Das Kind der GesellschaftS


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Ukraine: Drei Gebiete fordern Autonomie von US-Terror-Regime in Kiew

Auf einem Forum in Lwiw (deutsch Lemberg) haben die Abgeordneten der ukrainischen Gebiete Lwiw, Kiew und Iwano-Frankiwsk Verträge über die Abgrenzung ihrer Befugnisse von der Zentralgewalt vorbereitet. Das berichtete das Internetportal Golos.ua. Der Gesetzentwurf sieht eine Steuerumlegung zugunsten der Gebiete vor. Außerdem wurde vorgeschlagen, dass die örtlichen Behörden die Fragen der sozial-wirtschaftlichen Politik, Kultur und Umweltmanagements selbst lösen.
Ukraine
© http://ru.golos.ua/Drei ukrainische Gebiete fordern Autonomie
Um ähnliche Abgrenzung handelt es sich bei der Verleihung eines Sonderstatus an den Donbass, wie sie im Minsker Abkommen vorgesehen ist. Die würde von Ukrainern negativ wahrgenommen werden, meinte vorher die Abgeordnete der Obersten Rada, Nadija Sawtschenko. Ihr zufolge sollen die Befugnisse von örtlichen Behörden auf alle Regionen der Ukraine ausgeweitet werden, sonst "wird das Volk das nicht verstehen".

Che Guevara

CETA-Abkommen besiegelt: Protestanten versuchen, Europäischen Rat zu stürmen

Protest gegen CETA BRüssel
Dutzende Demonstranten haben gestern versucht das Gebäude des Europäischen Rates in Brüssel zu stürmen. Dort wurde am Nachmittag das umstrittene Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, CETA, unterschrieben. Die Demonstranten kleideten sich in weißen Overalls, die sie mit roter Farbe beschmierten. Sie überstiegen die Polizei-Barrikaden und kollidierten am Haupteingang mit Sicherheitsbeamten. 16 Demonstranten wurden festgenommen. Das EU-Rats-Gebäude des wurde zeitweilig abgeriegelt.

Kommentar:


Cheese

Deutsche Inflationsrate klettert auf Zwei-Jahres-Hoch

Die Inflation in Deutschland ist im Oktober auf 0,8 Prozent gestiegen - liegt aber noch immer weit unter dem Bereich, den die Europäische Zentralbank als gesund einstuft.
supermarkt
© DPA
Die Preise in Deutschland sind im Oktober so stark gestiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Waren und Dienstleistungen kosteten durchschnittlich 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag nach vorläufigen Berechnungen mitteilte.

Im September hatte die Jahresteuerung noch bei 0,7 Prozent gelegen. Die Inflation bleibt dennoch weit unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die Werte von knapp unter zwei Prozent als ideal für die Konjunkturentwicklung ansieht.

Gedämpft wird die Inflation noch immer von den Energiepreisen. Sie verbilligten sich zwar um 1,4 Prozent zum Vorjahr. In den Monaten zuvor waren die Energiepreise allerdings noch deutlich stärker gesunken. Dies hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Teuerungsrate seit April fast stetig gestiegen ist.

Heart - Black

Kranke Gesellschaft: Kunden ignorieren sterbenden Mann in Bankfiliale

Ein erschütternder Fall von unterlassener Hilfeleistung beschäftigt die Polizei im deutschen Essen. Sie ermittelt gegen vier Personen, die am 3. Oktober im Vorraum einer Bankfiliale einen zusammengebrochenen Mann schlicht ignoriert haben. Erst nach 20 Minuten rief ein weiterer Kunde den Rettungsdienst.

Auf einem Überwachungsband ist der am Boden liegende Mann zu sehen. Auch die unterlassenen Hilfeleistungen zeichnete die Kamera auf.
© Polizei Essen Auf einem Überwachungsband ist der am Boden liegende Mann zu sehen. Auch die unterlassenen Hilfeleistungen zeichnete die Kamera auf.
Der 82 Jahre alte Mann aus Essen kam nicht mehr zu Bewusstsein und starb schließlich in der vergangenen Woche, wie die Polizei am Freitag mitteilte. „Teilweise gingen sie nah an dem Sterbenden vorbei oder stiegen hinüber, um ihre eigenen Finanzgeschäfte durchzuführen“, hieß es. Anschließend hätten die Kunden den Vorraum wieder verlassen. Dies geht aus dem Film einer Überwachungskamera hervor, den die Polizei bei ihren Ermittlungen ausgewertet hat.

