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Ambulance

Bombenanschlag in Wolgograd: Mindestens sechs Tote

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© mchs.gov.ru
Bei der Explosion eines Busses in der südrussischen Stadt Wolgograd sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Sieben weitere Menschen wurden offenbar verletzt. Im Bus hatte sich offenbar Sprengststoff befunden. Ein Terror-Anschlag wird vermutet.

Bei der schweren Explosion eines Busses in der russischen Stadt Wolgograd sind einem Bericht der Internetseite www.gazeta.ru mindestens zehn Leute ums Leben gekommen, 18 wurden verletzt. In Medienberichten war zuvor noch die Rede von sechs Toten und mehr als 20 Verletzten gewesen. Nach Angaben von Ermittlern handelt es sich um einen Terroranschlag. Eine „Schwarze Witwe“ eines Terroristen habe das Attentat am Montag verübt, teilten Ermittler der Agentur Interfax zufolge mit.

Das Unglück ereignete sich gegen 14.05 Uhr (Ortszeit) an der Haltestelle Lesobasa im Rote-Armee-Bezirk am Stadtrand von Wolgograd, schreibt die Newsseite „RBC“. Mehr als 20 Passagiere seien verletzt worden, darunter sieben lebensgefährlich, teilten Behörden am Montag Medien zufolge mit. Laut Medienberichten sollen etwa 40 Passagiere im Bus gewesen sein.

Folder

Abgesagte Wahl auf den Malediven: Favorisierter Kandidat fordert Rücktritt des Präsidenten

Die Präsidentenwahl auf den Malediven wurde von der Polizei verhindert, das Land ist in einem Schwebezustand. Der favorisierte Kandidat für das Präsidentenamt fordert nun den Rücktritt des amtierenden Präsidenten und bezichtigt ihn einer Verschwörung zur Verhinderung der Wahl.
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© ReutersPro-Nasheed-Demonstranten: "Wahlen jetzt" steht auf dem Schild.
Male - Der als Favorit gehandelte Kandidat für das Amt des Präsidenten der Malediven fordert den sofortigen Rücktritt des derzeitigen Amtsinhabers Mohamed Waheed Hassan. Kandidat Mohamed Nasheed fordert zudem, dass der Sprecher des Parlamentes die Regierungsgeschäfte vorübergehend übernehmen und Neuwahlen einleiten solle.

Nasheed wandte sich selbst an die Presse, einen Tag, nachdem die Polizei die eigentlich angesetzte und mit viel Aufwand vorbereitete Präsidentenwahl unterbunden hatte. Nasheed beschuldigte den derzeitigen Präsidenten Waheed Hassan, gemeinsam mit dem Verteidigungsminister und dem Polizeichef die Wahl verhindern zu wollen. Ein Sprecher Waheed Hassans wies die Vorwürfe zurück.

Stormtrooper

Das Beste aus dem Web: Die Aufrüstung der Diktatur USA gegen die eigenen Bürger: FEMA-Camps, Millionen Särge und Milliarden Gewehrkugeln

Die USA rüsten für die finale Katastrophe und innere Unruhen. Heimatschutzbehörde orderte 1,6 Milliarden Geschosse. - Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt wurden über 800 sogenannte FEMA-Camps errichtet und mehrere Millionen Plastik-Särge bestellt. Die FEMA-Verordnungen können die USA jederzeit in eine Diktatur verwandeln unter Abschaffung sämtlicher Freiheits- und Bürgerrechte.

Treffen die USA Vorkehrungen für einen Aufstand? Diese Frage bewegt immer mehr besorgte Amerikaner.
FEMA detention camp
In den USA sind bereits über 800 FEMA Camps fertiggestellt worden - die amerikanische Version von Konzentrationslagern. Außerdem wurden mehrere Millionen Plastiksärge bestellt, die auf die Lager verteilt werden.
Bereits im Frühjahr orderte die Heimatschutzbehörde (DHS) 1,6 Milliarden Gewehrkugeln, was selbst die konservative "Forbes" auf den Plan rief mit der Frage: Wofür braucht die DHS so viel Munition? Hier sei Aufklärung notwendig. Doch die ist bisher nicht erfolgt.

Besonders pikant: Bei der Muntion handelt es sich teils um sogenannte Hohlspitzgeschosse. Lieferant ist der US-Waffenproduzent ATK. Die Firma brüstet sich mit dem Slogan: „Optimale Penetration für finale Wirkung“.

Geächtete Kriegswaffen

Solche Geschosse sind laut internationalen Abkommen sogar bei Kriegen geächtet, wegen ihr grauenvollen Verletzungen, welche praktisch immer einen qualvollen Tod zur Folge haben. Warum nun ausgerechnet die Heimatschutzbehörde so viel tödliche Munition braucht, ist bis heute unbeantwortet.

War Whore

USA töteten mehr Zivilisten mit Drohnen als bisher bekannt

drones USA
© Salon
Der Tod kommt oft aus der Luft. Tausende Menschen sind bei Drohnen-Attacken der USA in Pakistan und Jemen bislang getötet worden. Jetzt berichten UN-Ermittler, dass unter ihnen deutlich mehr Zivilisten sein sollen als bislang befürchtet.

