Das Kind der GesellschaftS


Pistol

Frankreich: Bewaffneter stürmt Seniorenheim für Missionare, tötet eine Frau und flieht

Mindestens eine Person ist letzte Nacht in einem Seniorenheim für katholische Missionare in Südfrankreich getötet worden. Berichten zufolge war ein bewaffneter und maskierter Mann in das Seniorenheim im Dorf Montferrier-sur-Lez eingedrungen, fesselte eine Frau und erstach sie anschließend. Die Hintergründe zur Tat sind noch unklar. Der Täter befindet sich auf der Flucht.
Rettungseinsatz, Polizeieinsatz
© RT Deutsch
Neben einer Stichwaffe soll er auch eine Schrotflinte mit sich gehabt haben, als er in das Seniorenheim für Pensionäre der Afrikanischen Missionen, in dem 80 Mönche und Nonnen wohnen, die er zu Geiseln genommen haben soll. Eine Anti-Terror-Einheit rückte an und drang in das Gebäude ein. Der Täter konnte dennoch fliehen. Eine Großfahndung wurde eingeleitet. Die Gesellschaft der Afrikamissionen widmet sich der Evangelisierung der westafrikanischen Völker.

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Bulb

Schulbus-Unfall in den USA: Fahrer fragte Kinder "Seid ihr bereit zu sterben?" - 5 Kinder tot

Am Dienstag sind bei einem schweren Unfall mit einem Schulbus nahe der US-Stadt Chattanooga mindestens fünf Kinder ums Leben gekommen. Kurz vor dem Unglück soll der Busfahrer die Schulkinder gefragt haben, ob sie bereit wären zu sterben. „Meine Tochter erzählte, dass, bevor sich der Bus überschlug, er mit Vollgas um die Kurve gerollt war und [der Fahrer] sie gefragt hatte: ‘Seid ihr bereit zu sterben?’“, erzählte eine Mutter gegenüber CBS News.

Schulbus Unfall
© TwitterSchulbus-Unfall in den USA: Fahrer hat Kinder gefragt, ob sie bereit waren zu sterben
Der Unfall geschah nahe der Stadt Chattanooga im Süden des US-Bundesstaates Tennessee. Insgesamt waren 35 Kinder im Bus gewesen, mindestens fünf von ihnen sind gestorben, bestätigte die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat. Weitere 23 Schulkinder wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Der 24-jährige Busfahrer wurde festgenommen.

Passport

Manche blicken durch: Hollywood-Star Steven Seagal endlich offiziell Russe, holt in Moskau neuen Pass ab

Der US-Schauspieler und Filmproduzent Steven Seagal weilt derzeit in Moskau und will bei dieser Gelegenheit seinen russischen Pass entgegennehmen, berichtet das Nachrichtenportal „lenta.ru“.
Putin und Steven Seagal
© Sputnik/ Alexei Druzhinin
„Steven ist schon seit Samstag, den 19. November in Russland. Wir wollten seinen Besuch nicht an die große Glocke hängen“, so Seagals Manager. Das Programm seines Besuches bleibe vorerst geheim, fügte er hinzu.

Eins steht laut dem Portal jedoch fest: Der Hollywood-Star möchte möglichst bald seinen russischen Pass entgegennehmen.

Post-It Note

Neuste Umfrage: AfD erreicht Rekordhoch in Sachsen

Die jüngste Umfrage des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) zeigt, dass ein Viertel aller Wähler in Sachsen derzeit die AfD wählen würde. Damit erreiche die Partei in Meinungsumfragen ihr Allzeithoch.
Frauke Petry AFD
© Reuters/ Stefanie LoosFrauke Petry
Fände am Sonntag in Sachsen die Landtagswahl statt, würde die AfD mit 15 Prozent erneut zulegen, geht aus der Umfrage hervor. CDU und CSU würden vier Prozentpunkte bzw. einen Prozentpunkt verlieren und somit auf 34 bzw. zwölf Prozent der Stimmen kommen. Die SPD bekäme 22 Prozent. Damit gäbe es für die rot-schwarze Koalition keine Regierungsmehrheit mehr.

