Das Kind der GesellschaftS


Attention

"Es war zu kalt": Touristen nahmen wildes Bison in Auto mit und es musste später dafür sterben

Die übertriebene Fürsorge zweier Touristen hat in den USA einem Bison-Kalb das Leben gekostet. Während ihres Ausflugs in den Yellowstone-Nationalpark hatten die beiden das neugeborene Kälbchen entdeckt und im Kofferaum ihres Autos mitgenommen. Begründung: Sie dachten, dem Tier sei kalt.
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© Karen Richardson
Washington. Zwei Touristen haben im Yellowstone-Nationalpark (US-Bundesstaat Montana) versucht, ein Bison-Kalb vor der Kälte zu retten - und damit letztlich sein Todesurteil gefällt. Die Touristen hätten das neugeborene Kälbchen in den Kofferraum ihres Geländewagens gepackt und an die Park-Ranger übergeben. Begründung: Sie dachten, dem Tier sei kalt.

Die Ranger versuchten anschließend, das Bison-Junge wieder in seine Herde zu integrieren - ohne Erfolg. Stattdessen hatte es sich an den Umgang mit Menschen gewöhnt und näherte sich immer wieder Autos und Fußgängern. Es habe keine andere Lösung gegeben, als es zu töten, heißt es in einer Mitteilung des Parks.

Kommentar: Unglaublich und unverständlich, wie man nur auf so eine Idee kommen kann, dass einem Bison kalt sein könnte.


Cowboy Hat

Unglaublich: Eingeleitetes Bußgeldverfahren wegen Kinderkreide auf der Straße

Für die Gäste soll alles perfekt sein, dachte sich eine Siebenjährige - und malte mit bunter Kreide drei Parkplätze vors Haus. Doch die Zeichnung alarmierte das Ordnungsamt.
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© AP
Wir kriegen Besuch! Eine Siebenjährige aus Neuruppin freute sich auf die an Himmelfahrt angekündigten Gäste - und zeichnete für sie mit Kreide drei Parkplätze direkt vor dem Haus ein, in Weiß, Blau und Pink, mit einem großen "P". Eine nette Geste - die das Ordnungsamt auf den Plan rief: Dieses leitete wegen unerlaubter Bemalung der Straße ein Bußgeldverfahren ein.

Das Bemalen und Besprühen von Straßen sei laut Paragraf 4 der Stadtordnung verboten. Die Familie habe einen Tag Zeit, um die Kreidezeichnung zu entfernen, andernfalls werde eine Firma damit beauftragt, deren Kosten sie zu tragen habe, heißt es in dem Schreiben weiter.

Black Magic

Mit gesamten Hai in die Klinik: Mädchen provozierte Hai und er biss sich am Arm fest

Nach einer Haiattacke musste eine 23-Jährige ins Krankenhaus - mit dem Hai noch am Arm. Das Tier war zuvor provoziert worden. Im Gegensatz zu der Schwimmerin überlebte es das Zusammentreffen nicht.
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© dpa
Eigentlich sind Ammenhaie ziemlich friedliebende Zeitgenossen. Das sollte man wissen, wenn man die folgende Geschichte liest. Die 0,5 bis 4,3 Meter langen Tiere sind an Fels- und Korallenriffen zu Hause, wo sie sich zum Beispiel von Seeigeln, Langusten, Krabben oder Kraken ernähren. Dazu setzen sie ihr Maul auf Steinspalten - und saugen die Nahrung durch schnelles Ausdehnen des Schlundes einfach auf.

Für Menschen sind Ammenhaie bestenfalls dann gefährlich, wenn sie provoziert werden. Dass das allerdings nicht nur eine theoretische Feststellung ist, sondern zu sehr praktischen Problemen führen kann, hat gerade eine Frau im US-Bundesstaat Florida erleben müssen. Sie musste laut einem Bericht der Zeitung Sun-Sentinel nach einem Angriff durch einen Ammenhai ins Krankenhaus von Boca Raton - mit dem ganzen Fisch noch am Arm.