Drohnen gehören zu den lautlosesten Waffen auf den Schlachtfeldern des 21. Jahrhunderts. Hochauflösende Kameras verfolgen über Stunden hinweg jede Bewegung eines Verdächtigen am Boden. Weit weg vom Einsatzgebiet der fliegenden Waffe sitzt der "Pilot" der Drohne vor seinen Computern. Irgendwann entscheiden seine Vorgesetzten, ob und wann die Drohne eine Rakete auf ihr Ziel abfeuert. Der Tod kommt per Knopfdruck - unbemerkt und präzise.

Dass die USA immer wieder Terrorverdächtige ohne Gerichtsverfahren per Drohnenschlag töten, wird häufig kritisiert. Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen (hier als PDF) gibt dieser Kritik nun neue Nahrung. In einem 24-seitigen Papier kommt der UN-Sonderberichterstatter zu Menschenrechten bei der Bekämpfung von Terrorismus, Ben Emmerson, zu dem Schluss, dass weit mehr Zivilisten bei US-Drohnenattacken getötet wurden als bisher bekannt.

Pumpkin

Berlusconi will gemeinnützige Arbeit leisten

Da er wegen Steuerbetrugs rechtskräftig verurteilt ist, droht Italiens Ex-Premier Berlusconi Hausarrest - außer, er entscheidet sich für Sozialstunden. Genau dies hat der 77-jährige Milliardär nun nach Auskunft seines Anwalts getan.

Der wegen Steuerbetrugs verurteilte ehemalige Regierungschef Italiens will offenbar keinen Hausarrest. Stattdessen wählte er den Dienst für das Gemeinwohl. Ein entsprechender Antrag werde innerhalb der nächsten Woche beim zuständigen Mailänder Gericht gestellt, sagte sein Anwalt Franco Coppi der Nachrichtenagentur AGI. Anschließend solle es noch um Details gehen.

Berlusconi war im August wegen eines Steuerdelikts bei seinem Medienunternehmen „Mediaset“ rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafe wurde später auf ein Jahr reduziert. Wegen seines hohen Alters von 77 Jahren kann er nun zwischen Hausarrest oder gemeinnütziger Arbeit wählen. Doch der dreimalige Regierungschef muss sich bis spätestens Mitte Oktober entscheiden, wie er seine Strafe ableistet. Der Sozialdienst hätte laut italienischen Medienberichten für Berlusconi den Vorteil, dass er mit einer Verkürzung der Strafe und weniger strengen Regeln rechnen kann.

Snakes in Suits

Mailänder Berufungsgericht: Zwei Jahre Ämterverbot für Berlusconi

Berlusconi
© dpaKein Kommentar...
Das Berufungsgericht hat gesprochen: Der ehemalige italienische Regierungschef Berlusconi darf zwei Jahre lang kein öffentliches Amt ausführen. Der Staatsanwalt setzt sich mit seinen Forderungen durch. Zudem droht dem Medienzar der Ausschluss aus dem Senat.


Der wegen Steuerbetrugs verurteilte frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi soll zwei Jahre lang keine öffentlichen Ämter mehr ausüben. Das entschied ein Mailänder Berufungsgericht nach einer Anhörung. Es folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Die Verteidigung des dreifachen Regierungschefs hatte verlangt, das Verbot auf das gesetzliche Minimum von einem Jahr zu begrenzen. Berlusconis Anwalt Niccolò Ghedini kündigte nach der Urteilsverkündung an, vor dem Kassationsgericht in Rom die Annullierung des Ämterverbots beantragen zu wollen. Die Anwälte dürften dafür die in einigen Wochen erwartete schriftliche Begründung des Mailänder Richterspruchs abwarten.

Nuke

Gefährdung des Pazifiks: China hält rechtliche Schritte vor, wenn sich nichts am Krisenmanagement in Fukushima ändert

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© dpaDie Japaner bekommen die Lage in Fukushima nicht unter Kontrolle. Nun fürchten die Chinesen, dass der Pazifik zerstört wird – mit unabsehbaren Folgen für die Menschheit.
China will dem „unverantwortlichen Treiben“ der japanischen Regierung nicht länger nur zusehen: Die Weltgemeinschaft müsse verhindern, dass Japan durch das Ablassen hoch radioaktiver Stoffe den Pazifik zerstöre. Dies könne Folgen für die menschliche Fortpflanzung haben.

