Das Kind der GesellschaftS


Cupcake Pink

"Wer hat's erfunden"? Schweizer entwickelt rosa Schokolade aus Kakaosorte "Ruby"

neue rosa Schokolade
80 Jahre nachdem der dritte und letzte Typus Schokolade kreiert wurde, kommt nun die vierte Art auf dem Markt: Eine rosafarbene Schokolade, die aus der Kakaobohnensorte namens »Ruby« hergestellt wird. Und wer hat's erfunden? Der Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut.

Callebaut gilt als der größte Schokoladenhersteller der Welt und seine neue Schokoladensorte, die ebenfalls Ruby getauft wurde, erweitert das bisherige Sortiment von dunkler, weißer und heller Milchschokolade. Seit die weiße Schokolade in den 1930er-Jahren erfunden wurde, gab es keine neuen Kreationen der beliebten Leckerei und so erwartet Callebaut, dass seine Ruby die Verbraucher nicht allein durch ihre verlockende Farbe begeistert, sondern auch durch ihren einzigartigen Geschmack. Denn Ruby hat einen fruchtigen Beerengeschmack und der kommt ganz allein von der Ruby-Kakaobohne, der Schokolade wurden weder zusätzlich Beeren, noch Beerenaroma oder Farbstoffe hinzugefügt. Die Süßigkeit ist also vollkommen natürlich und ihren Geschmack sowie Farbe erhält sie lediglich durch ein spezielles Verfahren.

Binoculars

Wahlprognosen sind Wählermanipulation

Wahlprognosen sind nicht nur oft falsch, sie entpolitisieren die Gesellschaft und manipulieren die Wähler. So hart es klingt: Man sollte besser auf sie verzichten.
wahlprognosen
© Michael Kappeler/dpa
Dies ist ein Text unserer neuen Serie Fünf und der Fisch. Bis zur Bundestagswahl schreiben fünf Experten über Prognosen, Versprechen und Kampagnen. Und ein Fisch prognostiziert den nächsten Kanzler. Alle Informationen über die Serie finden Sie hier.

Zugegeben, auch ich beobachte gespannt die Wahlumfragen. Wie viele andere auch interessiert es mich brennend, ob die Union ihren Vorsprung hält und welche Koalitionen sich abzeichnen. So ein Rennen ist ja auch ein nettes Plauderthema. Hätten wir keine Umfragen, sähen wir nichts von dem Rennen, sondern bekämen nur das Ergebnis mitgeteilt. Und natürlich ist es verführerisch, Wissenschaftlern zu trauen, Statistik an die Stelle von politischen Mutmaßungen zu setzen.

Aber ist es auch gut für die Demokratie? Ich bezweifle das. Umfragen können irreführend und sogar verfälschend wirken. Meinungsforscher haben in der letzten Zeit schon mehrfach versagt und es gibt wenige Gründe anzunehmen, dass solche Irrtümer nicht auch in Deutschland passieren können. Tatsächlich gab es sogar schon extremere Fälle, etwa als die FDP zur Landtagswahl im Saarland 1985 auf weniger als zwei Prozent geschätzt wurde, am Ende aber um die zehn Prozent erhielt.

Pumpkin 2

Erneut Tomaten für Merkel in Vorpommern

Ungemütlicher Empfang für die Kanzlerin: Bei einem Wahlkampfauftritt in Vorpommern wurde das Auto von Angela Merkel mit Tomaten beworfen. Es war die zweite Gemüseattacke innerhalb von Tagen.
tomate symbolbild
© dpa
Mit Buhrufen und Pfiffen haben etwa 150 rechte Demonstranten Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Auftritt in Vorpommern begrüßt: Ihr Auto wurde bei der Einfahrt zu der Veranstaltung in Wolgast mit Tomaten beworfen. Bereits am Dienstag in Heidelberg hatte es eine ähnliche Attacke gegeben.

Immer wieder tönten "Hau ab, hau ab"-Rufe. Die Demonstranten, darunter NPD- und AfD-Anhänger, hatten sich vor der Halle versammelt, in der die CDU-Bundesvorsitzende sprechen wollte. Wolgast liegt im Bundeswahlkreis 16, in dem die AfD bei der Landtagswahl vor einem Jahr drei Direktmandate gewonnen hatte und auch jetzt wieder auf ein hohes Abschneiden hofft.