Auf den Videoaufnahmen ist laut Polizei zu sehen, wie etwa fünf Minuten nach dem Zusammenbruch die erste Person den Vorraum betritt und sich nicht um den Mann kümmert. Dieser habe mitten in dem Raum gelegen und sei gut gekleidet gewesen, sagte ein Sprecher.

Erst der fünfte Kunde holt Hilfe

Die vier Kunden seien auf dem Weg zum Geld-Automaten über den Mann hinübergestiegen, hätten einen großen Bogen um ihn herum gemacht oder seien auch nah an ihm vorbeigegangen. Die vier hätten nacheinander den Raum betreten, zwei Kunden hätten den Vorraum fast gleichzeitig wieder verlassen. Der vierte Kunde verließ etwa 19 Minuten nach dem Zusammenbruch die Filiale. Erst der fünfte holte Hilfe.

Attention

Ehestreit: Frau griff angeblich Ehemann mit Säure an - Später stand Fahrzeug in Flammen

Eine 46-Jährige steht im Verdacht, ihren Ehemann mit Säure im Gesicht verletzt zu haben. Eine halbe Stunde nach der Tat wurde sie aufgegriffen - neben ihrem brennenden Auto.
Blaulicht, Polizei symbolbild
© Patrick Pleul/ dpa
Berglen/Winnenden - In der Gemeinde Berglen hat sich am Donnerstagabend ein Familiendrama abgespielt, bei dem ein Mann verletzt wurde. Gegen 18.30 Uhr ging der Notruf eines Mannes aus einem Teilort bei der Polizei ein. Als Beamte und Rettungsdienst in der Wohnung in Lehnenberg eintrafen, fanden sie einen 43-Jährigen vor, der im Gesicht Verätzungen aufwies. Nachdem der Mann erstversorgt worden war, kam er in ein Krankenhaus. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatte seine Gattin ihn nach einem Streit mit Säure angegriffen. „Das Motiv waren wahrscheinlich Ehestreitigkeiten“, sagt ein Polizeisprecher. Bei der Flüssigkeit handelte es sich wohl um Salzsäure. Am Freitagnachmittag liefen noch Untersuchungen, um die Chemikalie zu bestimmen.

Die dringend tatverdächtige 46-jährige Frau des Opfers war in der Wohnung des Ehepaares nicht aufzufinden. Sie war mit ihrem Auto, einem Mini Cooper, davongefahren, bevor die Polizei eintraf. Etwa eine halbe Stunde später folgte der nächste Einsatz: Polizei und Feuerwehr wurden zu einem rund zwölf Fahrminuten entfernten Feldweg in der Nähe des Winnender Bahnhofs und der Schwaikheimer Straße gerufen. Dort stand ein Auto in Flammen - es handelte sich um den Mini der Gesuchten.

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Chicago: Passagiermaschine gerät auf Startbahn in Brand

Die Maschine der American Airlines geriet noch auf der Startbahn in Brand. Die 161 Passagiere konnten sich in Sicherheit bringen. Über die Ursache des Unglücks herrscht Unklarheit.
boeing 767 chicago
© APBeim Start hat eines der Triebwerke Feuer gefangen.
Bei einem missglückten Start einer Passagiermaschine auf dem Flughafen von Chicago sind etwa 20 Menschen verletzt worden. Die Boeing 767 mit 161 Passagieren an Bord habe am Freitag auf der Startbahn Feuer gefangen, teilte die Feuerwehr mit. Die Verletzten hätten sich bei der Evakuierung des Flugzeugs Prellungen und Verstauchungen zugezogen. Auf Fotos und Videoaufnahmen von Augenzeugen war zu sehen, wie schwarzer Rauch über dem Flugzeug aufstieg.

Wie es zu dem Brand kam, blieb zunächst unklar. Während die Fluglinie American Airline von einem Triebwerksproblem sprach, nannte die Luftfahrtbehörde einen geplatzten Reifen als Unglücksursache. Behördensprecher Tony Molinaro sagte der Nachrichtenagentur AFP, dies sei aber nur eine erste Vermutung, die auf der Aussage des Piloten beruhe. Es seien weitere Ermittlungen eingeleitet worden.

