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Mo, 02 Aug 2021
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Pakistaner sehen USA als größte Bedrohung

Selbst der Terrorismus macht den Pakistanern weniger Sorgen als die USA. Viele glauben zudem, Osama Bin Laden sei noch am Leben.

pakistan,flagge
© DPA
Sympathisanten einer islamistischen Partei verbrennen nach einem Drohnenangriff eine US-Flagge
Die USA stellen inzwischen nach einer Umfrage für mehr als ein Drittel der Pakistaner die größte Bedrohung der südasiatischen Atommacht dar. Amerika wird damit in der nicht repräsentativen Befragung von 500 Pakistanern durch die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) als gefährlicher wahrgenommen als die Wirtschaftskrise, der Terrorismus oder der Erzfeind Indien.

Auf die Frage nach der größten Bedrohung für Pakistan nennen 38 Prozent die USA, gefolgt von der Wirtschaftskrise (31 Prozent) und von Terroristen (22 Prozent). Nur noch neun Prozent halten die benachbarte Atommacht Indien für die größte Gefahr. KAS-Landeschef Babak Khalatbari nannte die Ergebnisse „überraschend“.

Kommentar: Lesen Sie den folgenden Artikel, um mehr über Osama bin Ladens Tod zu erfahren: Bin Laden ist tot... Lang lebe Bin Laden!


Che Guevara

Griechenland: Hunderttausende protestieren gegen Lohnkürzungen

In Athen hat es die größte Kundgebung seit Monaten gegeben. Die Demonstranten wehren sich gegen Kürzungen bei Gehalt und Rente. Unterdessen sprach sich ein führender deutscher Koalitionspolitiker für weitere Milliardenhilfen aus.

Demos in Griechenland
© Reuters
Demonstranten vor dem Parlament in Athen.
Empörte Griechen haben in der Hauptstadt Athen bis in die frühen Morgenstunden gegen das harte Sparprogramm der sozialistischen Regierung protestiert. Die Organisatoren sprachen von 500 000 Teilnehmern. Aus allen Stadtteilen Athens strömten seit Sonntagabend immer mehr Menschen ins Zentrum. Zu den Protesten aufgerufen hatte die vor allem über das Internet organisierte Bewegung der „Empörten Bürger“. „Wir haben keine Schulden gemacht, wir zahlen nicht“, skandierten viele Bürger.

Heart - Black

Mutter gesteht Doppelmord ihrer Kinder

Die 41-Jährige würgte ihre drei und fünf Jahre alten Töchter und stach danach mit dem Messer zu. Innere Stimmen hätten sie zu der Tat getrieben.

Polizeiabsperrung
© dapd
Nach der Tötung zweier Mädchen in Hammah bei Stade ist die tatverdächtige 41-jährige Mutter in Haft.
Stade/Hammah. Grausame Tat: Innere Stimmen sollen einer 41-Jährigen nach eigenen Angaben den Mord an ihren beiden kleinen Töchtern befohlen haben. Die Frau aus Hammah bei Stade hat die Tat gestanden und ist inzwischen in einer psychiatrischen Klinik. „Sie ist vermutlich schuldunfähig“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Kai Thomas Breas, am Montag. Nach Angaben der Ermittler war die Frau wegen Verfolgungswahn, Depressionen und Angstzuständen in Behandlung. Die Behörden waren jedoch nicht darüber informiert. „Das Ausmaß der psychischen Erkrankung ist offenbar unbekannt geblieben“, sagte Breas. Dennoch habe es Anzeichen gegeben, dass die Mutter überfordert gewesen sei. „Die Obduktion hat ergeben, dass die Versorgung der Kinder nicht optimal war.“ Doch dass sie zu solch einer grausigen Tat fähig ist, hatte wohl keiner geahnt.

Nuke

Japan: Verstrahltes Wasser droht überzulaufen

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Im schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima bereitet das radioaktiv verstrahlte Wasser den Ingenieuren immer grössere Probleme. Der Kraftwerksbetreiber Tepco erklärte, 1500 Tonnen Wasser sollten in Tanks zwischengelagert werden. Auf diese Weise soll ein Überlaufen verhindern werden.

Unter dem Kraftwerk haben sich mehr als 100'000 Tonnen verstrahltes Wasser angesammelt. Die Tanks drohen überzulaufen. Spätestens am 20. Juni sei die Kapazität erschöpft, bei starken Regenfällen sogar schon früher, teilte Tepco mit.

Der Kraftwerksbetreiber musste ausserdem bei der Übermittlung von Daten an die Regierung erneut Fehler einräumen. Die Daten wiesen rund 1000 falsche Angaben auf, erklärte Tepco.

Die Regierung wollte anhand der Zahlen entscheiden, wie viel Strom die Geschäftskunden des Versorgers in diesem Sommer einsparen müssen. In einem Brief an Tepco-Chef Masakata Shimizu forderte die Regierung den Konzern auf, bis zum Montag die korrigierten Daten vorzulegen.

Nuke

Japan: Kaninchen ohne Ohren geboren

Die Geburt eines auffällig missgebildeten Kaninchens in der Nähe des AKW Fukushima beunruhigt die Öffentlichkeit: Ist dies der erste von vielen weiteren Fällen?

