Das Kind der GesellschaftS


Dollars

Mit HIV infiziert: 115.000 Euro Schmerzensgeld für Ex-Freundin

Gerichtsurteil: 115.000 Euro Schmerzensgeld nach HIV-Infektion
Urteil. Gericht, Richter, Gerichtsurteil
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In München ist ein Mann zur Zahlung eines hohen Schmerzensgeldes verurteilt worden, weil er seine Ex-Freundin mit HIV infiziert hat. Angeblich hatte er von seiner Infektion nichts gewusst. Der Beschuldigte hatte seiner Partnerin verschwiegen, keinen Aids-Test gemacht zu haben.

Unbekannte HIV-Infektion eine große Gefahr für Sexualpartner

Gesundheitsexperten meldeten vor wenigen Monaten, dass es in Deutschland immer mehr HIV-Infektionen durch leichtsinnigen Sex gibt. Besonders problematisch ist dies, wenn sexuelle Krankheiten nicht frühzeitig oder gar nicht erkannt werden. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) waren Ende 2013 rund 14.000 Deutsche unwissentlich mit HIV infiziert. Dies stellt auch eine große Gefahr für die Sexualpartner dar. In München stand nun ein Mann vor Gericht, der angab, nichts von seiner HIV-Infektion gewusst zu haben. Da er seine Ex-Freundin mit dem Virus infizierte, muss er nun ein hohes Schmerzensgeld zahlen.

Kommentar:


Ambulance

Unbekannter zerstach Reifen eines Rettungswagens: Patient starb vermutlich an den Folgen

Weil ein Unbekannter den Reifen eines Rettungswagens zerstochen hat, verzögerte sich die Einlieferung eines Patienten in ein Krankenhaus - dort verstarb er schließlich. Nun ermittelt die Polizei.
Krankenwagen symbolbild, Notfall
© Bobo/fotolia.comSymbolbild
Die Einsatzkräfte, darunter auch ein Notarzt, waren zu einem Notfall in einem Dialysezentrum gerufen worden. Das berichtet die WAZ unter Berufung auf die Feuerwehr. Als die Sanitäter eintrafen, wurde der Patient bereits durch das Praxis-Personal reanimiert.

"Die beiden Einsatzfahrzeuge wurden vor dem Gebäudekomplex in einer Zufahrt abgestellt. Nach circa einer halben Stunde Reanimation war der Patient transportfähig", wird die Feuerwehr zitiert.

Das Problem: Plötzlich ist einer der Reifen platt. Ein Feuerwehrmann bemerkt die Panne, als er die Trage holen will. Laut der Feuerwehr soll eine Einstichstelle deutlich zu erkennen gewesen sein - der Reifen wurde demnach mutwillig zerstört.

Passport

Ungeschickter Einbrecher verliert seinen Sozialversicherungsausweis am Tatort

Polizei, Polizeistreife
© dts NachrichtenagenturPolizeistreife im Einsatz
In Bielefeld hat sich am Mittwoch ein Einbrecher besonders ungeschickt angestellt und seinen Sozialversicherungsausweis am Tatort verloren. Wie die Polizei Bielefeld mitteilte, musste der Mann flüchten, nachdem er vom Vorbesitzer eines leerstehenden Hauses beim Kupferdiebstahl ertappt worden war. Letzterer war in den Mittagsstunden durch Geräusche aus dem Haus auf den Einbruch aufmerksam geworden und hatte die Polizei informiert.

Cowboy Hat

Mutig und ehrenhaft: Bürger, die sich gegen Nazis stellen

Seit dem 1. Mai ist Tess Asplund ein Star. Die Schwedin hat sich allein mit erhobener Faust einer Nazi-Demo in den Weg gestellt. Nun geht ihr Foto um die Welt. Aber auch in Dresden gibt es mutige Bürger.

tess asplund
© Barbara Bentele/dpa

"Es war meine Nelson-Mandela-Faust", sagte Tess Asplund dem TV-Kanal der schwedischen Zeitung Aftonbladet. Der südafrikanische Freiheitskämpfer sei für sie schon immer eine große Inspiration gewesen. Am 1. Mai hat sich die zierliche Frau im schwedischen Borlänge einer Nazi-Demonstration entgegengestellt, und der Fotograf David Lagerlöf drückte im entscheidenden Augenblick auf den Auslöser. Entstanden ist ein Foto, das sich gerade als neue Ikone gegen den Rassismus in den sozialen Medien verteilt - und Asplund zum Internet-Star macht.