Wenige Stunden vor dem Auftritt in Wolgast hatte sie den Ort Barth besucht - der liegt im Nachbarwahlkreis 15. Dort will Merkel erneut das Direktmandat holen.

mho/dpa

Kommentar: Wahlkampfauftritt in Quedlinburg: Merkel wird minutenlang ausgepfiffen


Question

Erschreckend: 20 Selbstmordversuche unter Überlebenden nach Brand in Grenfell Tower

Seit dem verheerenden Brand im Londoner Hochhaus Grenfell Tower am 14. Juni sollen mindestens 20 Menschen versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Nach Angaben der Aktivistengruppe Justice4Grenfell handelt es sich dabei nicht nur um ehemalige Bewohner, sondern auch um Augenzeugen der Tragödie. Als Grund dafür nennen die Aktivisten depressive Zustände unter den Opfern, weil diese sich isoliert fühlen. Manche haben eine Alkohol- und Drogensucht entwickelt.

Grenfell Tower
Die Zeugen wollen die Bilder des brennenden Wohnhauses vergessen, können das aber nicht. Yvette Greenway, Aktivistin von Silence of Suicide, warnt vor weiteren möglichen Suizidversuchen. "Es gibt verschiedene Stufen eines Traumas: Depression, Angst und Selbstverstümmelung. Davon werden alle zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt betroffen. Wir brauchen eine langfristige psychische Versorgung für die nächsten Jahrzehnte, vielleicht auch länger", sagte die Expertin gegenüber der BBC.

Der Brand in dem 24-stöckigen Londoner Sozialbau brach am 14. Juni durch einen defekten Kühlschrank aus. Das Feuer konnte sich über die leicht entflammbare Fassadenverkleidung rasend schnell ausbreiten. Mindestens 80 Menschen kamen in den Flammen ums Leben.

Kommentar: Nach einigen Angaben wird vermutet, dass noch viel mehr Menschen dort gestorben sind. Es besteht der Verdacht dass die wahre Anzahl von der Regierung in London vertuscht wurde. Vielleicht sind also nicht nur die oben beschriebenen Traumata für diese Selbstmordversuche verantwortlich?

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.


Heart - Black

Ermittlungen gegen Ärzte: Schon wieder Dutzende Kinder in indischer Klinik gestorben

tote Säuglinge in Farrukhabad
Nach dem Vorfall in Gorakhpur sind nun 49 Babys an Sauerstoffmangel in einer Klinik in Farrukhabad gestorben
FARRUKHABAD. Erneut sind in einem indischen Krankenhaus Dutzende Kinder gestorben - möglicherweise wegen Sauerstoffmangels. Die Regierung des nordindischen Bundesstaates Uttar Pradesh kündigte eine Untersuchung an, nachdem in einer staatlichen Klinik in der Stadt Farrukhabad 49 Kinder innerhalb eines Monats gestorben waren. Gegen drei Ärzte werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt, hieß es. (dpa)

Cloud Lightning

Inder will Selfie mit Elefant machen - Dickhäuter macht kurzen Prozess

Elefant tötet Mann bei Selfie-Versuch
In Indien hat der Versuch, ein Selfie mit einem Elefanten zu schießen, einen Mann das Leben gekostet. Das Video von der Tragödie veröffentlichte die britische Zeitung "Daily Mail".

Dem Bericht nach ereignete sich der Unfall im ostindischen Bundesstaat Odisha.

Einem Augenzeugen zufolge wollte der Mann ein Foto mit dem Tier machen, kam aber zu nahe an den Dickhäuter. Daraufhin griff der Elefant den Mann an.

Arrow Down

Japan: Nach Ende der Schulferien steigt Anzahl der Selbstmorde in Japan

Japanische Schulkinder Tsunami-Übung
© Reuters / Kim Kyung-HoonJapanischer Schulkinder während eines Tsunami-Simulationsdrills in Futaba, Japan, 4. November 2016.
Nach Ende der Sommerferien in Japan wächst nun die Sorge vor Selbstmorden unter den Schülern. Prominente sprechen gefährdeten Schülern Mut zu, um gegen die psychische Krise anzugehen - oft bedingt durch Leistungsdruck oder Mobbing durch Mitschüler.

Der berühmte Ueno-Zoo Tokios bot Schülern an, dass sie bei ihnen Schutz suchen können und warb mit dem Bild eines Tapirs:
Wenn es keinen Ort der Flucht gibt, komm in den Zoo!
So wie Tiere bei Gefahr flüchten, sollen auch Kinder flüchten können, wenn sie Angst haben.


