Das Kind der GesellschaftS


Bomb

Nach Hurrikan Harvey in Texas: Explosionen in überfluteter Chemifabrik

Houston Texas
© AP Photo/ David J. Phillip
Im Nordosten von Houston hat es zwei Explosionen in einer überfluteten Chemiefabrik gegeben, wie der TV-Sender Fox News berichtet.

Demnach ist schwarzer Rauch zu sehen. Zwei Explosionen ereigneten sich laut BNO News um 02.00 (Ortszeit).

Laut den jüngsten Medienberichten wurde der stellvertretende Sheriff in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er Rauch eingeatmet hatte. Weitere neun Menschen sollen sich persönlich an medizinische Behörden gewandt haben.

Kommentar:


Bomb

Große Evakuierung nach Nachkriegsgeschichte: Tausende Frankfurter werden wegen Bombe evakuiert

Auf einer Baustelle im Frankfurter Westend ist eine tonnenschwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Am Sonntagmorgen müssen deswegen Zehntausende Menschen ihre Wohnungen räumen. Es wird voraussichtlich die größte Evakuierung der deutschen Nachkriegsgeschichte.
evakuierung frankfurt
© hessenschau.de/Vogel, Bing Maps/Collage: hessenschau.de
Eine 1,8-Tonnen-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sorgt für Aufregung in Frankfurt: Die englische Luftmine mit der Bezeichnung HC-4000 wurde am Dienstagnachmittag auf einer Baustelle im Westend in der Nähe des Uni-Campus gefunden.

Laut Kampfmittelräumdienst ist die 1,8 Tonnen schwere Bombe mit 1,4 Tonnen Sprengstoff TNT gefüllt. Laut Polizei besteht derzeit keine Gefahr.

Krankenhäuser und Bundesbank betroffen

Am Sonntag soll die Bombe laut Polizei am Mittag entschärft werden. Dazu wird ab dem Morgen die Umgebung in einem Radius von 1,5 Kilometern Entfernung abgesperrt, sagte René Bennert vom Kampfmittelräumdienst hessenschau.de. Die genauen Uhrzeiten sind noch nicht bekannt.


Ambulance

Unruhen in Myanmar: Tausende Muslime fliehen vor Gewalt

Seit Jahren wird die muslimischen Minderheit Rohingya in Myanmar diskriminiert. Nachdem Extremisten der muslimischen Volksgruppe in der vergangenen Woche Polizeiposten angriffen, schlugen Regierungstruppen hart zurück. Die Leidtragenden sind die Zivilisten, die nun in Massen nach Bangladesch fliehen.
flüchtlinge myanmar
© dpa/Mushfiq Alam
Mindestens 18.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind vor der jüngsten Gewaltwelle in Myanmar nach Bangladesch geflohen. Die Internationale Organisation für Migration erklärte am Mittwoch, Hunderte von ihnen säßen im Niemandsland im Grenzgebiet beider Länder fest.

Mindestens 103 Tote durch Soldaten

Auslöser der Fluchtwelle waren Vergeltungsangriffe des myanmarischen Militärs gegen muslimische Extremisten in der Krisenprovinz Rakhine. Menschenrechtlern zufolge brannten die Soldaten dabei in den vergangenen Tagen muslimische Dörfer nieder und erschossen auch Zivilisten.

Die Regierung machte radikale Rohingya für die Eskalation und auch für die Brandstiftung verantwortlich. Sie hatten vergangene Woche in einer koordinierten Aktion Polizeiposten angegriffen und damit die Gegenangriffe ausgelöst. Offiziell wurden bei den Unruhen bis Mittwoch 103 Menschen getötet. Darunter seien zwölf Mitglieder der Sicherheitskräfte, 77 Aufständische und 14 Zivilisten, hieß es von der Regierung. Die tatsächliche Zahl der Todesopfer ist wahrscheinlich deutlich höher. Rohingya-Vertreter befürchten Hunderte tote Zivilisten.

Biohazard

Faschismus und Propaganda in der Ukraine: Russische Journalistin wird des Landes verwiesen

russische Journalistin Anna Kurbatowa
© Screenshot: Channel OneDie russische Journalistin Anna Kurbatowa
Die Journalistin Anna Kurbatowa vom russischen Staatssender Perwij Kanal soll aus der Ukraine ausgewiesen werden, wie der Pressedienst des ukrainischen Geheimdienstes SBU am Mittwoch auf Facebook mitteilte. Zuvor war berichtet worden, die Reporterin sei im Zentrum von Kiew entführt worden.