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In Namie City, 30 Kilometer von der Sperrzone um das schwer beschädigte Atomkraftwerk Fukushima entfernt, ist ein weißes Kaninchen geboren worden, dem beide Ohren fehlen. Nach Angaben des Besitzers Yuko Sugimoto kam das Jungtier am 7. Mai auf die Welt. Nun wird darüber spekuliert, ob der angeborene Defekt des Tieres mit der Radioaktivität zusammenhängen könnte, die aus dem Krisen-AKW austritt, und Vorbote weiterer Missbildungen bei neugeborenen Tieren und auch Menschen sein könnte.

Attention

Wie entsteht eine narzisstische Persönlichkeitsstörung?

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© Conny Habbel
Die Ursachen des pathologischen Narzissmus sind noch nicht restlos geklärt. Wohl ist aber von einer gewissen genetischen Disposition auszugehen: In manchen Familien tritt Narzissmus gehäuft auf. Andererseits beeinflusst ein narzisstischer Elternteil natürlich auch sein heranwachsendes Kind auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Dennoch bekommt nicht jedes Kind, dass in entsprechenden Verhältnissen aufwächst, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. In einigen wenigen Fällen kann Narzissmus auch noch in der Adoleszenz/im Erwachsenenalter entstehen. Jedoch wird auch in diesen Fällen von bereits vorher vorliegenden Defiziten in der betroffenen Persönlichkeit ausgegangen.

Narzissmus ist eine Störung, die von unserer heutigen Kultur, in der Leistung und Status sehr hoch bewertet werden, noch verstärkt wird. Die Wurzeln der narzisstischen Störung reichen jedoch viel tiefer, der Ort ihrer Entstehung ist die Familie.

Nuke

Erdbeben: Rekord-Verstrahlung im AKW Fukushima gemessen

Tokio (dpa) - Im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sind neue Rekordwerte gemessen worden. Wie der Betreiber Tepco am Samstag mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlendosis von bis zu 4000 Millisievert pro Stunde gemessen.

Radioaktiv!
© runningserver.com
Das sei die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten Kraftwerk. Die hohe Strahlung hatte ein Roboter in der südöstlichen Ecke des Gebäude registriert, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo den AKW-Betreiber.

Aus einer Öffnung im Boden sei Dampf ausgetreten. Durch die Öffnung verlaufe ein Rohr, das durchs Gebäude führe. Das Rohr selbst sei aber unbeschädigt. Der Dampf scheine aus dem Druckkessel zu kommen, wo sich Kühlwasser angesammelt haben soll. Genaueres wollte Tepco prüfen.

Attention

Sexueller Mißbrauch und seine Folgen

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© unbekannt
Zuerst einmal ist festzustellen, dass es kein spezifisches Missbrauchssyndrom gibt: Fast jede Störung kann infolge von sexuellem Missbrauch auftreten. Sexueller Missbrauch führt zu den unterschiedlichsten Symptomen, die auch über längere Zeit auftreten können. So können emotionaler Missbrauch von Kindern, aber auch tatsächlicher sexueller Missbrauch zu Persönlichkeitsstörungen wie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung führen, sie müssen aber nicht. Zwingende Rückschlüsse von einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung auf sexuellen Mißbrauch in der Kindheit sind daher nicht möglich und wären voreilig und fahrlässig.

Ambulance

Haiti: Zahl der Cholera-Erkrankten steigt sprunghaft an

Die Cholera-Epidemie in Haiti nimmt dramatische Ausmaße an: Pro Tag infizieren sich 550 Menschen, insgesamt sind mehr als 320.000 Personen angesteckt. Über 5300 Einwohner sind der Seuche bereits zum Opfer gefallen - besonders schlimm ist die Lage in der Hauptstadt.

Cholera in Haiti
© AFP
Cholera-Patienten in Haiti: 320.000 Infizierte
Port-au-Prince - Seit sieben Monaten wütet die Cholera auf Haiti - und noch immer haben die Behörden die Seuche nicht im Griff, ganz im Gegenteil: Vor allem in der Hauptstadt Port-au-Prince sei die Zahl der Erkrankungen in den vergangenen Tagen sprunghaft angestiegen. Allein aus Carrefour, einem dicht besiedelten Stadtteil im Westen der Stadt, würden täglich 300 neue Fälle gemeldet, berichtete die Hilfsorganisation Oxfam. Das seien dreimal soviel Neuerkrankungen wie beim jüngsten Ausbruch der Seuche im vergangenen Herbst.

Heart - Black

USA: 73-Jähriger erschießt fünf Menschen und sich selbst

Ein 73-jähriger hat im US-Bundesstaat Arizona fünf Menschen getötet und sich anschließend selbst umgebracht. Unter den Toten ist seine Ex-Ehefrau sowie deren Scheidungsanwalt.

Blutbad in Arizona
© dpa
Einsatzkräfte am Ort eines Verbrechens in Arizona (Archivbild): Ein 75-Jähriger hat in dem Bundesstaat ein Blutbad angerichtet.