schilderung dann schnell den Medien und dem Volk vorgesetzt wird. Bei äußerst seltenen Anlässen jedoch gehen derartige Ereignisse mit uncharakteristischem Schweigen aus den Hallen der Macht des Westens einher, zu mindest während der entscheidenden ersten Tage nach dem Ereignis, wenn der Geist des Volkes gegenüber Eindrücken "empfänglich" ist...
So war es der Fall beim Absturz des russischen Flugzeugs über dem Sinai, als westliche Regierungen erstmal fast gar nichts über den Unfall zu sagen hatten, außer, dass er untersucht werden müsse. Das war natürlich schockierend für viele Menschen. Denn schließlich sind vermeintlich dazu da, zuverlässig zu sein und uns die einfachen Schwarz-Weiß-Erklärungen zu geben, die wir alle ersehnen, damit wir wieder im Schlaf versinken können.
Während die russische Regierung wiederholt jeden dringend darum gebeten hat, keine voreiligen Schlussfolgerungen zu treffen bevor eine tatsächliche Untersuchung stattgefunden hat, konnten Beamte der USA sowie der britischen Regierung sich, nach den wenigen Tagen ihres relativen Schweigens, nicht zurückhalten, der Weltbevölkerung die Terrorgefahr unter die kollektive Nase zu reiben.
Kommentar: Auch wir von SOTT sprechen den Opfern unser tiefstes Mitgefühl aus, aber wir sollten auch nicht vergessen, dass die Kriege auf dieser Welt, allen voran jene in Syrien und im Irak, von den USA provoziert und am Leben gehalten, uns erst dieses Problem beschert haben.