Kommentar:


Attention

Eine deutsche Gefangene angeblich in der Türkei wieder freigelassen

  • Nachdem Ende vergangener Woche ein deutsches Ehepaar im türkischen Badeort Antalya festgenommen worden war, ist die Frau inzwischen wohl freigelassen worden.
  • Das Auswärtige Amt spricht von einer "positiven Neuigkeit", die es allerdings noch prüfen müsse.
  • Gleichzeitig will das Auswärtige Amt nun prüfen, ob es seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei verschärft.
badeort antalya
© Gety ImagesBadeort Antalya: Bei der Einreise am Flughafen waren am Donnerstag zwei Deutsche festgenommen worden.
Einer der beiden Deutschen, die in der vergangenen Woche im türkischen Antalya inhaftiert worden waren, ist offenbar wieder aus der Haft entlassen worden. "Der Rechtsanwalt einer der betroffenen Personen hat uns mitgeteilt, dass diese ohne Auflagen auf freien Fuß gesetzt wurde", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. Dies sei eine "positive Neuigkeit". Das Ministerium werde die Informationen prüfen.

Die zweite Person befindet sich demnach noch in türkischer Haft. Zu ihr hätten deutsche Diplomaten weiterhin keinen Zugang. Das Auswärtige Amt will nun prüfen, ob es seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei verschärft.

Die beiden Deutschen waren am Donnerstag bei der Einreise am Flughafen in der Touristenhochburg Antalya festgenommen worden. Beide sollen ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und miteinander verwandt sein. Medienberichten zufolge handelt es sich um ein Ehepaar.

Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, beide Ehepartner hätten türkische Wurzeln. Die Ehefrau sei nach einem Verhör bei der Staatsanwaltschaft freigelassen worden. Gegen sie werde aber weiter ermittelt. Der Ehemann sei weiterhin in Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft Antalya soll ihnen einen Nähe zur Gülen-Bewegung vorwerfen. Der WDR berichtete, es handele es sich um ein Unternehmer-Ehepaar aus Rheinland-Pfalz mit türkischen Wurzeln.

Kommentar: Die Medien bauschen das Thema natürlich sehr auf, man weiß aber nicht, aus welchen Motiven sie festgenommen wurden.


Pistol

Pforzheim: Bewaffneter Täter überfällt Tankstelle - Polizei sucht Zeugen

Tankstelle Pforzheim Kaiser-Friedrich-Straße
© Facebook KF Tankstelle
Am Sonntagnachmittag kurz vor 16.00 Uhr betrat eine männliche Person den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Kaiser-Friedrich-Straße und zog nach kurzem Gespräch eine schwarze Schusswaffe (Pistole oder Revolver) aus seiner linken Jackentasche. Er bedrohte damit die Angestellte und forderte das Geld aus der Kasse.

Als die Angestellte nicht sofort reagierte, lehnte sich der Täter über den Tresen und versuchte, die Kasse eigenhändig zu öffnen. Nachdem ihm dies nicht gelang, verließ er fluchtartig das Tankstellengelände ohne Beute in Richtung Stadtmitte. Der männliche Täter wird zwischen 25-28 Jahre alt, 170-180 cm groß mit normaler Figur und arabischem Äußeren (dunklerer Teint) beschrieben.

Er hatte einen Drei-Tage-Bart und war mit einer dunkelgrauen Kapuzenjacke mit schwarzer Aufschrift sowie einer dunkelblauen Jeans bekleidet. Die Kapuze hatte der Täter über den Kopf gezogen und hielt die Waffe in seiner linken Hand. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter Tel.: 0721/939-5555 zu melden.

Attention

Weltweite Bedrohung fürs Ökosystem: Fische in Seen und Flüssen mit Antidepressiva belastet

Mediziner finden Spuren von Antidepressiva in den Gehirnen von Fischen
Speisefisch, Makrelen
© dieter76/fotolia.comDie Gehirne der Fische in großen Seen in den USA enthalten Antidepressiva. Die Medikamente wirken sich auf den Überlebensinstinkt und das Verhalten der Fisch aus.
In den letzten Jahren hat sich die Verwendung von Antidepressiva immer weiter erhöht. Diese Medikamente werden meist zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen eingesetzt. Forscher fanden jetzt heraus, dass die Verwendung von Antidepressiva zu einer Veränderung unseres gesamten Ökosystems führen könnte.

Die Wissenschaftler der University at Buffalo stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass kleine Mengen von Antidepressiva in unsere Seen und Flüsse gelangen und dort die Wasserqualität beeinflussen. Spuren von verschiedenen Antidepressiva wurden in den Gehirnen von mehreren Fischarten gefunden, welche in großen Seen leben. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift Environmental Science and Technology.