
© Sputnik / Vladimir Astapkovich
Kadir Sanci, der in Frankfurt an Main Religionswissenschaften studiert hat, sieht keine unüberwindbaren Probleme mit dem Islam in Deutschland. Er vertritt die muslimische Gemeinde am interreligiösen Projekt House of One. Dieses soll in Berlin entstehen und eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee unter einem Dach vereinen.Herr Sanci, der Islam wird gerade in der Politik viel diskutiert. Volker Kauder, Chef der Unions-Bundestagsfraktion drängt auf eine staatliche Kontrolle von Moscheen in Deutschland. Wie sehen Sie diese Forderung? Daran kann ich Ängste und Befürchtungen erkennen. Ängste sollten ernst genommen werden, man sollte natürlich dementsprechend auch auf sie antworten. Aber ich glaube, dass genau die Moscheen auf eine gewisse Art und Weise auch unter Beobachtung stehen, wie alle anderen Institutionen. Das wird schon zum Beispiel in den Medien sichtbar, wenn in einer Moschee Hasspredigt vorgetragen wird. Ich habe schon das Gefühl, dass man ein Auge darauf hat. Aber eine Beobachtung wie wir sie in der deutschen Historie gehabt haben, also beispielsweise in der nationalsozialistischen Zeit - das wünscht sich wahrscheinlich niemand, weder für die Moscheen, noch für andere Institutionen in Deutschland.
Auch die Kritik an im Ausland ausgebildeten Imamen wird lauter. Wie beurteilen Sie den Vorschlag der CSU, Imame ausschließlich in Deutschland ausbilden zu lassen? Ich glaube, es ist, juristisch gesehen, problematisch, diese Einschränkung zu machen. Ich glaube,
die Religionsgemeinschaften müssen einfach ihre Freiheit haben. Nur: ich kann auch da diese Bedenken verstehen und ich bin auch persönlich dafür, dass mehr Imame in Deutschland ausgebildet werden, die die hiesige Kultur und Gesellschaft kennen und dementsprechend auch auf die Fragen hier vor Ort antworten können. Also, ich sehe da sehr viele Probleme. Und die Antwort - nicht nur, aber vor allem - liegt einfach in einer Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung hier in Deutschland.
Kommentar: Es ist überaus wichtig, dass diese Berührungsängste abgebaut werden. Denn dann hätten anti-islamische und anti-muslimische Positionen viel weniger Rückhalt in der Bevölkerung:
Denn diese Haltungen sprechen gegen ein Grundgefühl von Menschlichkeit, Mitmenschlichkeit und Miteinander - egal welcher Religion, Volkszugehörigkeit und anderen Faktoren, in die der Einzelne hineingeboren und von denen er geprägt worden ist. Diejenigen, die uns wirklich schaden wollen, sind nicht "die Muslime", "die Araber", "der Islam", sondern
Psychopathen in Einflusspositionen. Diese benutzen den Islam als Label für die von ihnen unterstützten
Terror-Einheiten, die ihre Stellvertreterkriege im Nahen Osten durchführen und Anschläge in westlichen Ländern durchführen. Dabei lenken sie von sich selbst als den wahren Übeltätern ab - mit der Agenda zunehmender Einschränkung unserer grundlegenden Freiheiten, dem
Ausbau totalitärer Strukturen und
dem Aufbau einer unipolaren
Weltordnung. Die Propagierung von Einstellungen gegen den Islam und gegen Muslime dient auch zum Ausspielen verschiedener Menschengruppen gegeneinander, damit sich diese nicht gegen die dunkle Agenda zusammenschließen können - nach dem Prinzip "Teile und Herrsche!"
Kommentar: Es ist überaus wichtig, dass diese Berührungsängste abgebaut werden. Denn dann hätten anti-islamische und anti-muslimische Positionen viel weniger Rückhalt in der Bevölkerung:
- Wissen schützt: Deutsche wissen fast nichts über den Islam und urteilen fröhlich weiter
Denn diese Haltungen sprechen gegen ein Grundgefühl von Menschlichkeit, Mitmenschlichkeit und Miteinander - egal welcher Religion, Volkszugehörigkeit und anderen Faktoren, in die der Einzelne hineingeboren und von denen er geprägt worden ist. Diejenigen, die uns wirklich schaden wollen, sind nicht "die Muslime", "die Araber", "der Islam", sondern Psychopathen in Einflusspositionen. Diese benutzen den Islam als Label für die von ihnen unterstützten Terror-Einheiten, die ihre Stellvertreterkriege im Nahen Osten durchführen und Anschläge in westlichen Ländern durchführen. Dabei lenken sie von sich selbst als den wahren Übeltätern ab - mit der Agenda zunehmender Einschränkung unserer grundlegenden Freiheiten, dem Ausbau totalitärer Strukturen und dem Aufbau einer unipolaren Weltordnung. Die Propagierung von Einstellungen gegen den Islam und gegen Muslime dient auch zum Ausspielen verschiedener Menschengruppen gegeneinander, damit sich diese nicht gegen die dunkle Agenda zusammenschließen können - nach dem Prinzip "Teile und Herrsche!"