Das Kind der GesellschaftS


Bad Guys

"Ich hab's satt, Menschenfleisch zu essen": Südafrikas Polizei ermittelt Fälle von Kannibalismus

Die südafrikanische Polizei untersucht Fälle von Kannibalismus, nachdem ein Mann sich der Polizei gestellt und Bein und Hand eines Menschen als Beweis vorgelegt hat. Dabei soll der mutmaßliche Täter erklärt haben: "Ich habe es satt, Menschenfleisch zu essen".

Schädel
"Ich hab's satt, Menschenfleisch zu essen": Südafrikas Polizei ermittelt Fälle von Kannibalismus
Danach führte der Täter die Polizei zu einem Haus in der östlichen Provinz KwaZulu-Natal, wo weitere Körperteile gefunden wurden. Es ist noch unklar, ob diese Körperteile nur einem Menschen oder mehreren Personen gehörten. Drei Verdächtige sollen eine Frau ermordet und danach ihren Körper zerstückelt haben, teilte Sprecherin der Polizei Charmaine Struwig mit. Menschliche Überreste wurden an einem Tatort in Estcourt und an einem anderen Tatort in Amangwe gefunden. Vier Männer wurden wegen Mordverdachts festgenommen, einer von ihnen soll als Naturheiler tätig gewesen sein.

Megaphone

Nach Anschlägen: Tausende Muslime in Barcelona demonstrieren gegen Terror

Muslime Barcelona Demonstration gegen Terror
© Reuters
Etwa 2.500 Muslime haben gegen den Terrorismus demonstriert. Der Protest fand in Barcelona, nahe des Anschlagortes, statt. Bei dem Attentat kamen 14 Menschen ums Leben. Etwa 100 weitere wurden verletzt.

Die muslimischen Gemeinden Barcelonas versammelten sich am Montagabend am Plaza de Catalunya. Ihr Ziel war es, die Terroropfer zu unterstützen und den islamistischen Terror zu verurteilen, berichtete die spanische Tageszeitung El Pais.

Bald strömten Menschen aus allen Stadtvierteln zu dem Kundgebungsort. Bis 19 Uhr hatten sich Polizeiangaben zufolge etwa zweieinhalb Tausend Demonstranten zusammengefunden. Der Plaza de Catalunya liegt sehr nahe an Las Ramblas, wo der tödliche Terroranschlag stattgefunden hatte.

Kommentar: Im Irak haben kürzlich ebenfalls unzählige Muslime ihre Stimme gegen den Terror erhoben:


Fire

Zwei Brandanschläge auf Autos einer SPD Politikerin im Ruhrgebiet

Brandanschlag in Herne: Unbekannte haben zwei Autos der SPD-Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering angezündet. Beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Der Staatsschutz ermittelt.
herne feuerwehr
© dpa
In Herne in Nordrhein-Westfalen sind in der Nacht zum Dienstag zwei Autos der SPD-Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering in Flammen aufgegangen. Sowohl das Privatauto der Politikerin als auch ein SPD-Wahlkampfauto, die beide vor ihrem Haus abgestellt waren, brannten.

Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Am Parteiwagen sei eine Scheibe eingeschlagen und womöglich ein Molotow-Cocktail in den Innenraum geworfen worden, es sei ein höherer Schaden entstanden, sagte ein Polizeisprecher. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Michelle Müntefering ist die Ehefrau des früheren SPD-Chefs Franz Müntefering.

Zeugen haben demnach zwei schwarz gekleidete Männer weglaufen sehen. Zumindest einer habe eine Sturmhaube getragen. Suchmaßnahmen der Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber und mit Unterstützung eines Hundeführers blieben zunächst erfolglos. Ermittelt wird demnach in alle Richtungen. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund aber nicht aus.

Bizarro Earth

Neuer riesiger Plastikmüll-Strudel im Südpazifik entdeckt: Siebenmal so groß wie Deutschland

Plastikstrudel Ozean
Vor der Küste Chiles und Perus ist ein neuer Plastikmüll-Strudel entdeckt worden. Forscher prüfen derzeit die Plastikdichte in dem Gebiet, dass vom Umfang her siebenmal so groß wie Deutschland ist (2,5 Mio. Quadratkilometer).

