Das Kind der GesellschaftS


Arrow Down

Tierschützer befürchten Aussterben von Eulen in asiatischen Ländern - Wegen Harry Potter

Eule
© Flickr/ Kenneth Hagemeyer
Im letzten Jahrzehnt hat der illegale Handel mit Eulen in den asiatischen Ländern spürbar zugenommen, schreibt die britische Zeitung "The Guardian". Schuld daran sei Harry Potter.

Tierschützer schlagen demnach Alarm wegen der negativen Folgen der Buch- und Filmserien über Harry Potter. Der junge Zauberer hatte seine eigene Schnee-Eule namens Hedwig. Die Nachfrage nach Schnee-Eulen sei deswegen wesentlich gestiegen: Immer mehr Menschen wollten die Wildvögel als Haustier haben.

So wurden im Jahr 2001, als der erste Harry-Potter-Film erschien, nur wenige Hundert Eulen auf indonesischen Vogelmärkten verkauft. Doch im Jahr 2016 sei diese Zahl drastisch gestiegen - und zwar auf 13.000 Vögel. Dies geht aus dem Bericht "Global Ecology and Conservation" der Forscher Vincent Nijman und Anna Nekaris von der Oxford Brookes University hervor.

Christmas Lights

Schlägerei in Göttingen mit ungefähr 200 Zuschauern

Vertreter von zwei Gruppierungen haben am Sonntagabend in der Göttinger Innenstadt aufeinander eingeschlagen. Insgesamt waren laut Polizeiangaben 200 Personen verschiedener Nationalitäten an dem Platz versammelt, nur sechs waren jedoch an der Schlägerei beteiligt. Ob es einen speziellen Grund für das Aufeinandertreffen gab, ist noch unklar.
Polizeieinsatz
© AFP 2017/ DPA/ Christoph Schmidt
Göttingen - Bei einer Gruppen-Schlägerei in der Göttinger Innenstadt haben Personen verschiedener Nationalitäten aufeinander eingeschlagen. Insgesamt waren 200 Personen am Ort der Schlägerei versammelt, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Nur fünf bis sechs seien aktiv an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen. Viele sollen nur zugeschaut haben. Wie viele Menschen sich schlugen, war zunächst unklar.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin war in ersten Notrufen von einer Massenschlägerei die Rede gewesen. Das war letztlich nicht der Fall. Die Sache sei ziemlich unübersichtlich gewesen, teilte ein Beamter mit.

Gear

Eine Stadt in Aufruhr: Auto rast in Charlottesville, USA in Menschenmenge - Anschließende Schlägereien

Bei einer Demo von Rechtsextremisten in der Stadt Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia) ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Ein Auto ist mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschengruppe gerast. Ein Mensch ist gestorben.
charlottesville
© Joshua Roberts / Reuters
Die Augenzeugen haben den Vorfall aufgenommen und das Video im Internet veröffentlicht. Dort ist ein grauer Wagen zu sehen, der bei der Kundgebung der Neonazis mit hoher Geschwindigkeit in die Menschengruppe rast. Dem offiziellen Twitter-Account der lokalen Behörden zufolge sind mindestens 30 Menschen verletzt worden.

Der Bürgermeister der Stadt Mike Signer hat später via Twitter mitgeteilt, eine Person sei gestorben.

​​Bereits am Freitag waren mehrere Rechtsextremisten in einem Fackelzug durch Charlottesville marschiert, berichtet CNN. Sie demonstrierten dagegen, dass ein Denkmal von General Robert E. Lee aus einem Park der Stadt entfernt wird. Er hatte im Bürgerkrieg für den Fortbestand der Sklaverei gekämpft. Es handele sich hierbei um eine illegale Versammlung.

Binoculars

Junge Frau entführte Baby und fuhr damit durch Deutschland

Potsdam - Eine 19-Jährige hat in Potsdam ein vier Monate altes Baby in ihre Gewalt gebracht und ist mit ihm bis nach Hannover geflohen. Dort konnte sie festgenommen werden, wie die Brandenburger Polizei mitteilte.
polizei symbolbild, blaulicht
© dpaSymbolbild
Die junge Frau hatte Mutter demnach angesprochen, während diese am Donnerstagnachmittag gegen 16.30 Uhr mit der kleinen Tochter und zwei Söhnen beim Einkaufen war. Sie bot ihr an, auf das Baby im Kinderwagen aufzupassen, während die Mutter ihre Einkäufe in die Wohnung trug. Als die 35-Jährige zurückkehrte, waren die Frau und ihr Baby verschwunden. Die Mutter alarmierte die Polizei, die eine umfangreiche Suche mit Hunden, Hubschrauber und Bereitschaftspolizisten startete.

