Ein familiärer Konflikt führt zu einer Schießerei in Mississippi und kostet schließlich acht Menschen das Leben. Der mutmaßliche Täter gibt an, auch er habe eigentlich sterben wollen - durch Polizeischüsse.

© Therese Apel/ The Clarion-LedgerEin Verdächtiger wird von der Polizei fest genommen.
Brookhaven Nach einem Streit mit seiner Ehefrau und seinen Schwiegereltern hat ein Mann in den USA laut Behördenangaben acht Menschen erschossen. Unter den Opfern des Amoklaufs im US-Staat Mississippi sollen sich ein Polizist, die Schwiegermutter und zwei minderjährige Jungen befinden. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und gab im Anschluss einer US-Zeitung ein Interview, in dem er erklärte, er habe gewollt, dass er nach seiner Tat von Polizeibeamten getötet werde.
Zu den tödlichen Schüssen kam es nach Angaben der Sicherheitsbehörden von Mississippi am Samstagabend (Ortszeit) in drei verschiedenen Häusern in den Städten Brookhaven und Bogue Chitto. Auslöser der Tat sei ein Notruf über einen häuslichen Streit gewesen.
„Ich verdiene nicht, zu leben, nicht, nachdem, was ich getan habe“, sagte der 35-jährige Verdächtige in Handschellen in einem Interview der Zeitung
The Clarion-Ledger. Er sprach auf der Straße, während im Hintergrund Polizeibeamte zu sehen waren.
Kommentar: Die sogenannte Terrorgefahr breitet sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen aus. Am Ende wird man vor Angst nicht einmal einen Supermarkt besuchen wollen und das ist auch das letztendliche Ziel von unseren Puppenspielern, das überall Terroristen lauern können.