Charles Moor, einer der Pioniere der Erforschung von Mikroplastikströmen in den Weltmeeren, hat den Plastikteilchen-Teppich gefunden.

Moore und sein Team von der Algalita Research Foundation werten gerade alle Messungen hinsichtlich der exakten Größe und des Gewichtes der Plastikmasse dieses Teppichs aus (Neuer Report: Schädliches Mikroplastik in Kosmetika "vom Waschbecken ins Meer").

Kommentar:


Pistol

Flughafen Berlin Tegel: LKA-Beamten geht aus Versehen die Waffe los - Keine Verletzten

Im Einstiegsbereich des Terminals A am Flughafen Tegel ist am Montagmorgen eine Schusswaffe losgegangen. Wie Thorsten Peters, Sprecher der Bundespolizei, auf Nachfrage der Berliner Zeitung mitteilte, kam es gegen 7. 55 Uhr zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe durch einen Personenschützer des Berliner Landeskriminalamts (LKA), der sich mit seiner Schutzperson auf dem Weg zum bereitstehenden Eurowings-Flugzeug auf der Fluggastbrücke befand.
flughafen tegel
© dapd
"Verletzt wurde glücklicherweise niemand", so Peters. Die Kugel habe die Hülle des sogenannten Fingers, der vom Gebäude zur Tür der Maschine führt, durchschlagen. "Wie sich der Schuss lösen konnte, muss nun genau ermittelt werden. Es ist schon ungewöhnlich, dass sowas passiert", sagte der Bundespolizei-Sprecher.

Schutzperson ist ranghoher irakischer Diplomat

Durch den Vorfall verzögerte sich der Start des Fluges 4U 013 nach Köln/Bonn deutlich: Um 8.10 Uhr sollte der Flieger ursprünglich abheben, in der Luft waren die Reisenden dann aber schließlich erst um 9.45 Uhr.

Boat

Kriegsschiff "USS John S McCain" stößt mit Tanker zusammen

In den Gewässern vor Singapur ist ein amerikanisches Kriegsschiff mit einem Tanker zusammengestoßen. Fünf Matrosen wurden verletzt, nach zehn weiteren wird noch gesucht.
uss john s mccain
© Reuters
Nach der Kollision mit einem Öltanker ist das Kriegsschiff USS John S McCain am Montag in Singapur angekommen. Der Lenkwaffenzerstörer dockte nach Angaben der amerikanischen Pazifikflotte mehrere Stunden nach dem Zusammenstoß im Hafen des südostasiatischen Stadtstaates an. Insgesamt zehn Seeleute werden weiterhin vermisst. Mindestens fünf Soldaten wurden bei der Kollision mit dem Tanker Alnic MC, der unter Liberias Flagge fährt, verletzt.

Nach Angaben der amerikanischen Marine drang durch ein Leck in der Backbordseite des Schiffes Wasser ein, darunter in Kabinen der Mannschaft und in den Maschinenraum. Das Schiff schaffte die Fahrt nach Singapur aber aus eigener Kraft. Von den fünf Verletzten wurden vier nach Singapur ins Krankenhaus gebracht. Keiner von ihnen habe lebensgefährliche Verletzungen. An Bord des Tankers gab es keine Verletzten.

Kommentar: Zerstörer "USS Fitzgerald" stößt mit Frachter zusammen - Mehrere Tote Seeleute


Evil Rays

Marseille: Auto fährt in Bushaltestellen - mindestens ein Toter

Polizei Marseille Frankreich
© Reuters/ Christian Hartmann
Ein Auto ist in zwei Bushaltestellen in der südfranzösischen Stadt Marseille gerast, berichtet am Montag AFP. Dabei soll mindestens eine Person ums Leben gekommen sein.

Eine Person ist nach Informationen der AFP gestorben. Ein Mensch soll schwer verletzt worden sein.