Polizisten ermittelten schließlich, dass die 19-Jährige mit dem Kind bis nach Niedersachsen geflohen war. Gegen 20.00 Uhr konnte sie in der 250 Kilometer entfernten Landeshauptstadt Hannover festgenommen werden, wie es von der Polizei hieß. Das Baby blieb unversehrt. Bis zum Freitagmorgen konnten Mutter und Baby aus organisatorischen Gründen aber noch nicht wiedervereint werden, wie ein Polizeisprecher sagte.

Eye 2

Erneut Leipzig: Hochschwangere Frau soll erstochen worden sein und Mann sprang anschließend aus dem Fenster

Polizisten haben am Freitagmorgen in einer Wohnung in der Leipziger Uhlandstraße eine tote Frau gefunden. Wie sie starb, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage zunächst nicht.
tatort leipzig
© Silvio BuergerKriminaltechniker betreten das Haus, um Spuren der Tat zu sichern
Die Bild-Zeitung berichtete, die Frau sei Opfer eines Familiendramas geworden. Ihr Mann habe sie in einem Flüchtlingsheim erstochen. Sie soll hochschwanger gewesen sein. Der Ehemann soll nach seiner Tat aus dem Fenster des mehrstöckigen Hauses gesprungen sein. Bei dem Sturz habe er sich schwerste Verletzungen zugezogen, berichtet das Blatt. Den Bericht bestätigte die Polizei zunächst nicht.

tatort leipzig
© Silvio Buerger
pcl/dpa

Kommentar: Mann attackierte in Leipzig eine Frau mit einem Messer


Arrow Up

USA: Petition fordert Ende der US-Militärpräsenz in Syrien und warnt vor Eskalation

Fast 70.000 Unterzeichner haben sich bereits einer Petition an das Pentagon gegen US-Kampfflugzeuge in Syrien angeschlossen. Aktivisten warnten auf einer Veranstaltung in Washington, D.C. vor einer Eskalation zwischen den USA und Russland.

F-15E-Kampfflugzeuge
© ReutersF-15E-Kampfflugzeuge der Amerikaner fliegen über dem Irak, nachdem sie Angriffe in Syrien beendet haben; 23. September 2014.
In der Petition, gerichtet an US-Verteidigungsminister James Mattis und das Pentagon, heißt es: "Wir fordern Sie auf, sofort alle amerikanischen Militärflugzeuge vom syrischen Himmel zu entfernen und diese vom syrischem Luftraum fernzuhalten." Die Sammlung der Unterschriften begann vor einem Monat. Bis dato haben bereits 68.643 Fürsprecher die Petition unterzeichnet.

Matthew Hoh, ein ehemaliger Marine-Kapitän, sprach am Dienstag im Nationalen Presseklub in Washington, D.C. zur Gefahr einer Eskalation des Konflikts mit Russlands durch amerikanische Militärpräsenz in Syrien und warnte:

Calculator

Mann attackierte in Leipzig eine Frau mit einem Messer

Am Dienstagnachmittag ist am Leipziger Hauptbahnhof eine Frau mit einem Küchenmesser angegriffen worden. Laut Polizei verletzte der 28-jährige Angreifer die 56-Jährige an Arm und Schulter.
polizei symbolbild, blaulicht
© dpaSymbolbild
Leipzig - Schockierende Bluttat am helllichten Tag mitten in Leipzigs Zentrum: Eine 56-jährige Frau ist am Dienstag gegen 17.15 Uhr im Bürgermeister-Müller-Park gegenüber vom Hauptbahnhof von einem Libyer (28) mit einem Küchenmesser angegriffen worden. Sie erlitt Stich- und Schnittverletzungen an der Schulter sowie am linken Ober- und Unterarm, musste zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sind Opfer und Täter flüchtig bekannt. Der Libyer gehört offenbar zum Kern der Dealerszene im Bahnhofsviertel. Der Polizei ist er schon häufig wegen Drogenhandels und unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln sowie Körperverletzung aufgefallen. Auch der Frau soll er schon mehrfach Rauschgift angeboten haben, wobei unklar ist, ob sie tatsächlich Drogen gekauft hat.