Asplund, die sich selbst als Afro-Schwedin bezeichnet, engagiert sich schon lange in schwedischen Antirassismus- und Asylrechtsgruppen. Sie war am 1. Mai nach Borlänge gereist, das rund 200 Kilometer nordwestlich von Stockholm liegt, um gegen den Marsch der rechtsextremen "Nordischen Widerstandsbewegung" zu protestieren.

Kommentar:
sott, sei dieser typ, nazis
© Sott.net



Card - VISA

Bank gewährte aus Versehen Millionenkredit: Studentin ließ es für mehrere Jahre krachen

Eine australische Bank hat einer Chemiestudentin einen Überziehungskredit in Millionenhöhe eingeräumt, versehentlich. Die junge Frau investierte das Geld in Schuhe, Handtaschen und Appartements.
Christine Lee
© Facebook

Auf ihren Kontoauszügen muss eine damals 17-jährige Studentin den Kredit entdeckt haben: 4,6 Millionen australische Dollar, umgerechnet etwa drei Millionen Euro, sollen ihr 2012 als Überziehungskredit zur Verfügung gestellt worden sein. So verlautet es aus Bankerkreisen in Australien.

Jetzt, vier Jahre später, sind umgerechnet 2,15 Millionen Euro verschwunden, wie die Polizei in Sydney berichtet. Die heute 21-jährige Chemiestudentin hatte sich kräftig bedient: Sie soll Handtaschen, Schuhe und Luxusgüter gekauft und sündhaft teure Wohnungen angemietet haben.

Crusader

Wissen schützt: Deutsche wissen fast nichts über den Islam und urteilen fröhlich weiter

Die Muslime und ihre Religion sind einer Mehrheit der Deutschen auch nach Jahrzehnten des Zusammenlebens noch fremd. Das liegt vor allem daran, dass die Kontakte zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen oft auf Schule und Arbeitsplatz beschränkt bleiben.
muslim
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Freundschaften und andere private Kontakte sind eher selten, zeigt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. 62 Prozent der nicht-muslimischen Befragten gaben an, sie hätten keine Muslime in ihrem privaten Bekanntenkreis.

Allerdings: Es bewegt sich etwas. Während der Anteil derjenigen, die muslimische Bekannte haben, in allen anderen Altersgruppen bei rund einem Drittel liegt, sind es bei den Jüngeren deutlich mehr. Unter den Befragten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sagte jeder Zweite, zu seinem Bekanntenkreis gehörten auch Muslime.

Vor allem junge und gebildete Menschen haben Kontakt mit Muslimen

Ebenfalls auffällig: Menschen mit Abitur haben deutlich mehr muslimische Freunde als Menschen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen. Während unter den Befragten mit Hauptschulabschluss nur 28 Prozent angaben, sie hätten muslimische Bekannte, so waren es unter den Akademikern 42 Prozent. Und das, obwohl die in Deutschland lebenden Muslime insgesamt niedrigere Bildungsabschlüsse haben als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Kommentar:


Pistol

Schießerei in Frankfurt - Täter auf der Flucht

In der Frankfurter Innenstadt sind Schüsse gefallen, zwei Menschen sind der Polizei zufolge schwer verletzt. Die Ermittler suchen nun nach einem schwarzen Kombi und einem Motorrad.
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© dpa
In der Frankfurter Innenstadt sind mehrere Menschen bei einer Schießerei verletzt worden. Der oder die Täter seien nicht gefasst, sagte ein Polizeisprecher Spiegel Online. Bislang sind der Polizei zwei Schwerverletzte bekannt, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Ein Polizeisprecher hatte zunächst gesagt, niemand habe gefährliche Verletzungen erlitten.