Cow

Weitere Folge der Russland-Sanktionen? Stetig sinkende Milchpreise und deutsche Bauern im Dauerprotest

Zwei Wochen lang wollen Milchbauern vor dem Wahlkreisbüro von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt protestieren. Sie fordern einen fairen Milchpreis und wollen mit dem Dauerprotest dem Politiker "auf die Pelle rücken".
Milchpreise, Milch, Supermarkt
Bei teils sehr aufgeheizter Stimmung forderten 300 Milchbauern aus ganz Deutschland die Wiedereinführung einer Milchquote. Die Landwirte fürchten um ihre Existenz. Zuletzt waren die Milchpreise auf teils unter 20 Cent je Liter gesunken. Die Milchbauern wollen rund um die Uhr in kleinen Abordnungen in Neustadt an der Aisch sein und spontane Aktionen durchführen.

Kommentar: Abgesehen davon, dass Milch gesundheitlich besser zu vermeiden ist, stellt sich die Frage, welchen Anteil der fallenden Milchpreise den Russland-Sanktionen zu verdanken ist. Deutschland hat sich durch seinen US-Gehorsam wirtschaftlich bereits zahlreiche Beine gestellt, was sich hätte vermeiden lassen.


Radar

Notlandung einer Germanwings in Düsseldorf wegen Rauch im Cockpit

Weil sich im Cockpit einer Germanwings-Maschine plötzlich Rauch ausbreitete, musste das Flugzeug am Montagabend in Düsseldorf notlanden. Die Maschine mit 142 Passagieren und fünf Crew-Mitgliedern an Bord kam aus Dresden.
Pilot im Cockpit Boeing
© dpaEin Pilot sitzt im Cockpit einer Boeing.
Eine Germanwings-Maschine ist am Montagabend am Flughafen Düsseldorf notgelandet. Die Piloten hätten sich dazu entschlossen, nachdem sie beim Anflug Rauch im Cockpit bemerkt hätten, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Alle 142 Passagiere und fünf Crew-Mitglieder konnten die Maschine unverletzt verlassen, berichtet die AFP.

Kommentar: Der Absturz der Germanwings hatte völlig andere Hintergründe und der Copilot war nicht psychisch erkrankt:


Arrow Down

Unbekannte rissen 40 Hennen den Kopf ab

Unbekannte haben auf einem hessischen Hühnerhof rund 40 Hennen die Köpfe abgerissen.
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© dpa/Jens Wolf
Nun hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. "Zeugen müssten etwas mitbekommen haben", sagte ein Sprecher der Polizei in Offenbach in Deutschland am Dienstag.

Die Täter waren in der Nacht zu Pfingstsonntag in den Stall in Seligenstadt eingebrochen und hatten die Hühner brutal getötet. "Das muss die Tiere entsprechend aufgeschreckt und Lärm verursacht haben", meinte der Sprecher.

Arrow Up

Petition: Schon 23.000 Stimmen für Überprüfung von Eurovision-Ergebnis

Eine neue Petition auf der Internet-Seite Change.org ruft auf, das Ergebnis des Eurovision Song Contest zu revidieren. Der Autor des Appells ist Artur Ovannisjan aus Eriwan.

Eurovision Song Contest
© REUTERS/ TT News Agency/Anders Wiklund
Der Aufruf hat bereits fast 23.000 von 25.000 notwendigen Stimmen gesammelt. „Diese Petition richtet sich im Namen aller Fans, die mit den Ergebnissen von Eurovision-2016 nicht einverstanden sind, an die Europäische Rundfunkunion EBU“, heißt es in der Petition.

Viele seien sich sicher, so der Text der Petition, dass der Sieger in diesem Jahr nicht derjenige ist, der es tatsächlich sein sollte.

Das Finale des internationalen Gesangswettbewerbs Eurovision endete in der Nacht zum Sonntag in Stockholm. Siegerin wurde die Sängerin Jamala aus der Ukraine. Den zweiten Platz belegte die Sängerin aus Australien Dami Im. Der russische Sänger Sergej Lasarew kam auf den dritten Platz.

Kommentar: Das bisherige Endergebnis ist politisch motiviert und zwar gegen Russland:


Heart - Black

Kranke Gesellschaft: Vater schmiss Baby aus dem Fenster und zuvor attackierte er Ehefrau mit Messer

Ein Vater soll im pfälzischen Frankenthal sein Baby aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Stock in den Tod geworfen haben. Das zwei Monate alte Mädchen überlebte den Aufprall nicht und starb in der Nacht zum Samstag noch am Tatort.
rundumleuchte, polizeiauto, polizei symbolfoto
© dpa/Jens Wolf
Mainz - Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann soll auch seine Lebensgefährtin und seine sechs Jahre alte Tochter mit Messerstichen verletzt haben.

