PuppenspielerS


Windsock

Unlautere Mittel scheinen Windkraftbetreibern nicht fremd zu sein

Windkraftbetreiber bekämpfen Widerstand der Bürger offenbar mit unlauteren Methoden. Ein Referent hat in einem Seminar des Bundesverbands Windenergie (BWE) „Dirty Tricks" empfohlen. Man solle ruhig auch mal mit „Kanonen auf Spatzen schießen“.
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© Reimer Stecher
Windkraftbetreiber diskutieren offenbar, den Widerstand von Bürgerinitiativen gegen Windräder mit zweifelhaften Methoden zu überwinden. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins FOCUS soll ein Referent in einem Seminar des Bundesverbands Windenergie (BWE) „Dirty Tricks" empfohlen haben.

Die BWE-Veranstaltung mit dem Titel „Wen muss ich mir zum Freund machen?“ schulte Unternehmen im Umgang mit Gegnern. Im Krieg und in der Liebe sei „alles erlaubt“, so der PR-Mann aus der Branche. „Wenn Sie einen Wahlkampf führen, wenn Sie um Akzeptanz kämpfen gegen eine Bürgerinitiative, dann ist das ein Krieg, und da müssen Sie auch keine Scheu davor haben, dass Sie zu unlauteren Mitteln greifen“, sagte der Referent angeblich den 20 Zuhörern. Man solle ruhig auch mal mit „Kanonen auf Spatzen schießen“.

Stock Down

Euro Schlamassel: Wirtschaftsforscher sind der Meinung, dass Deutschland das Schlimmste noch bevorsteht

Wirtschaftsforscher: Das Schlimmste der Krise kommt noch. „Was die finanziellen Belastungen Deutschlands angeht, so steht das Schlimmste wohl noch bevor.“ - „Die Befürchtung, die es im Sommer gab, dass das Ganze auseinanderfliegt, hat sich gelegt.“
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© Unbekannt
Deutsche Wirtschaftsforscher haben der Aussage von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier widersprochen, wonach der Höhepunkt der Krise in Europa überwunden sei. „Die Rezession setzt sich in den südeuropäischen Problemländern fort, die Schuldenstände steigen, insofern würde ich nicht sagen, dass das Schlimmste vorbei ist“, sagte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagsausgabe). Auch Kai Carstensen, Konjunkturchef des Ifo-Instituts, verwies auf die hartnäckige Rezession und die Kosten der „Euro-Rettung“. „Was die finanziellen Belastungen Deutschlands angeht, so steht das Schlimmste wohl noch bevor.“ Nach einer Berechnung des Ifo-Instituts summieren sich die jüngst vereinbarten Erleichterungen für Griechenland auf einen impliziten Schuldenschnitt zulasten der öffentlichen Gläubiger von 47 Milliarden Euro. Daran sei Deutschland mit knapp 14 Milliarden Euro beteiligt.

Dollars

Manipulation in der Wissenschaft: Analyse bestätigt Hunderte gefälschte Studien zugunsten von Forschungsgeldern

Jährlich werden Hunderte von wissenschaftlichen Veröffentlichungen ohne Begründung zurückgezogen. Während es sich bei vielen Studien aus der Biomedizin um Flüchtigkeitsfehler handelt, weisen andere ein hochgradiges wissenschaftliches Fehlverhalten auf. Was verleitet Wissenschaftler zu solchen Datenfälschungen? Welchen Studien kann man vertrauen?
korruption, manipulation in wissenschaft
Gefälschte Studien: Manipulation in der Wissenschaft
Betrug in der Wissenschaft: Hunderte gefälschte Studien

Manchmal hören wir von Studienergebnissen, die uns an unserem gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Altbekanntes wird plötzlich umgekehrt oder erscheint schier unlogisch und nicht nachvollziehbar. Andere Studienergebnisse und Statistiken nehmen wir wiederum fraglos hin, schliesslich handelt es sich um Wissenschaft. Die Wissenschaft bemüht sich um Fakten und Beweise. Oder etwa nicht? Wie vertrauenswürdig sind wissenschaftliche Studien wirklich? Wie gross ist der Spielraum zwischen Wahrheit und Betrug, wenn wirtschaftliche Interessen, persönliche Vorteile und der damit verbundene Publikationszwang ins Spiel kommen?