Arrow Down

Zwangssterilisationen in Peru: Die Opfer protestieren noch immer ungehört

Vor 20 Jahren startete in Peru das "Nationale Programm für Reproduktive Gesundheit und Familienplanung". In dessen Folge wurden mehr als 300.000 Frauen und etwa 25.000 Männer zwangssterilisiert - ein Verbrechen, das weitgehend ungesühnt blieb.
Protest Zwangssterilisierung Peru
© Aaron Heredia / dpaOffener Protest: Bis heute kämpfen Frauen für eine Entschädigung der Opfer von Zwangssterilisationen.
LIMA. Was Alberto Fujimori, von 1990 bis 2000 Präsident Perus, zu Beginn seiner zweiten Amtszeit als Programm zur Verbesserung der Mütter- und Kindergesundheit sowie Initiative gegen die weit verbreitete Armut in seinem Land bezeichnete, nannte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Jahre später eines der schlimmsten jemals verübten Verbrechen auf dem amerikanischen Kontinent. Fujimori versprach, das Bevölkerungswachstum auf maximal zwei Prozent pro Jahr zu senken.

Frauen sollten statt im Mittel 3,6 Kinder nur noch 2,5 Kinder auf die Welt bringen. Das AQV-Programm stand für "Anticoncepción Quirúrgica Voluntária", auf Deutsch "Freiwillige chirurgische Empfängnisverhütung".

Von Freiwilligkeit jedoch konnte keine Rede sein: Zunächst lockte man die Frauen zu einem "Gesundheitscheck". Dann wurden sie zur Sterilisation überredet oder genötigt, andere dazu gezwungen oder sogar ohne ihr Wissen sterilisiert - in der Regel ohne Narkose oder Nachbehandlung.

Bulb

Jurassic Park in Planung: Japaner plant realistischen High-Tech Jurassic Park

Die japanische Firma »On-Art Corporation« befindet sich inmitten des Baus eines Dinosaurier-Freizeitparks mit einem einzigartigen Konzept, denn anstatt Unsummen in Technik zu investieren, um die ausgestorbenen Riesenechsen wieder ins Leben zurückzuholen, haben sich die Betreiber etwas viel Realistischeres einfallen lassen.

Dinosaurier
Der Firmengründer Kazuya Kanemaru ließ dazu Kostüme entwickeln, die unglaublich-realistisch aussehen. Sie bestehen aus Carbonfasern sowie anderen ultraleichten Materialien, wodurch sie maximal nur etwa 38 Kilogramm pro Dinosaurierkostüm wiegen. Angesichts der gewaltigen Größen, die diese Urzeitriesen aufweisen, ist es ziemlich beachtlich. Aufgrund dieses geringen Gewichts sind die in den Verkleidungen steckenden Personen in der Lage, sich ziemlich schnell und flexibel zu bewegen, was die Kreaturen umso realistischer wirken lässt. Und so ist es schon ziemlich beängstigend, wenn plötzlich ein täuschend echt aussehender, über 2,5 Meter großer T. rex auf einem zukommt und deutlich macht, wer in der Nahrungskette höher steht.


Heart - Black

Britin droht Steinigung in Dubai nachdem sie Vergewaltigung angezeigt hat

Dubai
Es klingt wie der Albtraum einer jeden Frau: Weil sie Opfer einer Gruppenvergewaltigung in Dubai wurde und diese bei der Polizei anzeigte, droht einer Touristin nun eine Anklage wegen „außerehelichem Sex“. Der Strafrahmen reicht von Haft über Auspeitschen bis zum Tod durch Steinigung im schlimmsten Fall. Es wäre nicht zum ersten Mal, dass eine vergewaltigte Frau im Emirat kriminalisiert wird. Schon 2014 berichteten wir über eine Wienerin, sie sollte ihren Peiniger sogar heiraten, um einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe zu entgehen.

