Das Kind der GesellschaftS


Camera

Kranke Gesellschaft: Delphin-Baby stirbt nach Selfie-Aufnahmen

Hunderte Selfie-Fans haben an einem Strand in Südspanien den Tod eines Baby-Delfins verursacht.
selfie delphin
© Facebook/Equinac
Almeria - Als das winzige Säugetier in Ufernähe entdeckt worden sei, habe es für die anwesenden Sonnenanbeter kein Halten mehr gegeben, berichtete die Zeitung "ABC" am Mittwoch. Immer wieder sei der Delfin aus dem Wasser gehoben und herumgereicht worden, damit die Menschen mit ihm für Fotos posieren konnten.

Auch Kinder hätten ihn in den Arm genommen und ihm dabei versehentlich das zum Atmen nötige Blasloch zugedrückt. Kurze Zeit später sei der Delfin verendet.

Kommentar: Erst im letzten Jahr musst ein Hai sterben:

Kranke Gesellschaft: Ein Hai muss für ein Selfie sterben


Cloud Lightning

Hafenfest in Düsseldorf: Vier Teilnehmer bekamen Stromschlag von einem Fahrgeschäft

Vier Menschen haben beim Ruhrorter Hafenfest einen Stromschlag erlitten. Die zwei Frauen und zwei Männer waren auf einem Fahrgeschäft unterwegs. Plötzlich bekamen sie den Stromschlag.
feuerwehr symbolbild
© dpa/Daniel Bockwoldt
Duisburg - Sie mussten von Rettungskräften medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr stellte sofort den Strom des Fahrgeschäftes ab. Die Kripo will nun untersuchen, wie es zu dem Unfall kommen konnte.


Kommentar: Musste dazu erst die Feuerwehr kommen, oder war sie bereits vor Ort?


Hafenfest verlief ruhig

Ansonsten verlief das Hafenfest äußerst ruhig, so die Polizei. Eine Frau musste von der Wasserschutzpolizei aus einem Schiff geholt werden. Sie hatte auf dem Rhein Platzangst bekommen.

Ambulance

Vergnügungspark: Zwei Stahlseile von einem Fahrgeschäft gleichzeitig gerissen - Glimpflicher Ausgang

Nach dem Zwischenfall mit einem Fahrgeschäft am Freitagnachmittag im Freizeit-Land Geiselwind bemühte sich der Betreiber, das Geschehene als technischen Störfall ohne schwerwiegende Folgen klarzustellen.
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© Berthold Diem
Nach dem Zwischenfall mit einem Fahrgeschäft am Freitagnachmittag im Freizeit-Land Geiselwind (Lkr. Kitzingen) bemühte sich der Betreiber des Vergnügungsparks am Wochenende, das Geschehene als technischen Störfall ohne schwerwiegende Folgen klarzustellen. Laut Polizei waren bei dem Vorfall neun Kinder leicht verletzt worden. In einer noch am Freitag auf der Webseite des Betreibers veröffentlichten Stellungnahme wird festgestellt, dass die "Zentrale Notdienststelle" wohl "etwas übervorsichtig reagiert" hätte, als sie ein Großaufgebot von Rettungs- und Einsatzkräften alarmiert hatten. Medien wirft der Betreiber vor, "aus einem kleinen Zwischenfall fast eine Katastrophenmeldung" gemacht zu haben.

Wie Betreiber Matthias Mölter gegenüber dieser Redaktion am Samstag schilderte, waren an der Gondel des 16 Meter hohen Freefall-Towers "Abenteuer-Turm", einem Fahrgeschäft für Kinder, am Freitag gegen 16.30 Uhr beide Stahlseile, die die Gondel halten, gleichzeitig gerissen. Deshalb sackte die Gondel mit 16 Fahrgästen aus etwa zwei Meter Höhe nach ab. Laut dem Betreiber haben - wie in solchen Notfällen vorgesehen - Gasdruckdämpfer den Fall der Gondel abgebremst.