Das Fachmagazin Nature machte bereits im Jahr 2011 darauf aufmerksam, dass jährlich etwa 300 wissenschaftliche Publikationen zurückgezogen werden. Als Begründung werden zumeist Flüchtigkeitsfehler angegeben. Tatsächlich soll es sich jedoch in vielen Fällen um bewusste Fälschungen von Daten aus wirtschaftlichen Motiven handeln. Hinter manipulierten Ergebnissen stecken häufig Forschungsförderungen in Millionenhöhe. Anstatt für solche Geldgeschäfte jedoch angemessene Strafen zu erhalten, müssen überführte Wissenschaftler mehrheitlich nicht einmal Stellung beziehen und dürfen sogar ihre Tätigkeit weiter ausüben. Wie kann das sein?

Kommentar:
Korruption der Wissenschaft: Gefälschte Studien sind weit verbreitet
Korruption der Wissenschaft: Wie (Junk) Science funktioniert
Untergang der Menschheit durch Korruption der Wissenschaft?


War Whore

Kampfdrohnen wird es bald für Deutschland geben

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© dpaDiese Drohne ist für die USA im Einsatz. Rund 3000 Menschen starben in US-Präsident Obamas erster Amtszeit durch den Einsatz von Drohnen im sogenannten Antiterrorkampf, oder der Kampf um Terror zu verbreiten und unschuldige zu töten
Bundesverteidigungsminister De Maizière hat in Medien die Pläne der Bundesregierung zu Kauf und Entwicklung von Kampfdrohnen verteidigt. Offenbar sind diese deutlich weiter fortgeschritten als bisher bekannt.

Berlin - Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat die geplante Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr verteidigt. „Unbemannte, bewaffnete Luftfahrzeuge unterscheiden sich in der Wirkung nicht von bemannten. Immer entscheidet ein Mensch, eine Rakete abzuschießen“, sagte er der Bild-Zeitung.

Der Grünen-Verteidigungsexperte und ehemalige UN-Sondergesandte für Afghanistan, Tom Koengis, nannte bewaffnete Drohnen dagegen völkerrechtlich bedenklich. Die rechtlichen Grauzonen für mögliche Waffeneinsätze würden damit vergrößert, sagte er der Chemnitzer Freien Presse.

Kommentar: Wahrscheinlich sucht De Maizière "Abenteuerspielzeuge":

Deutsche Soldaten sind Weicheier - Fast-Aussage de Maizières


Vader

Todesurteile in Ägypten lösten Krawalle aus - 30 Tote und Hunderte Verletzte

Mindestens 30 Tote und Hunderte Verletzte: Die Todesurteile gegen Fußballfans haben Krawalle in Port Said ausgelöst. Ägyptens Regierung erwägt, den Notstand auszurufen.
demonstranten, ägypten
© Ed Giles/Getty Images
Wegen tödlicher Krawalle nach einem Fußballspiel vor knapp einem Jahr sind in Ägypten 21 Menschen zum Tode verurteilt worden. Die Urteilsverkündung in Kairo wurde vom Staatsfernsehen direkt übertragen. Für 52 weitere Angeklagte fällt der Richterspruch am 9. März. Den Angeklagten wird vorsätzlicher Mord und illegales Tragen von Waffen vorgeworfen.

Nach der Urteilsverkündung brachen in der Stadt Port Said gewalttätige Proteste aus. Angehörige der Verurteilten stürmten das Gefängnis der Stadt und versuchten die Angeklagen zu befreien. Dabei wurden mindestens 30 Menschen getötet, etwa 300 Menschen wurden verletzt.

Dominoes

Präsident Mursi lässt Militär in Suez anrücken

In der ägyptischen Stadt Suez ist am frühen Samstagmorgen die Armee aufmarschiert. Vorangegangen waren Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten mit mehreren Toten.


Santa Hat

Einige Außenministerien Europas warnen vor Terrorgefahr in Bengasi - Konkrete Hinweise werden nicht genannt

Außenminister Westerwelle spricht von einer "delikaten Lage". Offenbar gibt es konkrete Terrordrohungen gegen Deutsche und Bürger anderer westlicher Staaten. Diese sollten Bengasi sofort verlassen.

Seit dem Geiseldrama in Algerien herrscht in Nordafrika erhöhte Alarmbereitschaft. Nun haben die Regierungen Deutschlands und anderer westlicher Staaten ihre Staatsbürger wegen einer konkreten Bedrohung dazu aufgerufen, die Region um die Hafenstadt Bengasi umgehend zu verlassen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sprach bei einem Besuch in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon von einer "ernsten und delikaten Lage". Die Warnung sei aufgrund von "verschiedenen Hinweisen" erfolgt. Konkreter wurde Westerwelle nicht. Das Auswärtige Amt geht von nur wenigen Deutschen in Bengasi aus, konnte aber keine genaue Zahl nennen.

