Das Kind der GesellschaftS


Pistol

Schießerei in Kirche mit Todesopfer und zahlreichen Verletzten in USA

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© Sputnik/ Alexander Wilf
Bei einer Schießerei in einer Kirche im US-Bundesstaat Tennessee sind ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden, wie der Sprecher der örtlichen Feuerpolizei, Josef Pleasant, in einer Live-Sendung des US-TV-Senders NBC am Sonntag mitteilte.

Ihm zufolge ist der Tod eines Menschen bestätigt worden. Unter den Verletzten befand sich auch der Schütze.

Die Schießerei ereignete sich in einer Kirche in der Stadt Antioch, einem Vorort von Nashville. Die Beweggründe des Schützen sind bisher unbekannt.

Beer

München: Deutsche Bahn zeigt Rentnerin wegen des Sammelns von Pfandflaschen am Hauptbahnhof an

Sammeln von Pfandflaschen
© Reuters / Kai PfaffenbachDrei bis zehn Euro verdient ein gewöhnlicher Flaschensammler am Tag. Das ist nicht viel, aber für die Betroffenen oft lebenswichtig. (Symbolbild).
Das Schicksal der Rentnerin Anna Leeb aus München sorgt landesweit für Schlagzeilen. Die Rentnerin bessert ihre karge Rente durch Flaschensammeln auf. Doch nicht überall stieß das auf Verständnis. Im Hauptbahnhof erhielt sie Hausverbot. Mehre Strafanzeigen folgten - inklusive Bußgeld.

Die 76-jährige Rentnerin sammelte trotzdem weiter. Mit dramatischen Konsequenzen. Vor vier Jahren wurde es einigen Hausherren offenbar zu bunt - Frau Leeb erhielt insgesamt 16 Strafanzeigen und wurde wegen Hausfriedensbruch zu einer Strafe von 50 Tagessätzen von jeweils zehn Euro verurteilt, wie die Staatsanwaltschaft München mitteilte.

Hätte sie 90 Tagessätze zahlen müssen, wäre sie sogar vorbestraft gewesen. Nur ein Jahr später wurde sie wieder in vier weiteren Fällen angezeigt. Diesmal musste sie 30 Tagessätze zu 15 Euro zahlen. Insgesamt summierte sich ihre Strafe auf 950 Euro. In Medienberichten wurden anfangs auch 2.000 Euro genannt. In diese Summe sind jedoch die Verfahrenskosten schon mit eingerechnet.

Kommentar:


Clock

Soulsänger Charles Bradley mit 69 Jahren gestorben

Der Soul-Sänger Charles Bradley ist tot. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs starb er am Samstag in New York im Kreise seiner Familie, Freunde und ehemaligen Band-Mitglieder, wie das Magazin "Billboard" unter Berufung auf sein Management berichtete.
charles bradley
© dpa/Mark Shaw
Er war 69 Jahre alt.

Auf des Webseite des Künstlers stand am Abend auf schwarzem Grund "Charles Bradley 1948-2017". In einer Mitteilung auf seinem Twitter-Account war zu lesen: "Schweren Herzens geben wir den Tod von Charles Bradley bekannt. Wir danken Euch für Eure Gedanken und Gebete in dieser schwierigen Zeit".

Bradley hatte im September alle geplanten Konzerte seiner Tour absagen müssen. Ärzte diagnostizierten Krebs in der Leber. Zuvor hatte sich der Sänger erfolgreich von Magenkrebs erholt.

glö/dpa

Ambulance

Toter Säugling in einem Park bei Dülmen gefunden

polizei symbolbild
© FP 2017/ Daniel Karmann / dpa
Münster - In einem Park in der Nähe von Dülmen im Münsterland ist ein toter Säugling gefunden worden. Passanten entdeckten die Leiche am Nachmittag in einem Müllsack im Ortsteil Buldern, wie die Polizei mitteilte. Angaben zu Alter, Geschlecht und Todeszeitpunkt konnten zunächst nicht gemacht werden. Darüber soll nun eine Obduktion Klarheit geben. Eine Mordkommission ermittelt.