Zurzeit würden die entsprechenden Dokumente für ihre Ausweisung vorbereitet, hieß es weiter.

"Die russische Propagandistin Anna Kurbatowa wird zwangsweise nach Russland abgeschoben", hieß es in der Facebook-Meldung. "Zurzeit läuft die Vorbereitung der notwendigen Dokumente für ihre Ausweisung."

Dies werde jedem passieren, der sich erlaube, "die Ukraine zu schänden", ging aus dem Beitrag ferner hervor.

Kommentar:


Stock Down

Wirtschaftsanalytiker sorgen sich um die vielen ledigen Chinesen - Wegen der Umsätze

China
© Sputnik/ Ekaterina Tschesnokowa
Das rasante Wachstum der Zahl der ledigen jungen Chinesen ist eher eine Bedrohung als eine Triebkraft für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Diese Ansicht äußerte Zhang Ning von der chinesischen Nationalen Akademie für wirtschaftliche Strategie gegenüber Sputnik.

Schon 2015 hat die Anzahl der jungen chinesischen Staatsbürger, deren Vorfahren in ihrem Alter längst verheiratet waren, 200 Millionen überschritten, was beispielsweise die Gesamtbevölkerungszahl von Deutschland und Frankreich übersteigt.

Analytikern zufolge versuchen in der Regel Spezialisten eine Eheschließung zu vermeiden, die eine anständige Ausbildung absolviert, einen guten Arbeitsplatz sowie ein stabiles Einkommen haben und in Städten leben. Forschungen zeigen, dass das Einkommen dieser Bevölkerungsgruppe wächst und sie es bevorzugt, das Geld in erster Linie für eigene Freuden und nicht für große Einkäufe auszugeben.

Airplane

Reisewarnung aus Russland: Hohe Erkrankungsrate an multiresistenter Tuberkulose in der Ukraine

Tuberkulose
© Sputnik/ Aleksej Furman
Die Ukraine droht wegen ihrer hohen Erkrankungsraten an Tuberkulose zu einer "tickenden Zeitbombe für Europa" zu werden, besonders nach der jüngst beschlossenen Visafreiheit mit der EU, schreibt die US-Zeitung "Politico". Die russische Aufsichtsbehörde "Rospotrebnadsor" hat bereits eine Reisewarnung ausgesprochen.

Bedenklich sei dabei, dass es sich um eine besondere Form der Krankheit handle - nämlich um multiresistente Tuberkulose, kurz MDR-Tb, die sich schwieriger behandeln lasse, so das Blatt.

"Seit 2014 ist die Ukraine unter den Top Fünf der Länder, in denen Fälle multiresistenter Tuberkulose am häufigsten vorkommen", heißt es in der Erklärung der russischen Behörde.

Kommentar:


Arrow Down

Gehirnzellen verloren? Eminem beschimpft Trump und drängt Fans mitzumachen

Bei seinem Auftritt in der britischen Stadt Reading hat der US-amerikanische Rapper Eminem seine Fans angefeuert, Donald Trump geltende Beleidigungen im Sprechchor zu rufen. Die Idee des populären Sängers wurden von Teilnehmern des dreitägigen Reading-Musikfestivals aktiv unterstützt.

Eminem
© www.globallookpress.comTrump kann ich nicht ausstehen: Eminem feuert Fans an, Anti-Trump-Parole zu skandieren [VIDEO]
"Ich werde nicht auf dieser Bühne stehen und sie für politische Zwecke benutzen, ich will keine Auseinandersetzungen auslösen, deswegen werde ich keine Namen nennen - aber Donald Trump kann ich nicht ausstehen!", rief der Sänger in die Menge. Auf diese Worte folgend jubelte das Publikum und fing an, spontan "F*ck Trump" mitzuskandieren. Danach forderte der Sänger sein Publikum auf, jedes Mal, wenn er eine Beschimpfung ausruft, im Sprechchor "Trump" zu schreien.


Kommentar: Diese sogenannten "Künstler" sollten endlich ihre Sachen packen. Diese Leute unterstützen mit diesen ekelhaften Taten indirekt die psychopathische Machtelite. Dabei ist es eher zweitrangig ob sie sich darüber bewusst sind oder nicht. Ein pathetisches Trauerspiel. Warum haben sich Eminem und Co. nicht aufgeregt als Obama Killary und an der Macht waren? Doppelstandards sonders gleichen. Trump scheint den Machteliten ein Dorn im Auge zu sein.