Das Amtsgericht Frankenthal erließ Haftbefehl gegen den 32-Jährigen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Der Frankenthaler und seine 20 Jahre alte Partnerin waren nach Darstellung der Polizei in der Nacht auf Samstag in Streit geraten. Worum es dabei ging, war am Pfingstsonntag noch unklar. Die Auseinandersetzung sei eskaliert, der Mann habe mit einem Messer auf die Frau eingestochen. Diese habe verletzt aus der Wohnung fliehen können. Danach habe der Mann den Säugling gepackt und aus dem Fenster des Mehrfamilienhauses geworfen. Das Baby überlebte den Aufprall nicht.

Dollar

Gérard Depardieu: Filmfestspiele von Cannes sind "totale Pornografie" und "über alles entscheidet die Kohle"

Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes sind zurzeit weit entfernt von echtem Kino, wie der französische Schauspieler Gerard Depardieu äußerte. Die Vorgänge rund um das Festival seien „totale Pornographie“.
Gerard Depardieu
© Flickr/ Televisione StreamingGérard Depardieu
Das Cannes-Festival sei reine „kollektive Hysterie ohne jeglichen Sinn“, sagte Depardieu gegenüber der Zeitung Nice Martin im Interview. „Heute entscheidet über alles die Kohle, aber das Kino ist weit davon entfernt. Das Cannes-Festival verdient das nicht“, fügte er hinzu.
Dem Schauspieler zufolge gibt es durchaus auch gute Filme im Programm, aber bis dahin „muss man sich viel Scheiße ansehen“.

Kommentar: Der moralische Verfall unserer Gesellschaft ist durchaus ein Zeichen unserer Zeit.

Das große globale Spiel des Wandels: Unsere Zivilisation steuert auf das Verhängnis der Bronzezeit zu - Untergang


Heart - Black

Zeugenberichte über schreckliche Zustände im Flüchtlingscamp Idomeni: "Wir sterben hier genauso wie in Syrien, nur langsamer"

Idomeni: Die Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze geraten zur Zeit immer mehr in Vergessenheit. Nur noch selten wird über sie berichtet. Seit der Schließung der Balkanroute im März campieren in Idomeni mehr als 10 000 Menschen in Zelten. Die Zustande sind katastrophal. Die Menschenrechtsverletzung und die damit verbundene Verletzung der Genfer Konventionen mitten in Europa findet weiterhin unter den Augen der Weltöffentlichkeit statt.
Flüchtlingscamp Idomeni
© Twitter
Wir Netzfrauen erhalten immer wieder Informationen, z. B. von Hilfsorganisationen, die uns die Lage der Flüchtlinge schildern. Heute berichten wir aus Idomeni und haben stellvertretend für alle, die dort helfen, einige Zeugenberichte und auch eine Petition zusammengestellt.

Am 6. Mai unternahmen die griechischen Behörden laut Medienberichten offenbar einen erneuten Versuch, das Lager zu räumen. An der Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland setzte die mazedonische Polizei erneut Tränengas und Blendgranaten ein. Etwa 100 Flüchtlinge hatten zuvor gegen die Grenzschließung protestiert. Dazu auch: Idomeni: Mit Tränengas und Schlagstöcke gegen Flüchtlinge - Verzweiflung auf der Flucht - „Wir wollen nur Freiheit und Frieden“

Kommentar: Wie hier mit Menschenleben umgegangen wird lässt einen wirklich ohne Worte zurück. Wie oben beschrieben, sieht die Weltöffentlichkeit zu - wie auch bei all den anderen Verbrechen an der Menschlichkeit, die auf der ganzen Welt von Psychopathen an der Macht begangen werden, während der Großteil der westlichen Bürger sich nur um ihren eigenen Komfort sorgt. Sehen Sie, es gibt die Hölle tatsächlich: Es ist dieser Planet, wir leben mittendrin. Das Wegschauen ändert überhaupt nichts an dieser Realität.