Die

Säureattacke in einem Einkaufszentrum in London

Bei einer Attacke in einem Einkaufszentrum im Osten Londons sind mehrere Menschen verletzt worden. Offenbar handelte es sich um einen erneuten Säureangriff. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus.
London cabbies protest Uber
© Press Association
In einem Einkaufszentrum in London sind sechs Menschen mit einer gefährlichen Substanz verletzt worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, teilte Scotland Yard am Abend mit. Augenzeugen berichteten, dass eine Gruppe von Männern die Attacke im Westfield Shopping Centre in Stratford im Osten der Stadt ausgeführt habe. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus. Möglicherweise handelt es sich bei der Chemikalie um eine Säure. In den vergangenen Monaten hat es eine ganze Reihe von Attacken mit ätzenden Substanzen in London gegeben, darunter auch bei Raubüberfällen von Banden und Streitereien. In Großbritannien sind solche aggressiven Substanzen relativ leicht und billig zu beschaffen.

brt/dpa

R2-D2

Der neue Journalismus? Washington Post ließ 850 Artikel durch Roboter schreiben: "Fehlerquote sinkt, Outputvolumen steigt"

Roboter
© Reuters Mike BlakePepper, ein emotionaler Roboter, während der Digital-Live-Konferenz des Wall Street Journals in Laguna Beach, Kalifornien, USA, 20. Oktober 2015.
Nachrichtenagenturen testen schon länger den Einsatz von Robotern in ihrer Berichterstattung. Die WP zieht nun Bilanz über das erste Arbeitsjahr ihrer neuen Helfer. Diese würden die Arbeit der menschlichen Journalisten ergänzen und die Fehlerquote senken.

Im Rahmen der Berichterstattung zu den Olympischen Spielen in Rio schrieb der Roboter Heliograf 300 kurze Reportagen und Nachrichten für die Washington Post. Seit diesem Zeitpunkt nutzte das Blatt die AI auch, um über Kongress- und Gouverneursdebatten zu berichten.

Auch dieser Tweet entstammt der Feder des Roboters der Washington Post:

Butterfly

Vor 77 Jahren ins KZ verschleppt: Frau findet endlich vermisste Mutter

KZ-Überlebende
© Stadtarchiv Neubrandenburg
Das Schicksal vieler Frauen im Konzentrationslager (KZ) Ravensbrück und seiner Außenstellen ist immer noch ein Rätsel. Jetzt wurden dank des Stadtarchivs Neubrandenburg 83 Zwangsarbeiterinnen identifiziert - darunter Frauen aus Russland, der Ukraine und Polen. Der Zufall half dabei mit.

In der ersten Septemberhälfte besuchte eine betagte Frau aus Polen gemeinsam mit ihrem Enkel die KZ-Gedenkstätte Neubrandenburg. Ihr Leben lang trieb die 82-Jährige eine Frage an: Wo ist meine Mutter? Sie war 1940 vor den Augen der damals fünfjährigen von den deutschen Faschisten verhaftet worden und danach verschleppt. Seit damals war die Polin auf der Suche nach ihr.

In Neubrandenburg befand sich in der Zeit des Faschismus die größte Außenstelle des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Eleonore Wolf, Leiterin des Stadtarchivs Neubrandenburg, dazu: "Hier waren bis zu 6.000 Zwangsarbeiterinnen hinter Stacheldraht eingesperrt. Sie mussten in der Rüstungsindustrie schuften und Flugzeugteile und Bombenabwurfgeräte fertigen." Das Lager sei extra für Rüstungsunternehmen vor den Toren der Stadt Neubrandenburg gebaut worden.

