WikiLeaks hat seine ‚Notfallpläne‘ aktiviert, nachdem die Internetverbindung ihres Mitgründers von einer staatlichen Organisation gestört wurde. In seinem Botschaftsexil ist Julian Assange nun isoliert. Die erwartete Anhörung durch die schwedische Staatsanwaltschaft wurde verschoben.
Das Internet ist einer der wenigen Möglichkeiten mit der Außenwelt den Kontakt aufrecht zu erhalten. Der Wikileaks-Gründer sitzt seit vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest.
Die Nachricht, dass seine Internetverbindung abgestellt oder behindert wird, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem WikiLeaks weiterhin kompromittierende Dokumente veröffentlicht, erst kürzlich Tausende von gehackten E-Mails von Hillary Clintons Kampagnenmanager John Podesta.
Die schwedische Justiz behauptet weiter, sie müsse gegen Assange wegen angeblicher sexueller Übergriffe ermitteln. Der Wikileaks-Sprecher befürchtet, im Fall einer Verhaftung an die USA ausgeliefert zu werden.
Ein eigentlich für den 17. Oktober geplantes Verhör wurde unterdessen verschoben. Scheinbar erfolgte die Verschiebung auf Antrag des Gründers der Enthüllungsplattform Wikileaks. Sie ist nun für den 14. November angesetzt. Assange begründete seinen Antrag mit "seinen Rechten auf den Schutz und die Verteidigung seiner Person".
Die unbestätigten Angaben der staatlichen Sabotage kommen zu einem Zeitpunkt, an dem WikiLeaks weiterhin kompromittierende Dokumente veröffentlicht, erst kürzlich Tausende von gehackten E-Mails von Hillary Clintons Kampagnenmanager John Podesta.
Kommentar: Das sich Prominente und Medien zu so etwas flachen, unintelligenten und herabwürdigenden herablassen und sich dabei noch gut fühlen, ist wieder ein Zeichen unserer (kranken) Zeit. Brot und Spiele für das Volk.