Fire

Zwei Brandanschläge: Strecke von Berlin nach Hannover und Hamburg gesperrt

Zwei Brände in Bahnanlagen im Großraum Berlin haben den Zugverkehr in Richtung Hamburg und Hannover getroffen. Die Strecken Berlin-Hamburg und Berlin-Hannover seien gesperrt, Züge würden über Magdeburg umgeleitet, teilte die Deutsche Bahn mit.
polizei bahn
© dpa
Dass es sich um Brandanschläge mit politischem Motiv handelt, schloss die Bundespolizei nicht aus. Reisende müssen sich laut Bahn auf Fahrzeitverlängerungen von etwa einer Stunde einstellen, im Fall der Verbindung nach Hamburg von bis zu zwei Stunden.

Zur Dauer der Sperrung konnte eine Sprecherin gegenüber FOCUS Online zunächst nichts sagen. Neben dem Fern- war auch der Regionalverkehr betroffen: Gesperrt waren die Strecken Nauen-Falkensee und Rathenow-Wustermark.

Airplane Paper

Tausende demonstrieren in Boston gegen Rassismus und Hass

Als Reaktion auf Charlottesville sind zahlreiche US-Amerikaner auf die Straße gegangen. Der US-Präsident lobte all jene, die sich gegen Fanatismus und Hass einsetzten.
demonstration boston
© Keith/Reuters
Eine Woche nach den Ausschreitungen in Charlottesville haben in Boston Zehntausende Menschen gegen Rassismus und Hass demonstriert. Ausdrückliches Lob dafür kam von US-Präsident Donald Trump. "Ich möchte den vielen Protestierenden in Boston applaudieren, die ihre Stimme gegen Fanatismus und Hass erheben", schrieb er auf Twitter. "Unser Land wird bald als ein Geeintes zusammenkommen!"

Zuvor hatte Trump die Demonstration mit Skepsis erwartet. Es sehe so aus, als ob in Boston "viele Anti-Polizei-Unruhestifter" seien, twitterte der Präsident. Nun twittert Trump: "Unser großartiges Land ist seit Jahrzehnten geteilt". Er fügte hinzu: "Manchmal muss man protestieren, um zu heilen und wir werden heilen und stärker sein als je zuvor!"

Der Protestmarsch in Boston mit schätzungsweise 40.000 Teilnehmern richtete sich gegen eine deutlich kleinere Kundgebung, die Free Speech Rally. Nach Angaben der Organisatoren sollte diese für das Recht auf freie Meinungsäußerung eintreten; außerdem hatten sich die Organisatoren von den Neonazis und Rassisten aus Charlottesville distanziert. Die Gegendemonstranten sahen hinter der Kundgebung jedoch rechtsextreme Motive und erwarteten die Teilnahme ultrarechter Gruppen. Schließlich wurde die Kundgebung abgebrochen.

Kommentar: Trump hat sich eindeutig gegen jeden Extremismus von Anfang an distanziert.


Handcuffs

Messerstecherei in Wuppertal - Zwei Jugendlich wurden festgenommen

Jugendliche nach tödlicher Messerstecherei festgenommen
polizei symbolbild, polizist symbolbild
© dpa, frg fpt
Wuppertal - Nach einer Messerstecherei mit einem Toten und einem Verletzten in Wuppertal hat die Polizei zwei Jugendliche festgenommen. Die 14 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen sollen wegen eines Tötungsdelikts dem Haftrichter vorgeführt werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Die Polizei ging nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass Streitigkeiten unter Geschäftsleuten bei der Tat eine Rolle gespielt haben. Sie sucht im Zusammenhang mit der Tat nach zwei weiteren Personen und nach Zeugen, die die Tat gefilmt haben könnten.

Der Tatort liege mitten in der Stadt an einer großen Straße mit einem Einkaufszentrum in der Nähe. «Da war eine Vielzahl Menschen unterwegs und es kann gut sein, dass da Schaulustige unterwegs waren, die da Aufnahmen gemacht haben», sagte der Polizeisprecher.

Kommentar:

Messerangriff auch in Wuppertal: Eine Person getötet, eine weitere verletzt


Evil Rays

Auto rast in Menschenmenge bei Sydney

Tatort Sydney
© REUTERS/ Edgar Su
Ein PKW ist bei Sydney in eine Menschenmenge gerast. Sechs Menschen, darunter ein Kind, wurden verletzt, berichtet die Zeitung 9news am Samstag.