HAL9000

Arm trotz Arbeit: Immer mehr Menschen brauchen zusätzlich Nebenjob zum Überleben

Armut in Deutschland
© Reuters / Arnd WiegmannDie Armutsquote in Deutschland ist auf Rekordniveau gestiegen. Rund 15,7 Prozent der Bevölkerung müssen mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte auskommen. In Berlin sind es sogar 22,4 Prozent. Die soziale Schere geht weiter auseinander.
Immer mehr Menschen in Deutschland gehen zusätzlich zu ihrem Hauptberuf einem Nebenjob oder einer geringfügigen Beschäftigung nach. Laut Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit waren dies im Dezember 2016 insgesamt fast 2,7 Millionen Arbeitnehmer.

Mehr als die Hälfte der angestellten Nebenjobber übt den Minijob zusätzlich zur Vollzeitbeschäftigung aus. In den vergangenen Jahren habe es einen starken Anstieg bei Nebenjobbern gegeben, sagt der Forscher Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB):
Seit den Hartz-Reformen hat sich die Zahl mehr als verdoppelt", sagte Weber der Deutschen Presse-Agentur. Noch im Jahre 2003 gingen lediglich 1,2 Millionen Menschen im Nebenberuf einem Minijob nach.
Vor allem Menschen mit einem unterdurchschnittlichen Verdienst im Hauptjob hätten einen zusätzlichen Minijob, meint der Forscher. Doch nicht immer sei die finanzielle Not der Grund. Viele empfänden die geringen Abgaben auch als praktisch, denn "brutto ist wie netto".

Kommentar:


Clipboard

Boomende Spielemessen: Computerspiele machen süchtig, doch Industrie und Politik ziehen sich aus Verantwortung

Merkel Eröffnung Gamescom Köln 2017
© ReutersDeutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt bei Eröffnung von Gamescom-2017 in Köln am 22. August auf.
Die Computerspielemesse Gamescom startete mit Kanzlerin Merkel und endet nun mit einem Rekord. Die Branche ist ein Faktor in der Wirtschaft. Doch die Spiele können auch gefährlich für Kinder und Jugendliche werden, mahnt die Drogenbeauftragte.

Die Gamescom als weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele ist nach fünf Tagen mit einem Rekord - aber auch Kritik an der Branche - zu Ende gegangen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, warf der Computerspielebranche vor, sie unternehme zu wenig für den Schutz Jugendlicher vor Spielsucht.

Mit Blick auf die Gamescom sagte die CSU-Politikerin dpa, sie habe die Spielewirtschaft schon vor einem Jahr auf «die suchtfördernden Elemente von Spielen» aufmerksam gemacht. Die Resonanz sei «ziemlich enttäuschend». Auch Gegenvorschläge habe es auch nicht gegeben, beklagte Mortler:
Ich kann daraus nur schließen, dass die Branche kein sonderliches Interesse hat, besser vor Suchtgefahren zu schützen.

Kommentar: Nein, denn daraus zieht sie ihren Gewinn.


Die Gamescom ging am Samstag laut Koelnmesse mit einem Besucherrekord zu Ende. Mehr als 350 000 Besucher aus 106 Ländern seien seit Dienstag in die Hallen geströmt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Messe in der Domstadt eröffnet und dabei die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung digitaler Spiele hervorgehoben.

Kommentar:


Robot

Roboter in Japan übernehmen immer mehr Aufgaben: Jetzt auch Roboter-Priester für Beerdigungen

Roboterpriester Japan
© Screenshot
Japan ist dafür bekannt, bei der Entwicklung humanoider Roboter an der Spitze zu stehen. Ihre intelligenten Maschinen ersetzen bereits viele menschliche Tätigkeiten wie beispielsweise an der Hotelrezeption, als Lehrer, bei der Begleitung älterer Menschen oder sogar als Sexualpartner. Jetzt wurde die Liste um einen Priester ergänzt.

Der japanische Telekommunikations- und Medienkonzern SoftBank präsentierte seinen Roboter-Priester »Pepper« am vergangenen Mittwoch im Rahmen der »Life Ending Industry Expo« in Tokio, Japans größter Fachmesse für Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik.

In traditioneller buddhistischen Robe gekleidet, kann der erste vollautomatische Trauerredner die buddhistischen Schriften singen, dazu Trommeln sowie die Trauerzeremonie für jene Menschen auf Video übertragen, die nicht persönlich an der Beerdigung teilnehmen können.