Bulb

Herbert: "Musikindustrie so durchgenebelt wie Merkel - Wir müssen Politik Paroli bieten"

Das Reeperbahnfestival wurde vor der Bundestagswahl zur politischen Bühne. Herbert Grönemeyer sieht die Musik unweigerlich mit der Politik verbunden. Leider seien die meisten Musiker seiner Meinung nach genauso unpolitisch und "durchgenebelt" wie Merkel.
Herbert Grönemeyer
© Reuters Tobias SchwarzHerbert Grönemeyer, Berlin, Deutschland, 15. März 2011.
Herbert Grönemeyer kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des Reeperbahnfestivals:
Ich hab von Frau Merkel auch noch nichts dazu gehört, was im Osten vorgeht, was da für ein Rechtsruck passiert.
Für den 61-jährigen Sänger aus Bochum ist die derzeitige Musikszene Deutschlands zu unpolitisch:
Ich komme aus der alten Rock'n'Roll-Zeit aus den 60ern und 70ern, und Musik ist für mich bis heute politisch. Kunst ist dafür da, eine Gesellschaft aufzurütteln. Das ist unsere Aufgabe. Wir sind dafür da, die Leute zu verärgern und nervös zu machen.
"Haltung" als Auftrag der Kunst

Den heutigen Künstlern Deutschlands fehle es an Haltung. Politisches Denken käme nur in den Musikrichtungen des Hip-Hops und des Raps vor. Der Rest sei "Frau-Merkel-durchgenebelt". Für Grönemeyer ist die Kunst dazu da, und besonders die junge Kunst, um "den Etablierten auf die Nerven zu gehen und zu sagen: Das ist Mist, was ihr hier macht."

Das Flüchtlingsthema habe Merkel nicht wirklich interessiert, so der Pop-Sänger:
Die Gesellschaft ist den Geflüchteten entgegengegangen, und dann hat sie [Merkel] reagiert und sich das ans Revers gehängt.
In Hamburg diskutierten am Donnerstag auch Vertreter von Hilfsorganisationen mit. Die Künstler müssten sich wieder ihrer Verantwortung bewusst werden und ihren "Hintern hochkriegen".


Kommentar: In der Tat!


Kommentar:


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SOTT Fokus: Hinter den Schlagzeilen: Wahlen 2017 in Deutschland und andere Themen

merkel schulz wattebällchen
In dieser Show befassen wir uns mit den kommenden Wahlen am 24. September 2017 und anderen Themen.

Laufzeit: 01:13:46

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Große Konkurrenz im Onlinegeschäft: Toys 'R' Us meldet Insolvenz in den USA an - Andere Standorte weltweit sind nicht betroffen

Am Ende war die Onlinekonkurrenz zu stark: Die US-Spielzeugkette will sich im Zuge eines Insolvenzverfahrens sanieren. Der deutsche Ableger soll nicht betroffen sein.
toys 'r' us
© Paul J. Richards/AFP/Getty Images
Die US-Spielzeugkette Toys 'R' Us hat Insolvenz angemeldet. Vor allem wegen der wachsenden Konkurrenz im Onlinegeschäft kamen immer weniger Kunden in die weltweit mehr als 1.600 Läden des Unternehmens. Es handelt sich um eine der größten Insolvenzen eines Fachhändlers in den USA.

Das Ende für die Spielzeugkette bedeutet der Schritt allerdings nicht. Viele Einzelhändler versuchen im Insolvenzverfahren ihre unrentablen Läden zu schließen und parallel dazu das Onlinegeschäft auszubauen. Auch im Fall von Toys 'R' Us laufen die Geschäfte erst einmal weiter, Kredite werden aber zunächst nicht mehr bedient. Das Unternehmen teilte mit, im Rahmen der Insolvenz einen Neukredit in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar von einer von JPMorgan angeführten Bankengruppe sowie von früheren Kreditgebern erhalten zu haben. Dieser müsse vorrangig bedient werden. Diese Summe müsse noch vom Gericht genehmigt werden, hieß es. Der Kredit soll dem Unternehmen zufolge die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs sicherstellen.