Cell Phone

Peinlich: Texanische Studentin rammt Polizeiauto wegen Oben-ohne Selfie

In der texanischen Kleinstadt macht eine junge Frau gleich mehrere Dinge, bei denen man sich beim Autofahren nicht erwischen lassen sollte - vor allem wenn man halbnackt ist. Doch genau in diesem Moment fährt die Studentin in einen parkenden Streifenwagen.
auffahrunfall
© Bryan Polic Department TexasFoto des Selfie-Auffahrunfalls
Die Festnahme einer 19-Jährigen wegen "Fahrens mit Beeinträchtigung" meldet die Polizei von Bryan in Texas. Die Fahrerin sei mit einem parkenden Streifenwagen zusammengestoßen, heißt es weiter. Kurze Zeit später sei sie gegen eine Kaution von 2000 Dollar freigelassen worden. Ein Zwischenfall, der - zumal niemand verletzt wurde - kaum berichtenswert erscheint. Doch die Umstände, die offenbar zu dem Unfall führten, sind selbst für erfahrene Polizeibeamte ungewöhnlich.

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Biohazard

Zellsterben und mutierende DNA: Indiens Müllhalden sind die giftigsten Orte der Welt

Indiens brennende Mülldeponien zählen zu den giftigsten Orten der Welt: Der Schadstoffanteil in ihrem Rauch birgt für die indische Bevölkerung ein enormes Gesundheitsrisiko. Ökologen schreiben in einem Artikel für das Fachmagazin „Atmospheric Environment“, wie die toxischen Substanzen entstehen und wie man dagegen vorgehen kann.
Indien
© Reuters/ Cathal McNaughton
„Wenn Sie auf einer beliebigen Straße Indiens unterwegs sind, werden Sie sehen, dass an den Straßenrändern riesige Haufen von Müll liegen, die allmählich wachsen, und zwar so lange, bis irgendwer beschließt, sie zu verbrennen. Sogar in größeren Städten wie Bangalore sowie relativ wohlhabenden Gebieten anderer Großstädte ist eine solche Strategie der ‚Entsorgung‘ des Mülls die Norm“, sagt Heide Vreeland von der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina.

Nuke

Folgen von Fukushima werden noch Jahrhunderte andauern: Zu hohe Radioaktivität und Mutationen der DNA

Im März 2011 kam es zur größten Nuklearkatastrophe seit Tschernobyl. Monatelang beherrschte das Thema die Schlagzeilen. Was die Spätfolgen der Katastrophe betrifft, ist die Berichterstattung in den Medien jedoch eher dünn. Ein kurzer Nachtrag.
Mitarbeiter von Tepco Fukushima Japan
© ReutersEin Mitarbeiter von Tepco bei der Arbeit in Fukushima
Laut Einschätzung der Umweltschutzorganisation Greenpeace werden die Umweltbelastungen durch den Super-GAU in Fukushima noch Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte andauern. Obwohl die japanische Regierung ein massives Dekontaminierungsprogramm durchführt, reiche dies nicht, um die ökologische Bedrohung durch die große Menge an Radioaktivität zu verringern, sagt Kendra Ulrich, Atomaktivist von Greenpeace in Japan.

Wie verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen der Umweltorganisation belegen, zeige sich die radioaktive Verseuchung nachweislich in der Umwelt. Neue Blätter zeigten hohe Konzentrationen an Radioaktivität. Gerade bei den in Japan weit verbreiteten Zedernbäumen sei Radioaktivität auch in den Pollen nachweisbar.

Kommentar:


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Widerstand zeigt Wirkung! Unterzeichnung von CETA scheitert dank Wallonien und Brüssel

Die kanadische Delegation hat ihre Teilnahme am EU-Gipfel zur Unterzeichnung vom Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union am 27. Oktober abgesagt, berichtet TASS. Jedoch sei Kanada nach wie vor bereit, das Dokument unter Zustimmung Europas zu unterschreiben. Dies lässt sich aus der Meldung des offiziellen Vertreters des kanadischen Ministeriums für internationalen Handel, Alex Lawrence, schlussfolgern.


Kommentar: Bloß nicht unterschreiben!


TTIP CETA EU
© Reuters
Die Regionalregierung von Brüssel-Hauptstadt ist am Montag offiziell gegen die Unterzeichnung des Handelsabkommens mit Kanada (CETA) aufgetreten. Damit ist sie dem Beispiel der Wallonie gefolgt, die am 14. Oktober die Forderung der belgischen Regierung zur Unterzeichnung des Vertrags zurückgewiesen hatte.


Kommentar: Also mit gutem Beispiel voran. Sehr gut!


Belgien braucht zur Teilnahme an dem CETA-Abkommen die Zusage von allen Regionen.

Kommentar: In der Tat!