Clipboard

Noch ein Messerangriff in Wuppertal - Mann wird schwer verletzt

Am Freitag stirbt in Düsseldorf ein Mann bei einem Messerangriff, ein weiterer wird lebensgefährlich verletzt. Auch am Samstagabend kommt es in der Stadt zu einem schweren Angriff.
wuppertal
© dpa
Zwei Messerattacken mit einem Toten und zwei lebensgefährlich Verletzten haben die Polizei in Wuppertal am Wochenende in Atem gehalten. Beide Verbrechen haben demnach aber nichts miteinander zu tun. Nach dem ersten Angriff, bei dem am Freitag ein Mensch starb und einer nur knapp überlebte, nahm die Polizei zwei Jugendliche fest.

Gegen die 14 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Ermittler gingen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass Streitigkeiten unter Geschäftsleuten bei der Tat eine Rolle gespielt hatten.

Unabhängig davon gab es am Samstagabend in Wuppertal eine weitere folgenschwere Messerattacke vor einem Bistro. Dabei wurde ein 53-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Er und der Angreifer sollen vorher gestritten haben. Passanten hielten den 42 Jahre alten Tatverdächtigen fest, bis die Polizei kam. Eine Mordkommission ermittelt wegen des Verdacht der versuchten Tötung. "Die Hintergründe für die Tat sind wohl im familiären Bereich zu suchen", sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag.

Kommentar: In den letzten Tagen gab es gleich mehrere Messerangriffe weltweit:

Messerangriff auch in Wuppertal: Eine Person getötet, eine weitere verletzt
Messerangriff in Finnland: Zwei Tote und mehrere Verletzte - Täter wurde angeschossen
Westsibirien: Messerattacke in Surgut - zahlreiche Verletzte, Angreifer tot
"Samurai" mit Schwert greift Präsidentenpalast in Taiwan an


Cow

Österreich: 20 Stiere bei Brand verendet

Im Zentrum von Siebenhirten (Bezirk Mistelbach) ist am Freitagnachmittag ein Brand in einem Stall ausgebrochen. Drei Personen wurden ins Spital eingeliefert, 20 Stiere konnten nicht mehr aus den Flammen gerettet werden.
Brand Siebenhirten Mistelback Stiere
© AFKDO/Christoph Herbst160 Feuerwehrleute waren mehrere Stunden im Einsatz
160 Feuerwehrleute von 13 Feuerwehren waren am Freitagnachmittag mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Aus unbekannter Ursache hatte der Dachstuhl eines Stalls mitten im Ortzentrum zu brennen angefangen. Binnen weniger Minuten stand das Dach in Vollbrand. Von den 70 eingestellten Stieren konnten 20 nicht mehr gerettet werden, sie verendeten.

Kommentar: Dieses tragische Ereignis würde isoliert gesehen nichts Ungewöhnliches darstellen, da Brand-Unfälle selbst bei allen Vorsichtsmaßnahmen immer wieder geschehen. Uns fällt jedoch die Häufigkeit von tödlichen Unglücken im Pflanzen-, Tier- und Menschenreich in den letzten Tagen auf.


Bell

Das Beste aus dem Web: 20 Millionen Muslime demonstrieren gegen den IS und die Medien ignorieren es

Frauen, Männer und ältere Menschen befinden sich auf dem Weg zur Stadt Kerbela zu einem Gedenkfest namens al-Arba'in, so in einem Artikel vom Free Thought Project. Al-Arba'in ist ein muslimisches Gedenkfest, "das vierzig Tage nach Aschura, dem Fest zum Märtyrertod Husseins, eines Enkels des Propheten Mohammed, von den imamitischen Schiiten begangen wird."
protest muslime
Dieser ursprüngliche Pilgermarsch wurde durch den Terror des IS weiterentwickelt. Und Menschen begeben sich jedes Jahr auf den Weg, um gegen die IS Terroristen zu demonstrieren.

Ein Pilger berichtet, "Ich komme gemeinsam mit meiner Frau und drei Söhnen von Basra gelaufen... und das ist das dritte Mal. Vor 13 Tagen gingen wir los und haben Karbala am Sonntag erreicht", berichtet Jaber Kadhem Khalif.

Umm Ali berichtet, ihr Mann kämpft gegen den IS, "Wir bitten Gott um Unterstützung gegen Daesh [ISIS], damit Mosul befreit wird und verlangen von unseren Politikern, dass sie sich an die Leute erinnern, die sich dafür aufopfern."