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Bomb

Schwerer Anschlag auf einem Marktplatz in Afghanistan: 16 Tote

Wieder kamen in Afghanistan bei einem Anschlag viele Menschen ums Leben. Noch hat sich niemand zu der Tat bekannt. Allerdings ist die Lage vor den Präsidentschaftswahlen im April alles andere als stabil.
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Der Selbstmordattentäter zündete sich auf einem belebten Markt in Maimanah, der Hauptstadt der Provinz Fariab in die Luft. Dabei riss er mindestens 16 Menschen mit in den Tod und verletzte viele weitere Personen. Die Opfer seien auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit gewesen, wie der Vize-Gouverneur der Provinz, Sattar Bares, mitteilte.

Stormtrooper

Öltanker "Morning Glory" wurde von Navy-Seals geentert

Der Tanker sei in dem von Rebellen besetzten Hafen al-Sidra mit illegal verkauftem Öl beladen worden, teilte das Pentagon mit.
hafen al-sider
Der besetzte Hafen von Al-Sider
Bei einer nächtlichen Kommandoaktion haben Spezialeinsatzkräfte der US-Marine den mit libyschem Öl beladenen Tanker Morning Glory im Mittelmeer aufgebracht. Der Einsatz der Navy Seals sei auf Bitten der Regierungen Libyens und Zyperns erfolgt, teilte das US-Verteidigungsministerium am Montagmorgen mit. Der Tanker sei staatenlos gewesen.

Das Kommando der Navy Seals, das zum Sondereinsatzkommando Europa SOCEUR gehört, habe die Morning Glory am Sonntagabend in internationalen Gewässern südöstlich von Zypern geentert, hieß es. Der Einsatz sei von US-Präsident Barack Obama selbst genehmigt worden. Niemand sei verletzt worden.

TV

SOTT Fokus: Pussy Riot: Eine bewusst gelenkte Kampagne, um das Feindbild vom "bösen Putin" zu verstärken

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Sehen Sie im unten angeführten Video-Bericht ein Beispiel dafür, wie prominente Personen von den gelenkten Mainstream-Medien dafür bezahlt werden, eine Meinung zu einem politischen Vorfall abzugeben, der den Westmächten in so fern in die Hände spielt als damit auf die Meinung der Bevölkerung aktiv und bewusst Einfluss genommen wird, und somit das künstlich erschaffene Feindbild "Putin und Russland" in den Köpfen der Menschen verankert wird, so dass sie die psychopathischen Kriege der Regierungen billigen.

Wenn man sich vor Augen führt, dass dieser Vorfall schon eine ganze Weile zurückliegt, und nun das Ergebnis sehen kann, nämlich, den Putsch, den die USA in der Ukraine verursacht, und dass all diese Manöver darauf ausgerichtet sind, Russland zu schwächen und Russland als "das Böse" hinzustellen, nehmen kleine Vorfälle wie dieser, bei dem offenbar wird, dass staatliche Medien Prominente bezahlen, um diese Anti-Russland-Propaganda voranzutreiben, eine ganz neue Form an. Sie enthüllen die Taktiken der Machthaber, sie enthüllen, wie mit allen Mitteln versucht wird die Menschen aus jeder nur möglichen Richtung für dumm zu verkaufen und davon abzulenken, was "ihre gewählten Regierungen" mit den ihnen verliehenen Ämtern - und dazu noch hoch bezahlt - wirklich die ganze Zeit tun. Alles woran sie interessiert sind, ist die Ausweitung ihrer Macht und alles was sie antreibt ist ihre Gier. Dabei zetteln sie immer und immer wieder neue Kriege an, zerstören ganze Länder, ermorden massenweise Menschen - und erzählen ihren eigenen Bürgern, dass es ihnen um Menschenrechte und Demokratie geht, und dass sie ihre Bürger nur beschützen wollen.

Wir erinnern uns alle an die Pussy Riot - Kampagne. In den westlichen Medien wurde sie weithin betitelt als eine "erwachende Protestgeneration", eine "Emanzipation auf Russisch", eine "Kunstrichtung", und als "sinnlich".

Dominoes

Nach Referendum auf der Krim: Sanktionen gegen Russland werden beschlossen von EU und Amerika

Drapeau Ukraine Union européenne
© Inconnu
Europa reagiert auf das prorussische Votum auf der Krim: Die EU hat neue Sanktionen gegen Moskau beschlossen. Die Außenminister einigten sich auf eine Liste von 21 Personen, gegen die Einreiseverbote verhängt und deren Konten gesperrt werden. Auch die USA verhängen Strafmaßnahmen.