Der Autofahrer habe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei auf den Bürgersteig gefahren. Die australischen Behörden betrachten den Vorfall nicht als Terroranschlag.


Evil Rays

Westsibirien: Messerattacke in Surgut - zahlreiche Verletzte, Angreifer tot

Surgut Westsibirien
© Sputnik/ Alexey Malgavko
Ein Unbekannter hat in der westsibirischen Stadt Surgut Passanten mit einem Messer angegriffen. Sieben Menschen wurden verletzt, teilte das russische Ermittlungskomitee am Samstag mit.

Der Täter wurde von den Sicherheitskräften getötet.

​Wie der TV-Sender ntv unter Berufung auf lokale Sozialnetze berichtet, handelte es sich um mehrere maskierte bewaffnete Täter. Laut lokalen Medien gibt es einen Toten und mehr als zehn Verletzte. Sie werden in Krankenhäuser gebracht.

Bulb

Nach Anschlag: Panik nach Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Linken in Barcelona

Einen Tag nach dem Anschlag in Barcelona kam es am Freitag auf den Ramblas zu Auseinandersetzungen zwischen Anti-Islamisierungs-Demonstranten und Gegendemonstranten. Die Polizei musste mehrmals bei Handgreiflichkeiten intervenieren. In der Gegend um den Anschlag lösten die Demonstrationen Panik aus.


Kommentar: Zitat aus "Hilfe, die Moslems kommen! Adoptiert einen Flüchtling!":
Der wichtigste Punkt hier ist, dass Sie immer genau dann wissen, dass Sie manipuliert werden, wenn es scheint, dass Ihre einzige Option darin besteht, sich einer Seite der Polemik anzuschließen , abzutauchen und abzuwarten, bis die Schießerei losgeht.

Aber diese Realitätsverschiebungen treten gewöhnlich dann auf, wenn die Bevölkerung von erhöhten Emotionen, Angst, Unsicherheit und Wut beherrscht wird. In diesem Zustand denken Menschen nicht, sondern handeln lediglich emotional als Reaktion auf Umstände, die in gewissem Maße konstruiert wurden, um genau diese Reaktion zu provozieren . Befinden sich die Menschen in einer neuen, unangenehmen Wirklichkeit, fragen sie sich nicht, wie es dazu kommen konnte. Sie bemerken in der Regel nicht den langen Prozess der Konditionierung, dem sie unterworfen wurden, und auch nicht, dass die Dinge noch viel schlimmer werden, wenn sie weiterhin nur reagieren, ohne dieses konstruierte Umfeld zu verstehen, mit der sie es zu tun haben .



Demonstranten
© REUTERS / Susana VeraPolizei interveniert als Demonstranten auf Las Ramblas einen Tag nach dem Anschlag aneinander geraten. Barcelona, Spanien 18. August 2017.
Einen Tag nach der Terrorattacke von Barcelona ist es am Rande des Ramblas-Boulevards zu Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Demonstranten gekommen. Nach Berichten spanischer Medien schritt die katalanische Polizei am Freitag ein, um die Gruppen voneinander zu trennen.

Nach Angaben der Agentur Europa Press demonstrierten rund 20 Rechte unweit der Ramblas. Ihnen stellten sich rund 200 linke Gegendemonstranten mit Rufen wie "Nein, nein, Nazis nein" in den Weg. Es kam zu handgreiflichen Auseinandersetzungen, bevor die Polizei einschritt.

Arrow Down

„Samurai“ mit Schwert greift Präsidentenpalast in Taiwan an

samurai maske
© Sputnik/ Witali Ankow
In Taipeh hat ein Mann die Wache des Präsidentenpalastes in Taiwan mit einem Samuraischwert angegriffen. Der Angreifer habe auf einen Militärpolizisten eingestochen, bevor er überwältigt und festgenommen werden konnte, meldet die Agentur CNA.

Der Polizist sei ins Krankenhaus gebracht worden, sein Leben sei außer Gefahr.