Die beiden Personen wurden den bisherigen Ermittlungen zufolge angeschossen, als sie auf dem Friedrich-Stoltze-Platz in der Nähe der zentralen Hauptwache aus einem weißen Geländewagen stiegen. Zunächst hatte die Polizei gemeldet, die Schüsse seien wohl aus einem vorbeifahrenden Auto abgegeben worden. Diese Angaben haben die Behörden inzwischen korrigiert.

Die Ermittler suchen weiter nach einem schwarzen Kombi und nach einem Motorrad. Sie könnten als Fluchtfahrzeuge gedient haben, heißt es in einer Mitteilung. Über die Täter sei noch nichts bekannt - es sei jedoch zu vermuten, dass es sich um Milieukriminalität handelt. Ein islamistischer oder rechtsradikaler Hintergrund sei nicht erkennbar.

Kommentar: In letzter Zeit gibt es sehr viele Übergriffe in Deutschland:


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Selfie-Wahnsinn: 128 Jahre alte Statue beim Foto-Knipsen zerstört

Die Selfie-Pandemie hat in den vergangenen Jahren Dutzenden Menschen das Leben gekostet. Nun droht diese zerstörerische Mode offenbar auch das europäische Kulturerbe in Trümmer zu legen.

Sebastian
© Flickr/ Ewan Munro
​Nach Polizeiangaben hat ein junger Mann die 1890 im Lissaboner Bahnhof Rossio aufgestellte Statue des 16. Königs von Portugal, Sebastian, zerstört.


Der Selfie-Fan soll auf das Postament geklettert sein und die Statue umarmt haben, um ein Selfie mit dem einstigen portugiesischen Regenten zu machen.

Dem Standbild hat dies offenbar aber gar nicht gefallen - nach 128 Jahren Wachdienst stürzte das Bildnis Seiner Majestät um und zerbröckelte in kleine Teile.

Kommentar: Die Selfie-Epidemie ist wirklich eine Pandemie der narzisstischen Selbstverliebtheit. Einfach nur abstoßend...


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Psychopathische Frau schnitt Baby aus Schwangerer heraus- 100 Jahre Haft

Eine 35-Jährige hatte eine eigene Schwangerschaft vorgetäuscht und einer Schwangeren ihr Baby aus dem Bauch geschnitten. Nun wurde die Täterin zu 100 Jahren Haft verurteilt.

man holding knife
Mit 100 Jahren Haft ist im US-Bundesstaat Colorado eine Frau bestraft worden, die einer Schwangeren das Baby aus dem Bauch geschnitten hat. Die heute 35-Jährige hatte nach Informationen der Denver Post vom Samstag vor gut einem Jahr eine eigene Schwangerschaft vorgetäuscht und dann im Internet Babykleidung zum Verkauf angeboten. Eine 26-Jährige, im siebten Monat schwanger, kam zu ihr nach Hause, wurde bewusstlos geschlagen und erwachte später mit aufgeschlitztem Bauch.

Frau gab Fötus als eigenes frühgeborenes Baby aus

Den Fötus legte die Täterin dem Zeitungsbericht zufolge in eine Badewanne und gab ihn ihrem Partner gegenüber als eigenes frühgeborenes Baby aus. Er brachte es in ein Krankenhaus, wo es für tot erklärt wurde. Die Mutter überlebte trotz schwerer Verletzungen.

Sherlock

Mann erschlug eigene Mutter und lebte drei Tage mit ihr zusammen

Ein 57-Jähriger soll seine Mutter erschlagen und dann tagelang mit der Leiche in der gemeinsamen Wohnung in Münster im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gelebt haben.
leichenschauhaus
© Weihbold
Münster - Die 88-Jährige sei laut Obduktion an schweren Kopfverletzungen gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Der Mann sei in einem schlechten psychischen Zustand, deshalb bestünden erhebliche Zweifel an seiner Schuldfähigkeit. Er wurde in einer Klinik untergebracht. Zeugen hatten die Tote Mitte April in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gefunden.