Brüssel/Washington - Was sie Russland seit Tagen ankündigen, setzen die EU-Außenminister nun in die Tat um: Als Reaktion auf das Referendum auf der Krim und eine drohende Annexion durch Russland hat die Europäische Union Sanktionen gegen Moskau beschlossen. Die EU-Außenminister einigten sich am Montag in Brüssel auf eine Liste von 21 Personen, gegen die Einreiseverbote verhängt und deren Konten gesperrt werden.

Mit den Sanktionen solle eine unmissverständliche Botschaft an Moskau gesandt werden, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nach der Entscheidung. Laut dem SPD-Politiker sind 13 Russen und acht Spitzenpolitiker der Krim betroffen. Zehn Personen aus Russland seien Duma-Angehörige und Angehörige des Föderationsrats, drei weitere hohe Militärs, unter ihnen der Kommandeur der Schwarzmeerflotte.

Kommentar: "Verfassung gilt und Verfassung gilt nicht": Gysi kritisiert Merkels Sicht auf die Ukraine


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Syrische Truppen nehmen Jabrud ein - Ehemalige Rebellenhochburg

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© AFP„Victory“: Ein syrischer Soldat posiert auf den verlassenen Straßen in der Grenzstadt Jabrud.
Das syrische Militär ist auf dem Vormarsch: Jetzt nahmen die Truppen des Präsidenten Assad eine Stadt in der Nähe der libanesischen Grenze ein. Tausende fliehen, die Kämpfe erreichen mittlerweile auch den Libanon selbst.

Beirut - Syrische Regierungstruppen haben nach Angaben des Staatsfernsehens die strategisch wichtige Rebellenhochburg Jabrud an der Grenze zum Libanon erobert. Einen Tag nachdem Regierungstruppen in die östlichen Stadtteile eingedrungen waren, hätten sich die Rebellen zurückgezogen, bestätigte eine militärische Quelle der Nachrichtenagentur Reuters. Auch ein Kämpfer der islamistischen Al-Nusra-Front, einem Ableger der Terrororganisation Al-Kaida in Syrien, bestätigte Reuters, dass sich die Kämpfer in die umliegenden Dörfer zurückgezogen hätten.

Die Einnahme von Jabrud gilt für Präsident Baschar al-Assad als wichtiger Schritt im Kampf gegen seine Gegner. Denn damit könnte er eine aus dem Libanon kommende Versorgungsleitung der Aufständischen kappen. Die 50.000-Einwohner-Stadt liegt etwa 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt Damaskus. Die letzte syrische Rebellenhochburg an der Grenze zum Libanon befindet sich nahe einer Autobahn, die Damaskus mit der früheren Wirtschaftsmetropole Aleppo im Norden und der Mittelmeerküste im Westen verbindet.

Satellite

Störmanöver auf russischen Fernsehsatelliten von West-Ukraine

störbild, fernsehrauschen
© Ria Novosti
Das russische Ministerium für Kommunikation hat das Gebiet in der Ukraine ermittelt, von wo aus versucht worden war, funkelektronische Kampfmittel gegen einen russischen Fernsehsatelliten einzusetzen.

Das versuchte Störmanöver gegen russische Sende-Satelliten bedeute einen Verstoß gegen die Satzung des Internationalen Fernmeldevereins vom 22. Dezember 1992, hieß es.

Laut früheren Berichten wurde von westukrainischem Territorium aus ein Angriff mit funkelektronischen Kampfmitteln auf russische TV-Satelliten versucht. „Personen, die derartige Entscheidungen treffen, sollten sich über deren Folgen im Klaren sein“, hieß es bei der Behörde.

Kommentar:

Die Lüge von dem "illegalen Referendum" auf der Krim: Erschreckend verkehrte Welt der Medien und unserer Regierung


Bullseye

Hackerangriff auf Nato-Internetseiten, angeblich von prorussischer Spezialeinheit

Brüssel - Mehrere Internetseiten der Nato sind in der Nacht stundenlang durch Hackerangriffe lahmgelegt worden. Zu der Cyberattacke unmittelbar vor dem Referendum über einen Anschluss der Krim an Russland bekannte sich eine Organisation, die sich «Cyber Berkut» nannte. Der Name erinnert an eine prorussische Spezialeinheit der ukrainischen Miliz, die nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch aufgelöst worden war. Die wichtigste Internetseite des Bündnisses ( www.nato.int) funktionierte wieder, obwohl die Angriffe fortgesetzt würden, hieß es vonseiten der Nato.

dpa

Snakes in Suits

Bundestag hebelt Bürgerrecht aus - Bewusst und vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen

In gerade einmal 53 Sekunden hat der Bundestag im vergangenen Juni ein Auskunftsrecht für Bürger und Journalisten ausgehebelt. Dadurch sollte offenbar verhindert werden, dass ein kritischer Bericht über die Fraktionsfinanzen an die Öffentlichkeit gelangt. Die Nacht- und Nebelaktion war derart gut getarnt, dass sie bis jetzt niemandem auffiel.

