Das Kind der GesellschaftS


Candy Cane

Exmann erstach seine beiden Töchter und Exfrau - Danach beging er Selbstmord

Ein Mann ersticht seine Töchter und seine Frau und stirbt anschließend nach einem Sprung aus dem Fenster. Dass von ihm Gefahr ausging, war den Behörden in Österreich bekannt.
polizei österreich
© Bodo Marks
Hohenems - Ein 38 Jahre alter Mann hat in Österreich seine vier und sieben Jahre alten Töchter und seine Frau getötet. Anschließend starb er nach einen Sprung aus dem Fenster, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei berichtete.

Die Spurenlage sei "recht eindeutig", sagte Chefermittler Norbert Schwendinger vom Landeskriminalamt in Vorarlberg.

Der Mann drang demnach in der Nacht zu Samstag in die Wohnung ein, in der Mutter und Töchter getrennt von ihm lebten. Im Wohnzimmer der Wohnung in Hohenems nahe dem Bodensee erstach er dann zuerst seine beiden Töchter mit einem Küchenmesser. Dann griff er seine 33-jährige Ehefrau erst mit einem Hammer an und tötete auch sie mit dem Messer.

Pocket Knife

Schießerei in einem Pub in Traunreut: Zwei Tote - Täter flüchtete

In einem Pub im oberbayerischen Traunreut sind bei einer Schießerei zwei Männer getötet worden. Wie ein Polizeisprecher dem BR sagte, wurde ein 62-jähriger Tatverdächtiger in der Nähe des Tatorts festgenommen. Er stamme aus dem Landkreis Traunstein.
traunreut
Wie die Polizei berichtet, hatte der Täter gegen 22.30 Uhr das Lokal in der 20.000-Einwohner-Stadt Traunreut betreten und mit einem Gewehr geschossen. Dabei wurden zwei Männer tödlich getroffen, zwei Frauen erlitten schwere Verletzungen. Ob der Täter gezielt auf die Gruppe schoss, ist nicht bekannt. Auch zu den Identitäten der Opfer liegen noch keine Informationen vor.

Täter flüchtete

Nachdem er die Schüsse abgefeuert hatte, flüchtete der Mann. Die Polizei startete eine umfangreiche Fahndung, auch ein Hubschrauber war beteiligt. Zu Motiv des Täters und zu den Hintergründen der Tat ist bisher nichts bekannt. Der Zustand der beiden Frauen seien stabil, sie seien nicht in Lebensgefahr.

Brick Wall

Nach der Einschulung: Vater tötet Kind, Lebensgefährten seiner Exfreundin und Cousine - Täter weiter auf der Flucht

In einem Dorf im Schwarzwald werden drei Menschen getötet - darunter ein Sechsjähriger, der erst Stunden zuvor eingeschult wurde. Sein Vater soll der Täter sein. Die Fahndung ist bisher erfolglos.
polizei fahndung
Villingendorf - Drei Tote bei einem Verbrechen im Schwarzwald: Ein 40-Jähriger soll in Villingendorf seinen sechs Jahre alten Sohn, den neuen Lebensgefährten seiner Ex und dessen Cousine erschossen haben.

Die Mutter des getöteten Sechsjährigen, der erst am Donnerstag eingeschult worden war, flüchtete zu einer Nachbarin. Auch ein dreijähriges Mädchen überlebte. Bis zum frühen Samstagmorgen brachte die Großfahndung der Polizei kein Ergebnis.

Am Freitagabend wurde die Suche in dem umliegenden Waldgebiet ergebnislos abgeschlossen. "Wir haben dort niemanden gefunden", sagte Polizeisprecher Thomas Kalmbach der Deutschen Presse-Agentur. In Deutschland sowie international werde weiter nach dem Mann gefahndet. Ob es an diesem Samstag neue Anhaltspunkte für eine Wiederaufnahme der Suche in der Umgebung des Dorfes gibt, sei noch nicht absehbar.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einer Beziehungstat aus. Kaltblütig und unvermittelt habe der Todesschütze am Donnerstagabend das Feuer auf seine Opfer eröffnet. "Die Personen dürften keinerlei Chancen gehabt haben, dem zu entkommen", sagte Ermittlungsleiter Rolf Straub bei einer Pressekonferenz in Villingendorf. Der Täter feuerte aus einer "Langwaffe", wohl aus Beständen der ehemaligen jugoslawischen Armee. Bei dem Flüchtigen handelt es sich um einen Kroaten.

Es sei davon auszugehen, dass er die Waffe noch bei sich führt. Bei der "Langwaffe" handele es sich vermutlich um ein Gewehr, hieß es später bei der Polizei auf Nachfrage. "Aber so lange wir die Waffe nicht haben, können wir das nicht ganz genau wissen", sagte Kalmbach.