Die junge Wienerin suchte damals Zuflucht bei der Polizei. Doch anstatt, dass ihr geholfen wurde, drohte ihr wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” ein Jahr Gefängnis — es sei denn, sie heiratete ihren Vergewaltiger. Die zu der Zeit 29-jährigen Wienerin, die in Dubai vergewaltigt wurde, landete danach für drei Tage in Haft. In rasendem Tempo verbreitete sich in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter eine Petition, in der die Freilassung der Frau gefordert wurde. Mehr als 250 000 Menschen hatten sich an der Petition beteiligt.

Bomb

Zugunglück in Indien: Fast 100 Tote und mindestens 150 Verletzte

Nach einem schweren Zugunfall in Nordindien ist die Zahl der Toten in der Nacht auf Sonntag auf 90 gestiegen, wie dpa unter Berufung auf eine Mitteilung des Polizeipräsidenten der betroffenen Region im Bundesstaat Uttar Pradesh, Prabhakar Chaudhury, meldet.
Zug
© REUTERS/ ANI
Die Zahlen könnten durchaus auch noch weiter wachsen, hieß es weiter. Verletzt wurden mindestens 150 Menschen.


Moon

Astronautin vor Selbstmordversuch: „Die Erde muss gewarnt werden!“

Dies ist die im deutschsprachigen Raum kaum bekannte Geschichte einer berühmten französischen Astronautin, die nach einem Selbstmordversuch den mysteriösen Satz geschrien haben soll: „Die Erde muss gewarnt werden!“ Es wurde spekuliert, dass sie dies tat, um auf außerirdische Präsenz auf der Erde hinzuweisen.

Claudie Haigneré
Claudie Haigneré
Die heute 59-jährige Wissenschaftlerin Claudie Haigneré war 1993 als Ersatzastronautin für die französisch-russische Forschungsmission Mir-Altaïr ausgewählt worden, die von ihrem späteren Ehemann Jean-Pierre Haigneré durchgeführt wurde. In 1996 war sie dann Teil der russisch-französischen Cassiopée-Mission, wo sie zwei Wochen lang an Bord der russischen Raumstation verbrachte, Sie war in 2001 auch die erste weibliche Europäerin, die auf der Internationale Raumstation (ISS) einen Einsatz hatte. Im September 2001 wurde in Le Creusot, der Heimatstadt von Claudie Haigneré, ein Asteroid entdeckt, der ihr und ihrem Mann zu ehren auf den Namen »135268) Haigneré« benannt wurde. Nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Raumfahrt trat sie in die französische Politik ein und arbeitete von 2002 bis 2004 als Ministerin für Forschung und neue Technologien und von 2004 bis 2005 als Delegierte für europäische Angelegenheiten. Aber schließlich verließ sie auch die Politik und arbeitete in einem Biologielabor des Pasteur Instituts.

Evil Rays

Tausende demonstrieren gegen malaysischen Präsidenten wegen Korruption

Kuala Lumpur - Unter massivem Polizeiaufgebot sind in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Den Protest organisierte das Bündnis Bersih - auf deutsch: sauber. Es wirft der Regierung Korruption vor und verlangt ihren Abgang.
demonstration malaysia
© dpa, ww pt
Die Bersih-Vorsitzende und mehrere Mitarbeiter waren am Freitag festgenommen worden. Behörden ermitteln, ob die Organisation illegale Spenden aus dem Ausland erhielt. Regierungschef Najib Razak weilte beim APEC-Gipfel der Pazifikanrainerstaaten in Peru.

Die Polizei hatte Wasserwerfer und Tränengas in Position gebracht und die Demonstrationsteilnehmer gewarnt, jede Konfrontation zu vermeiden. Gegen die Regierungsgegner, die in gelb auftreten, hatten auch rotgekleidete Anhänger von Najib zu einer Gegendemonstration mobil gemacht. «Befreit das Volk», stand auf Plakaten der Demonstranten. «Wenn Najib die Regierung nicht sauber führen kann, soll er an jemand anders abgeben», meinte Teilnehmer Mohd Nazar Mat Juan. Er akzeptiere nur Wahlergebnisse, teilte Najib mit.