Es ist Freitag, der 14. Juni 2013, 0:25 Uhr. Im Deutschen Bundestag herrscht gähnende Leere, nur in den ersten Reihen harren noch zwei Dutzend Volksvertreter aus. Gleich werden sie in einer ganz großen Koalition ein Bürgerrecht aushebeln.
Screenshot Deutscher Bundestag
Screenshot Deutscher Bundestag
"Wir kommen zur Schlussabstimmung," ruft Bundestagsvizepräsident Eduard Oswald in den fast verwaisten Saal.

Dann geht es ganz schnell. Eine Debatte ist nicht vorgesehen, die Reden werden "zu Protokoll gegeben", wie es so schön heißt. Deswegen kommt der Vizepräsident gleich zum Punkt:

Bulb

Das Beste aus dem Web: Die Lüge von dem "illegalen Referendum" auf der Krim: Erschreckend verkehrte Welt der Medien und unserer Regierung

Die Medien der Bundesrepublik leiden in Sachen Ukraine, Krim und dem anstehenden Referendum unter einer nie für möglich gehaltenen Amnesie und Einseitigkeit bis hin zur Hetze im Kern des Mainstreams; und einer ebenso unglaublichen Unbedarftheit und Ahnungslosigkeit bei den abschreibenden Medien. Fakten werden dreist ersetzt durch Stimmungsmache, obwohl die Leser auch bei FAZ und ZEIT bereits auf die Barrikaden gehen. Schauen wir uns das Referendum mal näher an.
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Verfassung hin oder her?

Die Putschisten in Kiew behaupten, die Unabhängigkeit der Krim widerspräche der ukrainischen Verfassung, haben aber wie jeder weiß, gemäß dieser Verfassung selber überhaupt keine Autorisierung. Nach genau dieser Verfassung ist Janukowitsch noch Präsident. Der SPIEGEL schrieb: „Nach der gültigen ukrainischen Verfassung (Artikel 108) kann die Amtsperiode des Präsidenten aber nur aus vier Gründen vorzeitig enden: wegen Rücktritts, aus gesundheitlichen Gründen, im Zuge eines Amtsenthebungsverfahrens oder wenn der Amtsinhaber verstirbt.„ - und Putin habe zwar „juristisch Recht“, aber „Eine andere Frage ist, inwieweit diese Sicht in revolutionären Zeiten politisch maßgeblich ist...“ Tja, was denn nun? Entweder die Verfassung gilt, dann muss Steinmeiers Vereinbarung vom 20. 2. 2014 umgesetzt und Janukowitsch zurückgeholt werden; oder sie gilt nicht, dann tut die Krim was vernünftig und „politisch maßgeblich“ ist, nämlich sich vor den Rechtsradikalen zu schützen. Apropos Verfassung: Die Putschisten in Kiew lösten vorletzte Woche bereits das Verfassungsgericht auf und verfolgen jetzt die Richter. Ein in der Geschichte beispielloser Gewaltakt, den nicht einmal einer der schlimmsten faschistischen Diktatoren, Pinochet, unternahm.


Vader

Psychopatische Profitgier: Folterhäuser in Kolumbien entdeckt, um Menschen zum Schweigen zu bringen und zu beseitigen

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© YouTubeBajamar, Stadtteil der Hafenstadt Buenaventura
Krise durch Paramilitär-Gewalt in Buenaventura. Bevölkerung weist auf den Hafenausbau als Hintergrund hin

Buenaventura, Kolumbien. Die Polizei hat in der pazifischen Hafenstadt Buenaventura vier Häuser gefunden, in denen Paramilitärs Menschen bei lebendigem Leib zerstückelt haben. Fast ein Dutzend Körperteile sind außerdem in den letzten Wochen am Strand entdeckt worden. Über die Existenz von "casas de pique" ("Hackhäuser") in den armen Vierteln sprechen die Einwohner von Buenaventura bereits seit langem. Dort bekäme die Nachbarschaft die Schreie der Opfer mit und auch, wie die Täter mit Tüten und Macheten nachts, aber auch tagsüber ein- und ausgingen, berichtete die Mutter eines Opfers.