Am Nachmittag hatte zuerst das britische Außenminister zum verlassen Bengasis und der umliegenden Küstenregion aufgerufen. "Wir sind über eine spezifische und unmittelbare Bedrohung für westliche Staatsbürger in Bengasi informiert", hieß es. Nur wenig später meldete das Auswärtige Amt im Internet eine "unmittelbare konkrete Bedrohung westlicher Staatsangehöriger in Bengasi".

Kommentar: Die Informationen sind wie immer unbestätigt und auf welche "Hinweise", wie im Text geschrieben wurde, reagiert wird, ist nicht ersichtlich.


Stormtrooper

"Jämmerlicher Feigling" Prinz Harry und Diana würde sich im Grabe umdrehen

Taliban spotten über Prinz Harry, weil der sich rühmt, in Afghanistan an tödlichen Einsätzen teilgenommen zu haben. Er sei ein "Feigling", seine Worte eine Beleidigung aller "echten Krieger". Auch in der Nato in Kabul ist man nicht glücklich über die Äußerungen des adligen Soldaten.
prince harry
© AP
Kaum ist Prinz Harry, 28, von seinem zweiten Einsatz in Afghanistan zurück in England, deutet er gegenüber britischen Medien an, auf Taliban geschossen und sie getötet zu haben. Insgesamt vier Monate war er im südafghanischen Helmand stationiert, als Co-Pilot eines "Apache"-Kampfhubschraubers.

Über seinen Auftrag in der unruhigen Provinz sagte er der BBC: "Wenn da Leute sind, die unseren Jungs etwas Böses wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel." Es sei darum gegangen, "ein Leben zu nehmen, um eines zu retten". Auf die Frage der Nachrichtenagentur Press Association, ob er als Bordschütze auch getötet habe, sagte er: "Ja, so wie viele andere auch." Wer versucht habe, seinen Kameraden etwas anzutun, sei "ausgeschaltet worden".

Heart - Black

Herzloser japanischer Finanzminister: "Alte Menschen sind eine Last fürs Land und sollten sich beeilen und sterben"

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© EPA
Die neue japanische Regierung existiert seit gerade einmal einem Monat, schon hat sie viele Millionen Wähler zutiefst beleidigt: Finanzminister Taro Aso sagte am Montag, alte Menschen sollten "sich beeilen und sterben", um dem Land nicht zur Last zu fallen.

Die Aussagen stammen von einem Treffen des nationalen Rats zur Reform der Sozialversicherung, berichtet der Guardian. "Gott behüte, dass man gezwungen wird zu leben, wenn man sterben will", so Aso - selbst schon 72 - in Bezug auf alte Menschen.

"Ich würde mich immer schlechter fühlen beim Aufwachen, wenn ich wüsste, dass es (die Behandlung, Anm.) vollständig von der Regierung bezahlt wird", ließ der Finanzminister weiter wissen. "Das Problem wird nicht gelöst werden, wenn man sie nicht dazu bringt, sich zu beeilen und zu sterben."

Eye 1

Zentrales Überwachungssystem: EU plant Bespitzelung aller Bürger, ermutigt Staaten die Datenschutz-Gesetze zu unterlaufen

Die EU plant die Schaffung eines zentralen Überwachungs-Systems, in dem die Daten der nationalen Behörden gesammelt werden sollen - unter dem Vorwand der Terrorismus-Bekämpfung. Die EU ermutigt die Staaten auch, die nationalen Datenschutz-Gesetze zu unterlaufen.

Beim EU-Rat beschäftigt man sich schon lange mit dem Thema Finanzkriminalität und Finanzermittlungen. Aus dem Abschlussbericht der entsprechenden Fachgruppe läßt sich jedoch unschwer erkennen, dass die EU in Wahrheit die Bespitzelung aller Bürger plant (Original Abschlussbericht Aktenzeichen 12657/2/12 vom 3. Oktober 2012 - hier).

Der EU-Bericht stellt zunächst die „großen Gefahren“ dar, vor denen die EU die Welt bewahren muss: „Die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität zählt zu den größten Gefahren für die Schaffung eines Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts.“ Besonders gefährlich sei „die Finanzierung des Terrorismus“, so der Bericht.