Eine Studentenversammlung des Santa Monica College in Kalifornien ist Dienstagnacht (Ortszeit) mit Pfefferspray von der Polizei aufgelöst worden. Dabei wurden 30 Personen und unter ihnen auch ein vierjähriges Mädchen verletzt, wie The Atlantic Wire berichtete. Die Familie des Mädchens hatte mit anderen Studenten gegen eine Erhöhung der Studiengebühren protestiert.

Besprechungsraum zu klein
Ursprünglich wollte das Hochschulkuratorium in einem öffentlichen Ausschuss über die Gebühren verhandeln. Sie befanden sich in einem Raum der Universität, der nur 60 Personen fasst. Hunderte von wütenden Studenten, die keinen Platz gefunden hatten, stürmten den Raum unter lauten Protesten.
Daraufhin versuchte die Campus-Polizei den Auflauf mit Pfefferspray aufzulösen. Auch die Stadtpolizei war bei dem Einsatz anwesend, dementierte jedoch ihre Beteiligung: "Keiner unserer Beamten war in den gewaltsamen Zwischenfall involviert" sagte Polizeioffizier Richard Lewis. Jetzt soll geklärt werden, warum die Campus-Polizei trotzdem und vor allem in geschlossenen Räumen auf den Reizstoff zurückgegriffen hatte.









Kommentar: Verschwörung ist heutzutage ein Schlagwort, um sofort jede Kritik lächerlich zu machen und den Glaubenssatz zu verbreiten/erhärten, dass es keine Verschwörung in dieser Welt gibt.
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