Ambulance

Schießerei vor einer Diskothek in Berlin: Ein Toter

In der Ribnitzer Straße in Hohenschönhausen fielen in der Nacht Schüsse vor einer Diskothek, eine Person erlag ihren Schusswunden.
cozy club berlin
© spreepicture
In der Ribnitzer Straße in Hohenschönhausen ist es am frühen Samstagmorgen gegen 2:15 Uhr vor einer Diskothek zu einer Schießerei gekommen, ein Mensch starb, drei weitere wurden durch Schüsse verletzt.

Über die Schwere der Verletzungen der drei Personen ist noch nichts bekannt. Offenbar waren der Schießerei Streitigkeiten zwischen mehreren Personen im unmittelbaren Umfeld des Nachtclubs vorausgegangen. Die Polizei ist vor Ort, hat den Bereich abgesperrt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
berlin cozy club
© spreepictureDie Polizei hat den Tatort abgesperrt, am Boden sind noch die Spuren der Schießerei
"Wir haben noch keine Kenntnisse über den Hintergrund oder über die Identitäten der Beteiligten", sagte ein Polizeisprecher.

Arrow Down

Arbeitende Bevölkerung wird immer kränker: Psychische Erkrankungen steigen an

Berlin - Der Arbeitsausfall durch psychische Erkrankungen ist nach Angaben des AOK-Bundesverbandes in den vergangenen zehn Jahren mit 79,3 Prozent überproportional stark gestiegen. Mit 25,7 Tagen je Fall lagen die Ausfallzeiten 2016 an der Spitze aller Erkrankungen und dauerten mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.
depression
Dies geht aus dem Fehlzeiten-Report 2017 des AOK-Bundesverbandes hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dabei stieg sowohl die Zahl der psychisch Erkrankten insgesamt als auch die Ausfallzeit je Patient.

Während der Krankenstand nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei allen 71 Millionen gesetzlich Versicherten im vergangenen Jahr angestiegen ist, blieb er bei den AOK-Versicherten mit 5,3 Prozent auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Damit hat jeder Beschäftigte im Durchschnitt 19,4 Tage aufgrund einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Betrieb gefehlt. Der AOK-Bundesverband will am Vormittag (10.00 Uhr) seinen aktuellen Fehlzeiten-Report vorstellen.

dpa

Kommentar:


Pistol

Rekordzahl an Festnahmen wegen Terrorismus in Großbritannien

Die britische Polizei hat im vergangenen Jahr so viele Terrorverdächtige festgenommen wie nie zuvor. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des britischen Innenministeriums hervor. Demnach wurden in den zwölf Monaten bis Juni 379 Menschen wegen Verdachts auf terroristische Straftaten in Großbritannien festgenommen. Das entspricht einem Anstieg um 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gegen rund ein Drittel der Verdächtigen wurde später Anklage erhoben.

Großbritannien
© www.globallookpress.comGroßbritannien verzeichnet Rekordzahl an Festnahmen wegen Terrorismus (Symbolbild)
Großbritannien war in diesem Jahr bereits mehrfach Ziel terroristischer Angriffe mit insgesamt 36 Todesopfern. Im März raste ein Attentäter auf der Londoner Westminster-Brücke gezielt in Fußgänger, bevor er einen Polizisten auf dem Gelände des Parlaments niederstach. Dem Anschlag folgten zwölf Festnahmen. Nach einem Bombenattentat auf die Besucher eines Konzerts in Manchester im Mai wurden 23 Menschen in Gewahrsam genommen. Nach einem Angriff auf das Londoner Ausgehviertel Borough Market und die London-Bridge im Juni nahmen Sicherheitskräfte 21 Menschen fest. Eine Person wurde wegen eines Angriffs auf Moscheebesucher Ende Juni in London festgenommen.

Bulb

Überraschung: Chinas Wirtschaft wächst schwächer als erwartet

In der chinesischen Wirtschaft mehren sich die Anzeichen für ein langsameres Wachstum. Im August sind die Steigerungsraten gleich dreier wichtiger Konjunkturindikatoren zurückgegangen. So legten der Einzelhandelsumsatz, die Industrieproduktion und die Sachinvestitionen nicht mehr so stark zu wie im Juli. Zudem fiel aller drei genannter Größen schlechter aus als Experten erwartet hatten.
China
© ReutersChinas Wirtschaft wächst schwächer als erwartet
Laut den am Donnerstag veröffentlichten Daten der Regierung zog zum Beispiel die Industrieproduktion im August im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 6,0 Prozent an. Der Ausstoß der Industriebetriebe hatte bereits im Juli mit einem Plus von 6,4 Prozent enttäuscht. Volkswirte hatten für den August eigentlich wieder mit einer Beschleunigung des Industriewachstums gerechnet. (dpa)

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Frankreich: Psychisch kranker Mann ruft "Allahu Akbar" und greift Passanten auf Straße an

Angriff auf Passanten Toulouse
© Sputnik / Irina Kalaschnikowa
Ein Mann hat am Mittwoch laut der Zeitung "Depeche" mit den Rufen "Allahu akbar" ("Allah ist groß") Passanten auf einer Straße in der französischen Stadt Toulouse angegriffen und dabei mindestens sieben Menschen verletzt. Der Angreifer wurde festgenommen.