Fire

Brand in Chemiepark in Wolfen

Bei dem Großbrand in einem Wolfener Entsorgungsbetrieb ist das Gebäude der Firma am Dienstagabend zerstört worden. Zunächst war nicht klar, ob durch das Feuer auch Giftstoffe freigesetzt wurden.
brand chemiewerk
Bitterfeld-Wolfen - Später gaben die Behörden dann Entwarnung. Ein Messfahrzeug der Feuerwehr Wolfen hatte die Umgebung während des Einsatzes kontrolliert. Dabei konnten die Kameraden keine Grenzüberschreitungen feststellen.

Dennoch sorgte der Brand im Chemiepark Bitterfeld auch über die Ortsgrenzen hinaus für große Besorgnis. Wie mehrere User auf Facebook berichteten, konnte man die riesige Rauchwolke noch bis Schkeuditz und Leipzig sehen.

Den brennenden Entsorgungsbetrieb der Firma "Fehr Umwelt Ost GmbH" konnten die Einsatzkräfte nur mit großen Anstrengungen unter Kontrolle bringen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, waren 25 Einsatzfahrzeuge vor Ort. Nachdem gegen 18 Uhr das Dach des Gebäudes eingestürzt war, mussten die Kameraden der Feuerwehren das Gebäude kontrolliert abbrennen lassen.

Arrow Down

Während Livesendung: BBC-Mitarbeiter schaut Porno

BBC-Mitarbeiter schaut Porno während Livesendung
© Screenshot Youtube
Bei einer Livesendung des britischen Senders BBC ist es zu einem blamierenden Vorfall gekommen: Während die Moderatorin den Zuschauern die Nachrichten präsentierte, war im Hintergrund der Monitor eines Mitarbeiters zu sehen, auf dem ein erotisches Video lief. Dies berichtet das Newsportal Daily Mail.

Der Meldung zufolge saß der Mitarbeiter mit Kopfhörern im Senderstudio. Auf dem Video ist zu sehen, dass im Film eine Frau sich auszieht und ihren nackten Busen zeigt.

X

Paris: Autoangriff auf Soldaten von Anti-Terror-Überwachungseinheit - 6 Verletzte

Paris Auto Soldaten
In einem Vorort von Paris hat ein Unbekannter Soldaten mit einem Auto angefahren. Sechs Soldaten wurden verletzt. Der Fahrer konnte mit seinem Wagen fliehen, nach ihm wird gefahndet. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

Ein Unbekannter ist in einem Vorort von Paris in eine Gruppe Soldaten gefahren. Zwei Menschen wurden nach Polizeiangaben schwer verletzt, vier weitere leicht. Der Fahrer floh mit seinem Wagen geflohen. Nach ihm wird nun gefahndet.

Die Soldaten wurden gegen acht Uhr vor einer Kaserne im Zentrum von Levallois angefahren, wie der Bürgermeister Patrick Balkany im Fernsehsender BFM-TV sagte. Das Auto, ein dunkler BMW, habe in einer Sackgasse vor dem Gebäude geparkt.

Als die Soldaten die Kaserne für eine Patrouille verlassen hätten, habe der Fahrer Gas gegeben und sei auf die Soldaten zugerast. "Es ist alles sehr schnell passiert. Das Auto hat nicht angehalten." Er habe "keinen Zweifel", dass der Fahrer absichtlich gehandelt habe - es handele sich um eine "widerwärtige Aggression".

Paris Auto-Attacke Soldaten Luftbild
© AFPLuftbild vom Tatort in Levallois-Perret

Kommentar: Ob es sich wirklich um einen terroristischen Anschlag handelt, müssen die Untersuchungen ergeben. Die Möglichkeit erscheint jedoch naheliegend. Gerade das Ziel würde in dem Fall auch wieder das typische Muster von Terrorismus unter falscher Flagge nahelegen - wahrscheinlich als Rechtfertigung, um den Ausnahmezustand in Frankreich weiter aufrechtzuerhalten und gleichzeitig damit auch die Militarisierung von Sicherheitskräften voranzutreiben.