
© picture allianceIm Zustand der Panik sind wir anfällig für Demagogen
In Zeiten wie diesen fällt es manchmal schwer, nicht die Hoffnung zu verlieren:
korrupte Politik,
Kriege überall,
Verdrehung der Wahrheit in den Medien,
Erdveränderungen... Es ist erdrückend! Die Versuchung liegt nahe, sich an den sprichwörtlichen Strohhalm zu klammern - seien es zweifelhafte politische Bewegung wie Pegida oder die AfD, politischen Kandidaten wie Bernie Sanders oder Jeremy Corbyn oder gute und inspirierende Präsidenten wie Wladimir Putin. Oder wir fangen an, einen Sündenbock für unsere Misere zu suchen: Islam, Juden, Banker, politische "Schattenorganisationen", Verschwörungen... Gerade deshalb ist es so wichtig, nicht in Panik zu verfallen, unser kritisches Denken nicht zu verlieren und einen kühlen Kopf zu bewahren.
Haben wir erst einmal verstanden, wie
schlimm unsere Situation wirklich ist, führt das meist zu der Frage: Und was ist die Alternative? Was ist der Ausweg? Berechtigte Fragen - wichtig ist aber auch, dass wir versuchen, diese Fragen rational zu beantworten,
dass wir uns unsere eigenen Gedanken machen und mit ehrlicher Neugier die Fakten sammeln. Leider haben wir in solchen Momenten meist keinen kühlen Kopf - im Gegenteil,
wir sind verängstigt, verunsichert und verwirrt. Dies öffnet Tür und Tor für Fehlschlüsse, falsche Helden und Demagogen.
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