Nach Angaben der Zeitung lief der Mann auf die Passanten zu und schlug mit Händen und Füßen auf sie ein.

Die verstörten Passanten hätten die Polizei gerufen, die operativ am Tatort eingetroffen sei. Der Polizei sei es gelungen, den Angreifer festzunehmen, wobei er drei Polizisten geschlagen habe.

Heart - Black

Brutale und gewaltsame Massaker an unkontaktierten Indigenen: Amazonas-Indianer bitten um Hilfe

unkontaktiertes Amazonas-Volk Brasilien
© BBC/FUNAI/SurvivalDiese Luftaufnahme von 2011 zeigt ein unkontaktiertes Amazonas-Volk in Brasilien nahe der peruanischen Grenze.
Brasilianische Indigene rufen nach den Berichten eines Massakers an einem unkontaktierten Volk zu globaler Unterstützung auf, um weitere Morde zu verhindern. Sie verurteilen die Budgetkürzungen der Regierung, die ihre Gebiete schutzlos gemacht haben.

Paulo Marubo, ein Marubo-Anführer aus dem Westen Brasiliens, erklärte: "Weitere Angriffe und Morde sind wahrscheinlich. Die Kürzungen des Budgets der FUNAI [Indianerschutzbehörde] schaden dem Leben der Indigenen, besonders den unkontaktierten Völkern, die am stärksten bedroht sind."

Paulo Marubo ist der Anführer von Univaja, einer Organisation für indigene Rechte im Unkontaktierten Grenzland, das Gebiet mit der weltweit größten Zahl unkontaktierter Völker.

Der Dachverband COIAB, der Indigene aus allen Teilen des brasilianischen Amazonasbecken vertritt, hat die massiven Einschnitte im Budget der FUNAI ebenfalls verurteilt, die vielen indigenen Territorien jeden Schutz genommen haben.
"Wir verurteilen entschieden die brutalen und gewaltsamen Attacken gegen diese unkontaktierten Indigenen. Dieses Massaker zeigt, wie weit die Rechte indigener Völker in diesem Land [in den letzten Jahren] zurückgeworfen wurden. Die Einschnitte und der Rückbau der FUNAI sollen den Interessen mächtiger Politiker dienen, die unsere Ressourcen weiter plündern wollen und unsere Territorien für Bergbau erschließen möchten."

Brick Wall

Größter Fettberg aller Zeiten blockiert Londons Kanalisation

Abfälle gehören nicht ins Klo. Und doch werden Dinge, die dort nicht hingehören, runtergespült. Wohin das führen kann, sieht man derzeit in Londons Kanalisation.
fettklumpen
© ReutersEiner der größten Fettberge, die Großbritannien je gesehen hat, blockiert den Londoner Abwasserkanal
London - Einer der größten Fettberge aller Zeiten ist in Londons Untergrund gefunden worden. Er wiegt 130 Tonnen, so viel wie zehn Londoner Doppeldecker-Busse, und ist 250 Meter lang. Zum Vergleich: Das größtmögliche Fußballfeld darf laut DFB-Statuten bis zu 120 Meter mal 90 Meter groß sein.

"Es ist ein absolutes Monstrum"

Was ist ein Fettberg? Der Begriff stammt vom englischen "Fatberg" (in Anlehnung an "Iceberg") und meint ein großen Klumpen von Fett, Damenbinden, Windeln, Fetttüchern, Nahrungs- und Gaststättenabfällen und anderen unappetitlichen Dingen in der Kanalisation, die nicht wie WC-Papier zu einem Brei zerfallen.

Der jetzt von Kanalarbeitern bei Routinekontrollen entdeckte Fettberg blockiert ein Abwasserrohr aus der viktorianischen Ära im Osten Londons. "Es ist ein absolutes Monstrum, und es wird eine Menge Kraft und Maschinen benötigen, um das Ding zu entfernen", sagte Matt Rimmer, Chef für das Abwassernetz beim britischen Wasserversorgungsunternehmen Thames Water. Er bestätigte, dass es sich um einen der größten Fettberge handele, die man je gesehen habe. Ihn abzutragen sei, als versuche man Beton aufzubrechen, so Rimmer.