In einem Artikel für China Daily schlägt ein Forscher aus Shanghai Alarm wegen der Lage in Fukushima: Die japanische Regierung und die Betreiber-Firma des zerstörten KKW gefährden das Ökosystem des Pazifik. Dies sei nicht hinnehmbar. Yu Zhirong schreibt:
„Der pazifische Ozean gehört nicht Japan. Er gehört der internationalen Gemeinschaft gemeinsam. Der Schutz der Umwelt im Pazifik ist fundamental notwendig für die Sicherheit und die Fortpflanzung der Menschheit...Im July 2012 sind an Seelöwen in Alaska unerklärliche Zeichen von Immun-Schwäche aufgetaucht...Forscher glauben, dass die rätselhaften Erkrankungen etwas mit der radioaktiven Verseuchung durch Fukushima zu tun haben...Noch gibt es für diese Vermutung keine Beweise...Die japanische Regierung hat versprochen, die radioaktiven Schäden der Nuklear-Katastrophe von Fukushima bis Ende 2014 zu beheben...Bis jetzt tut die Regierung nichts anders, als verseuchtes Wasser in den Pazifik zu pumpen.“

Pumpkin

Datensammler Nimmersatt NSA: Spam-Mails bereiten uns Probleme

Die Sammelleidenschaft des US-Geheimdienstes NSA kennt offenbar keine Grenzen. Laut einem Bericht der „Washington Post“ greifen die Agenten in großem Stil auch Kontaktlisten von E-Mail-Konten und Messaging-Diensten ab.
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© AFPDer neue NSA-Wahnsinns-Komplex im Salt Lake Valley bleibt wegen technischen Problemen noch geschlossen. Schon bald scheint die NSA die Daten-Infrastruktur aber zu brauchen.
WashingtonDer US-Geheimdienst NSA sammelt nach einem Bericht der „Washington Post“ weltweit hunderte Millionen von Kontaktlisten aus E-Mail- und Messaging-Diensten. Viele Konten gehörten Amerikanern, schrieb das Blatt online am Dienstag. Die Informationen stammten von hohen Geheimdienstmitarbeitern und aus streng geheimen Dokumenten des Informanten Edward Snowden.

An einem einzigen Tag im vergangenen Jahr habe die NSA mehr als 444.000 E-Mail-Adressbücher bei Yahoo, mehr als 100.000 bei Hotmail, über 82.000 bei Facebook, gut 33.000 bei Gmail und fast 23.000 bei anderen nicht genannten Dienstleistern gesammelt. Das gehe aus einer Präsentation der NSA hervor. Es sei die übliche Ausbeute eines Tages, heißt es laut Washington Post. Damit wären das hochgerechnet mehr als 250 Millionen E-Mail-Adressbücher im Jahr.

Sheriff

Kreditwürdigkeit: Fitch droht USA mit Herabstufung wegen Haushaltsstreit

Die Rating-Agentur Fitch erwägt eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA. Grund sei der andauernde Streit um den US-Haushalt.

Wegen des andauernden Streits über die Erhöhung der Schuldenobergrenze droht die Rating-Agentur Fitch den USA mit einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Fitch führte die US-Bonität zwar vorerst weiter mit der Bestnote AAA, senkte den Ausblick aber auf negativ. "Die US-Behörden haben die Schuldenobergrenze nicht rechtzeitig angehoben", begründete die Rating-Agentur den Schritt.

"Obwohl Fitch weiter davon ausgeht, dass die Schuldenobergrenze bald angehoben wird, könnte die waghalsige Politik und die verringerte finanzielle Flexibilität das Risiko eines US-Zahlungsausfalls erhöhen", hieß es in einer Mitteilung.

USA

Obamas aggressiver Krieg gegen die Pressefreiheit

US-Präsident Barack Obama führt laut einem Bericht des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) einen „aggressiven Krieg“ gegen die Pressefreiheit. In ihrem ersten ausführlichen Bericht über die Pressefreiheit in den USA geht die Organisation mit Obama und seiner Regierung hart ins Gericht. (1)
Barack Obama
© Desconocido
„Der Kampf dieser Regierung gegen durchgesickerte Informationen und andere Bemühungen, Informationen zu kontrollieren, ist der aggressivste seit der Regierung Nixon“, schrieb Hauptautor Leonard Downie Jr., ein ehemaliger Redakteur der Washington Post.

Der am Donnerstag veröffentlichte Bericht bezieht sich unter anderem auf sechs Regierungsangestellte und zwei Auftragnehmer, darunter auch den Spionage-Enthüller Edward Snowden, die seit 2009 unter dem Spionagegesetz von 1917 strafrechtlich verfolgt werden. Alle bisherigen Regierungen zusammen hatten insgesamt nur drei solcher Fälle verfolgt, bei denen es um klassifizierte Informationen ging, die an die Presse weitergereicht wurden.

Journalisten fühlen sich auch durch die von Snowden enthüllte Überwachung des Telefon- und E-Mail-Verkehrs durch den Geheimdienst NSA in ihrer freien Berufsausübung bedroht. Die amerikanische Nachrichtenagentur AP hatte etwa im Mai erfahren, dass zwanzig ihrer Telefonleitungen in New York, Washington und im US-Staat Connecticut vom US-Justizministerium im Jahr 2012 über einen Zeitraum von zwei Monaten überwacht worden waren.

Die Richtlinien der Obama-Regierung über den Kontakt zu Journalisten „vereiteln eine freie und offene Diskussion, die in einer Demokratie notwendig ist“, heißt es in einem Brief des CPJ an den Präsidenten.